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	<title>Fahrrad &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Der Siegeszug der Fahrradstraße</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 10:30:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit einiger Zeit sprießen sie wie Pilze aus dem Boden – die Fahrradstraßen. In München beispielsweise gab es bis vor gut 10 Jahren noch überhaupt keine Fahrradstraße, inzwischen sind es über 20. Die Planungen gehen sogar soweit, dass die Anzahl dieser Einrichtungen kurzfristig auf knapp 50 steigen soll. Dann gibt es deutschlandweit keine Stadt, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einiger Zeit sprießen sie wie Pilze aus dem Boden – die Fahrradstraßen. In München beispielsweise gab es bis vor gut 10 Jahren noch überhaupt keine Fahrradstraße, inzwischen sind es über 20. Die Planungen gehen sogar soweit, dass die Anzahl dieser Einrichtungen kurzfristig auf knapp 50 steigen soll. Dann gibt es deutschlandweit keine Stadt, die mehr Fahrradstraßen eingerichtet hat als München – schließlich will man sich als Radlhauptstadt etablieren! Im gesamten Bundesgebiet beläuft sich ihre Zahl auf ungefähr 150 – Tendenz stark steigend.</p>
<p style="text-align: justify;">Da denkt man sich als passionierter Radler: Prima, weiter so! Zumal ich auf meinen Radtouren immer häufiger auf solche Straßen treffe. Nur: was bedeutet der Begriff ‚Fahrradstraße‘ eigentlich genau? Wie sieht die rechtliche Seite aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, grundsätzlich ist eine solche Fahrradstraße erst einmal für die Autofahrer ein Problem, denn deren Rechte werden hier beschnitten. Und der Fakt, dass bei vielen Autofahrern immer noch die Akzeptanz den immer mehr werdenden Radfahrern gegenüber fehlt, führt zu der vermehrten Einrichtung solcher Fahrradstraßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fahrradstraßen gibt es seit 1997. Laut der Straßenverkehrsordnung StVO ist eine Fahrradsstraße eine Straße, deren Fahrbahn dem Radverkehr vorbehalten ist. Andere Verkehrsteilnehmer, wie Autofahrer, Rollschuhfahrer oder Inlineskater, dürfen eine solche Straße nur dann benutzen, wenn das durch Zusatzschilder ausdrücklich erlaubt ist. Für Autofahrer gilt eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Fußgänger, Rollschuhfahrer und Inlineskater müssen auch hier, soweit vorhanden, den Bürgersteig oder den Seitenstreifen benutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig für die Radler ist: sie dürfen nebeneinander fahren, auch wenn anderer Verkehr dadurch behindert wird. Autofahrer müssen ihre Geschwindigkeit – wohl oder übel – dementsprechend anpassen. Für die Radfahrer  gelten darüber hinaus die normalen Benutzungsvorschriften für Fahrbahnen (z.B. rechts vor links beachten, Handzeichen beim Abbiegen geben).</p>
<p style="text-align: justify;">Laut einer Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) müssen Fahrradstraßen entsprechend ihrer Zweckbestimmung auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar und durch ihre Beschaffenheit und ihren Zustand für den Radverkehr zumutbar sein. Bei der Einrichtung von Fahrradstraßen gelten daher Kopfsteinpflaster oder Straßen mit Bus- und Straßenbahnlinien als Ausschlusskriterien.</p>
<p style="text-align: justify;">Fahrradstraßen bedeuten also in der Praxis: Radfahrer haben Vorrang  vor anderen Verkehrsteilnehmern, dürfen ganz legal auch in größeren Gruppen nebeneinander fahren und der übrige Verkehr, vorrangig die Autofahrer,  muss ihre Geschwindigkeit dementsprechend anpassen. Kraftfahrer und andere Verkehrsteilnehmer sind auf solchen Straßen nur noch geduldet, wenn entsprechende Zusatzzeichen dies erlauben.</p>
