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	<title>Radtour &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Im Nebel durch die Flussaue: Bald ist Weihnacht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2013 13:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Frohe Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
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					<description><![CDATA[‚Nebel hängt wie Rauch ums Haus, drängt die Welt nach Innen. Ohne Not geht niemand aus, alles fällt in Sinnen‘, schrieb einst Christian Morgenstern über einen nebelgeschwängerten Novembertag. An dieses Gedicht fühle ich mich erinnert, denn heute ist ein solcher Nebeltag – obwohl es bereits Dezember ist. Und ich möchte Christian Morgenstern wiedersprechen, denn ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>‚Nebel hängt wie Rauch ums Haus, drängt die Welt nach Innen. Ohne Not geht niemand aus, alles fällt in Sinnen‘, schrieb einst Christian Morgenstern über einen nebelgeschwängerten Novembertag. An dieses Gedicht fühle ich mich erinnert, denn heute ist ein solcher Nebeltag – obwohl es bereits Dezember ist. Und ich möchte Christian Morgenstern wiedersprechen, denn ich will heute hinaus, ohne Not. Ich möchte diese besondere Stimmung erleben – auch wenn es kalt ist. Das Thermometer zeigt gerade mal 3 Grad an. Aber gemäß dem Motto ‚es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung‘, ziehe ich mir ein warmes Hemd an, darüber einen Pullover, darüber eine Jacke und darüber noch eine Jacke! Die Wollmütze tief über die Stirn bis über die Augenbrauen gezogen, Handschuhe an und los geht’s!</p>
<p>Es ist Sonntag früh – die Straßen sind verwaist. Auf den Wirtschaftswegen führen vereinzelnd Hundebesitzer ihre Vierbeiner Gassi. Die Gesichter sind verknittert – im Gegensatz zu den mich freundlich anwedelnden Hundis scheint es den Herrchen und Frauchen sehr viel weniger Spaß zu machen. Ich schmunzele in mich hinein, denn ich genieße diese dumpfe, stille Stimmung. Kaum ein Laut dringt durch die zähe Nebelwand hindurch, die Luft trägt keinen Ton sehr weit. Die Landschaft verschwindet nach wenigen Metern. Ich radle durch die graue Auenlandschaft und klitzekleine Wasserperlen wachsen auf meinen Handschuhen. Das passt zur Adventszeit, denke ich, aber für den Weihnachtsbaum sind diese Kügelchen viel zu klein! Auf einer kleinen Holzbrücke mache ich Rast und beobachte, wie das kleine Flüsschen, das man an dieser Stelle wieder renaturiert hat, sich bereits in kurzer Entfernung mit dem unscharfen Grau des Himmels vereinigt. Hat es hier jemals einen Horizont gegeben? Ich kann es mir kaum vorstellen! Mein warmer Atemhauch kondensiert sofort und wird als kleines Wölkchen sichtbar. Weiter geht es über den kleinen asphaltierten Weg. Vor mir taucht unvermittelt aus dem Nebel ein Hundeführer auf. Seine Kapuze hat er tief und fest in sein Gesicht gezogen – er hört mein Klingeln nicht. Auch ein zweites Klingeln ignoriert er gänzlich. Na gut, die Straße ist breit genug und meinen Schwung wollte ich nicht verlieren. So fahre ich relativ dicht an ihm vorbei und reiße ihn erschrocken aus seiner tiefen, in sich gekehrten Nachdenklichkeit! Hoppla!</p>
<p>Die feuchte Kälte kribbelt auf meinem Gesicht, leise schnurrt die etwas zu wenig geölte Kette über die Ritzel. Doch da plötzlich, links neben mir auf dem grau-grünen Feld: eine Gestalt! Was ist das, ein unheimlicher Geist? Ein Gespensterpferd?? Ich komme näher und sehe: es ist ein Reh! Es ist über mich genauso erschrocken wie ich und schaut mich mit großen schwarzen Augen an. Es hält mich wohl für einen rücksichtlosen Damwildmörder und ergreift panisch die Flucht. Schon nach zwei Sekunden ist es im dicken Nebelgrau entschwunden! (Ja, ich weiß: Rehe gehören eigentlich nicht zum Damwild)</p>
<p>Nichts erinnert hier draußen an die vorweihnachtliche Zeit. Und da bin ich doch wieder bei Christian Morgenstern: ‚Alles fällt in Sinnen!‘ Die Radtour lässt mich eine wundervolle Stimmung erleben und ich hänge meinen Gedanken nach – tatsächlich besinnlich. Und ist das nicht der tiefere Sinn des Weihnachtsfestes, der in der Kaufhektik der heutigen Zeit so schnell verloren geht? Ich fühle mich einer wirklichen Besinnlichkeit sehr nah – im unendlich erscheinenden Nebelgrau auf dem Sattel meines Rades. Wie von Engeln getragen erreiche ich nach 23 Kilometern wieder mein Zuhause. Es war richtig schön!!</p>
<p>In diesem Sinne: ich wünsche allen, die dieses lesen, ein frohes und besinnliches Fest!</p>
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		<title>Neujahrsmorgen &#8211; Eine erste Ausfahrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 12:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
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					<description><![CDATA[‚Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.‘       Hans Fallada Neujahrsmorgen. Das Krachen der Böller ist verstummt. Alles im Haus schläft noch. Aber ich möchte das neue Jahr auf meine Weise begrüßen: mit einer kleinen Ausfahrt. Wie fast jeden Tag, aber heute ist die Stimmung anders. Das Fahrrad [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>‚Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.‘       </em></strong><strong><em>Hans Fallada</em></strong></p>
