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	<title>Bremen &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Umfrage zum Radfernweg Hamburg &#8211; Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 08:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die Qualität und die Attraktivität des ‚Radfernweges Hamburg – Bremen’ zu verbessern, hat die für den Radweg verantwortliche Arbeitsgemeinschaft auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht. Der ca. 150 km lange Radfernweg, der die beiden größten deutschen Hansestätte verbindet und durch die schöne Landschaft zwischen Weser und Elbe führt, wird von immer mehr Radfahrern genutzt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um die Qualität und die Attraktivität des ‚Radfernweges Hamburg – Bremen’ zu verbessern, hat die für den Radweg verantwortliche Arbeitsgemeinschaft auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht. Der ca. 150 km lange Radfernweg, der die beiden größten deutschen Hansestätte verbindet und durch die schöne Landschaft zwischen Weser und Elbe führt, wird von immer mehr Radfahrern genutzt. Die Strecke ist überwiegend flach, wobei es die Harburger Berge für norddeutsche Verhältnisse ziemlich in sich haben! Die absoluten Highlights sind natürlch die beiden altehrwürdigen Hansestädte Hamburg und Bremen mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Sie bilden jeweils den Start- bzw. Endpunkt der Tour.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer diesen Radfernweg bereits gefahren ist, sollte sich einmal ein paar Minuten Zeit nehmen und die Fragen kurz beantworten. Möglicherweise hilft es ja, die Qualität der Route noch mehr zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Link zur Umfrage:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de/navigation/umfrage-2013.html">http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de/navigation/umfrage-2013.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Umleitung auf dem Radfernweg Hamburg-Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 16:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Umleitungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch einmal der Radfernweg Hamburg-Bremen. Was ich als Radfahrer hasse, sind unbefestigte Wegstrecken, auf denen sich tiefe Pfützen gebildet haben und die die gesamte Breite des Weges ausfüllen. Wo man nicht weiß, was einen erwartet, wenn man diese Seenplatte durchrollt, da man nicht weiß, wie tief diese wassergefüllten Löcher wirklich sind. Wo Matsch, Schlamm und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch einmal der Radfernweg Hamburg-Bremen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich als Radfahrer hasse, sind unbefestigte Wegstrecken, auf denen sich tiefe Pfützen gebildet haben und die die gesamte Breite des Weges ausfüllen. Wo man nicht weiß, was einen erwartet, wenn man diese Seenplatte durchrollt, da man nicht weiß, wie tief diese wassergefüllten Löcher wirklich sind. Wo Matsch, Schlamm und Morast meterhoch spritzen, den Rahmen mit Dreck vollsprenkeln und die Innenseite des Schutzbleches verstopfen. Wo der feucht-sandige Wegebelag ein halbwegs normales Radfahren erfolgreich verhindert.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solch miserable Strecke von 1.300 m Länge befindet sich auf dem Radfernweg Hamburg-Bremen mitten in der niedersächsischen Diaspora zwischen Heidenau und Hollenstedt. Wenn es mäßig geregnet hat, ist dieser Abschnitt kaum noch befahrbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Was kann man nun in solch einem Fall machen?</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 1: Man ignoriert das Problem und belässt alles beim alten. Das allerdings wäre sehr untypisch für die sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 2: Man repariert bzw. saniert diesen Streckenabschnitt und bessert die schadhaften Stellen aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 3: Man stellt eine Reihe von Schildern auf, die auf die schlechte Wegstrecke hinweisen und eine Umleitung empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei besagtem Streckenabschnitt zwischen Heidenau und Hollenstedt entschied man sich für die letztere dieser Möglichkeiten. Da das verfügbare Geld für andere Projekte gebraucht wurde, sah