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		<title>Von unplattbaren und pannensicheren Reifen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 11:27:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Es wurde als unerträgliches Unwort beschimpft und als genialer Werbeausdruck gefeiert: das Kunstwort ‚unplattbar‘. Eine grammatikalische Grausamkeit und vom Inhalt her grundfalsch, wettern einerseits selbsternannte Sprachhüter. Einprägsam und treffend auf den Punkt gebracht, jubeln andererseits pannengeplagte Werbestrategen. Was ist dran an dem Fahrradreifen, der so die Gemüter erhitzt, dass sich in Foren so lange Kommentarlisten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es wurde als unerträgliches Unwort beschimpft und als genialer Werbeausdruck gefeiert: das Kunstwort ‚unplattbar‘. Eine grammatikalische Grausamkeit und vom Inhalt her grundfalsch, wettern einerseits selbsternannte Sprachhüter. Einprägsam und treffend auf den Punkt gebracht, jubeln andererseits pannengeplagte Werbestrategen. Was ist dran an dem Fahrradreifen, der so die Gemüter erhitzt, dass sich in Foren so lange Kommentarlisten angesammelt haben, dass man sich Urlaub nehmen müsste, um alle zu lesen?!</p>
<p style="text-align: justify;">Bleiben wir zunächst einmal sachlich: Als Unplattbar®-Reifen wird der Schwalbe Marathon XR bezeichnet. Er besitzt eine zusätzliche 5 mm dicke höchst widerstandsfähige Einlage aus Spezialkautschuk, die ein Eindringen von Scherben oder Granulat verhindern soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere Hersteller zogen inzwischen nach und bieten eigene angeblich pannensichere ‚Runflat-Reifen‘ an. Den Begriff ‚unplattbar‘ dürfen sie dabei nicht nutzen, da er für die Firma Schwalbe rechtlich geschützt ist. Schwalbe wirbt mit dem Slogan ‚Panne war gestern‘, nicht ohne gleich danach einschränkend zu betonen, dass eine Reifenpanne natürlich nie so ganz ausgeschlossen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Foren des Internet geht es derweil hoch her. Nun hat man aber auch manchmal den Eindruck, dass Foren nur dazu dienen, dass irgendwelche profilierungsgeilen Profi-Nörgeler versuchen, der gesamten Welt ihre negative Grundhaltung um die Ohren zu hauen! ‚Vergiss unplattbar‘, ‚totaler Schrott‘, und ‚Verarsche‘ heißt es dort nur bedingt objektiv. ‚Zu schwer‘, zu kompliziert aufzuziehen‘, ‚zu rutschig‘ waren die etwas sachlichere Bemerkungen bezüglich dieses Reifens. Und dann übertrumpfen sich die Teilnehmer mit gefahrenen Kilometern mit oder ohne Reifenpanne, ohne dass man diese Behauptungen je nachprüfen könnte!</p>
<p style="text-align: justify;">So möchte ich mich an dieser Stelle auch einmal an dieser skurrilen Diskussion beteiligen: mein keineswegs unplattbarer Reifen hielt immerhin stattliche 12.000 Kilometer, ehe sich eine – zugegeben – ziemlich große und spitze grüne Scherbe durch die blaue Kautschukmasse bohrte und damit meinen Reifen plattete. Gewechselt habe ich den Mantel nicht – nur den Schlauch – und bereits nach 2.000 Kilometer plattete der Reifen ein zweites, nach weiteren 500 Kilometern ein drittes Mal. Logisch, denn der offensichtlich zu große Scherbenspalt ließ nun immer wieder kleine, aber bösartige Steinchen in das Reifeninnere ein, die dem Schlauch dann den Garaus machten. Entnervt wechselte ich den unbrauchbar gewordenen Mantel und fahre seitdem seit 7.000 Kilometern reifenpannenfrei – toi, toi, toi!</p>
<p style="text-align: justify;">Unplattbar ist der Schwalbe-Reifen also nicht und er ist natürlich auch etwas teurer als herkömmliche Fahrradmäntel. Da er aber bei mir durchaus länger gehalten hat, hat er sich dementsprechend auch rentiert – zumindest für mich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die anderen Kritikpunkte, der Marathon XR würde sich schwerer montieren lassen und ist bei Nässe rutschig, kann ich durchaus bestätigen. In der Schweiz sauste ich bei Regen über eine Holzbrücke, als ich neben mir einen kleinen Wasserfall erspähte. Den musste ich natürlich fotografieren. Kurz gebremst – schwupps, lag ich der Länge nach im nassen Modder. Der anschließende mittägliche Besuch im Restaurant war mir ob der vom Matsch gezeichneten Jeans und Jacke schon ziemlich peinlich! Und in Paderborn rutschte mein Vorderrad auf nassem Kopfsteinpflaster blitzschnell zu Seite weg. Just in dem Augenblick kam eine Reisegruppe vorbei, die sich anschickte, die gleich daneben liegende Kaiserpfalz Karls des Großen in Augenschein zu nehmen. So lag ich denn zu Füßen der Touristen und hatte das Gefühl, in diesem Moment die größere Attraktion gewesen zu sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Wohlgemerkt, ich fahre den Marathon XR von Schwalbe immer noch und eigentlich bin ich mit ihm auch ganz zufrieden. Eines aber sei deutlich gesagt: Nichts ist so perfekt, wie es uns die Werbung weismachen möchte.</p>