<p>Neujahrsmorgen. Das Krachen der Böller ist verstummt. Alles im Haus schläft noch. Aber ich möchte das neue Jahr auf meine Weise begrüßen: mit einer kleinen Ausfahrt. Wie fast jeden Tag, aber heute ist die Stimmung anders. Das Fahrrad aus der Garage holen und los geht’s: Hallo 2014! Platz da, hier komme ich!! Aber sonst sehe ich niemanden. Der Ort wirkt wie ausgestorben, die Straßen leergefegt – halt, stopp, das kann man so nicht sagen, denn die Straßen liegen voller abgebrannter Silvesterknaller und ich habe Mühe, die Reste der lauten Nacht zu umkurven. Aber sonst – kaum eine Menschenseele, es ist noch viel, viel zu früh: 10:20 Uhr in Deutschland. Der Himmel ist tiefblau. Kein einziges Wölkchen ist zu sehen. Die Sonne steht tief und wirft lange Schatten. Dennoch ist der Asphalt nass. Mit vier Grad ist es nicht zu kalt – ein herrlicher Tag zum Radfahren, trotz der frischen Brise. Die Kette ist frisch eingeölt. Es sollte schließlich kein knirschender Jahresanfang werden. Auf der Hauptstraße gibt es tatsächlich ein bisschen Bewegung. Aber kein Vergleich zu sonst: An einem Mittwoch um diese Uhrzeit hat man normalerweise Probleme, die Straße zu queren. Wie viele Menschen jetzt wohl mit dickem Kopf verkatert in den Federn liegen? Ich lasse mir jedenfalls den frischen Wind um die Nase wehen – mir geht es gut! Letztes Jahr habe ich exakt 6800 Kilometer auf dem Sattel gesessen – absoluter Jahresrekord!! Am gestrigen Silvestertag bin ich noch ein paar Mal um den Pudding gefahren, bis ich die 6800 endlich voll hatte. Denn wie blöd klingt es denn, wenn man sagt: ‘Letztes Jahr bin ich 6798 Kilometer gefahren‘?!</p>
<p>Jetzt starte ich wieder bei null – mit weißer Weste, wie Hans Fallada sagt. Mein Ziel ist der Kanal. Ob wohl schon die ersten Schiffe unterwegs sind? Und so geht es raus aufs Land. Ruhe. Stille. Alles erscheint noch so friedlich, ohne jede Aggression. Aber die weiße Weste des neuen Jahres wird schon früh genug befleckt werden. Kaum ein Geräusch. Nur das ständige Schlagen einer Fahne an seinen Aluminiummast  und der leise rauschende Fahrtwind dringen an mein Ohr. Die ersten Vierbeiner werden Gassi geführt. Der Hund kennt keine Feiertage &#8211; Neujahr ist ihm völlig egal. Er will auch heute früh raus und Frauchen oder Herrchen muss mit! Nach der schrecklichen Nacht, in der man sich angstvoll hinter dem Sofa, hinter dem Wäschetrockner oder im Schrank verkrochen hat, ist man froh, endlich wieder nach draußen zu kommen! Prima, man hat überlebt und alles ist wieder normal – es kann weitergetobt werden!! Eine Joggerin kommt mir mit gequältem Gesichtsausdruck entgegen. Es wird im Verlauf meiner gesamten Runde die einzige bleiben.</p>
<p>Ich hänge meinen Gedanken nach: letztes Jahr war ein tolles Radfahrjahr! Ich bin die Spree und die Tauber abgefahren, bin der  Vechte bis in die Niederlande gefolgt, habe die Eifel und die Lüneburger Heide gerockt und mich mit dem Thomas durch die Elfringhauser Schweiz gequält. Ja, ich habe sehr viel gesehen! Und was kommt dieses Jahr? Die Elbe habe ich mir vorgenommen, denn die hatte im letzten Jahr wegen des Hochwassers nicht geklappt. Und sonst? Mir wird schon was einfallen – Ziele gibt es ja genug!</p>
<p>10 Kilometer gefahren – auf dem Kanal ist nichts los. Die Schiffer kauern alle noch in ihren Kojen. Kein einziges Boot ist zu sehen. Das grün-graue Wasser in der Fahrrinne wippt leicht vor sich hin und bildet dabei kleinste Wellen. Ich rolle über die stillen Feldwege und treffe doch tatsächlich noch einen anderen Radfahrer. Er grüßt freundlich – ich grüße zurück. Von Ferne klingt Geläut vom Kirchturm herüber. Ein Reiher steht stoisch am Rande des Baches und lauert auf seine Beute. Mich scheint er nicht zu beachten.</p>
<p>EIN KNALL!!! Offensichtlich ist die örtliche Jugend aufgewacht und vernichtet die letzten übrig gebliebenen Böller. Die Welt erwacht. Langsam kehrt das Leben in die Straßen zurück. Ich kehre von meiner morgendlichen Neujahrsrunde zurück. Und vereinzelnd kehren die Menschen den Müll der letzten Nacht zusammen. Den Rest werden die Kehrmaschinen der Straßenreinigung am nächsten Tag erledigen.</p>
<p>Dieses Jahr soll genauso gut wie das letzte werden. Die ersten 19 Kilometer sind geschafft!</p>
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		<title>Winterradeln im Januar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 14:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[Samstag früh im Januar. Noch keine neun Uhr. Die Sonne steht noch sehr flach über den Feldern. Es ist empfindlich kühl geworden. Die Autoscheiben sind zugefroren. Und ich hatte gedacht, der Spätherbst würde dieses Jahr direkt in den Frühling übergehen. Die ersten Knospen zeigen sich bereits im Garten und in den letzten Tagen hatte ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13px;">Samstag früh im Januar. Noch keine neun Uhr. Die Sonne steht noch sehr flach über den Feldern. Es ist empfindlich kühl geworden. Die Autoscheiben sind zugefroren. Und ich hatte gedacht, der Spätherbst würde dieses Jahr direkt in den Frühling übergehen. Die ersten Knospen zeigen sich bereits im Garten und in den letzten Tagen hatte ich noch nicht einmal die Handschuhe angezogen. So überraschen mich die heutigen Frühtemperaturen. Aber egal &#8211; solange es nicht schneit, wird geradelt! Los geht’s!</span></p>
