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	<title>Berlin &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Keine Radwegpflicht mehr auf Berlins Kaiserdamm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 10:00:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Kaiserdamm in Berlin ist ein bis zu zehn Fahrspuren breite Prachtstraße, die 1906 auf Betreiben von Kaiser Wilhelm II. angelegt wurde. Als Teil der Ost-West-Achse bildet sie die belebte Fortsetzung der Straßen ‚Unter den Linden‘, ‚Straße des 17. Juni‘ und ‚Bismarckstraße‘. Hier zwischen dem Sophie-Charlotte-Platz in Charlottenburg und dem Theodor-Heuss-Platz im Westend tobt das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Kaiserdamm in Berlin ist ein bis zu zehn Fahrspuren breite Prachtstraße, die 1906 auf Betreiben von Kaiser Wilhelm II. angelegt wurde. Als Teil der Ost-West-Achse bildet sie die belebte Fortsetzung der Straßen ‚Unter den Linden‘, ‚Straße des 17. Juni‘ und ‚Bismarckstraße‘. Hier zwischen dem Sophie-Charlotte-Platz in Charlottenburg und dem Theodor-Heuss-Platz im Westend tobt das wilde Berliner Autoleben! Es existiert zwar ein schmaler Fahrradstreifen, doch einen Benutzungszwang gibt es seit dem letzten Jahr nicht mehr. Man darf als Radfahrer also sowohl den Fahrradstreifen, als auch die Fahrbahn benutzen! Wobei ich mich frage, ob es wirklich sinnvoll ist, sich mit dem Drahtesel in diesen dröhnenden und unübersichtlichen Blechmonsterdschungel zu stürzen?!</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsache ist jedoch, dass auch das Fahren auf dem Radstreifen viele Gefahren in sich birgt. Stadteinwärts gibt es hier ein leichtes, aber stetiges Gefälle, so dass man als Radler relativ hohe Geschwindigkeiten erreicht. An einigen Stellen ist durch parkende Autos oder durch Baustellen die Sicht für den Autofahrer so erschwert, dass Radfahrer beim rechts abbiegen tatsächlich leicht übersehen werden können. Überdies sind die Steinplatten auf dem Radweg  marode und der geplagte Radler hat ständig mit kreuzenden Fußgängern und plötzlich aufgerissenen Autotüren zu rechnen. Unangenehme Überraschungen im Minutentakt! Höchstkonzentration auf jedem Meter! Als Radfahrer auf dem engen Streifen spürt man ständig die lauernde Gefahr zwischen geparkten Autos, Bäumen und anderen unaufmerksamen Verkehrsteilnehmern!</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzend muss man noch hinzufügen, dass für Radpendler diese Strecke alternativlos ist. Darüber hinaus ist der Kaiserdamm und die Bismarckstraße Teil des ‚Europaradweges R1‘, der Königsroute der hiesigen Radfernwege.</p>
<p style="text-align: justify;">So hat ein findiger Anwalt durchgesetzt, dass an einigen Stellen die blauen Radfahrschilder, die eine Benutzungspflicht des Radweges anordnen, abgebaut werden mussten. Hier darf man jetzt auch die Fahrbahn der Autos nutzen. Der Weisheit letzter Schluss ist das aber auch nicht. Man stelle sich nur einmal vor, als Radfahrer über eine äußerst dicht befahrene Straße drei Spuren hinüber zu wechseln zu müssen, um nach links abzubiegen – gruselig! Ein grauenhaftes Abenteuer! Vielen Autofahrern ist diese neue Regelung gar nicht bekannt – entsprechend rücksichtslos verhalten sie sich gegenüber den Radlern. In der Konsequenz wird die neue Freiheit auch nur von wenigen Radfahrern genutzt, denn die Entscheidung, ob man den Radstreifen oder die Autofahrbahn nutzt, erscheint wie die Wahl zwischen Pest und Cholera! Dann schon lieber gaaanz vorsichtig und konservativ auf dem Radstreifen fahren. Das wäre in diesem Fall wohl die vernünftigste und sicherste Methode, für den gemeinen Berliner Radler aber total untypisch!</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin stehen an der Straße jetzt Leuchtschilder mit Verkehrsinformationsanzeigen, die flexible Hinweise auf Verkehrsstörungen geben sollen. Wenn keine Behinderungen existieren, warnen sie allgemein mit Texten wie:</p>
<p style="text-align: justify;">‚Rücksicht auf Radfahrer. Beim Abbiegen auf Schulterblick achten!‘,</p>
<p style="text-align: justify;">‚Beim Überholen von Radfahrern mind. 1,5m Abstand halten!‘ oder</p>
<p style="text-align: justify;">‚Beim Abbiegen: Besonders auf Fußgänger und Radfahrer achten!‘</p>
<p style="text-align: justify;">Ob’s wirklich hilft? Ich weiß es nicht – aber der Senat gibt sich zumindest ein kleines bisschen Mühe, um für Akzeptanz seitens der Autofahrer gegenüber den Radfahrern zu werben!</p>