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		<title>Sattelfest auf dem Drahtesel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 16:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das, was einige „verlängertes Rückrat“ oder vornehm „Sitzfläche“ nennen, ist für den Radfahrer von besonderer Bedeutung. Schließlich ist es jene Stelle, die beim Radeln – neben der Beinmuskulatur – am meisten  beansprucht wird. Nun ist die Natur schon immer außerordentlich freigiebig mit der Ausgestaltung des menschlichen Hinterteils umgegangen. Der Sitzknochenabstand ist individuell verschieden, mal weiter, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das, was einige „verlängertes Rückrat“ oder vornehm „Sitzfläche“ nennen, ist für den Radfahrer von besonderer Bedeutung. Schließlich ist es jene Stelle, die beim Radeln – neben der Beinmuskulatur – am meisten  beansprucht wird. Nun ist die Natur schon immer außerordentlich freigiebig mit der Ausgestaltung des menschlichen Hinterteils umgegangen. Der Sitzknochenabstand ist individuell verschieden, mal weiter, mal enger. Da gibt es bürokratisch dürftige Sesselpupser und Breitärsche von den Ausmaßen belgischer Kaltblutpferde, es gibt zierliche Popöchen und stramme Hinterbacken, ausufernd runde „Negerärsche“ (Originalzitat: Michelle Obama) und verkümmerte Flachhintern. Dieser vielgestaltigen Po-Niederung steht aber nur eine begrenzte Anzahl an Fahrradsätteln zur Verfügung. Da kommt es schon mal zu Reibereien zwischen Damm-, Genitalbereich und Sattelform. Auf Dauer kann das sehr unangenehm werden und dem Radfahrer das Pedalvergnügen schmerzhaft vermiesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Welches sparsame Fahrrad-Sitzpolster ist nun aber Po-gerecht? Das wollte die Stiftung WARENTEST genauer wissen und ließ Radler zwischen 25 und 60 Jahren in den Sattel steigen und den Sitzkomfort beurteilen. Außerdem wurden die Kontaktflächen zwischen Po und Sattel elektronisch abgebildet. Das Ergebnis überraschte die Fachleute: „Nur ein einziger der Testpersonen radelte auf dem richtigen Polster.“ Nun wissen wir, warum Radfahren manchmal so beschwerlich oder gar schmerzhaft ist. Man sitzt sich den Wolf im Sattel, weil der Sattel nicht zu unserem Gesäß passt. Unsere Sitzknochen sind einfach zu breit oder zu schmal. Übrigens: Die Sitzknochen sind die beiden Höcker am Po, auf denen der Mensch sitzt, also das tragfähige Stützgestell unter den mehr oder weniger muskulösen Arschbacken.</p>
<p style="text-align: justify;">Das wissen natürlich auch die Hersteller von Fahrradsätteln. Weil Frauen häufiger einen breiteren Sitzknochenabstand besitzen, haben sie breitere Frauen- und schmalere Männermodelle entworfen. Bevor Feministinnen hier gleich wutentbrannt aufheulen und den Sattlern Frauenfeindlichkeit unterstellen, muss zugestanden werden: So allgemein kann man das nun auch wieder nicht sagen. Schließlich gibt es auch Männer mit ausladender Rückfront und Frauen mit diät-ausgehungerter Sitzfläche. Grundsätzlich ist aber dennoch festzustellen, dass die Natur den weiblichen Achtersteven etwas ausladender entworfen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Am besten wäre deshalb natürlich ein maßgeschneiderter Sattel. Aber wer kann sich den schon leisten? Die Tester von WARENTEST boten ihren P(r)obanden verschiedene Sättel an, die zurzeit auf dem Markt sind. Eine Sattelform entlastete dabei den Dammbereich und belastete den Po-Bereich. Daran gewöhnten sich die Radler ziemlich schnell. Im Angebot waren außerdem noch Gel-Polster, die die Gesäßhaut durchwalkten, und ein Sattel – „Brooks“ –, dessen harte Lederdecke nach einigen hundert Kilometern an den Druckstellen nachgab. Den Frauen gefielen am besten die „Comfort Line Wings“, eine Sattelkonstruktion, die aus zwei zueinander beweglichen Hälften besteht. Sie bewegen sich beim Strampeln mit den Oberschenkeln mit. Und die Radlerinnen berichteten übereinstimmend: „Der hat überhaupt nicht gedrückt!“</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich sattelfest und bequem bei längeren Touren auf dem Drahtesel bewegen will, für den gilt allemal: „Augen auf beim Sattelkauf!“ Denn mancher hat schon sehr gelitten, der sich am Sattel wund geritten.</p>
