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	<title>Ruhr &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>&#8222;Von Ruhr zur Ruhr&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 07:40:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Ruhrgebiet hat seine landschaftlich reizvollen Ecken. Viele Ortsfremde überrascht das immer wieder. Deshalb möchte ich heute einen lokalen Radweg vorstellen, der an der Ruhr bei Hattingen beginnt und an dem Fluss bei Witten-Wengern auch wieder endet. Zwischendurch kann der Radler auf ungefähr 32 km das Niederbergisch-Märkische Hügelland im Ennepe-Ruhr-Kreis erkunden. Es bietet sich an, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Ruhrgebiet hat seine landschaftlich reizvollen Ecken. Viele Ortsfremde überrascht das immer wieder. Deshalb möchte ich heute einen lokalen Radweg vorstellen, der an der Ruhr bei Hattingen beginnt und an dem Fluss bei Witten-Wengern auch wieder endet. Zwischendurch kann der Radler auf ungefähr 32 km das Niederbergisch-Märkische Hügelland im Ennepe-Ruhr-Kreis erkunden. Es bietet sich an, die Endpunkte miteinander zu verbinden, indem man dem Ruhrtal Radweg folgt. So ergibt sich ein Rundkurs von etwa 57 km.</p>
<p style="text-align: justify;">Beginnend an der Ruhr bei Hattingen folgt der Radweg einer alten Bahntrasse über Niedersprockhövel bis nach Schee. Dabei werden insgesamt 180 Höhenmeter erfahren, denn die Strecke steigt kontinuierlich an, ohne dass sie besonders steil wirkt. Die maximale Steigung beträgt 2%. Kurz hinter Hattingen befindet sich der im Herbst 2008 für Radfahrer freigegebene Schulenbergtunnel. Der Tunnel wird nachts abgeschlossen und ich hatte auch an einem Feiertag um 9:00 Uhr Pech, dass der Tunnel noch nicht geöffnet war. Die Ausweichstrecke über den Berg ist verdammt steil! Unterwegs unterfährt man eine Vielzahl alter Steinbrücken und Viadukte. Sehenswert sind die ehemaligen Bahnhöfe von Sprockhövel (1884) und Schee (1886), die sich inzwischen im privaten Besitz befinden. Das idyllisch gelegene Schee war noch im 19. Jahrhundert Grenzort zwischen der Grafschaft Mark und dem Großherzogtum Berg. In dem Fachwerkdörfchen ist die ehemalige Zollstation noch immer erhalten. Direkt vorbei führt die alte Straße, auf der früher die Kohle in das Bergische Land transportiert wurde, denn hier begann vor Jahrhunderten der Kohleabbau des Reviers. Ein Wanderweg führt zu den interessanten Orten der frühen Zechen, aber auch vom Radweg aus sind Relikte aus dieser Zeit zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Schee wird nun nach einem scharfen Knick einer anderen Bahntrasse nach Silschede gefolgt, die wieder zurück zur Ruhr führt. An der Weiterfahrt durch den Scheetunnel in Richtung Wuppertal wird momentan gerade gearbeitet, so dass schon bald ein direkter Anschluss auf die Wuppertaler Nordbahn möglich sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Gevelsberg-Silschede und Witten-Wengern ist ein ungefähr 10 Kilometer langes Teilstück noch nicht ausgebaut. Geplant ist die Nutzung der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Wengern und Schwelm. Solange diese Trasse noch nicht nutzbar ist, gibt es eine temporäre Ausschilderung auf einer teilweise sehr steilen Ausweichstrecke. Die Steigungen betragen bis zu 15%!