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		<title>Nach 9 Jahren: Radweg Berlin – Usedom endlich fertig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2014 07:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernweg]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine wirklich schöne und interessante mehrtägige Radlstrecke ist der Radweg Berlin-Usedom. Von der pulsierenden Hauptstadt führt er durch weite Wiesenlandschaften, kühle Wälder und historische Orte, vorbei an blau schimmernden Seen bis zum Oderhaff und der beliebten Ostsee-Ferieninsel. Eigentlich wurde der Radfernweg schon vor zehn Jahren eröffnet – nur ein kleines, exakt 2542 Meter langes Teilstück [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wirklich schöne und interessante mehrtägige Radlstrecke ist der Radweg Berlin-Usedom. Von der pulsierenden Hauptstadt führt er durch weite Wiesenlandschaften, kühle Wälder und historische Orte, vorbei an blau schimmernden Seen bis zum Oderhaff und der beliebten Ostsee-Ferieninsel. Eigentlich wurde der Radfernweg schon vor zehn Jahren eröffnet – nur ein kleines, exakt 2542 Meter langes Teilstück in der Uckermark hatte noch gefehlt. Hier hatte ein Schreiadlerpaar direkt an der geplanten Route zwischen Steinhöfel und Stegelitz seinen Horst. Naturschützer hatten sich bereits 2005 gegen den Ausbau des Radweges gestellt – es kam zu einer jahrelangen, nicht enden wollenden, leidigen Diskussion. Zwischenzeitlich war eine Alternativroute geplant worden, doch diese führte zu nahe an Schildkröten vorbei – ging also auch nicht!<br />
Nun hatte man sich doch auf die ursprüngliche Trasse geeinigt. Allerdings wurde die Strecke nicht komplett asphaltiert, so wie es geplant war, sondern teilweise mit ungebundenen Sand, Natursteinpflaster und Verbundsteinen belegt. Landrat Dietmar Schulze (SPD) sprach von einem Kompromiss, den man so mit dem Naturschutz gefunden habe. Schulze hatte nun endlich am 12. September 2014 den letzten Streckenabschnitt des Radfernweges freigegeben. Herzlichen Glückwunsch!<br class=' sb-br' /><br class=' sb-br' /> <i class="fa pull-left fa-m fa-flag faa-pulse animated " style="color:#ef791f;"></i>
                <a href="http://radpilot.de/radfernweg-berlin-usedom/" target="_blank">Radfernweg Berlin &#8211; Usedom</a> ]]></content:encoded>
					
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		<title>Radweg in Planung: Mitmachen erwünscht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 12:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundeshauptstadt Berlin ist ein Knotenpunkt für Radwanderer. Von hier aus kann man ausgeschilderten Routen nach Kopenhagen, Leipzig und Usedom folgen oder den Flussläufen von Spree und Havel nachradeln. Ein Ziel fehlt aber noch: die sächsische Elb-metropole Dresden. Aber die Planungen dafür laufen und jeder Interessierte kann mitmachen. Unter Federführung des ADFC Dresden sowie des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Bundeshauptstadt Berlin ist ein Knotenpunkt für Radwanderer. Von hier aus kann man ausgeschilderten Routen nach Kopenhagen, Leipzig und Usedom folgen oder den Flussläufen von Spree und Havel nachradeln. Ein Ziel fehlt aber noch: die sächsische Elb-metropole Dresden. Aber die Planungen dafür laufen und jeder Interessierte kann mitmachen. Unter Federführung des ADFC Dresden sowie des ADFC Sachsen wird bereits seit 2012 an der Realisierung des Radfernweges zwischen der Dresdener Frauenkirche und dem Brandenburger Tor in Berlin gearbeitet. Die Strecke existiert bereits auf der Karte, aber auch eine Beschilderung wird mittelfristig angestrebt. Die Route, die als GPS-Track downgeloaded werden kann, kann demnach auch bereits aktiv abgefahren werden. Dennoch wird die augenblickliche Streckenführung noch nicht als endgültig angesehen. Der aktuelle Routenvorschlag umfasst eine Länge von 251 Kilometern. Doch Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erbeten. Auch an der Arbeitsgruppe, die sich in der Regel in der Geschäftsstelle des ADFC Dreden trifft, kann jeder Interessierte aktiv teilnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Kriterien für den Radweg Berlin – Dresden gelten:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Radfernweg soll möglichst bequem und direkt