man von einer Sanierung des Waldweges vorerst ab – bis auf Weiteres! Wann sich an diesem Zustand etwas ändert, steht in den Sternen, oder liegt in den tiefen Pfützen – ist also nicht absehbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Also wurde für den Radfernweg eine Umleitung, die über die Kreisstraße 43 über Ochtmannsbruch führt und damit die Matschstrecke umgeht. Zu erkennen ist die Umwegung an den gelben U-Schildern mit dem Fahrradsymbol. Die Ausweichstrecke wird wenig von Autos genutzt, besitzt aber  teilweise fieses Kopfsteinpflaster. Das ist nicht nur für den Hintern des Radlers unangenehm, sondern kann bei Nässe auch recht gefährlich sein, da ein solches Pflaster extrem rutschig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohlgemerkt: Die Umleitung ist nur eine Empfehlung. Die eigentliche Route kann durchaus noch befahren werden – insbesondere, wenn es zuvor längere Zeit trocken war.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt sich nur die folgende Frage: In einer Zeit, in der zweistellige Millionenbeträge ausgegeben werden, um Radwege neu zu bauen und einzurichten, warum ist es dann nicht möglich, mal eben einen Kilometer Waldweg auszubessern?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de" target="_blank">www.radfernweg-hamburg-bremen.<wbr />de</a></p>
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		<title>Durch das &#8222;Weite Land&#8220; des Teufelsmoores</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 19:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernweg]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[Weites Land]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine einzigartige naturbelassene Landschaft bietet das Teufelsmoor nördlich von Bremen. Noch bis vor wenigen Jahrhunderten war diese düstere Moorgegend menschenfeindlich und unbewohnbar. Erst allmählich entwickelten sich einzelne Gehöfte zu kleineren Siedlungen. &#8222;Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot&#8220; ist hier ein geläufiges Sprichwort. Es besagt, dass es höchst beschwerlich war [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine einzigartige naturbelassene Landschaft bietet das Teufelsmoor nördlich von Bremen. Noch bis vor wenigen Jahrhunderten war diese düstere Moorgegend menschenfeindlich und unbewohnbar. Erst allmählich entwickelten sich einzelne Gehöfte zu kleineren Siedlungen. &#8222;Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot&#8220; ist hier ein geläufiges Sprichwort. Es besagt, dass es höchst beschwerlich war und sehr lange dauerte, bis der hiesige Ackerboden seinen Bauern ernährte. Heute versprüht diese Gegend einen ganz anderen Reiz. Auf 150 Kilometern Länge führt der Radwanderweg Weites Land durch das Kulturland Teufelsmoor, über Geestrücken und Marschland. Beginnend in der pulsierenden Großstadt Bremen, führt die Route mit dem Birkenlogo schon bald über überwiegend autofreie Wege und Nebenstraßen hinaus ins Grüne. Inmitten von geschützten Überschwemmungs- und Feuchtgebieten liegen idyllische und sehenswerte Moordörfer, die Künsterkolonien Worpswede und Fischerhude laden zum Galerie- oder Museumsbesuch ein. Die Streckenführung, die die Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V. entworfen hat, führt, ist flach und eben und somit sehr familienfreundlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Bremen, die Hafen- und Handelsmetropole an der Weser besitzt ein gemütliches und maritimes, aber auch historisches Flair. Das Streben nach Freiheit und Selbstständigkeit war schon immer ein herausragendes Attribut der Freien Hansestadt, deren Leitspruch ‚Buten un binnen – wagen und winnen’ (Draußen und drinnen – wagen und gewinnen) über dem Portal des Schüttings, dem ehemaligen Gildehaus der Bremer Kaufmannschaft prangt. Der mittelalterliche Marktplatz, zu dem auch der Schütting gehört, gilt als einer der Schönsten in Deutschland. Neben dem St. Petri-Dom ist das historische Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit seiner prächtigen Weserrenaissancefassade eine herausragende Sehenswürdigkeit. Zusammen mit der davor stehenden Rolandstatue wurde das Rathaus in den Kanon des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Der Roland ist nicht nur ein Wahrzeichen Bremens, er symbolisiert auch Recht