Zwischenbericht: Routenverlauf des Radschnellweges Ruhr

Zwischenbericht: Routenverlauf des Radschnellweges Ruhr

In die zuletzt träge voranschreitenden Planungen für den Radschnellweg Ruhr kommt Bewegung! In einem Zwischenbericht, den der Regionalverband Ruhr RVR am 10. September 2013 veröffentlichte, wurde erstmals die gesamte Streckenführung vorgestellt. Bei einigen Abschnitten gibt es jedoch noch mehrere mögliche Wegstrecken. So stehen beispielsweise mehrere Varianten zur Diskussion, wie die Innenstädte von Dortmund und Bochum durchfahren werden sollen. Zum großen Teil soll die sogenannte ‚Fahrradautobahn‘ von  Duisburg nach Hamm auf stillgelegten Bahntrassen verlaufen. Es ist geplant, die Route zwischen Dortmund und Hamm entlang einer S-Bahnlinie und des Datteln-Hamm-Kanals verlaufen zu lassen. Diese Wegstrecke wird teilweise bereits vom Radfernweg ‚Rundkurs Ruhrgebiet‘ genutzt.

Als nächsten Schritt für die Umsetzung  des Radschnellweges von der Planung in die Realität sollen nun die erforderlichen Kosten im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ermittelt werden. Nach einer Schätzung des RVR werden 110 Mio. Euro für das Projekt benötigt.

Der ‚Radschnellweg Ruhr‘ ist als möglichst hindernisfreie Radroute quer durch das Ruhrgebiet geplant und soll die Innenstädte der Ruhrmetropole miteinander verbinden. Auf gerader Strecke mit nur wenigen Ampeln können Radler dann zügig von Stadt zu Stadt gelangen. Nach niederländischem Vorbild soll der Radschnellweg auch staugeplagte Autofahrer dazu animieren, das Fahrrad als alternative Fortbewegungsmöglichkeit zu nutzen. Damit könnten die chronisch überfüllten Autobahnen im Ruhrgebiet erheblich entlastet werden, heißt es.

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