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		<title>Keine Radwegpflicht mehr auf Berlins Kaiserdamm</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 10:00:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Donau-Bodensee-Radweg]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kaiserdamm in Berlin ist ein bis zu zehn Fahrspuren breite Prachtstraße, die 1906 auf Betreiben von Kaiser Wilhelm II. angelegt wurde. Als Teil der Ost-West-Achse bildet sie die belebte Fortsetzung der Straßen ‚Unter den Linden‘, ‚Straße des 17. Juni‘ und ‚Bismarckstraße‘. Hier zwischen dem Sophie-Charlotte-Platz in Charlottenburg und dem Theodor-Heuss-Platz im Westend tobt das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Kaiserdamm in Berlin ist ein bis zu zehn Fahrspuren breite Prachtstraße, die 1906 auf Betreiben von Kaiser Wilhelm II. angelegt wurde. Als Teil der Ost-West-Achse bildet sie die belebte Fortsetzung der Straßen ‚Unter den Linden‘, ‚Straße des 17. Juni‘ und ‚Bismarckstraße‘. Hier zwischen dem Sophie-Charlotte-Platz in Charlottenburg und dem Theodor-Heuss-Platz im Westend tobt das wilde Berliner Autoleben! Es existiert zwar ein schmaler Fahrradstreifen, doch einen Benutzungszwang gibt es seit dem letzten Jahr nicht mehr. Man darf als Radfahrer also sowohl den Fahrradstreifen, als auch die Fahrbahn benutzen! Wobei ich mich frage, ob es wirklich sinnvoll ist, sich mit dem Drahtesel in diesen dröhnenden und unübersichtlichen Blechmonsterdschungel zu stürzen?!</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsache ist jedoch, dass auch das Fahren auf dem Radstreifen viele Gefahren in sich birgt. Stadteinwärts gibt es hier ein leichtes, aber stetiges Gefälle, so dass man als Radler relativ hohe Geschwindigkeiten erreicht. An einigen Stellen ist durch parkende Autos oder durch Baustellen die Sicht für den Autofahrer so erschwert, dass Radfahrer beim rechts abbiegen tatsächlich leicht übersehen werden können. Überdies sind die Steinplatten auf dem Radweg  marode und der geplagte Radler hat ständig mit kreuzenden Fußgängern und plötzlich aufgerissenen Autotüren zu rechnen. Unangenehme Überraschungen im Minutentakt! Höchstkonzentration auf jedem Meter! Als Radfahrer auf dem engen Streifen spürt man ständig die lauernde Gefahr zwischen geparkten Autos, Bäumen und anderen unaufmerksamen Verkehrsteilnehmern!</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzend muss man noch hinzufügen, dass für Radpendler diese Strecke alternativlos ist. Darüber hinaus ist der Kaiserdamm und die Bismarckstraße Teil des ‚Europaradweges R1‘, der Königsroute der hiesigen Radfernwege.</p>
<p style="text-align: justify;">So hat ein findiger Anwalt durchgesetzt, dass an einigen Stellen die blauen Radfahrschilder, die eine Benutzungspflicht des Radweges anordnen, abgebaut werden mussten. Hier darf man jetzt auch die Fahrbahn der Autos nutzen. Der Weisheit letzter Schluss ist das aber auch nicht. Man stelle sich nur einmal vor, als Radfahrer über eine äußerst dicht befahrene Straße drei Spuren hinüber zu wechseln zu müssen, um nach links abzubiegen – gruselig! Ein grauenhaftes Abenteuer! Vielen Autofahrern ist diese neue Regelung gar nicht bekannt – entsprechend rücksichtslos verhalten sie sich gegenüber den Radlern. In der Konsequenz wird die neue Freiheit auch nur von wenigen Radfahrern genutzt, denn die Entscheidung, ob man den Radstreifen oder die Autofahrbahn nutzt, erscheint wie die Wahl zwischen Pest und Cholera! Dann schon lieber gaaanz vorsichtig und konservativ auf dem Radstreifen fahren. Das wäre in diesem Fall wohl die vernünftigste und sicherste Methode, für den gemeinen Berliner Radler aber total untypisch!</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin stehen an der Straße jetzt Leuchtschilder mit Verkehrsinformationsanzeigen, die flexible Hinweise auf Verkehrsstörungen geben sollen. Wenn keine Behinderungen existieren, warnen sie allgemein mit Texten wie:</p>