</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück an der Ruhr bietet sich der Ruhrtal-Radweg an, um den Ausgangspunkt Hattingen wider zu erreichen. Er führt an der Zeche Nachtigal, die zu einer Besichtigungstour unter Tage einlädt und dem Kemnader Stausee in Bochum vorbei. Unterwegs kann man den Fluss nahe der Ruine Hardenstein auf der kostenlosen Ruhrtal-Fähre überqueren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bahntrassenwege sind zwar nicht asphaltiert, aber trotzdem in einem guten befahrbaren Zustand. Die Beschilderung ist allerdings teilweise verbesserungswürdig. Die malerische Stadt Hattingen, die sich mit ihrer sehenswerten Altstadt ihren mittelalterlichen Charme erhalten hat, bietet sich als Start- und Endpunkt an. Die Radroute kann aber auch gut als landschaftlich reizvolle Alternativroute von der Radfernwegen ‚Ruhrtal Radweg‘, ‚Kaiser-Route‘ und ‚Rundkurs Ruhrgebiet‘ genutzt werden, da sich sowohl Hattingen als auch Witten-Wengern an diesen Radfernwegen befinden.</p>
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		<title>Sperrung des Radweges oberhalb vom Hengsteysee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2013 08:55:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bereits seit 2012 ist der Ufer-Radweg am Hengsteysee wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Die Sperrung betrifft die Fernradwege RuhrtalRadweg, Kaiserroute und den Rundkurs Ruhrgebiet zwischen der Hengsteystraße, die nach Syburg führt, und der Syburger Dorfstraße und damit den gesamten Hang unter der Hohensyburg. Eine weitläufige Umleitung wurde eingerichtet, wobei die Schilder nur den RuhrtalRadweg und den Rundkurs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bereits seit 2012 ist der Ufer-Radweg am Hengsteysee wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Die Sperrung betrifft die Fernradwege RuhrtalRadweg, Kaiserroute und den Rundkurs Ruhrgebiet zwischen der Hengsteystraße, die nach Syburg führt, und der Syburger Dorfstraße und damit den gesamten Hang unter der Hohensyburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitläufige Umleitung wurde eingerichtet, wobei die Schilder nur den RuhrtalRadweg und den Rundkurs Ruhrgebiet anzeigen. Für die Kaiserroute gilt aber die gleiche Alternativroute. Die vorübergehende Streckenführung ist leider nicht sehr glücklich, denn aufgrund fehlender Ruhrüberquerungen gibt es in diesem Bereich keine andere Möglichkeit, als der vielbefahrenen Ruhrtalstraße sowie der Hagener Straße zu folgen. Damit ist die Strecke für Kinder nur bedingt tauglich. Immerhin führt sie direkt an der Lennemündung vorbei. Eine andere Alternative würde über Syburg führen, aber die Hengsteystraße führt auch über viel befahrene Serpentinen und ist extrem steil. Über die Westhofener Straße führt diese Route an der Freilichtbühne wieder auf die Hauptstrecke.</p>
<p style="text-align: justify;">Von offizieller Seite verlautete, dass der Radwanderweg bis auf Weiteres gesperrt bleibt, weil die Benutzung zu gefährlich ist. Wie lange die Sperrung noch andauern wird, ist auch weiterhin nicht bekannt (Stand Frühjahr 2013), denn nach der Prüfung des Hanges könnten hohe Kosten die Sanierung noch erheblich in die Länge ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Arbeitskreis Ruhrtal stellt auf seiner Internetpräsenz eine Karte, die die offizielle Umleitungsstrecke beschreibt, zum Download bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Campingplatz &#8222;Camping Hohensyburg&#8220; ist auch trotz der Sperrung weiterhin über die Syburger Dorfstraße zu erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Noch ein Tipp für eine Flüsse-Tour: Der MöhnetalRadweg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 11:25:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Frühjahr wurde ein neuer Radweg eröffnet, der es ermöglicht, entlang des kleinen Flüsschens Möhne Teile des Sauerlandes zu erkunden. Gut – ganz neu ist die Radstrecke nicht. Die Wege gab es schon vorher. Sie wurden lediglich als neue Route ausgeflaggt. Der MöhnetalRadweg verläuft über 65 Kilometer