<p>Unterwegs überhole ich einen fahrradfahrenden Hundeführer. Den kleinsten Kläffer führt er an der Leine, die anderen beiden laufen frei. Und einer dieser Hunde findet es unmöglich, überholt zu werden. Er setzt mir nach! ‚Jule!! Oskar!! Hierher!!‘, höre ich es hinter mir schreien. Aber Jule denkt gar nicht daran zu gehorchen. Sie holt mich ein, die Augen starr nach vorne gerichtet, und läuft mit mir um die Wette. ‚Prima‘, scheint sie sagen zu wollen, ‚endlich mal einer, der nicht so langsam wie mein Herrchen ist! Los, gib Gas!‘ Hinter mir höre ich Oskar hecheln, der nicht ganz die Kondition der Jule zu haben scheint. Und auch Herrchen hatte mit seinem dritten Hundchen die Geschwindigkeit erhöht, um das Schlimmste zu verhindern.  Als er jedoch sah, dass seine Hunde gar nichts von mir wollten und Spaß am Wettlauf hatten, schien eine Last von ihm zu fallen. ‚Gibt’s ja gar nicht, die ist schon 15 Jahre alt! Ich glaub, so schnell war ich noch nie wieder zuhause!‘</p>
<p>Hinter der nächsten Ecke ging es in den Wald. Pfützen beherrschten den schlammigen, hier noch ungefrorenen  Boden. Nicht der beste Untergrund für mein Trekkingrad. Ich fürchte, ich werde es hiernach wieder einmal putzen müssen. Da höre ich es hinter mir klappern. Ein älterer Herr im modisch hellblauen Radler-Outfit holt mich mit seinem Mountainbike ein. Mit seinen breiten Reifen durchpflügt er viel besser die morastige Wegstrecke als ich. Da weiche ich lieber aus und rufe ihm zu: ‚da kann ich eh‘ nicht mithalten‘. Ach, entgegnet dieser, ‚häng‘ Dich einfach an mich dran!‘ So kämpfen wir und gemeinsam über den nassen Waldweg und fahren auch anschließend noch ein, zwei Kilometer nebeneinander her. Er ist Rentner, so erzählt er mir, und kommt aus dem Nachbardorf. Drei bis vier Mal die Woche macht er eine Tour. Das hält ihn fit! Heute sind es so rund 60 Kilometer, die er sich vorgenommen hat. Ich bin beeindruckt und scheue mich, von meinen kläglichen 18-einhalb Kilometern zu erzählen.</p>
<p>Aber es ist doch interessant, wie viele Leute man beim Radfahren kennenlernen kann!</p>
<p>Die Sonne blinzelt durch das knorrige Geäst der kahlen Bäume, auf den Wiesen glitzert der Reif. Tatsächlich: ein Hauch von Winter! Ich hänge meinen Gedanken nach – fast träume ich schon. Mein Thermometer zeigt mit + 2,4°C an. Wie kalt mag es wohl am Boden sein – und hupps – mein Hinterrad rutscht in der Kurve über den Asphalt. Hier ist es tatsächlich glatt! Und wie!! Fast wäre ich… aber es ging gerade noch einmal gut! Wow, jetzt bin ich aber wirklich wach! Die nächsten Abfahrten nehme ich gaanz vorsichtig und gaanz laangsaam! Der Adrenalinschub treibt mich nach Hause. Der Tag kann beginnen!</p>
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		<title>Niedersachsen wirbt mit fahrradfreundlichen Konzepten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2014 09:19:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradfreundliche Kommune 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Ganderkesee]]></category>
		<category><![CDATA[Landtour Bückeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die rot-grüne Landesregierung in Hannover setzt aufs Fahrrad. Und sie möchte, dass sich die Niedersachsen kollektiv in den Sattel schwingen und das Land zwischen Harz und Nordseeküste radelnd erfahren. Das setzt natürlich voraus, dass das Radwegenetz auch ausgebaut und die Sehenswürdigkeiten am Rande gut sichtbar präsentiert werden. Statistiker haben erhoben, dass im Urlaub 22 Millionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die rot-grüne Landesregierung in Hannover setzt aufs Fahrrad. Und sie möchte, dass sich die Niedersachsen kollektiv in den Sattel schwingen und das Land zwischen Harz und Nordseeküste radelnd erfahren. Das setzt natürlich voraus, dass das Radwegenetz auch ausgebaut und die Sehenswürdigkeiten am Rande gut sichtbar präsentiert werden. Statistiker haben erhoben, dass im Urlaub 22 Millionen Menschen in Deutschland das Fahrrad nutzen. Der Fahrradtourismus boomt und wächst beständig. „Zehn Prozent der Wertschöpfung im Tourismus insgesamt entstehen im Radtourismus“, hat die Tourismus-Marketing Niedersachsen GmbH errechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum hat jetzt die niedersächsische Landesregierung einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem Städte und Gemeinden um den Titel „Fahrradfreundliche Kommune 2014“ wetteifern können. Wer die „vorbildlichsten Lösungen und Aktivitäten im Bereich Radtourismus“ vorweisen kann, kann eine Siegprämie von 25 000 Euro einheimsen. Um diesen 13. Landespreis bewerben sich schon einige Kommunen. Bückeburg im Kreis Schaumburg beispielsweise. Mit denkbar knapper Mehrheit im Rat haben da die Stadtväter schon mal 10 000 Euro locker gemacht, um beispielsweise die „Landtour Bückeburg“ planerisch zu unterstützen. Diese Landtour ist 54 Kilometer lang und gut ausgeschildert. Tafeln am Wegesrand informieren die Radfahrer über Natur und Kultur der Region. Zum „wegweisenden Handeln“ zählen auch Hinweise, die von einem ortsansässigen Künstler vertont wurden. „QR-Codes können eingescannt werden und es gibt Orientierungshilfen über GPS.