sein, längere matschige oder holprige Abschnitte werden ausgeschlossen. Es muss auch möglich sein, den Radweg mit Kinderanhängern zu benutzen. Im Land Brandenburg sollte das bereits bestehende Radnetz genutzt werden. Alle Wege müssen auch in absehbarer Zukunft befahrbar bleiben und es sollten keine Umwege von der Hauptroute aufgrund touristischer Ziele gemacht werden. Erwünscht sind dagegen Alternativrouten oder Stickstrecken zu solchen Zielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Vorschläge und Anregungen hat, der kann sich an die Geschäftsstelle des ADFC Dresden wenden und/oder die e-mail-Adresse <a href="mailto:kontakt@radweg-berlin-dresden.de">kontakt@radweg-berlin-dresden.de</a> nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Karte zum Radfernweg ist für 3 Euro über die Internetseite <a href="http://www.radweg-berlin-dresden.de/">www.radweg-berlin-dresden.de</a> bestellbar.</p>
<pre></pre>
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		<title>ADFC Sternfahrt nach Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 11:31:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Siegessäule]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Radfahren in unserer Hauptstadt Berlin ist so eine Sache – da spreche ich aus Erfahrung. Überall wird dort über rücksichtslose Radfahrer geschimpft, weil diese sich angeblich nicht an die Verkehrsregeln halten. Andererseits hat man es dort als Radler auch nicht leicht: enge Radfahrwegschluchten, die zwischen parkenden Autos auf der einen Seite und mit vereinzelnden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Radfahren in unserer Hauptstadt Berlin ist so eine Sache – da spreche ich aus Erfahrung. Überall wird dort über rücksichtslose Radfahrer geschimpft, weil diese sich angeblich nicht an die Verkehrsregeln halten. Andererseits hat man es dort als Radler auch nicht leicht: enge Radfahrwegschluchten, die zwischen parkenden Autos auf der einen Seite und mit vereinzelnden Bäumen abgetrennten Fußwegen auf der anderen Seite entlangführen, machen eine Radfahrt häufig zum gefährlichen Abenteuer. Abbiegende Autos können diese Radwege häufig nur ungenügend einsehen, und als Stadtradler muss man ständig damit rechnen, dass plötzlich zwischen den parkenden Autos irgendwelche Fußgänger erscheinen, die unachtsam den Radweg kreuzen!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verkehrsverhältnisse in Berlin sind also für Radfahrer– vorsichtig ausgedrückt – suboptimal. Der ADFC Berlin organisiert alljährlich im Juni eine Sternfahrt, die für bessere Bedingungen für Radfahrer im Straßenverkehr werben soll. Eine gigantische Radfahrer-Demo, an der auch dieses Jahr wieder rund 100.000 Radfahrer teilnahmen – wir Radpiloten waren auch dabei. Die Sternfahrt fand am 11. Juni bereits zum 41. Mal statt. Zahlreiche Straßen und Autobahnen, wie die Avus, die A100, der Kaiserdamm und die Bismarckstraße sowie die Straße des 17. Juni wurden dafür gesperrt. Gestartet wurde an verschiedenen Orten in und um Berlin. Eine Gruppe aus dem polnischen Stettin war sogar bereits mitten in der Nacht gestartet, um rechtzeitig am Zielort, dem Großen Stern an der Siegessäule anzukommen. Insgesamt gab es 19 offizielle Routen, die zeitweilig  für den Autoverkehr durch die Polizei abgesperrt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Rund um die Goldelse am Großen Stern präsentierten sich im Rahmen eines Umweltfestes rund 240 Aussteller zum Thema ‚Ökolandbau -gut für uns und gut für’s Klima‘. Das Motto der diesjährigen Sternfahrt lautete ‚Fahrradland Deutschland. Jetzt.‘ Dabei ging es im Kern um das geplante Berliner Radgesetz, das zuletzt immer wieder verzögert wurde. In diesem Gesetzeskatalog  geht es um die Errichtung von Radschnellwegen und ein lückenloses Radwegenetz sowie um den Bau von Fahrradstellanlagen. Immerhin versprach die Berliner Verkehrssenatorin Regina Günther, die Verabschiedung des Gesetzes noch in diesem Jahr zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine genaue Angabe über die Teilnehmerzahl gab es übrigens bis zuletzt nicht – lediglich grobe Schätzungen. Da es sich um eine politische Demonstration handelte, sind diese Zahlen durchaus relevant. Auf jeden Fall waren es so viele Radler, dass es an neuralgischen Punkten zu erheblichen Behinderungen und Fahradstaus gekommen war.