und Freiheit für die Stadt. Das andere Wahrzeichen der Stadt, die bronzene Statue der Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks, steht in unmittelbarer Nähe neben dem Rathaus. Ein Rundgang durch Bremen wäre allerdings unvollständig ohne einen Bummel durch das verwinkelte und verträumte Schnoorviertel mit seinen Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, sowie die Böttcherstraße mit seiner expressionistischen Backsteinarchitektur. Auch ein Spaziergang auf der Schlachte, ehemals Stadthafen und heutige Weserpromenade und Flaniermeile, gehört zu einem Besuch. Darüber hinaus bietet Bremen auch einige musealische Höhepunkte. Die Kunsthalle Bremen besitzt eine der bedeutendsten Gemälde- und Skulpturensammlungen Deutschland, das Neue Museum Weserburg gilt als herausragende Präsentationsstätte für zeitgenössische Kunst und auch das Paula-Modersohn-Becker Museum und das Gerhard-Marcks-Haus lohnen eine Besichtigung. Mit dem Übersee-Museum besitzt Bremen eines der bedeutendsten Völkerkundemuseen und das Focke-Museum präsentiert interessante Bremensien.</p>
<p style="text-align: justify;">Vom Zentrum Bremens aus führt der Radweg in nordöstlicher Richtung am Bürgerpark vorbei an die Wümme. Und hier ist man bereits weit draußen in der flachen, beschaulichen Moorlandschaft. Bald schon vereint sich die Wümme mit der Hamme zur Lesum, die nach nur wenigen Kilometern bei Vegesack in die Weser mündet.</p>
<p style="text-align: justify;">Vegesack kann als erster künstlicher Flusshafens Deutschland auf eine relativ kurze, aber sehr bewegte Geschichte zurückblicken. An der Mündung von Lesum und Schönebecker Aue in die Weser wurde bereits im 14. Jahrhundert eine Fähre betrieben. Eine kleine Siedlung ist erst Ende des 16. Jahrhunderts nachweisbar. Der Hafen wurde zwischen den Jahren 1618 und 1623 erbaut und dient heute als Museumshafen. Von Vegesack aus stachen die deutschen Walfänger in See in Richtung Grönländisches Eismeer. Eine Walkieferskulptur vor dem Hafenhaus erinnert an diese Zeit. Hier wurde das erste in Deutschland gebaute Dampfschiff, die Weser, vom Stapel gelassen, hier war Anfang des letzten Jahrhunderts noch der Heimathafen der größten Heringsflotte in Europa. Und hier wurden noch bis 1997 auf der Großwerft ‚Bremer Vulkan’ stählernde Ozeanriesen gebaut und zu Wasser gelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt geht’s in die Bremer Schweiz, eine für norddeutsche Verhältnisse wahrlich hüglige Gegend! Über Ritterhude und die Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck, einer ehemaligen Tuchmachersiedlung, führt die Strecke dann ins platte und baumlose Teufelsmoor. Schnurgerade Wege führen durch diese skurrile Gegend, bis man nach Worpswede gelangt.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Worpswede mitten im Teufelsmoor liegt,  befindet sich die Ansiedelung selber auf einem Geesthügel, dem Weyerberg, der schon von weiter Ferne zu sehen ist. Noch Ende des 19. Jahrhunderts war Worpswede ein düsteres, unwirkliches Moordorf, in dem nur wenige Torfbauern einer schweren und mühseligen Arbeit nachgingen. Das änderte sich, als einige Künstler das Dorf den Reiz dieser Atmosphäre entdeckten. Sie ließen sich hier nieder und gründeten die Künstlerkolonie Worpswede. Otto Modersohn, Heinrich Vogler, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck, Hans am Ende und natürlich Paula Modersohn-Becker waren die Künstler der ersten Generation, ihre Namen sind in Worpswede allgegenwärtig. Auch heute leben hier noch viele Maler und Bildhauer. Das inzwischen weltberühmte Dorf wird geprägt durch Museen, Galerien und Ateliers. Als Naherholungsgebiet lädt es zum Spazierengehen, Wandern und Bummeln, aber auch zu Kanu- oder Torfkahnfahrten auf der Hamme, ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wegstrecke führt nun weiter durch das Moor über Tarmstedt und Grasberg nach Lilienthal. Hier hat man die Möglichkeit, direkt nach Bremen abzukürzen, oder aber eine Schleife über ein weiteres bekanntes Künstlerdorf – Fischerhude – zu fahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahre 1908 hatten sich zunächst die Maler Heinrich Breling und Wilhelm Heinrich Rohmeyer in Fischerhude niedergelassen, es folgten Otto Modersohn, Hans Buch, Clara Rilke-Westhoff sowie ihr Bruder, Helmuth Westhoff, der Komponist Karl Gerstberger und der Schriftsteller Diedrich Speckmann. 