völlig steigungsfrei – solange man von der Quelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Frühjahr wurde ein neuer Radweg eröffnet, der es ermöglicht, entlang des kleinen Flüsschens Möhne Teile des Sauerlandes zu erkunden. Gut – ganz neu ist die Radstrecke nicht. Die Wege gab es schon vorher. Sie wurden lediglich als neue Route ausgeflaggt. Der MöhnetalRadweg verläuft über 65 Kilometer völlig steigungsfrei – solange man von der Quelle in Richtung Mündung fährt. Anders herum müssen 300 Höhenmeter überwunden werden! Der Startpunkt befindet sich in der alten Handelsstadt Brilon, die das älteste Rathaus Deutschlands besitzt. Der Radweg führt dann über Rüthen mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer, Warstein-Belecke bis nach Arnsberg-Neheim, das mit seinem im Volksmund ‚Sauerländer Dom’ genannten Kirche beeindruckt. Die Radstrecke nutzt über längere Zeit eine ehemalige Bahntrasse, auf der auch die ‚Kaiserroute Aachen-Paderborn’ entlangführt. Weite Auenlandschaften, in denen gerade durch ein groß angelegtes Projekt die Möhne renaturiert wird, kühle Wälder und sanfte Hügel prägen die Landschaft auf der Radroute. Unbestrittener Höhepunkt der Radreise ist jedoch der Möhnesee, der zu den größten Stauseen in Nordrhein-Westfalen gehört. Seine mächtige und imposante Staumauer gilt als das schwerste Baudenkmal des Landes.  Der MöhnetalRadweg bietet hier eine nördliche und eine südliche Alternativstrecke um den im frühen 20. Jahrhundert entstandenen See. An der Staumauer vereinen sich die beiden Abschnitte wieder und leiten den Radler bis zur Mündung in die Ruhr. Hier gibt es Anschluss an den RuhrtalRadweg.<br />
Am 19. April 2013 war der MöhnetalRadweg an der Staumauer offiziell eingeweiht worden. Seitdem bereichert er das radfahrtouristische Angebot der Sauerlandregion.</p>
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		<title>Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 06:20:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als erste größere Tour in diesem Jahr bin ich die Kaiserroute gefahren. Sie führt quer durch Nordrhein-Westfalen und verbindet die Städte Aachen und Paderborn miteinander. Dabei wird der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als erste größere Tour in diesem Jahr bin ich die Kaiserroute gefahren. Sie führt quer durch Nordrhein-Westfalen und verbindet die Städte Aachen und Paderborn miteinander. Dabei wird der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Dabei führt der 480 km lange Radfernweg an mehreren kulturhistorisch bedeutenden Bauwerken aus verschiedenen Epochen vorbei, wie dem Kloster in Werden, von dem die gesamte Christianisierung im nordwestdeutschen Raum ausging, der Feste Zons, Burg Nideggen, der Wevelsburg und Schloss Neuhaus.</p>
<p>Die Kaiserroute ist ein sehr abwechslungsreicher Radfernweg. Nach dem Start in der Kaiserstadt Aachen führt die Wegstrecke zunächst durch den waldreichen Deutsch-Belgischen Nationalpark und die Voreifel. Bei Düren folgt man dem wunderschönen Rurtal in die Eifel hinein bis Nideggen. Die Berge erscheinen jetzt bereits erschreckend hoch und tatsächlich muss der Radler nun einen steilen Hang mit Serpentinen erklimmen, um in die Kleinstadt Nedeggen zu kommen. Wohl dem, der ein E-Bike oder Pedelec hat! Ich habe mich mit reiner Muskelkraft hinauf gequält, wurde dann aber mit einem phantastischen Blick über das Rurtal von der Burg Nideggen belohnt. Durch die flache Kölner Bucht gelangt man nun zur Erft, der man bis zu den Kohlekraftwerken in Grevenbroich folgt. Bei Zons überquert man den Rhein und es folgt eine teilweise recht beschwerliche Fahrt durch das verdammt hüglige Bergische Land. Ein Passant am Wegesrand