“ In das Gesamtpaket sollen noch einige weitere Schmankerln eingebaut werden.-</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Ostfriesenmetropole Aurich will seine Fahrrad-Infrastruktur aufpolieren. In der Stadt können Gäste Fahrräder und E-Bikes ausleihen. Außerdem bietet die Stadt Transfers für Räder und Gepäck per Bus und Schiff an. Die ostfriesischen Klinkerstraßen bilden schon seit Jahren ein geeignetes Pflaster für die Pedalritter, die unter Windmühlenflügeln übers flache Land fahren.  Und schließlich wird sich auch die norddeutsche Karnevalshochburg Ganderkesee am Wettbewerb beteiligen. Wie das Radverkehrskonzept dort im Einzelnen aussehen wird, ist im Augenblick noch unklar. Aber bis zum Einsendeschluss am 17. März ist ja noch etwas Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Man darf auf jeden Fall gespannt sein auf die „vorbildlichen Ideen“ und ihre fahrradfreundliche Umsetzung in den niedersächsischen Gefilden.</p>
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		<title>Der Siegeszug der Fahrradstraße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 10:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
		<category><![CDATA[StVO]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit einiger Zeit sprießen sie wie Pilze aus dem Boden – die Fahrradstraßen. In München beispielsweise gab es bis vor gut 10 Jahren noch überhaupt keine Fahrradstraße, inzwischen sind es über 20. Die Planungen gehen sogar soweit, dass die Anzahl dieser Einrichtungen kurzfristig auf knapp 50 steigen soll. Dann gibt es deutschlandweit keine Stadt, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einiger Zeit sprießen sie wie Pilze aus dem Boden – die Fahrradstraßen. In München beispielsweise gab es bis vor gut 10 Jahren noch überhaupt keine Fahrradstraße, inzwischen sind es über 20. Die Planungen gehen sogar soweit, dass die Anzahl dieser Einrichtungen kurzfristig auf knapp 50 steigen soll. Dann gibt es deutschlandweit keine Stadt, die mehr Fahrradstraßen eingerichtet hat als München – schließlich will man sich als Radlhauptstadt etablieren! Im gesamten Bundesgebiet beläuft sich ihre Zahl auf ungefähr 150 – Tendenz stark steigend.</p>
<p style="text-align: justify;">Da denkt man sich als passionierter Radler: Prima, weiter so! Zumal ich auf meinen Radtouren immer häufiger auf solche Straßen treffe. Nur: was bedeutet der Begriff ‚Fahrradstraße‘ eigentlich genau? Wie sieht die rechtliche Seite aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, grundsätzlich ist eine solche Fahrradstraße erst einmal für die Autofahrer ein Problem, denn deren Rechte werden hier beschnitten. Und der Fakt, dass bei vielen Autofahrern immer noch die Akzeptanz den immer mehr werdenden Radfahrern gegenüber fehlt, führt zu der vermehrten Einrichtung solcher Fahrradstraßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fahrradstraßen gibt es seit 1997. Laut der Straßenverkehrsordnung StVO ist eine Fahrradsstraße eine Straße, deren Fahrbahn dem Radverkehr vorbehalten ist. Andere Verkehrsteilnehmer, wie Autofahrer, Rollschuhfahrer oder Inlineskater, dürfen eine solche Straße nur dann benutzen, wenn das durch Zusatzschilder ausdrücklich erlaubt ist. Für Autofahrer gilt eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Fußgänger, Rollschuhfahrer und Inlineskater müssen auch hier, soweit vorhanden, den Bürgersteig oder den Seitenstreifen benutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig für die Radler ist: sie dürfen nebeneinander fahren, auch wenn anderer Verkehr dadurch behindert wird. Autofahrer müssen ihre Geschwindigkeit – wohl oder übel – dementsprechend anpassen. Für die Radfahrer  gelten darüber hinaus die normalen Benutzungsvorschriften für Fahrbahnen (z.B. rechts vor links beachten, Handzeichen beim Abbiegen geben).</p>
<p style="text-align: justify;">Laut einer Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) müssen Fahrradstraßen entsprechend ihrer Zweckbestimmung auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar und durch ihre Beschaffenheit und ihren Zustand für den Radverkehr zumutbar sein. Bei der Einrichtung von Fahrradstraßen gelten daher Kopfsteinpflaster oder Straßen mit Bus- und Straßenbahnlinien als Ausschlusskriterien.</p>
<p style="text-align: justify;">Fahrradstraßen bedeuten also in der Praxis: Radfahrer haben Vorrang  vor anderen Verkehrsteilnehmern, dürfen ganz legal auch in größeren Gruppen nebeneinander fahren und der übrige Verkehr, vorrangig die Autofahrer,  muss ihre Geschwindigkeit dementsprechend anpassen. Kraftfahrer und andere Verkehrsteilnehmer sind auf solchen Straßen nur noch geduldet, wenn entsprechende Zusatzzeichen dies erlauben.</p>