1921 wurde die erste Galerie eröffnet, heute lohnt sich für den Kunstinteressierten der Besuch im Otto-Modersohn-Museum oder im Buthmanns Hof.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die weiten, flachen und feuchten Felder der Wümmewiesen in Borgfeld, die das größte Naturschutzgebiet Bremens darstellen – ein Rückzugsraum für zahlreiche Vogelarten – geht es zurück nach Bremen zum Ausgangspunkt der Radreise.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer weitergehende Informationen über die Sehenswürdigkeiten am Rande des Radweges haben möchte, der sei eingeladen, auf unserer Routenseite ‚Weites Land‘ zu stöbern. Neben dem GPS-Track, der auch die Alternativ- und Verbindungsrouten beinhaltet, sind auch die wesentlichen Sehenswürdigkeiten als Downloads zu erhalten.</p>
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		<title>Auf dem Brückenradweg durch die norddeutsche Tiefebene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2013 16:09:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon eine längere Radtour für das nächste Jahr geplant? Noch nicht? Dann hätte ich einen Tipp für einen noch relativ unbekannten, dafür aber sehr interessanten Radfernweg: den Brückenradweg Osnabrück ↔ Bremen. Eine Reihe von bemerkenswerten Brückenbauwerken aus verschiedenen Epochen gibt der Route den Namen, der die beiden historischen Hansestädte Bremen und Osnabrück miteinander verbindet. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schon eine längere Radtour für das nächste Jahr geplant? Noch nicht? Dann hätte ich einen Tipp für einen noch relativ unbekannten, dafür aber sehr interessanten Radfernweg: den <a title="Brückenradweg  Osnabrück &#x2194; Bremen" href="http://radpilot.de/brueckenradweg-o-b/" target="_blank">Brückenradweg Osnabrück <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2194.png" alt="↔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Bremen.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Reihe von bemerkenswerten Brückenbauwerken aus verschiedenen Epochen gibt der Route den Namen, der die beiden historischen Hansestädte Bremen und Osnabrück miteinander verbindet. Die abwechslungsreiche Tour verläuft quer durch die norddeutsche Tiefebene durch Marsch, Moor und Geest, führt durch die Nationalparks terra.vita. Naturpark Osnabrücker Land, Dümmer und Wildeshauser Geest sowie über die Höhenzüge des Wiehengebirges und der Dammer Berge. Start- und Zielort sind zwei moderne Großstädte, die ihren historisch gewachsenen Charme bis heute bewahren konnten. Auf dem Routenlogo weist ein kleiner Radfahrer, der auf einer grünen Brücke einen blauen Fluss überquert, den Weg. Dem Radler stehen zwei weitgehend parallel zueinander verlaufende Routen  zur Verfügung. Die östliche 165 km lange Variante führt über Vechta, die westliche 149 km lange Alternative über Diepholz. Kurz vor Bremen vereinigen sich bei Wildeshausen beide Routen. So kann man die vom Tourismusverband Osnabrücker Land gestaltete Tour auch als Schleife befahren. Auch das Springen von einer zur anderen Variante ist durch zwei kurze Verbindungswege möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Brückenradweg Osnabrück – Bremen verläuft auf verkehrsarmen und meist asphaltierten oder befestigten Straßen, Wirtschaftswegen und Radwegen. Nur wenige Abschnitte führen über unbefestigte Waldwege.  Die Route ist meist flach, nur im Bereich des Wiehengebirges, insbesondere zwischen Belm und Ostercappeln auf der Ostroute sowie auf der Westroute in den Dammer Bergen ist mit mäßigen Steigungen zu rechnen. Der  Fernradweg ist ausgesprochen familienfreundlich und kann auch auf Rädern mit schmalen Reifen  gut befahren werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die GPS-Daten mit beiden Routenverläufen gibt es unter den <a title="ROUTEN" href="http://radpilot.de/routen/" target="_blank">Routen </a>oder <a title="Brückenradweg  Osnabrück &#x2194; Bremen" href="http://radpilot.de/brueckenradweg-o-b/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier</span></a>. Sie beinhalten die beiden Hauptstrecken, die Verbindungsrouten, zwei Alternativstrecken und über 200 Waypoints,  die die Position von Sehenswürdigkeiten und nahegelegenen Bahnhöfen anzeigen.</p>