erklärte mir mitleidig, dass es keinen Einheimischen mehr gäbe, der sich hier ohne elektrischen Hilfsmotor auf einem Fahrrad bewegen würde. Aber auch ohne elektrische Unterstützung habe ich das annähernd alpine Gelände gemeistert. Nach einer Umrundung des Baldeneysees werden auch die anderen Ruhrstauseen abgeklappert. Bei Bochum-Dahlhausen ist für Technikinteressierte der Besuch des Eisenbahnmuseums sehr zu empfehlen. Bis nach Wickede wird der Ruhr gefolgt, vorbei an alten Burgen und alten Bergwerkstürmen. Nach einem langgezogenen Aufstieg erreicht man den Haarstrang. Bei klaren Sichtverhältnissen hat man von hier aus eine grandiose Weitsicht nach Norden bis hinter Hamm und nach Süden bis weit in das Sauerland hinein. Dann begleitet man für längere Zeit das Flüsschen Möhne, fährt am Möhnsesee entlang und folgt dann etwas später der Alme bis kurz vor Paderborn. Der Radfernweg endet am Dom und der Kaiserpfalz, was einem wieder in Erinnerung ruft, was der eigentliche Grund für diese Radroute gewesen ist.</p>
<p>Die Kaiserroute ist nicht immer gut ausgeschildert. Insbesondere im Kreis Paderborn fehlt eine Beschilderung fast ganz. Man kann sich aber recht gut mit der Ausflaggung des ‚Alme-Radweges‘ behelfen, der hier nahezu dieselbe Streckenführung nutzt. Die Wegstrecke wird auf den Karten des Spiralos vom Bielefelder Verlag recht gut beschrieben. Allerdings haben sich einige Streckenabschnitte seit dem Druck leicht verändert, so dass man an einigen Stellen etwas irritiert ist. Der unten beigefügte GPS-Track sollte den momentan gültigen Streckenverlauf relativ genau wiedergeben. Das Packet beinhaltet auch die Ausweichstrecken, die aktuellen Umleitungen und einige Abstechermöglichkeiten zu Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Überwiegend führt die Strecke auf verkehrsarmen Nebenstrecken, vielfach durch idyllisch gelegene Flusstäler, durch  Auenlandschaften und ausgedehnte Waldgebiete. Es gibt mehrere recht heftige Anstiege, die die Kaiserroute für Kinder eher als ungeeignet erscheinen lässt. Die Steigungen bei Nideggen und Langenberg lassen auch geübte Radler an ihrer Grenzen stoßen.</p>
<p>An zwei Stellen ist der Radfernweg wegen Steinschlags gesperrt und erfordert jeweils, eine größere Umleitung zu fahren (Stand Juni 2013). Das gilt für einen Streckenabschnitt zwischen Schevenhütte und Heistern bei Stolberg sowie den nördlichen Berghang am Hengsteysee unterhalb der Hohensyburg. Die vielbefahrene Umleitungsempfehlung ist leider recht weiträumig angelegt, da gerade an diesem Streckenabschnitt eine Überquerung der Ruhr nicht möglich ist. Die Umleitung führt direkt an der Mündung der Lenne in die Ruhr vorbei und ist nur für den Ruhrtalradweg und Rundkurs Ruhrgebiet ausgeschildert. Beide Fernradwege folgen hier der gleichen Wegstrecke wie die Kaiserroute. Wann die ursprüngliche Fahrstrecke wieder freigegeben werden kann, war nach letzten Informationen noch nicht absehbar.</p>
<p>GPX-Track mit Alternativen, Verbindungen und Umleitungen gibt es <a title="Kaiser-Route Aachen – Paderborn" href="http://radpilot.de/kaiser-route-aachen-paderborn">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwischenbericht: Routenverlauf des Radschnellweges Ruhr</title>