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Autofahrer sich wegen der Sperrungen (insgesamt 1000 km!) geärgert haben: für uns war es eine Mords Gaudi, bei strahlend schönem Sonnenwetter über 30m breite Prachtstraßen zu radeln, zusammen mit Tausenden von anderen Gleichgesinnten.  Am Ende schließlich mit zwei Ehrenrunden um die Siegessäule die Tour euphorisch abzuschließen &#8211; einem Kollegen folgend, der nicht minder enthusiastisch einen Anhänger mit Musikanlage hinter sich her zog, auf der wummernd der Song ‚Bicycle Race‘ von Queen dröhnte!</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles hat richtig Spaß gemacht – nächstes Jahr sind wir auf der Demo wieder dabei!!</p>
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		<title>Die Frage nach der Immunität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 10:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernweg]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin erhitzte in der letzten Woche ein tödlicher Unfall mit einem Radfahrer die Gemüter. Ein Autofahrer hielt im Stadtteil Neukölln mit seinem Wagen im absoluten Halteverbot auf einem Radfahrstreifen. Er riss plötzlich und abrupt seine Tür auf, worauf ein Radfahrer nicht mehr bremsen konnte und gegen die Tür prallte. Der Radfahrer trug keinen Helm [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Berlin erhitzte in der letzten Woche ein tödlicher Unfall mit einem Radfahrer die Gemüter. Ein Autofahrer hielt im Stadtteil Neukölln mit seinem Wagen im absoluten Halteverbot auf einem Radfahrstreifen. Er riss plötzlich und abrupt seine Tür auf, worauf ein Radfahrer nicht mehr bremsen konnte und gegen die Tür prallte. Der Radfahrer trug keinen Helm und erlag am folgenden Tag seinen schweren Verletzungen.<br />
Normalerweise würde der Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden. In diesem Fall aber geht das nicht, denn der Autofahrer ist ein Mitarbeiter der saudischen Botschaft und als Diplomat genießt er Immunität. Das Verfahren wurde sofort eingestellt.<br />
Besitzen Diplomaten also Narrenfreiheit? Müssen sich Botschaftsangehörige überhaupt nicht an Verkehrsregeln halten?<br />
Offensichtlich ist das so, denn die Zahl der erfassten durch Diplomaten begangenen Verkehrsdelikte ist in den letzten Jahren stark gestiegen. In Berlin waren es im Jahr 2005 6908, im Jahr darauf bereits 10.181 und 2016 wurden insgesamt 22.880 Delikte gezählt. Die Botschaftsangehörigen aus Russland, China und den USA fielen dabei besonders negativ auf – vor allem durch überhöhte Geschwindigkeit und Falschparken.<br />
Wieso aber gibt es die diplomatische Immunität?<br />
Vom Prinzip her ist diese durchaus wichtig, denn ausländische Diplomaten müssen einen besonderen Schutz genießen, um beispielsweise in Diktaturen nicht aus politischen Gründen willkürlich belangt zu werden. Diese Rechtsauffassung gilt international bereits seit Jahrhunderten und wurde in den 1960er Jahren im Wiener Abkommen endgültig festgelegt. Leider ist es nicht möglich, zwischen Verkehrsdelikten und anderen Vergehen eine Grenze zu ziehen. Trotzdem, so hieß es aus dem Bundesaußenministerium, missbillige man ausdrücklich, dass die Immunität in Deutschland von hier tätigen ausländischen Diplomaten missbraucht wird.<br />
Die saudische Botschaft hat inzwischen ihr Bedauern über den Vorfall ausgedrückt. Eine genauere Stellungnahme zu dem Unfall steht jedoch noch aus. Solange das so ist, werden auch keine weiteren diplomatischen Instrumente bemüht – denn diese wären durchaus denkbar. So kann die Aufhebung der Immunität beantragt werden, eine Abberufung gefordert werden, ein Diplomat als unerwünscht erklärt werden oder ihn im Extremfall auszuweisen.<br />
NUR: das alles macht den Radfahrer leider nicht mehr lebendig!!</p>