<p style="text-align: justify;">‚Rücksicht auf Radfahrer. Beim Abbiegen auf Schulterblick achten!‘,</p>
<p style="text-align: justify;">‚Beim Überholen von Radfahrern mind. 1,5m Abstand halten!‘ oder</p>
<p style="text-align: justify;">‚Beim Abbiegen: Besonders auf Fußgänger und Radfahrer achten!‘</p>
<p style="text-align: justify;">Ob’s wirklich hilft? Ich weiß es nicht – aber der Senat gibt sich zumindest ein kleines bisschen Mühe, um für Akzeptanz seitens der Autofahrer gegenüber den Radfahrern zu werben!</p>
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		<title>Bewegung für eine globale Bewegung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2014 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Plantfortheplanet]]></category>
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					<description><![CDATA[Der deutsche Handelskonzern REWE plant am kommenden Samstag, den 9. August 2014 eine interessante Fahrrad- und Umweltaktion, die das Unternehmen zusammen mit der Jugendinitiative ‚Plant-for-the-planet‘ initiiert hat: Für jeden Kunden, der an diesem Samstag zwischen 8:00 und 12:00 Uhr mit dem Fahrrad zu einem REWE-Supermarkt fährt, pflanzt die REWE-Group einen Baum im mexikanischen Campeche auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Handelskonzern REWE plant am kommenden Samstag, den 9. August 2014 eine interessante Fahrrad- und Umweltaktion, die das Unternehmen zusammen mit der Jugendinitiative ‚Plant-for-the-planet‘ initiiert hat: Für jeden Kunden, der an diesem Samstag zwischen 8:00 und 12:00 Uhr mit dem Fahrrad zu einem REWE-Supermarkt fährt, pflanzt die REWE-Group einen Baum im mexikanischen Campeche auf dem dafür angelegten stiftungseigenem Grund.</p>
<p>Mit dieser Aktion soll darauf hingewiesen werden, dass in Deutschland noch immer zu viele Fahrten mit dem Auto gemacht werden, wo doch das Rad gerade auf kurzen Strecken eine attraktive und gesunde Alternative wäre und man darüber hinaus die CO2-Emissionen verringern könnte, wenn man mit dem Fahrrad zum Einkaufen führe.</p>
<p>Wer also am Samstag mit seinem Drahtesel zum Einkaufen zu REWE kommt, kann sich in eine Teilnehmerliste eintragen und für den pflanzen REWE gemeinsam mit Plant-for-the-planet einen Baum. Der Kunde kann mit einer persönlichen Baumurkunde unter <a href="http://www.plant-for-the-planet.org/rewe">www.plant-for-the-planet.org/rewe</a> nachverfolgen, was mit seinem Baum geschehen ist.  Wer an diesem Datum nicht kommen kann, der kann auch online 100 Payback-Punkte spenden.</p>
<p>Wenn auch diese Aktion, die bereits im letzten Jahr erstmalig stattfand, als medienwirksame Werbeaktion kritisiert wurde, so steht dennoch fest, dass sie einiges bewirkt hat. Allein die REWE-Mitarbeiter spendeten mehr als 180.000 Bäume. Zusätzlich wurden 200.000 Bäume für radfahrende Kunden gepflanzt.</p>
<p>Wir finden: Damen hoch für dieses Projekt!</p>
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		<title>TV-Doku über die BR-Radltour: Auf dem Sattel durch Bayern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 07:54:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[15. August 2014, 16:15 Uhr, BR-Fernsehen Eine Woche nach der Ankunft der 25. BR-Radltour in Würzburg zeigt das Bayrische Fernsehen am Freitag eine halbstündige Dokumentation über das denkwürdige Radspektakel. 600 Kilometer war der 1.200 Teilnehmer starke Radlwurm durch Bayern gestrampelt, wobei der Start der diesjährigen Jubiläumstour im österreichischen Kufstein lag. Highlight war eine spektakuläre Fahrt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">15. August 2014, 16:15 Uhr, BR-Fernsehen</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Woche nach der Ankunft der 25. BR-Radltour in Würzburg zeigt das Bayrische Fernsehen am Freitag eine halbstündige Dokumentation über das denkwürdige Radspektakel. 600 Kilometer war der 1.200 Teilnehmer starke Radlwurm durch Bayern gestrampelt, wobei der Start der diesjährigen Jubiläumstour im österreichischen Kufstein lag. Highlight war eine spektakuläre Fahrt über den Mittleren Ring in München zum Olympiapark und nach sieben Tagesetappen erreichte der Tross das Ziel im fränkischen Würzburg, wo die Radler gemeinsam mit 10.000 Gästen auf dem Residenzplatz ein Open-Air-Konzert mit Chris de Burgh erlebten. Mit seinem Hit ‚High On Emotion‘ hatte der irische Künstler die finale Stimmung &nbsp;der Teilnehmer auf den Punkt gebracht.</p>