		<link>https://radpilot.de/post/zwischenbericht-stellt-routenverlauf-des-radschellweges-ruhr-vor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[In die zuletzt träge voranschreitenden Planungen für den Radschnellweg Ruhr kommt Bewegung! In einem Zwischenbericht, den der Regionalverband Ruhr RVR am 10. September 2013 veröffentlichte, wurde erstmals die gesamte Streckenführung vorgestellt. Bei einigen Abschnitten gibt es jedoch noch mehrere mögliche Wegstrecken. So stehen beispielsweise mehrere Varianten zur Diskussion, wie die Innenstädte von Dortmund und Bochum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In die zuletzt träge voranschreitenden Planungen für den Radschnellweg Ruhr kommt Bewegung! In einem Zwischenbericht, den der Regionalverband Ruhr RVR am 10. September 2013 veröffentlichte, wurde erstmals die gesamte Streckenführung vorgestellt. Bei einigen Abschnitten gibt es jedoch noch mehrere mögliche Wegstrecken. So stehen beispielsweise mehrere Varianten zur Diskussion, wie die Innenstädte von Dortmund und Bochum durchfahren werden sollen. Zum großen Teil soll die sogenannte ‚Fahrradautobahn‘ von  Duisburg nach Hamm auf stillgelegten Bahntrassen verlaufen. Es ist geplant, die Route zwischen Dortmund und Hamm entlang einer S-Bahnlinie und des Datteln-Hamm-Kanals verlaufen zu lassen. Diese Wegstrecke wird teilweise bereits vom Radfernweg ‚Rundkurs Ruhrgebiet‘ genutzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als nächsten Schritt für die Umsetzung  des Radschnellweges von der Planung in die Realität sollen nun die erforderlichen Kosten im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ermittelt werden. Nach einer Schätzung des RVR werden 110 Mio. Euro für das Projekt benötigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ‚Radschnellweg Ruhr‘ ist als möglichst hindernisfreie Radroute quer durch das Ruhrgebiet geplant und soll die Innenstädte der Ruhrmetropole miteinander verbinden. Auf gerader Strecke mit nur wenigen Ampeln können Radler dann zügig von Stadt zu Stadt gelangen. Nach niederländischem Vorbild soll der Radschnellweg auch staugeplagte Autofahrer dazu animieren, das Fahrrad als alternative Fortbewegungsmöglichkeit zu nutzen. Damit könnten die chronisch überfüllten Autobahnen im Ruhrgebiet erheblich entlastet werden, heißt es.</p>
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		<title>Pflege der Kaiser-Route wurde eingestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 18:43:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine der interessantesten Radfernwege in Nordrhein-Westfalen war die Kaiser-Route. Sie wurde 1994 eröffnet und führte von Aachen nach Paderborn. Dabei wurde der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Der Radwanderer durchfuhr  Voreifel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine der interessantesten Radfernwege in Nordrhein-Westfalen war die Kaiser-Route. Sie wurde 1994 eröffnet und führte von Aachen nach Paderborn. Dabei wurde der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Der Radwanderer durchfuhr  Voreifel und Eifel, die Kölner Bucht, das Bergische Land, das Ruhrgebiet, das nördliche Sauerland und das Paderborner Land – eine abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Tour. Als ich sie im Frühjahr gefahren bin, hatte ich mich zwischendurch immer mal gewundert, warum einige Streckenabschnitte mangelhaft ausgeflaggt waren. Jetzt erhielten wir die Bestätigung, dass die Kaiser-Route nicht mehr gepflegt wird und die Beschilderung nach und nach abgenommen wird. Eine ehemalige Qualitätsroute wird sterben!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum? Die Kaiser-Route gehörte doch zu den viel befahrenen Vorzeige-Radwegen!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund liegt in der mangelnden Bereitschaft für eine überregionale Zusammenarbeit der Gemeinden. Mehrere Anrainerkommunen (außerhalb des Paderborner Landes, so wurde es betont) waren nicht mehr willens, sich für die Kaiser-Route zu engagieren. Sie wollten sich lieber auf andere regionale Routen konzentrieren. Für die Pflege und das Marketing der Streckenabschnitte sind aber die jeweiligen Gemeinden zuständig. Wenn diese nicht bereit sind, die Qualität des Radweges zu erhalten, dann stellt es das gesamte Projekt infrage – auch wenn die Kaiser-Route das Zeug für einen Radfahrklassiker gehabt hätte!