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		<title>Radeln im Ruhrgebiet: überraschend schön und interessant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 20:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Emscher]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Ruhrpott zu radeln, kann nicht schön sein, so ein weit verbreitetes Vorurteil! Alles grau, kaum grün! Viel Autoverkehr, wenig Landschaft… Wer den Emscher-Weg fährt, wird ein ganz anderes Bild vom Ruhrgebiet gewinnen. Deshalb möchten wir diese interessante Route an dieser Stelle einmal genauer vorstellen. GPS-Tracks, Waypoints und genauere Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten gibt es hier. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Ruhrpott zu radeln, kann nicht schön sein, so ein weit verbreitetes Vorurteil! Alles grau, kaum grün! Viel Autoverkehr, wenig Landschaft…</p>
<p style="text-align: justify;">Wer den Emscher-Weg fährt, wird ein ganz anderes Bild vom Ruhrgebiet gewinnen. Deshalb möchten wir diese interessante Route an dieser Stelle einmal genauer vorstellen. GPS-Tracks, Waypoints und genauere Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten gibt es <a title="Emscher-Weg" href="http://radpilot.de/routen/emscher-weg">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung des Ruhrgebietes ist eng mit der Emscher verbunden – sehr viel mehr als mit der namensgebenden Ruhr. Kohlebergbau und Montanindustrie wucherten einst entlang der Emscher. Hier qualmten die Schornsteine, hier ratterten die Fördertürme, hier lebten und malochten die Kumpel. Und hier entwickelte sich eine einzigartige Industriekultur, die nie schlief. Und die Emscher war ihr stinkender schwarz-trüber Abwasserkanal – sie war und ist kein schöner Fluss! Aber das Ruhrgebiet ist dabei, sich zu wandeln – und das tut auch die Emscher. Sie symbolisiert somit die Entwicklung einer ganzen Region. Aus der Kloake soll wieder ein lebendiger Fluss werden. Der erste Teil bis Dortmund wurde bereits renaturiert, der übrige Teil muss dagegen landschaftlich als eher unattraktiv umschrieben werden. Dennoch ist der Emscher-Weg eine reizvolle Fahrrad-Strecke. Er folgt dem Flusslauf über 101 Kilometer vom Quellhof in Holzwickede bis zur Mündung in den Rhein bei Dinslaken. Dabei durchfährt der Radwanderer den gesamten Ruhrpott von Ost nach West und erfährt so hautnah den Strukturwandel in dieser Region. Wo einst die graue Schwerindustrie zuhause war, gibt es nun Parks, Seen, begrünte Halden und interessante neue Kulturlandschaften. Die abwechslungsreiche Radtour führt am Phoenixsee in Dortmund, am Nordsternpark in Gelsenkirchen und am Gasometer in Oberhausen vorbei. Für museale Highlights wie das Schiffshebewerk in Henrichenburg, das Umspannwerk in Recklinghausen oder die Kokerei Hansa sollte man sich genügend Zeit nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und noch ein weitere Thema steht auf der Route im Mittelpunkt: die Wassertechnik mit ihren Pumpwerken und Wasseraufbereitungsanlagen. Das moderne Wassermanagement an der Emscher wird an verschieden Stellen auf Schautafeln erläutert – schließlich wurde der Emscher-Weg durch die Emschergenossenschaft eingerichtet. Ein blau-weißes Logo, das den schlängelnden Fluss vor Symbolen des Ruhrgebietes (Förderturm, Tetraeder und Gasometer) zeigt, leitet den Radler auf seinem Weg durch das Emschertal. Übrigens: Bedingt durch Bergsenkungen musste die Mündung des Flusses bereits zweimal verlegt werden!</p>
<p style="text-align: justify;">Der meist parallel zur Emscher verlaufende Radweg verläuft ausnahmslos flach. Die Oberfläche ist asphaltiert bzw. überwiegend wassergebunden, so dass der Emscher-Weg auch mit Anhängern gut befahrbar ist. Die Strecke ist größtenteils verkehrsarm und autofrei gewählt und somit sehr familienfreundlich. Der Routenverlauf wechselt ständig zwischen Naturschutzgebieten, dem Wasserlauf der Emscher und interessanten Industrielandschaften.</p>
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		<title>Die kleine Schwester der 100-Schlösser-Route</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 11:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[100-Schlösser-Route]]></category>