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		<title>Unerklärliches Unding: Mein Unplattbarer ist platt!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 09:05:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
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					<description><![CDATA[Ungläubig musste ich unlängst feststellen, dass unweit der Unterweser mein unplattbarer Reifen geplattet war! Was für eine unfassbar unliebsame und unangenehme Überraschung! Da war auch ich ungeheuer geplättet und ungehalten, schließlich war dieser mein Reifen zuvor niemals unzuverlässig gewesen. Nicht unwahr allerdings: er hatte gut 14.000 ungepannte Kilometer unter sich gebracht und sah unterdessen unzweifelhaft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ungläubig musste ich unlängst feststellen, dass unweit der Unterweser mein unplattbarer Reifen geplattet war! Was für eine unfassbar unliebsame und unangenehme Überraschung! Da war auch ich ungeheuer geplättet und ungehalten, schließlich war dieser mein Reifen zuvor niemals unzuverlässig gewesen. Nicht unwahr allerdings: er hatte gut 14.000 ungepannte Kilometer unter sich gebracht und sah unterdessen unzweifelhaft auch recht unprofiliert aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Da stürzte ich mich unverhohlen in ungemeine Unkosten, um eine ungebrauchte neue unplattbare Ummantelung aufzuziehen. Unglücklicherweise ertrage ich keine Unrast und ich wollte wieder Unmengen neuer ungewöhnlicher Touren in unserer Umgebung auf meinem fahrbaren Untersatz unternehmen. Ich gebe unverblümt zu: ich bin halt unglaublich unstet!</p>
<p style="text-align: justify;">Und daher: Nix für ungut!</p>
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		<title>TV-Tipp: Radtour an die Eckernförder Bucht</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 06:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TV Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eckernförde]]></category>
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					<description><![CDATA[Sonntag, 17. August 2014, 20:15 Uhr, NDR-Fernsehen Landpartie &#8211; Eckernförde In der 90minütigen Fernseh-Dokumentation erkundet Heike Götz mit dem Fahrrad die Stadt Eckernförde und die Eckernförder Bucht, wobei sie zwischenzeitlich auch einen Fischer auf seiner Fangfahrt begleitet. Die Küstenabschnitte der Ostsee bieten sich geradewegs dafür an, mit dem Drahtesel erobert zu werden! Eckernförde ist eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sonntag, 17. August 2014, 20:15 Uhr, NDR-Fernsehen</p>
<p style="text-align: justify;">Landpartie &#8211; Eckernförde</p>
<p style="text-align: justify;">In der 90minütigen Fernseh-Dokumentation erkundet Heike Götz mit dem Fahrrad die Stadt Eckernförde und die Eckernförder Bucht, wobei sie zwischenzeitlich auch einen Fischer auf seiner Fangfahrt begleitet. Die Küstenabschnitte der Ostsee bieten sich geradewegs dafür an, mit dem Drahtesel erobert zu werden!</p>
<p style="text-align: justify;">Eckernförde ist eine alte Fischerstadt. Ihre Blüte erlebte der Ort bereits im 16. Jahrhundert, als Seehandel, Fischerei und Schiffsbau  einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichten. Wenn auch die Fischerei noch immer einen wesentlichen Wirtschaftszweig darstellt, wird Eckernförde inzwischen aber eher durch den Tourismus geprägt. Bereits seit 1830 trägt die Stadt den Titel ‚Ostseebad‘. Neben dem Kurpark gibt es hier einen vier Kilometer langen Sandstrand, eine Hafenpromenade und einen sehenswerten mittelalterlichen Stadtkern. Eckernförde ist aber auch die eigentliche Heimat der ‚Kieler Sprotte‘, dem berühmten  heringsähnlichen geräucherten Fisch. Noch in den 1950er Jahren gab es hier mehr als 50  Fischräuchereien, von denen aber nur eine bis heute überlebt hat. Im Räuchermuseum kann man nachvollziehen, wie der gefangene Fisch einst haltbar gemacht wurde. Am Ostseehafen von Eckernförde kann man den fangfrischen Fisch auch heute noch direkt vom Kutter kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heike Götz besucht in der Fernsehsendung einen Biohof und einen Kunstschmid und beteiligt sich am traditionellen Eckernförder ‚Vogelschießen‘.</p>