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		<title>Bike and Rock – mit dem Rad zum Hurricane-Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2014 12:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hurricane Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[Das alljährlich stattfindende Hurricane-Festival gehört zu den größten und bekanntesten Musikveranstaltungen in Deutschland. Rund 70.000 Besucher fallen dann in das ansonsten eher betuliche Örtchen Scheeßel östlich von Bremen ein, um auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring ein Wochenende lang zu rocken und zu feiern. Das diesjährige Festival findet vom 20. bis zum 22. Juni statt und es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das alljährlich stattfindende Hurricane-Festival gehört zu den größten und bekanntesten Musikveranstaltungen in Deutschland. Rund 70.000 Besucher fallen dann in das ansonsten eher betuliche Örtchen Scheeßel östlich von Bremen ein, um auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring ein Wochenende lang zu rocken und zu feiern. Das diesjährige Festival findet vom 20. bis zum 22. Juni statt und es haben sich so renommierte Bands und Künstler wie Arcade Fire, Volbeat, Seeed, Fettes Brot, Kraftklub, Franz Ferdinand, Lykke Li, Lily Allen, Thees Uhlmann, Tocotronic, Jennifer Rostock, Fünf Sterne Deluxe und The Asteroids Galaxy Tour angesagt. Das Festival ist bereits seit einiger Zeit ausverkauft. Wer dennoch eine Karte ergattert hat, dem bietet der Veranstalter am 19. Juni eine organisierte staufreie Radanreise an.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ‚HURRICANE BYCICLE CLUB‘ führt von Bremen und Hamburg mit rollendem Soundsystem zur Einstimmung zum Festivalgelände in Scheeßel. Für Verpflegung mit Wasser und Obst ist gesorgt und da die Strecke nahe der Metronom-Bahnstecke verläuft, können schwächelnde Radler auch notfalls aus dem Tross aussteigen und mit der Bahn die Anreise fortsetzen. Start ist jeweils um 10:00 Uhr in Bremen an der Universität und in Hamburg an der S-Bahn-Station Veddel. Von Bremen geht es über den Wümmeradweg nach Scheeßel, von Hamburg wird der Loop-Radweg und der Fernradweg Hamburg-Bremen genutzt. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug transportiert. Pünktlich zum Angrillen um 17:00 Uhr ist die Zielankunft auf dem Festivalgelände geplant. Während des gesamten Festivals werden die Räder in unmittelbarer Nähe zum Green-Camping an der FahrradGarderobe kostenlos und rund um die Uhr bewacht sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit für eine CO2-freie Anreise zu erreichen und den sparsamen Umgang mit Geländeflächen und Wasser zu propagieren – also das gesamte Umweltbewusstsein zu verbessern. Wenn das Radfahren dabei hilft – warum nicht?! Let’s Rock!!</p>
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		<title>Rückenwind auf dem Deich!</title>
		<link>https://radpilot.de/post/rueckenwind-auf-dem-deich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
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		<category><![CDATA[wümme]]></category>
		<category><![CDATA[wümme_radweg]]></category>
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					<description><![CDATA[(Der Wümme-Radweg, Teil 1) Die Wümme ist ein merkwürdiger Fluss! Er besitzt keine Quelle, bei der das Wasser aufgeregt aus dem Boden sprudelt, sondern nur ein Quellgebiet. Hier entwässert er die Heide rund um das Dorf Wilsede. Fällt längere Zeit kein Regen, so fällt auch der anfänglich unscheinbare Graben vollständig trocken – wie unspektakulär! Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Der Wümme-Radweg, Teil 1)</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wümme ist ein merkwürdiger Fluss! Er besitzt keine Quelle, bei der das Wasser aufgeregt aus dem Boden sprudelt, sondern nur ein Quellgebiet. Hier entwässert er die Heide rund um das Dorf Wilsede. Fällt längere Zeit kein Regen, so fällt auch der anfänglich unscheinbare Graben vollständig trocken – wie unspektakulär!