		<category><![CDATA[Burg-Schloss-Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch einmal geht es in die schönen Naturlandschaften des Münsterlandes. Die 135 km lange Burg-Schloss-Tour ist die kleine Schwester der ‚100-Schösser-Route‘ und verbindet die Highlights des Südkurses dieses Klassikers. Der leicht zu fahrende Rundkurs besitzt auf der gesamten Strecke gerade einmal 80 Höhenmeter. Er besitzt keinen ausgesprochenen Start- und Zielort – man kann also überall [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch einmal geht es in die schönen Naturlandschaften des Münsterlandes. Die 135 km lange Burg-Schloss-Tour ist die kleine Schwester der ‚100-Schösser-Route‘ und verbindet die Highlights des Südkurses dieses Klassikers. Der leicht zu fahrende Rundkurs besitzt auf der gesamten Strecke gerade einmal 80 Höhenmeter. Er besitzt keinen ausgesprochenen Start- und Zielort – man kann also überall einsteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich beginne mit der Beschreibung in der Drei-Burgen-Stadt Lüdinghausen, wobei ich mir gar sicher bin, welche drei Burgen damit gemeint sind: eigentlich besitzt Lüdinghausen 4 Burgen! Am berühmtesten ist natürlich Burg Vischering. Die mittelalterliche Polizeistation gilt als typisches Beispiel einer Ringmantelwasserburg und ist in einem bemerkenswert guten Zustand. Von hier aus wurden die Angriffe auf die benachbarten Raubritter-Burgen Lüdinghausen und Wolfsberg geführt. Während die Burg Lüdinghausen noch recht imposant erscheint, ist von der Burg Wolfsberg nur noch ein Mittelflügel aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Etwas außerhalb der Stadt steht dann noch die bewohnte Burg Kakesbeck, die auch direkt auf der Radroute liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Schloss Senden macht einen sehr uneinheitlichen Eindruck. Hier wurde in den verschiedenen Epochen einfach munter drauflos gebaut. Immerhin besitzt die Anlage den ältesten Dreistaffelgiebel im Münsterland, einem hier weit verbreiteten Zierelement aus der Renaissance.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die geheimnisvolle Moorlandschaft des Venner Moores und durch das Naturschutzgebiet der Davert geht es in Richtung Ascheberg, wo noch mehrere ansehnliche alte Gräftenhöfe erhalten sind, und dann weiter nach Werne.</p>
<p style="text-align: justify;">Schloss Westerwinkel bei Herbern ist ein wunderschönes Wasserschloss im Stil des frühen Barock, dass in den Sommermonaten am Wochenende auch zu besichtigen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitaus wuchtiger erscheint dagegen das barocke Schloss Nordkirchen. Das ‚Westfälische Versailles‘ trägt seinen Namen nicht zu Unrecht, denn die imposante, riesige Schlossanlage mit der französischen Gartenanlage ‚Venusinsel‘ und der Oranienburg, einem Frühwerk des berühmten Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun, wurde nach dem Vorbild des Pariser Schlosses errichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg nach Selm lohnt sich auch ein Abstecher zum Schloss Cappenberg. Dieses wurde bereits im 12. Jahrhundert als Residenz genutzt, diente danach aber über viele Jahrhunderte als Kloster. Nach der Säkularisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts übernahm der Freiherr von und zum Stein die Anlage und ließ sie wieder zum Schloss umbauen. Seine Nachfahren sind noch heute im Besitz des Anwesens.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend führt die Burg-Schloss-Tour vorbei an dem hübschen Schloss Sandfort durch Olfen, entlang des Dortmund-Ems-Kanals und dann zurück nach Lüdinghausen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wem die knapp 1000 Kilometer der 100-Schlösser-Tour zu viel sind, für den bietet sich diese ‚Light-Version‘ an. Das soll nicht despektierlich klingen: Der Rundkurs der Burg-Schloss-Tour ist eine wirkliche Spaß-mach-Tour! Also: rauf auf den Sattel!</p>
<p style="text-align: justify;">GPS-Track und Waypoints könnt ihr <a title="Burg-Schloss-Tour" href="http://radpilot.de/burg-schloss-tour-2/" target="_blank">hier</a> herunterladen.</p>
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		<title>Frühling! ja, du bist&#8217;s!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 20:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Tage werden länger und das erste grün sprießt schüchtern aus dem Zweigen der Bäume. Anemonen und Osterglocken strecken sich der Sonne entgegen und die ersten Sträucher am Wegesrand prahlen mit tausenden kleiner weißen, wohlriechenden Blüten! Die Vögel trällern gutgelaunt ihre Arien. Deutliche Anzeichen, dass der Winter vorbei ist und die Natur beginnt, sich im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Tage werden länger und das erste grün sprießt schüchtern aus dem Zweigen der Bäume. Anemonen und Osterglocken strecken sich der Sonne entgegen und die ersten Sträucher am Wegesrand prahlen mit tausenden kleiner weißen, wohlriechenden Blüten! Die Vögel trällern gutgelaunt ihre Arien. Deutliche Anzeichen, dass der Winter vorbei ist und die Natur beginnt, sich im neuen Gewand einzukleiden. ‚Frühling lässt sein Blaues Band wieder flattern durch die Lüfte‘, so textete einst Eduard Möricke in seinem berühmten Frühlingsgedicht, ‚süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land‘. Stimmt! Es riecht deutlich nach Frühling. Und dennoch hat sich die warme Jahreszeit noch lange nicht durchgesetzt. Auch wenn der Himmel im tiefen blau erstrahlt und die Aprilsonne blendet, die Temperaturen erscheinen noch immer unangenehm kalt. Die Handschuhe gehören auf meinen Radtouren noch immer zur Grundausstattung. Der Wind pfeift eisig um meine Nase. Einige Schotterwege wurden ausgebessert. Wo ich letzten Monat noch akrobatisch tiefe Pfützen umkurven musste, kann ich heute dieselbe Strecke mit Tempo geradezu überfliegen! Kleine Lämmer hüpfen am Wegesrand aufgeregt um die Schafsmutter herum und auf der noch brach liegenden Wiese jagen sich zwei liebestolle Kaninchen. Von Ferne ertönt das krächzende ‚Gräh-Gepp‘ eines Fasans. Ein wunderschönes grün-rot leuchtendes Federtier fliegt an mir vorbei. Ein Papagei ? Nein, ein Grünspecht, der knapp neben mir am Baumstamm landet. Kurze Zeit später höre ich hinter mir ein maschinengewehrartiges Tottottottottottottottott. Aha, man ist dabei, sich eine neue Wohnung zu bauen!</p>