</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Radler hatten sich über die fehlerhafte Markierung und den schlechten Zustand der Radwege bereits beschwert, aber eine Verbesserung dieses Zustandes war leider nicht absehbar. So hat sich die Touristikzentrale Paderborner Land e.V., die federführend für die Kaiser-Route verantwortlich war, dazu entschlossen, die Vermarktung des Radfernweges einzustallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade! Sehr, sehr schade!!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch wenn eine Markierung fehlt, die Wege existieren ja noch. Und auch wenn der Radreiseführer vom Bielefelder Verlag bereits vergriffen ist – in der heutigen Zeit fahren ja schon viele Radwanderer mit der Hilfe von GPS. Also habe ich den zuletzt gültigen GPS-Track  auf unser ‚radpilot.de‘-Seite veröffentlicht. Dort findet man auch verschiedene Alternativrouten und Abstecher, denn wie schon weiter oben erwähnt: ganz eindeutig war der Streckenverlauf nicht. Teilweise musste logisch interpretiert werden. Dennoch kommt man jetzt mit Hilfe dieser Tracks problemlos von Aachen nach Paderborn.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf geht’s – viel Spass!!</p>
<p style="text-align: justify;">Was haltet Ihr denn davon, eine Premium-Radroute einfach so sang- und klanglos sterben zu lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">GPX-Track mit Alternativen, Verbindungen und Umleitungen gibt es <a title="Kaiser-Route Aachen – Paderborn" href="http://radpilot.de/kaiser-route-achen-paderborn/">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen" href="http://radpilot.de/auf-der-kaiserroute-den-spuren-karls-des-grossen-folgen">&gt;&gt;&gt; Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen</a></p>
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		<title>Hochglanzmagazin für das östliche Ruhrgebiet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 07:35:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das östliche Ruhrgebiet zwischen Lippe und Ruhr gehört zu den beliebtesten Radfahrregionen Deutschlands. So mancher hat sich schon gewundert, wie grün diese industrialisierte Gegend sein kann. Jetzt hat ein Zeitungs-Verbund gemeinsam mit dem ADFC das Magazin ‚rad &#38; tour’ herausgebracht, in dem 16 verschiedene Radtouren vorgestellt werden, die durch diese Region führen. Die Routen sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das östliche Ruhrgebiet zwischen Lippe und Ruhr gehört zu den beliebtesten Radfahrregionen Deutschlands. So mancher hat sich schon gewundert, wie grün diese industrialisierte Gegend sein kann. Jetzt hat ein Zeitungs-Verbund gemeinsam mit dem ADFC das Magazin ‚rad &amp; tour’ herausgebracht, in dem 16 verschiedene Radtouren vorgestellt werden, die durch diese Region führen. Die Routen sind als Tagestouren ausgelegt und vom Anspruch sowie der Streckenführung sehr unterschiedlich. So kann jeder die für sich passenden Routen auswählen. Mehrere Strecken eignen sich auch für Familien mit Kindern. Die Länge der einzelnen Touren differiert zwischen 11 und 79 Kilometern. Zu jeder Strecke gibt es eine reich bebilderte Beschreibung mit Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten, Hotel, Pensionen und Radwerkstätten. Das jeweilige Höhenprofil ist eine nützliche Information, denn insbesondere das süd-östliche Ruhrgebiet ist nicht flach!</p>
