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	<title>Sternfahrt &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Fahrradsternfahrt in Hamburg: Demo der Radler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2014 15:30:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am morgigen Sonntag, dem 15. Juni 2014, werden Hamburgs Straßen symbolisch von tausenden von Radfahrern erobert. Unter dem Motto ‚Radfahren für das Klima &#8211; Mobil ohne Auto‘ veranstaltet das Aktionsbündnis ‚Mobil ohne Auto Nord e.V. (MoA)‘ seit Mitte der 1990er Jahren in Hamburg die ‚Fahrradsternfahrt‘. Und diese ist mittlerweile zu einem riesigen Rad-Happening geworden! Von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am morgigen Sonntag, dem 15. Juni 2014, werden Hamburgs Straßen symbolisch von tausenden von Radfahrern erobert. Unter dem Motto ‚Radfahren für das Klima &#8211; Mobil ohne Auto‘ veranstaltet das Aktionsbündnis ‚<i>Mobil ohne Auto Nord e.V. </i>(MoA)‘ seit Mitte der 1990er Jahren in Hamburg die ‚Fahrradsternfahrt‘. Und diese ist mittlerweile zu einem riesigen Rad-Happening geworden! Von rund 60 Startorten (!) in und um Hamburg herum radeln rund 20.000 Teilnehmer zum Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek (Wiesendamm 3), wo in diesem Jahr von 14 bis 17 Uhr die Abschlussveranstaltung stattfindet. Neben einem interessanten Unterhaltungsprogramm mit der Fahrraddisko und der Gruppe ‚Sambarda‘ sowie einem leckerem kulinarischen Angebot werden fahrradspezifische Themen diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer an dem Radgemeinschaftserlebnis teilnehmen möchte, kann die Startpunkte und weitere Informationen unter ‚www.fahrradsternfahrt.de‘ abrufen. Teilweise muss man aber schon sehr früh aufstehen: am Bahnhof Itzehoe startet der Radtross bereits um 6:45 Uhr – mächtig früh für einen Sonntag!</p>
<p style="text-align: justify;">Zum veranstaltenden Aktionsbündnis Mobil ohne Auto (MoA) gehören die großen Umwelt- und Verkehrsverbände der Stadt Hamburg, wie beispielsweise der Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), der Naturschutzbund (NABU), das UmweltHaus am Schüberg (Kirchenkreis Hamburg-Ost), die NaturFreunde und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Als Schirmherr der Fahrradsternfahrt konnte in diesem Jahr der bekannte Tagesschausprecher Torsten Schröder gewonnen werden. Das Bündnis setzt sich für sicherere und umweltgerechtere Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer ein, denn in der Hansestadt ist es schwierig, sich wirklich sicher und stressfrei mit dem Rad zu bewegen. Trotz wiederholter Ankündigungen aus dem Senat haben sich die Rahmenbedingungen für den nicht-motorisierten Verkehr in Hamburg auch unter dem SPD-geführten Senat nicht nennenswert verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir fordern vom Hamburger Senat endlich deutliche Schritte zur Verbesserung des Fahrrad-Klimas in der Stadt. Daneben steht in diesem Jahr angesichts mehrerer Unfälle mit getöteten und schwer verletzten Radfahrern die Sicherheit im Mittelpunkt unserer Forderungen“ so Uwe Jancke, Sprecher des Vorstandes von MoA.</p>
<p style="text-align: justify;">So ist diese Fahrradsternfahrt nicht nur ein toller Radlspaß für jung und alt, sondern auch eine politische Demonstration. Wer also rund um Hamburg Lust und Zeit hat, der kann sich ja kurzfristig einmal überlegen, ob er nicht mitfahren möchte…</p>