<p style="text-align: justify;">Da taucht vor mir auf dem Wirtschaftsweg eine Gruppe von zehn Frauen mit ihren Hunden auf – eine Hundeschule. ‚Achtung Radfahrer!‘, brüllt die Rottenführerin und der chaotische Haufen von Zwei- und Vierbeinern ordnet sich blitzschnell in eine akkurate Linie von Frau-Hund-Gespannen. Von weitem schaue ich dem Treiben noch ein wenig zu. Fast schon wie bei der Formalausbildung bei der Bundeswehr marschiert der Trupp hintereinander weg. ‚Kehrt marsch‘, und alle drehen sich abrupt um und schreiten nun diszipliniert im Gänsemarsch  in entgegengesetzter Richtung weiter. ‚Achtung Auto!‘, und die ganze Kompanie bleibt stehen! Ob die Hundeschule den Vierbeinern wohl genauso wenig Spaß macht wie mir die Schule früher? Na, immerhin ist man mit Frauchen an der frischen Luft und ein paar Kumpel sind auch mit dabei! Ich schwinge mich wieder auf den Sattel und komme nun an einer Baumschule vorbei. Unweigerlich ertappe ich mich bei der Frage, was man hier wohl den Bäumen beibringt??</p>
<p style="text-align: justify;">Im knalligen Gelb stechen mir überall die Blüten der aus Japan stammenden Kornelkirsche ins Auge. Sie gehören im Frühjahr zu den ersten blühenden Sträuchern. Die Trauerweiden lassen mit frischem Grün keinen Zweifel mehr zu: der Winter ist besiegt und meine Gedanken wandern zum Höhenpunkt des Möhrinck‘schen Gedichtes: ‚FRÜHLING! JA, DU BIST’S! Dich habe ich vernommen!‘</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Rund um den Dümmer See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2014 12:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Dümmer See]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
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					<description><![CDATA[Habt Ihr für Ostern schon eine Radtour geplant? Wie wäre es mit einem Radausflug zum Dümmer See? Ein Teil des Sees ist touristisch gut erschlossen und bietet sowohl Übernachtungsmöglichkeiten als auch Restaurants und Cafés. Der andere Teil des Dümmers ist vollständig naturbelassen. Der Dümmer See befindet sich in der Geestniederung südöstlich der Dammer Berge. Er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Habt Ihr für Ostern schon eine Radtour geplant? Wie wäre es mit einem Radausflug zum Dümmer See? Ein Teil des Sees ist touristisch gut erschlossen und bietet sowohl Übernachtungsmöglichkeiten als auch Restaurants und Cafés. Der andere Teil des Dümmers ist vollständig naturbelassen. <br class=' sb-br' /><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-16613" src="http://radpilot.de/wp-content/uploads/2014/04/dümmerseelogo500-245x300.jpg" alt="dümmerseelogo500" width="245" height="300" srcset="https://radpilot.de/wp-content/uploads/2014/04/dümmerseelogo500-245x300.jpg 245w, https://radpilot.de/wp-content/uploads/2014/04/dümmerseelogo500-400x488.jpg 400w, https://radpilot.de/wp-content/uploads/2014/04/dümmerseelogo500.jpg 500w" sizes="(max-width: 245px) 100vw, 245px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Dümmer See befindet sich in der Geestniederung südöstlich der Dammer Berge. Er ist mit einer Tiefe von maximal  1,5 Metern ziemlich flach. Der Grund hierfür ist die hohe Verschlammung, die aus der Eindeichung in den 1940er Jahren resultierte. Trotzdem besitzt der See einen relativ konstanten Wasserstand. Die Hunte mündet im Süden in den Dümmer. Der Fluss verlässt den See wieder in Richtung Norden in mehreren Armen, die sich erst später wieder vereinigen. Der Name ‚Dümmer’ übrigens leitet sich möglicherweise vom niederdeutschen  ‚Diup mer’ ab, was übersetzt eigentlich ‚Tiefes Meer’ bedeutet. Darüber streiten aber noch die Gelehrten, genauso wie auch über die Entstehung des Gewässers. Vermutlich ist der Dümmer vor rund 12.000 Jahren während der Weichsel-Eiszeit entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Region um den Dümmer See hat sich dem ‚sanften Tourismus’ verschrieben. Das Gewässer gehört vollständig zum Naturpark Dümmer und liegt zum überwiegenden Teil im Naturschutzgebiet. Es bietet vielen Vögeln ein Refugium zum Brüten und zum Rasten. Der Dümmer ist sehr fischreich und seine Uferbereiche besitzen darüber hinaus eine vielfältige Flora und Fauna.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Radweg ‚Dümmer-Rund-Tour‘ führt meist etwas abseits des Sees durch die stille Moor- und Feuchtwiesenlandschaft des Nationalparks. Er ist ungefähr 27 Kilometer lang und besitzt keine nennenswerten Steigungen. Der Rundkurs ist in beiden Richtungen beschildert. Das Logo zeigt ein weißes Segel auf blauem Grund. Oder man folgt dem GPS-Track (Download <a title="Dümmer-Rund-Tour" href="http://radpilot.de/regionale-radwege/duemmer-rund-tour">hier</a>). Als ich im südlichen Uferbereich starte, finden sich dort kaum mehr Häuser oder Campingplätze. Dieser Teil des Sees gehört den unzähligen Vögeln. Das Ufer wird von dichtem Schilf und hohen Gräsern bewachsen, die sich in der leichten Brise des Windes hin und her wiegen. Der Dümmer plätschert leise vor sich hin. Mehrere Aussichtstürme befinden sich am Rand des Sees. Auf einem genieße ich den weiten Blick über die naturbelassene Landschaft. Viele Hobby-Ornithologen beobachten von diesen Plattformen aus die bunte und artenreiche Vogelwelt des Dümmers.</p>