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wümme besitzt auch keine Mündung. Bei Bremen-Nord vereinigt sie sich mit der Hamme und bildet fortan die Lesum, die dann – 9 Kilometer weiter – bei Vegesack in die Weser mündet. Zwischenzeitlich verzweigt sich der Flusslauf und bildet mit drei Hauptarmen und einer Vielzahl von Kanälen ein verwirrendes labyrinthisches Wassergeflecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Ritterhude und Lilienthal jedoch stellt die Wümme einen Fluss dar, wie man sich ihn vorstellt: kurvenreich schmiegt er sich in die flache, norddeutsche Landschaft, flankiert von Deichen und mit jeder Menge Schilf an den Ufern. Hier bildet die Wümme, die hier sogar noch schiffbar ist, die Grenze zwischen Niedersachsen und dem Stadtstaat Bremen. Im Norden befindet sich das St. Jürgensland, im Süden das Bremer Blockland. Der Wümme-Radweg bietet die Möglichkeit, auf beiden Seiten dem Fluss zu folgen. Ich wähle die Bremer Seite. Auf der Deichkrone rolle ich auf einem gut ausgebauten asphaltierten Weg in Richtung Osten. Es ist Samstagvormittag, Ende Juli. Noch ist es recht kühl, aber die Sonne scheint und ich habe Rückenwind – ideales Radfahrwetter! Den Schildern nach sind es nur sechs Kilometer bis zum Bremer Hauptbahnhof – dem Zentrum einer Halbmillionenmetropole. Überraschenderweise befinde ich mich jedoch mitten auf dem Land, umgeben von Wiesen, Weiden und Bauernhöfen! Nur ganz fern am Horizont erspäht man über das platte Land vereinzelnd die Häuser der Großstadt – sie erscheinen Welten entfernt! Nun, Bremen ist ein dünner, aber langer Schlauch an der Weser. Das Blockland ist der Fläche nach der mit Abstand größter Stadtteil. Nach Einwohnern ist er – wiederum mit Abstand – ihr kleinster! Gerade mal 420 Menschen leben hier – da zählt jede Seele! (Offiziell besitzt das Blockland keinen Stadtteil-Status und ist daher nur ein Ortsteil Bremens – aber wer wird denn schon so kleinlich sein…)</p>
<p style="text-align: justify;">Bedingt durch die Nähe zur Freien Hansestadt ist hier schon relativ viel los: Spaziergänger mit und ohne Hund, Skater, Radausflügler sowie Radsportler, die die Vormittagsstunde noch einmal zur Tempo-Ausfahrt nutzen, bevor gegen Mittag Scharen von Naherholungssuchenden den Deich bevölkern und das hindernislose Radfahren vollständig unmöglich machen! In den Biergärten der Cafés und Restaurants breitet man schon mal die Tischdecken aus, denn bei dem Wetter wird es heute einen Ansturm geben &#8211; man wird ein sehr gutes Geschäft machen!</p>
<p style="text-align: justify;">Das wunderschöne und weitgehend naturbelassene flache Moorgebiet an der Wümme mit ihren Fleets und Wettern ist neben der Heide der landschaftliche Höhepunkt des Wümme-Radweges. Hier macht das Radfahren richtig Spaß! Hügel oder Berge gibt es hier nicht. Die einzig nennenswerten Steigungen notiert mein bikeline-Führer an den Brücken über die Eisen- oder Autobahn – damit kann man auch mit schwerem Gepäck problemlos leben!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wümme-Radweg besteht aus einer Nord- und einer Süd-Route, die beide jeweils gut 100 Kilometer lang sind. Drei Tage später war ich wieder hier, um am Nordufer auf niedersächsischer Seite zum Startort Vegesack zurückzufahren. Die Nordseite ist nicht ganz so schön, denn die Straße führt hinter dem Deich entlang und gibt so keinen Blick auf den Fluss frei. Der Weg ist gepflastert mit roten Ziegelsteinen, die noch (aufgepasst!) aus dem vorletzten Jahrhundert stammen! Der Zahn der Zeit hat der Straße ordentlich zugesetzt: sie hat sich stark zu beiden Seiten gesenkt, wurde teilweise mehrfach übereinander mit Asphalt ausgebessert und besitzt eine Vielzahl von Löchern und Furchen – mal ganz abgesehen von der ständigen Rüttelei, die ein solcher Belag schon im Normalfall einfach mit sich bringt. Historisch mag die Pflasterung wertvoll sein, aber meinem Hintern, der immerhin gut 200 Kilometer in drei Tagen auf dem Sattel ausgesessen hatte, tat er gar nicht gut… Auch der Wind hatte sich nicht gedreht und das bedeutete zu meinem großen Bedauern: er kam nunmehr genau von vorne und war ziemlich frisch und böig! Aber so ist es nun mal beim Fahrradfahren: mal kommt der Wind von hinten, mal kommt er von vorne – am Ende gleicht sich alles aus!</p>
