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	<title>Sandsteinroute &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Der WDR suchte die beliebtesten Themenrouten in NRW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2013 20:52:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TV Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[100-Schlösser-Route]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Fußballroute]]></category>
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					<description><![CDATA[In der WDR-Fernsehsendung ‚Hitlisten des Westens‘ werden seit 2008 Rankings präsentiert, die die Bürger in Nordrhein-Westfalen besonders interessieren. Diese dürfen über die Vorgaben abstimmen, die dann in einer 45 bzw. 90-minütigen Sendung im Regionalprogramm des WDR mit Kommentaren von Prominenten ausgestrahlt wird. Die Sendung am 10. Juli 2013 ließ mich aufhorchen, denn hier ging es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der WDR-Fernsehsendung ‚Hitlisten des Westens‘ werden seit 2008 Rankings präsentiert, die die Bürger in Nordrhein-Westfalen besonders interessieren. Diese dürfen über die Vorgaben abstimmen, die dann in einer 45 bzw. 90-minütigen Sendung im Regionalprogramm des WDR mit Kommentaren von Prominenten ausgestrahlt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sendung am 10. Juli 2013 ließ mich aufhorchen, denn hier ging es um ‚Themenrouten‘ – allerdings nicht nur für Radler, sondern auch für Wanderer und Autofahrer. Bei einigen dieser Routen handelt es sich um Tourismuskonzepte, wo man sich individuell eine Strecke zusammenstellen konnte (Käse-Route, Westfälische Mühlenstraße, NRW-Bierroute), andere folgen einer festgelegten Wegstrecke. Unter den 15 beliebtesten Themenrouten in Nordrhein-Westfalen finden sich nun gleich 10 Radfernwege! Ein Beweis, wie beliebt das Radwandern momentan ist. Die ersten fünf Routen sind zugleich auch Radwanderwege, wobei der erste Platz, die ‚Route der Industriekultur‘ eine Autoroute und zwei Radwege, den ‚Rundkurs Ruhrgebiet‘ und den ‚Emscherpark Radweg‘ miteinander kombiniert. Ansonsten finden sich im Ranking die Klassiker, wie die ‚100-Schlösser-Route‘, der ‚Ruhrtal Radweg‘ oder die ‚Wasserburgen Route‘ wieder. Überraschend ist für mich der 4. Platz der Römer-Lippe-Route, denn dieser Radfernweg wurde ja erst Ende Mai eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten eine schöne Idee und eine gute Anregung für diejenigen, die im Westen noch nach einer schönen Radroute suchen. Nordrhein-Westfalen bietet für Radwanderer tatsächlich sehr viel mehr, als man zunächst als Auswertiger denken würde. Selbst das Ruhrgebiet ist grüner als man glaubt und auf jeden Fall einen Besuch mit dem Fahrrad wert!</p>
<p style="text-align: justify;">Mir fehlte übrigens die ‚Kaiser-Route von Aachen nach Paderborn‘ sowie der nordrheinwestfälische Teil des Rheinradweges in der Auflistung. Aber sei’s drum: die WDR-Sendung hat Spaß gemacht. Welche Radrouten haben Euch in NRW am besten gefallen?</p>
<p style="text-align: justify;">Hier die Reihenfolge aus der Sendung aus radfahrerischer Sicht:</p>
<p style="text-align: justify;">1.  Route der Industriekultur</p>
<p style="text-align: justify;">&#8211;  Rundkurs Ruhrgebiet                                 325 km</p>
<p style="text-align: justify;">&#8211;  Emscherpark Radweg                                230 km</p>
<p style="text-align: justify;">2. 100-Schlösser-Route</p>
<p style="text-align: justify;">&#8211;  Vier Rundkurse                                           960 km</p>
<p style="text-align: justify;">3. Ruhrtal Radweg                                         230 km</p>
<p style="text-align: justify;">4. Römer-Lippe-Route                                  315 km</p>
<p style="text-align: justify;">5. Wasserburgen Route                                 350 km</p>
<p style="text-align: justify;">8. Deutsche Fußballroute                              800 km</p>
<p style="text-align: justify;">10. Kloster-Garten-Route                              185 km</p>
<p style="text-align: justify;">13. Friedensroute                                            170 km</p>
<p style="text-align: justify;">14. Sagenroute</p>