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		<title>Von Bonn nach Berlin – der Radweg Deutsche Einheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 11:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Radfernrouten]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[An dieser Stelle möchten wir einen noch sehr jungen Radfernweg vorstellen, der seinem Namen alle Ehre macht, denn er besitzt eine Länge von über 1000 km besitzt und sich einmal quer durch die Bundesrepublik zieht: der Radweg Deutsche Einheit – ein Prestigeprojekt des Bundesministeriums für Verkehr. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus Deutschland ein geteiltes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle möchten wir einen noch sehr jungen Radfernweg vorstellen, der seinem Namen alle Ehre macht, denn er besitzt eine Länge von über 1000 km besitzt und sich einmal quer durch die Bundesrepublik zieht: der Radweg Deutsche Einheit – ein Prestigeprojekt des Bundesministeriums für Verkehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus Deutschland ein geteiltes Land. 40 Jahre lang gingen die Bundesrepublik und die DDR getrennte Wege. Getrennt im politischen und gesellschaftlichen System, getrennt durch den Eisernen Vorhang, der sich mit Stacheldraht, Wachtürmen, Selbstschussanlagen und dem Todesstreifen einmal längs durch das Land zog – von der Ostsee bis zur tschechoslowakischen Grenze. Nirgendwo aber war die deutsche Teilung so unmittelbar spür- und erlebbar wie in Berlin, die damalige Enklave in der DDR, durch deren Stadtgebiet eine kaum zu überwindende Mauer gezogen wurde – Sinnbild der Menschenverachtung und der Machtdemonstration dem Klassenfeind gegenüber. Während die DDR ihre Regierung in Ost-Berlin installierte, musste sich der Westen eine neue Hauptstadt suchen, und fand sie im rheinischen Bonn. Nach der friedlichen Revolution in der DDR kam es zum Zusammenbruch des kommunistischen Staates und zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990. Seither wird der 3. Oktober als Nationalfeiertag, als ‚Tag der Deutschen Einheit‘ gefeiert. Das ist inzwischen lange her und die alten Wunden sind verheilt. Pessimisten, für die ein jedes Glas halbleer ist, betonen zwar, dass tiefe Narben bis heute zurückblieben, doch die Bundesregierung beschreibt die Einheit – mit einigem Recht – eine Erfolgsgeschichte. Um diese zu dokumentieren, wurde im Jahr 2016 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur der fast 1100 km lange ‚Radweg Deutsche Einheit‘ geschaffen. Er soll sowohl die Wiedervereinigung als auch das Zusammenwachsen der deutsch-deutschen Infrastruktur symbolisieren und führt an mehr als 100 historischen Orten vorbei, an denen man die deutsche Einheit und das Zusammenwachen des deutschen Volkes erleben kann. Und das gemeinsam mit den fortschrittlichen Innovationen unserer modernen Zeit, wie aktuelle Routenplanungen, Navigations-Aps, Radstätten mit WLAN und E-Bike-Ladestationen – mit dem Rad in die Zukunft, mit Hightech auf den Sattel! Ein Wiederspruch? Nicht unbedingt, denn der Radfernweg soll als zukunftsorientierter Beitrag für die Infrastruktur von morgen begriffen werden – er soll neue Standards für das neuartige Radwandern setzen. Und er soll den Entwicklungsprozess sowie den Stand der Deutschen Einheit veranschaulichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat auch heute noch zwei verschiedene Sitze. Und so führt der Radweg Deutsche Einheit vom Dienstgebäude am Robert-Schumann-Platz in Bonn bis zum Hauptsitz in der Berliner Invalidenstraße nahe des Brandenburger Tores. Dabei werden die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und schließlich Berlin durchfahren. Stationen unterwegs sind Koblenz, Limburg an der Lahn, Gießen, Marburg, Bad Hersfeld, Kassel, Einbeck, Goslar am Harz, Bernburg, Dessau, die Lutherstadt Wittenberg, Bad Belzig und Potsdam. Zahlreiche kulturelle Highlights und vielfältige Landschaften warten auf den Radtouristen, ehe mit der Durchfahrt des Brandenburger Tores, das Symbol der Deutschen Einheit, das Finale eingeläutet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Radweg Deutsche Einheit wurden überwiegend die Trassen bereits bestehender Radfernwege genutzt, sodass kaum neue Radwege gebaut werden mussten. Die Routenbeschilderung zeigt das Vorderteil eines weißen Fahrrades auf hellblauem Grund mit den Landesfarben schwarz-rot-gold (gelb) als gekrümmte Linien innerhalb des Rades, die die Bewegung symbolisieren sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da der Radweg Deutsche Einheit vornehmlich auf die Infrastruktur bereits bestehender Radfernwege zurückgreift, sind sowohl die Befahrbarkeit der Radwege als auch die Streckenauswahl vorbildlich. Es gibt immer wieder auch hüglige Passagen, insgesamt müssen in beiden Richtungen rund 7100 Höhenmeter erklettert werden, die sich allerdings auch auf die lange Strecke von insgesamt 1100 Kilometer verteilen.</p>
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