<p style="text-align: justify;">Langsam entferne ich mich etwas vom Dümmer und rolle durch die sumpfigen Feuchtwiesen. Es ist ein warmer, schwüler Spätsommertag. Ein Mückenschwarm scheint nur auf mich gewartet zu haben und nimmt die Verfolgung auf. Nein, ihr bekommt mein Blut nicht! Ich trete für eine Zeit etwas fester in die Pedale, um dem Mückenschwarm zu entkommen. Leider empfängt mich weiter vorn abermals ein Schwarm dieser säuselnden Biester und das Verfolgungsspielchen beginnt aufs Neue.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Ichhausen befindet sich der Olgahafen. Hier stärke ich mich mit einem kleinen Mittagssnack und schaue ausgiebig den bedächtig dahingleitenden Segelbooten auf dem See zu. Langsam muss es aber weitergehen und so schwinge ich mich wieder aufs Rad. Als ich um das Restaurant herumfahre, da trifft mich fast der Schlag: da hatte sich ein mächtiges Gewitter zusammengebraut, tief schwarz und bedrohlich steht es genau auf meiner Wegstrecke. Das Donnergrollen beunruhigt mich. Wie hatte ich dieses Getöse zuvor überhören können? Vorsichtig taste ich mich vor, da fallen die ersten schweren Tropfen auf den dampfenden Asphalt. Aber ich habe Glück. Just in diesem Moment taucht vor mir eine Schutzhütte auf, in die ich mich hineinrette. Das kleine Dachhäuschen bietet gerade Platz genug für meinen treuen Drahtesel und mich &#8211; in stark gebeugter Sitzhaltung. Eine halbe Stunde kostet mich das Unwetter, ehe ich auf der pitschnassen Straße meine Fahrt fortsetze. Das Ostufer ist touristisch gut erschlossen und so setze ich mich erst einmal in ein Café, um beim Eisbecher erneut dem Plätschern des Sees zuzuhören. Viel weiter ging meine Reise nicht mehr, denn eines wollte ich an diesem Tage auf keinen Fall versäumen: das Spektakel des goldenen Sonnenunterganges am Dümmer See!</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Hintergrundinformationen zu ‚&#8220;Bett &#038; Bike&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 08:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Bett&Bike]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten von Euch werden das Zertifikat ‚Bett + Bike‘ natürlich kennen und vielen werde ich vielleicht auch nichts Neues erzählen. Aber ich halte diese vom ADFC verliehene Auszeichnung für sehr sinnvoll und wenn ich auf einer mehrtägigen Radtour bin, schaue ich grundsätzlich nach einem ‚Bett + Bike‘-Betrieb für meine Übernachtung. Für diejenigen von Euch, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die meisten von Euch werden das Zertifikat ‚Bett + Bike‘ natürlich kennen und vielen werde ich vielleicht auch nichts Neues erzählen. Aber ich halte diese vom ADFC verliehene Auszeichnung für sehr sinnvoll und wenn ich auf einer mehrtägigen Radtour bin, schaue ich grundsätzlich nach einem ‚Bett + Bike‘-Betrieb für meine Übernachtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diejenigen von Euch, die noch nicht wissen, was diese Bezeichnung alles genau beinhaltet, hier ein paar Hintergrundinformationen:</p>
<p style="text-align: justify;">Das Zertifikat ‚Bett + Bike‘ wird durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) an solche Übernachtungsbetriebe verliehen, die sich als besonders fahrradfreundlich erwiesen haben. Dazu gehören Hotels und Pensionen, aber auch Jugendherbergen, Naturfreundehäuser und Campingplätze. Inzwischen gibt es bereits fast 5.500 solcher Betriebe und die Anzahl wächst stetig weiter. Es sind mehrere Kriterien notwendig, um diese Qualitätsauszeichnung vom ADFC zu erhalten, um das begehrte Schild neben der Eingangstür aufhängen zu dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">So sind Radwanderer auch willkommen, wenn sie nur eine Nacht bleiben möchten. Eine sichere Unterbringung des Fahrrades wird gewährleistet. Werkzeug für kleinere Reparaturen wird zur Verfügung gestellt, genauso wie ein Trockenraum, um Kleidung und/oder Ausrüstung nach einem Regentag wieder zu trocknen. Es werden Radwanderkarten und Informationen über Ausflugsziele in der Umgebung bereitgestellt und es gibt am Morgen ein energieauffüllendes Radlerfrühstück.</p>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell also eine prima Idee des ADFC, die uns Radlern hilft, zielgerichtet eine passende und bedürfnisgerechte Übernachtungsmöglichkeit zu finden.</p>
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