<p style="text-align: justify;">&#8211;  mit Nebenrouten                                         210 km</p>
<p style="text-align: justify;">15. Sandsteinroute                                          210 km</p>
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		<title>Der Baumberger Sandstein im Münsterland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2013 12:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Havixbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernweg]]></category>
		<category><![CDATA[Sandsteinroute]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schöne bei vielen Radfernwanderwegen ist, dass man sich in der freien Natur bewegen kann und sich  gleichzeitig auch kulturhistorischen Themen widmen kann. ‚Reisen bildet‘ und die Fortbewegung mit dem Fahrrad verschafft die Zeit, die Ruhe und die Gelegenheit, sich speziellen kulturellen Eigenheiten zu widmen, die ansonsten in unserer rastlosen  Zeit allzu schnell übersehen werden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schöne bei vielen Radfernwanderwegen ist, dass man sich in der freien Natur bewegen kann und sich  gleichzeitig auch kulturhistorischen Themen widmen kann. ‚Reisen bildet‘ und die Fortbewegung mit dem Fahrrad verschafft die Zeit, die Ruhe und die Gelegenheit, sich speziellen kulturellen Eigenheiten zu widmen, die ansonsten in unserer rastlosen  Zeit allzu schnell übersehen werden. Eine sehr schönes Beispiel für eine solche Route ist die ‚Sandsteinroute‘, die wir jetzt neu mit Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten, GPS-Tracks und Waypoints veröffentlicht haben.</p>
<p>Der Baumberger Sandstein wird auch das Gold des Münsterlandes genannt. Seit rund 1000 Jahren wird er in den Baumbergen, einem der wenigen nennenswerten Höhenzügen des Münsterlandes, abgebaut.  Auch heute gibt es hier noch drei Steinbruchbetriebe. Auf einem 173 km langen Rundweg kann der Radwanderer die Kulturgeschichte dieser Region, die durch den hellen Naturstein nachhaltig geprägt wurde, nachvollziehen. Die Sandsteinroute führt durch die reizvolle und waldreiche Hügellandschaft der Baumberge an mehr als 200 großen und kleinen Bauwerken aus Baumberger Sandstein vorbei. Besondere Highlights sind dabei die Burg Hülshoff, auf der die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff geboren wurde, die Wasserschlösser Haus Havixbeck und Haus Stapel, die alte Steinbrücke bei Havixbeck sowie der Ortskern von Nottuln mit dem Stiftsplatz, der  St.-Martinus-Kirche und dem beeindruckenden Ensemble barocker Kuriengebäude. Obwohl der Einstieg in den Rundwanderweg an jedem Ort möglich ist, gilt das Sandsteinmuseum in Havixbeck als offizieller Start- und Zielort der Tour.</p>
<p>Das Logo der Route zeigt ein grün-weißes Sechseck mit einer Spitzhacke und zwei weiteren Werkzeugen, darunter dem Schriftzug ‚Sandsteinroute‘ sowie einem Fahrradsymbol. Die Sandsteinroute  besteht seit  Mitte der 1990er Jahre und wird durch die Gemeinde Nottuln vermarktet.  30 km Wanderwege ergänzen den Radfernweg. Im Jahre 2013 wurde sie bei einer vom WDR initiierten Umfrage auf Platz 15 der beliebtesten Themenrouten Nordrhein-Westfalens gewählt.</p>
<p>Die Baumberger Sandsteinroute verläuft als Rundkurs überwiegend über asphaltierte und verkehrsarme Wirtschaftswegen und ist in beide Richtungen gut ausgeschildert. Im ansonsten flachen Münsterland besitzen die Baumberge  doch einige beachtliche Steigungen, so dass der Schwierigkeitsgrad als ‚mittelschwer‘ umschrieben werden kann.</p>
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		<title>Raus in die Märzensonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 12:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[Der März ist eigentlich viel zu früh für eine Mehrtagesfahrradtour! Es ist noch zu kalt, die Bäume sind kahl und frei  nach Goethes Osterspaziergang aus dem ‚Faust‘ fehlen bis auf ein paar wenige Krokusse und verwelkte Schneeglöckchen auch die Blumen im Revier. Aber der alte Winter hat sich dieses Mal  in seiner Schwäche gar nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der März ist eigentlich viel zu früh für eine Mehrtagesfahrradtour! Es ist noch zu kalt, die Bäume sind kahl und frei  nach Goethes Osterspaziergang aus dem ‚Faust‘ fehlen bis auf ein paar wenige Krokusse und verwelkte Schneeglöckchen auch die Blumen im Revier. Aber der alte Winter hat sich dieses Mal  in seiner Schwäche gar nicht gezeigt. Im letzten Jahr war es zu diesem Zeitpunkt flächendeckend weiß – heute werden bis zu 18° prognostiziert. Es hilft nichts: es geht nicht anders &#8211; ich muss einfach mit meinem Rad hinaus! Wie Tausende anderer geputzter Menschen bin ich heute neu ans Licht gebracht, nach der kalten Jahreszeit wiederauferstanden. Wo kommen alle diese vielen Leute her? Wo waren die in den letzten Monaten?  