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	<title>Sicherheit &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Besserer Schutz für Radler bei Unfällen mit LKW gefordert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2014 10:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein auffälliges innerstädtisches Verkehrsproblem ist der tote Winkel von Lastkraftwagen beim Abbiegen nach rechts. Allzu häufig kommt es zu Unfällen mit Radlern, die auf dem Radfahrstreifen zwar Vorfahrt besitzen, aber von den LKW-Fahrern einfach übersehen werden. Die Bundesanstalt für Straßenwesen schätzt, dass es im Jahr 2012 ungefähr 650 Abbiegeunfälle zwischen LKWs und Radfahrern gab, bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein auffälliges innerstädtisches Verkehrsproblem ist der tote Winkel von Lastkraftwagen beim Abbiegen nach rechts. Allzu häufig kommt es zu Unfällen mit Radlern, die auf dem Radfahrstreifen zwar Vorfahrt besitzen, aber von den LKW-Fahrern einfach übersehen werden. Die Bundesanstalt für Straßenwesen schätzt, dass es im Jahr 2012 ungefähr 650 Abbiegeunfälle zwischen LKWs und Radfahrern gab, bei denen Radler verletzt wurden. Für 30 Radfahrer endete der Unfall tödlich. Mich gruselt allein der Gedanke, dass ein LKW direkt vor meiner Nase nach rechts herüberzieht! Dabei ist noch nicht einmal Leichtsinn der Grund für diese Unfälle. Die LKWs haben einfach nur eingeschränkte Möglichkeiten, den Fahrradweg einzusehen!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche (CDU), äußerte sich kürzlich zu diesem Sachverhalt: ‚Die Problematik des toten Winkels bei LKW oder Bussen ist lange bekannt. Radfahrer oder Fußgänger werden durch LKW- oder Busfahrer zu oft übersehen. Deshalb plädiere ich für ein elektronisches Warnsystem für LKW.‘</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt bereits Assistenzsysteme für Lastwagen, die den Fahrer darauf aufmerksam machen, wenn sich Radler oder Fußgänger seitlich dem Fahrzeug nähern. Dabei wird das nähere Umfeld des LKWs mit Sensoren überwacht und die Abstände zu anderen Verkehrsteilnehmern berechnet. Bei möglichen gefährlichen Annäherungen ertönt dann ein akkustisches Warnsignal. Reiche möchte sich dafür einsetzen, dass diese Systeme zumindest für neu zugelassene LKWs und Busse verpflichtend werden, sobald die Technik zuverlässig einsetzbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der ADFC, die Interessenvertretung der Radfahrer, plädiert für die Ausstattung von LKW und Bussen mit solchen Assistenzsystemen. Zusätzliche Rückspiegel und seitliche Verkleidungen, die bei einem Unfall den Radfahrer ablenken, damit er nicht unter die Räder kommt, reichten für die Sicherheit nicht aus!</p>
<p style="text-align: justify;">Das sehe ich genau so! Wir Radler werden im Straßenverkehr viel beschimpft. Aber wir sind es, die keine Knautschzone besitzen und im Falle eines Unfalles immer in der schwächeren – weil verletzlicheren – Position sind! Wenn also die Technik solche Systeme möglich macht, dann sollten diese auch schleunigst genutzt werden!! – Und ich brauche mich dann auch nicht mehr zu gruseln!</p>
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		<title>Helmpflicht durch die Hintertür droht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 08:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist ein wichtiger und zukunftsweisender Tag für alle Radfahrer in Deutschland, denn für heute wird ein Gerichtsurteil erwartet, dass  eine Helmpflicht durch die Hintertür ermöglichen könnte. Im April 2011 hatte sich ein folgenschwerer Unfall ereignet: eine Radfahrererin wollte in Glücksburg an einen im Halteverbot stehenden PKW vorbeifahren. Doch genau in diesem Moment öffnete die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute ist ein wichtiger und zukunftsweisender Tag für alle Radfahrer in Deutschland, denn für heute wird ein Gerichtsurteil erwartet, dass  eine Helmpflicht durch die Hintertür ermöglichen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im April 2011 hatte sich ein folgenschwerer Unfall ereignet: eine Radfahrererin wollte in Glücksburg an einen im Halteverbot stehenden PKW vorbeifahren. Doch genau in diesem Moment öffnete die Autofahrerin ihre Fahrzeugtür. Die Radlerin konnte nicht mehr bremsen, stürzte und verletzte sich schwer am Kopf. Leider hatte sie keinen Helm getragen. Sie erlitt eine mehrfache Schädelfraktur und ein Schädel-Hirn-Trauma und ist seit diesem Vorfall nur noch zu 40% arbeitsfähig – vollständig gesunden wird sie wahrscheinlich gar nicht mehr. Die Haftpflichtversicherung wollte aber nur 50% der entstandenen Kosten übernehmen, weil die Radfahrerin ohne Helm ‚Schutzmaßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit unterlassen‘ habe. Obwohl es in Deutschland keine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer gibt und ihre Unschuld in diesem Fall als unstrittig gilt, scheiterte das Unfallopfer mit ihrer Klage vor Gericht in zweiter Instanz. In der Begründung des Richters hieß es, dass man davon ausgehen müsste, ‚dass ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm‘ trägt!! Doch der Anteil der Radler, die auf unseren Straßen einen Helm tragen, lag nach einer Erhebung aus dem letzten Jahr nur bei 15%. Daraus folgt also, dass 85% aller Radfahrer unordentlich und unverständig sind!?!</p>
<p style="text-align: justify;">So urteilte das Oberlandesgericht in Celle im Februar dieses Jahres, dass es unangemessen wäre, die weit überwiegende Zahl von Fahrradfahrern automatisch in Mithaftung zu nehmen. So sehen es die armen Versicherungen natürlich nicht und deshalb landete der Fall vor dem Bundesgerichtshof BGH, der in letzter Instanz heute sein Urteil fällen wird. Dabei geht es letztlich um die Frage, ob eine Versicherung den Schadenssatz kürzen darf, nur weil er keinen Helm getragen hat?</p>
<p style="text-align: justify;">Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte übrigens, dass eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer momentan nicht zur Diskussion stehe, aber was nutzt das, wenn man ohne das Tragen eines Helmes automatisch eine Mitschuld bekommt, wenn man sich unglücklich am Kopf verletzt?</p>
<p style="text-align: justify;">So sehr die verunfallte Dame meine uneingeschränkte Sympathie besitzt, so sehr muss ich natürlich auch sagen, dass das Tragen eines Helmes beim Radfahren vernünftig ist – auch wenn ich selber häufig inkonsequent dabei bin. Auch Verkehrsminister Dobrindt betont: ‚Helme können Leben retten‘. Also schließe ich mit dem einprägsamen Radlerspruch: ‚Wer Hirn hat, der schützt es!‘</p>
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