<p style="text-align: justify;">Für alle Touren gibt es eine herausnehmbare, folienkaschierte Karte, passend für alle gängigen Lenkertaschen und auch die GPS-Tracks werden zum Download angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fahrrad-Magazin ‚rad &amp; tour’ kann für  € 9,50 (+ € 4,10 Versand) im Internet bestellt werden unter:</p>
<p><a href="https://www.ruhrnachrichten.de/abo/artikel/bestellung/Jetzt-bestellen-rad-tour-das-Fahrradmagazin-zwischen-Lippe-und-Ruhr;art174373,2986225">www. ruhrnachrichten.de/radundtour</a></p>
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		<title>Politisches Hick-Hack um den RS1 in Essen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 12:12:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Radschnellweg Ruhr ist ein bundesweit vielbeachtetes Konzept. Schließlich handelt es sich um das bislang größte Radwegbauprojekt Deutschlands. Noch lange nicht fertiggestellt, dient es dennoch bereits heute als Blaupause für andere Radschnellwege in der Bundesrepublik. Bislang sind erst die ersten 10 Kilometer zwischen Essen und Mülheim fertig ausgebaut. Noch in diesem Jahr sollen aber weitere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Radschnellweg Ruhr ist ein bundesweit vielbeachtetes Konzept. Schließlich handelt es sich um das bislang größte Radwegbauprojekt Deutschlands. Noch lange nicht fertiggestellt, dient es dennoch bereits heute als Blaupause für andere Radschnellwege in der Bundesrepublik. Bislang sind erst die ersten 10 Kilometer zwischen Essen und Mülheim fertig ausgebaut. Noch in diesem Jahr sollen aber weitere 35 km dazukommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegenwärtig hofft man, den RS1 im Jahre 2020 vollenden zu können. Er wird dann über rund 100 km von Duisburg bis nach Hamm führen. Zuletzt war allerdings eine zeitliche Verzögerung befürchtet worden, da eine Umweltverträglichkeitsstudie den Weiterbau hätte blockieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun gab das Umweltministerium NRW Anfang Februar jedoch bekannt, dass eine solche Studie auf der gesamten Strecke nicht notwendig wäre und der Bau des RS1 damit planmäßig weitergehen könne. Mehrere Fahrradinitiativen hatten zuvor eine Mahnwache vor dem Planungsausschuss gehalten, um das Interesse der Radfahrer zu unterstreichen. Im Besonderen war es um einen acht Kilometer langen Abschnitt in Essen gegangen, der direkt an einem Industriestandort vorbeiführen soll und wo es um die Pflicht einer planerischen Störfallvorsorge ging. Typisches Beamtendeutsch!</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem gerät der Ausbau zwischen Essen und Bochum derzeit ins Stocken, denn nach dem Willen der Stadt Essen soll der stillgelegte Bahndamm, auf dem die Radtrasse entstehen soll, in Teilen deutlich verkleinert werden, um auf dem neu gewonnenen Gelände 400 Wohnungen zu errichten. Das vordergründige Argument der Stadt ist, dass der ehemalige Bahndamm mit seiner Breite von bis zu 100 m wie eine Mauer zwischen Wohnviertel und Innenstadt wirkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der Gegenseite wird allerdings bezweifelt, dass sich dieser Eindruck ändert, wenn der Damm lediglich verschmälert wird. Möglicherweise geht es hier eher um rein ökonomische Gründe. An das ursprüngliche Versprechen des Regionalverbandes Ruhr, dass dieser Abschnitt noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll, fühlt sich Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen jedenfalls nicht gebunden. Zumindest soll der 6,7 km lange Abschnitt zwischen Essen-Kray und dem Eltingviertel noch in diesem Jahr gebaut werden.<br />
So liegt es jetzt am Rat der Stadt Essen, wann der RS1 durchgehend durch Essen geführt werden kann.</p>
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