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		<title>Grenzerfahrung in wunderschöner Landschaft: die Hochrhön</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2014 09:29:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich wuchte mich, mein Fahrrad und mein Gepäck über die hessische Hochrhön. Der Ort Wüstensachsen liegt hinter mir und auf der Karte zeigen dreieckige Pfeile, dass es hier lange und erheblich bergauf geht. Eine Fliege gesellt sich als Mitfahrer zu mir und setzt sich genau auf meine Karte. Bei der langsamen Geschwindigkeit am Berg wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich wuchte mich, mein Fahrrad und mein Gepäck über die hessische Hochrhön. Der Ort Wüstensachsen liegt hinter mir und auf der Karte zeigen dreieckige Pfeile, dass es hier lange und erheblich bergauf geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Fliege gesellt sich als Mitfahrer zu mir und setzt sich genau auf meine Karte. Bei der langsamen Geschwindigkeit am Berg wird sie ja auch nicht vom Fahrtwind vertrieben. Sie schimmert leicht bläulich und scheint die Wegstrecke, die jenseits der Thüringer Hütte hinein nach Bayern führt, intensiv studieren zu wollen.  Gemächlich tapst sie der rot eingezeichnete Linie entlang. Doch die Route scheint ihr doch nicht so recht zu gefallen! Nach drei bis vier Minuten macht sich wieder auf und entschwindet in Sekundenbruchteilen aus meinem Sichtfeld. Sehr lang war unsere gemeinsame Wegstrecke nicht – sie wird den Weg zurück nach Hause finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wälder der Rhön sind kühl und erscheinen schon fast düster. Der diesjährige August ist eigentlich von besonderer Hitze geprägt. Das Wetter ist aufgelockert und schön – und die Landschaft ist traumhaft. Allerbeste Bedingungen für das Radwandern. Neben mir rauscht die Ulster. Ihre Quelle liegt am Heidelstein in rund 815 m Höhe nur zwei Kilometer entfernt. Trotzdem bahnen sich bereits reichliche Wassermassen ihren Weg durch das steinige Geröll des Waldes. Der noch junge Flusslauf hat hier bereits eine tiefe Furche im Hang hinterlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen zeigt mir die Karte das elfte von insgesamt dreizehn Dreiecken an. Die meisten Anstiege scheine ich geschafft zu haben. Aber ich wundere mich, welchen besonderen Abschnitt diese Dreieckspfeile symbolisieren sollen. Eigentlich geht es hier stetig und fortwährend immer nur bergauf! Mein Tacho zeigt gerade mal  7 km/h, manchmal auch nur 5 – da ist man ja fast zu Fuß schon schneller! Und jetzt wechselt der Belag auch noch vom Asphalt zum Schotter, was die Sache auch nicht einfacher macht! Glücklicherweise weht der Wind von hinten und es geht keuchend weiter den Berg hinauf &#8211; Meter für Meter, Pedalumdrehung für Pedalumdrehung, dem höchsten Punkt entgegen. Eine gefühlte Ewigkeit!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kühe schauen mich wiederkäuend, verständnislos und doch neugierig an, als wollten sie mich fragen: ‚Was machst Du denn hier?‘  Obwohl ich den Rhön-Radweg fahre, begegne ich hier oben keinem anderen Radwanderer mehr. Nur der ein oder andere Mountainbiker hat sich hier in die Hochrhön gewagt, ansonsten ist hier keine Menschenseele. Die Grillen zirpen aufgeregt am Wegesrand, aber so viel ist sicher: sie sind weniger aus der Puste als ich! Vor mir steht ein Sendemast. Aus dem Tal hatte ich schon respektvoll zu ihm aufgeschaut – nun bin ich ihm schon recht nahe gekommen. Viel weiter hoch wird es nicht mehr gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich, an der Grenze zu Bayern, wo der Naturpark ‚Hessische Hochrhön‘ nahtlos in das bayrische Naturschutzgebiet ‚Lange Rhön‘ übergeht, erreiche ich ein weites Hochplateau mit ausgedehnten Wiesen und relativ wenig Bäumen. Jetzt kann ich mein treues Radl  rollen lassen. Phasenweise geht es sogar etwas abwärts, bis ich die Thüringer Hütte erreiche. Hier gibt es einen gigantischen Fernblick über die bayerische Umgebung nach Süden – eine tolle Entschädigung für alle Mühen und Qualen.  