Aus niedriger Häuser dumpfer Gemächer, aus dem Druck von Giebeln und Dächern hat sie die Märzensonne alle nach draußen gelockt. Auf den Straßen herrscht ein buntes und freundliches Gewimmel!</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Ziel sind die Baumberge – mitten im platten Münsterland besitzen sie fast schon Mittelgebirgscharakter. Die Anstiege sind zum Teil ganz schön heftig. Vielleicht bin ich aber auch nur aus der Form! Der Tag beginnt frisch – sehr frisch! Ich brauche zunächst noch Handschuhe. Über Hemd, Pullover und Trainingsjacke trage ich noch eine dicke Lederjacke. Nach Art einer Zwiebel werde ich mich im Laufe des Tages entpellen. Noch bildet ein jedes Ausatmen eine kleine kondensierende Fahne. Auch die Felder dampfen und die Luft ist jauchegeschwängert. Kein Zweifel, ich bin auf dem Lande und die Bauern bereiten ihre Äcker für die Aussaat vor! Die Vögel zwitschern laut und kündigen damit jubilierend den Frühling an. Die tiefe Sonne strahlt und der Himmel zeigt sich in tiefem blau – der Tag ist einfach traumhaft!</p>
<p style="text-align: justify;">Der 175 km lange Sandsteinweg verfolgt nicht den Zweck, möglichst zielstrebig von A nach B zu gelangen. Vielmehr werden weite Schleifen gezogen, um die verschiedenen Wegkreuze, Bildstöcke und Sandsteinhäuser abzuhaken. Geographisch kommt man kaum weiter, aber darauf kommt es bei dieser Tour nicht an. Ich bin beeindruckt von den kunstfertigen Arbeiten. Der Baumberger Sandstein ist aufgrund seiner Konsistenz besonders gut als Ausgangsmaterial für Bildhauer geeignet. Er ist relativ weich und daher gut ausformbar – leider aber auch besonders witterungsanfällig. Im katholisch geprägten Münsterland wurden daher zahlreiche Bildstöcke mit Jesus-, Marien-, Madonnen- und Heiligenbildern in Auftrag gegeben. Einige Pietàs sind schon mehrere Jahrhunderte alt und sehr kunstvoll und filigran ausgeführt. Ich komme mir vor wie in einem sakralen Freiluftkunstmuseum. Daneben trifft man immer wieder auf die gelblichen in der Sonne leuchtenden Sandsteinbauwerke. Wer hier etwas auf sich hält, der nutzt das einheimische Material. So entstanden Häuser, Höfe, Villen, Schlösser, Klöster und sogar Windmühlen aus Baumberger Sandstein. Bis heute haben zwei Abbaugruben überlebt. Unterwegs stoße ich immer wieder auf stillgelegte und zugewucherte Steinbrüche. Und mit dem Besuch des Sandsteinmuseums in Havixbeck ist die Information über diesen besonderen Naturstein komplett. Reisen bildet!</p>
<p style="text-align: justify;">Mittags kann man schon draußen sitzen – allerdings nur mit Jacke. Die ersten Gaststätten haben ihre Terrassen geöffnet und diese füllen sich schnell – schließlich ist Wochenende. Jeder sonnt sich heut so gern! Westfälische dicke Bohnen mit Kassler und Kartoffeln vor dem mächtigen Sandsteinkirchturm mitten in Nottuln. Ein perfektes Ambiente! Neben mir sitzen zwei ältere Herrschaften in Lederkluft, die die ersten schönen Tage zu einem Ausflug mit ihren schweren Maschinen genutzt haben. Auch sie sind aus dem Winterschlaf erwacht und bereit für neue Abenteuer.</p>
<p style="text-align: justify;">Später am Tage sehe ich sogar schon Jungs und Mädchen in T-Shirts und mit kurzer Hose – mutig! Tatsächlich ist es aber schon recht warm geworden. Vor einer Eisdiele hat sich bereits eine lange Schlange gebildet. Na, dann fahre ich doch weiter, weiter durch diese wunderschöne Landschaft, alleine mit meinem treuen Drahtesel. Und da erinnere ich mich noch einmal an Johann Wolfgang von Goethes Osterspaziergang: Hier bin ich Mensch! Hier darf ich‘s sein!</p>
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