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		<title>Weltreise mit dem Rad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2017 17:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artan Krasiqi]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Max Magura]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon immer haben die Menschen das Weite gesucht. Sie wollten fremde Länder und Menschen erleben, ihre Sitten und Gebräuche kennenlernen. Eichendorfs „Taugenichts“ wanderte noch zu Fuß durch die deutschen Lande. Goethe überwand in einer Kutsche den Alpenhauptkamm. Kürzere Entfernungen legte 1928 der „Eiserne Gustav“, ein Berliner Droschkenkutscher, mit Pferd und Wagen nach Paris zurück. Er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schon immer haben die Menschen das Weite gesucht. Sie wollten fremde Länder und Menschen erleben, ihre Sitten und Gebräuche kennenlernen. Eichendorfs „Taugenichts“ wanderte noch zu Fuß durch die deutschen Lande. Goethe überwand in einer Kutsche den Alpenhauptkamm. Kürzere Entfernungen legte 1928 der „Eiserne Gustav“, ein Berliner Droschkenkutscher, mit Pferd und Wagen nach Paris zurück. Er brauchte für die Hin- und Rückfahrt fünf Monate. Und Trecker-Willi schaffte es mit seinem historischen Deutz in drei Monaten bis zum Nordkap und zurück. Zu Zeiten des portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama, der 1498 Afrika umkurvte und in Indien landete, und Kolumbus (1492), der die Westroute nach Indien suchte und Amerika entdeckte,  brauchte man mit dem Segelschiff Monate, um die halbe Welt zu umsegeln. Jules Verne ließ seine Helden in 80 Tagen um die ganze Welt reisen. Das war Rekord. Den Weg rund um den Globus machten bald Flugzeuge und Dampfer. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts schafften es auch ein Ballonfahrer und ein Solarflugzeug. Luxuriöse Hotelschiffe befördern zahlungskräftige Kunden über alle Weltmeere zu fast allen Erdteilen. Menschen sind umtriebige Wesen. Sie wollen etwas erleben, etwas das der Alltag im altbekannten Umfeld nicht hergibt. Das Ziel sind nicht immer ferne Länder. Manchmal ist der Weg auch das Ziel.<br />
So empfindet es der gebürtige Kosovare und Freizeitwissenschaftler Artan Krasiqi. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Max Magura, einem Bremer Brauer und Melzer, (beide sind 28 Jahre alt) will er um die Welt reisen. Das Besondere? Für die Fahrt wollen die beiden nur die eigene Muskelkraft einsetzen. Und das geht nur mit dem Fahrrad. „Wir haben keine Termine, wollen einfach nur weg. Ganz vogelfrei“, sagt Artan. Längere Reisen haben beide schon vorher mit dem Segelboot unternommen. „Aber mit dem Fahrrad ist es einfacher“, meint Max. Und wo soll es langgehen? Über den Balkan in die Türkei, dann durch Iran nach Indien, durch den Himalaya nach China und Südostasien. Mit einem Sprung über den Pazifik geht es noch nach Australien, Nord- und Südamerika. Die beiden weltreisenden Radler haben sich ausgemacht, gegebenenfalls auch getrennt voneinander zu reisen. Die Fahrrad-Weltenbummler brauchen ihre Freiheit.<br />
Jedes Rad ist schwer bepackt. Zwei Taschen hängen beidseitig am Vorder- und Hinterrad,  und eine Satteltasche liegt noch auf dem Gepäckträger. In den Taschen sind ein Zelt, eine Isomatte und ein Schlafsack verstaut. Wasserfeste Kleidung ist wichtig und ein Trinksack. Eine Solarpaneele versorgt die elektronischen Geräte in der Pampa mit Sonnenenergie. Die geländegängigen Fahrräder sind wartungsarm und mit einer 14-Gang-Nabenschaltung ausgerüstet. Und wie viel kostet der ganze Spaß? Artan rechnet zwischen 7000 und 10 000 Euro. Allein die Fahrräder kosteten schon um die 3700 Euro.<br />
Und wie schützen sich die Abenteurer vor Gefahren? Ein medizinisches Notfallset muss dabei sein. Und wie ist es mit fremden Gegenden und Menschen? „Tiere sind berechenbarer als Menschen“, meint Max. Ihr Verhalten könne man einschätzen. Und Artan ergänzt: „Wir hoffen, dass die Menschen uns mit genau so viel Respekt begegnen, wie wir es tun.“ Ansonsten haben sie aber Pfefferspray bei sich, für alle Fälle. Gegen zähnefletschende Kläffer nehmen sie noch Stöcke mit. Man kann ja nie wissen. Angst aber haben die beiden radelnden Weltenbummler nicht. „Angst blockiert nur. Man ist dann nicht mehr frei“, erklärt Artan. Und frei sein wollen die beiden auf ihrer Radtour rund um den Globus. Am vergangenen Sonnabend (19. August 2017) sind sie von Bremen aus aufgebrochen. Wann sie wieder zurückkommen? Wir werden sehen.</p>
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