Diesen Ausblick genieße ich mit einer bayerischen Leberknödelsuppe und Thüringer Bratwürsten – nur das Hessische kommt bei dieser Mahlzeit zu kurz. Zu mir gesellt sich ein Pärchen, das – wie klein ist doch die Welt – aus einem Nachbarort meiner nördlichen Heimat stammt! Die beiden machten nach einer ausgedehnten Wanderung auf der vollen Terrasse Pause. Und ich wundere mich, wo auf einmal die vielen Menschen herkommen, die man zuvor doch überhaupt nicht gesehen hatte!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach meiner Rast stürze ich mich mit einer saustarken Sausefahrt aus der Hochrhön wieder hinab! Fünfeinhalb Kilometer bei 10% Gefälle – das hat riesig großen Spaß gemacht!!</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Für Radwanderer ist der Rhön-Radweg eine tolle Strecke in einer wunderschönen Landschaft mit atemberaubenden Ausblicken – aber man sollte genügend Kondition oder ein E-Bike/Pedelec mitbringen!</p>
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		<title>Neuer Weltrekordversuch in Magdeburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2014 07:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Guinnessbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch im Mai war der Weltrekordversuch, eine Radlerkette von mindestens 3,2 km zu bilden, bei Dömitz an der Elbe gescheitert. Aber nun soll es in Magdeburg einen neuen Versuch geben, den alten Rekord zu brechen, den amerikanische Studenten im kalifornischen Davis im Jahre 2010 aufgestellt hatten. Damals fuhren 916 Radfahrer mit einem Abstand von nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch im Mai war der Weltrekordversuch, eine Radlerkette von mindestens 3,2 km zu bilden, bei Dömitz an der Elbe gescheitert. Aber nun soll es in Magdeburg einen neuen Versuch geben, den alten Rekord zu brechen, den amerikanische Studenten im kalifornischen Davis im Jahre 2010 aufgestellt hatten. Damals fuhren 916 Radfahrer mit einem Abstand von nicht mehr als drei Fahrradlängen zum Vordermann auf dieser vorgegebenen Länge von 3,2 km. Auch bei der Thüringer Burgenfahrt wurde bereits 2012 und 2013 vergeblich der Versuch unternommen, den Rekord zu brechen, um so in das Guinnessbuch der Weltrekorde aufgenommen zu werden. Aber so einfach ist es gar nicht, die geforderten Bedingungen mit dem maximalen Höchstabständen und der Anzahl der Teilnehmer einzuhalten.  Und die Regeln werden notariell auf das Genaueste überprüft!</p>
<p style="text-align: justify;">Am Sonntag, den 28. September 2014 findet nun in Magdeburg ein erneuter Versuch statt, den gültigen Weltrekord ‚Longest Line of Bicycle‘ zu brechen. Startplatz wird nahe der Stadthalle sein. Geplant ist ein kleiner Rundkurs von 5 km. Teilnehmen kann jeder über 14 Jahre, der genügend Raderfahrung besitzt, um eine solche Strecke Rad an Rad zu fahren. Um 9:00 Uhr früh wird Registrierungsbeginn sein und der Start ist für 11:00 Uhr geplant. Die Veranstaltung wird durch ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und Infoständen begleitet. Für die Kleinen gibt es einen Spielplatz mit Hüpfburg und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Wer kein Fahrrad besitzt, der kann sich auch Vorort ein Rad ausleihen und auch einen Reparaturservice wird es geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Da kann man allen Beteiligten nur viel Spaß und viel Erfolg wünschen!!<br class=' sb-br' /><br class=' sb-br' /> <i class="fa pull-left fa-m fa-flag faa-pulse animated " style="color:#ef791f;"></i>
                <a href="http://radpilot.de/elberadweg-abschnitt-mitte/" target="_blank">ElbeRadWeg: Abschnitt Mitte</a> ]]></content:encoded>
					
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