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		<title>ADFC Sternfahrt nach Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 11:31:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Radfahren in unserer Hauptstadt Berlin ist so eine Sache – da spreche ich aus Erfahrung. Überall wird dort über rücksichtslose Radfahrer geschimpft, weil diese sich angeblich nicht an die Verkehrsregeln halten. Andererseits hat man es dort als Radler auch nicht leicht: enge Radfahrwegschluchten, die zwischen parkenden Autos auf der einen Seite und mit vereinzelnden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Radfahren in unserer Hauptstadt Berlin ist so eine Sache – da spreche ich aus Erfahrung. Überall wird dort über rücksichtslose Radfahrer geschimpft, weil diese sich angeblich nicht an die Verkehrsregeln halten. Andererseits hat man es dort als Radler auch nicht leicht: enge Radfahrwegschluchten, die zwischen parkenden Autos auf der einen Seite und mit vereinzelnden Bäumen abgetrennten Fußwegen auf der anderen Seite entlangführen, machen eine Radfahrt häufig zum gefährlichen Abenteuer. Abbiegende Autos können diese Radwege häufig nur ungenügend einsehen, und als Stadtradler muss man ständig damit rechnen, dass plötzlich zwischen den parkenden Autos irgendwelche Fußgänger erscheinen, die unachtsam den Radweg kreuzen!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verkehrsverhältnisse in Berlin sind also für Radfahrer– vorsichtig ausgedrückt – suboptimal. Der ADFC Berlin organisiert alljährlich im Juni eine Sternfahrt, die für bessere Bedingungen für Radfahrer im Straßenverkehr werben soll. Eine gigantische Radfahrer-Demo, an der auch dieses Jahr wieder rund 100.000 Radfahrer teilnahmen – wir Radpiloten waren auch dabei. Die Sternfahrt fand am 11. Juni bereits zum 41. Mal statt. Zahlreiche Straßen und Autobahnen, wie die Avus, die A100, der Kaiserdamm und die Bismarckstraße sowie die Straße des 17. Juni wurden dafür gesperrt. Gestartet wurde an verschiedenen Orten in und um Berlin. Eine Gruppe aus dem polnischen Stettin war sogar bereits mitten in der Nacht gestartet, um rechtzeitig am Zielort, dem Großen Stern an der Siegessäule anzukommen. Insgesamt gab es 19 offizielle Routen, die zeitweilig  für den Autoverkehr durch die Polizei abgesperrt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Rund um die Goldelse am Großen Stern präsentierten sich im Rahmen eines Umweltfestes rund 240 Aussteller zum Thema ‚Ökolandbau -gut für uns und gut für’s Klima‘. Das Motto der diesjährigen Sternfahrt lautete ‚Fahrradland Deutschland. Jetzt.‘ Dabei ging es im Kern um das geplante Berliner Radgesetz, das zuletzt immer wieder verzögert wurde. In diesem Gesetzeskatalog  geht es um die Errichtung von Radschnellwegen und ein lückenloses Radwegenetz sowie um den Bau von Fahrradstellanlagen. Immerhin versprach die Berliner Verkehrssenatorin Regina Günther, die Verabschiedung des Gesetzes noch in diesem Jahr zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine genaue Angabe über die Teilnehmerzahl gab es übrigens bis zuletzt nicht – lediglich grobe Schätzungen. Da es sich um eine politische Demonstration handelte, sind diese Zahlen durchaus relevant. Auf jeden Fall waren es so viele Radler, dass es an neuralgischen Punkten zu erheblichen Behinderungen und Fahradstaus gekommen war.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Autofahrer sich wegen der Sperrungen (insgesamt 1000 km!) geärgert haben: für uns war es eine Mords Gaudi, bei strahlend schönem Sonnenwetter über 30m breite Prachtstraßen zu radeln, zusammen mit Tausenden von anderen Gleichgesinnten.  Am Ende schließlich mit zwei Ehrenrunden um die Siegessäule die Tour euphorisch abzuschließen &#8211; einem Kollegen folgend, der nicht minder enthusiastisch einen Anhänger mit Musikanlage hinter sich her zog, auf der wummernd der Song ‚Bicycle Race‘ von Queen dröhnte!</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles hat richtig Spaß gemacht – nächstes Jahr sind wir auf der Demo wieder dabei!!</p>
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