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	<title>Radfernweg &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Römer-Lippe-Route eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 20:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Radfernrouten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ende April wurde die 295 km lange Römer-Lippe-Route zwischen dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem Römerlager in Xanten eröffnet. Ganz neu ist dieser Radfernweg allerdings nicht, denn er löst die alte Römerroute ab, die auf ähnlicher Streckenführung den möglichen Weg der Römer von Xanten zur Varrusschlacht nachvollzog. Man stößt zwar auf dieser Strecke noch auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ende April wurde die 295 km lange Römer-Lippe-Route zwischen dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem Römerlager in Xanten eröffnet. Ganz neu ist dieser Radfernweg allerdings nicht, denn er löst die alte Römerroute ab, die auf ähnlicher Streckenführung den möglichen Weg der Römer von Xanten zur Varrusschlacht nachvollzog. Man stößt zwar auf dieser Strecke noch auf einige römische Relikte, aber der Ort der Varrusschlacht liegt nach heutigen Erkenntnissen aller Wahrscheinlichkeit nach in Kalkriese bei Osnabrück und damit weit entfernt von der alten Römerroute. Da sich die Strecke weitgehend in Lippenähe befindet, entschloss man sich, die Radroute zu einer Zwei-Themen-Route auszubauen: unter dem Motto ‚Geschichte im Fluß’ widmet sich die Strecke sowohl den römischen Spuren als auch der Wasserwirtschaft rund um die Lippe. Mit vielen Schautafeln, die auf alles Wissenswerte entlang der Route eingehen, wurde der neue Fernradweg aufbereitet. Auch die Streckenführung wurde radfahrfreundlich überarbeitet. Mit dem Teutoburger Wald, dem Sauerland, dem Münsterland, der Metropole Ruhr und dem Niederrhein durchläuft die neue Trasse gleich fünf landschaftliche Regionen und bildet daher ein lohnendes Ziel für alle Radwanderer, die sich sowohl für naturnahes Reisen am Fluss als auch für Geschichte interessieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 27. April 2013 wurde die Römer-Lippe-Route schließlich mit einer neuntägigen Eröffnungstour, die am 5. Mai in Detmold endete, eingeweiht. Radpilot.de wird diese neu gestaltete Route bald vorstellen.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Umfrage zum Radfernweg Hamburg &#8211; Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 08:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die Qualität und die Attraktivität des ‚Radfernweges Hamburg – Bremen’ zu verbessern, hat die für den Radweg verantwortliche Arbeitsgemeinschaft auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht. Der ca. 150 km lange Radfernweg, der die beiden größten deutschen Hansestätte verbindet und durch die schöne Landschaft zwischen Weser und Elbe führt, wird von immer mehr Radfahrern genutzt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um die Qualität und die Attraktivität des ‚Radfernweges Hamburg – Bremen’ zu verbessern, hat die für den Radweg verantwortliche Arbeitsgemeinschaft auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht. Der ca. 150 km lange Radfernweg, der die beiden größten deutschen Hansestätte verbindet und durch die schöne Landschaft zwischen Weser und Elbe führt, wird von immer mehr Radfahrern genutzt. Die Strecke ist überwiegend flach, wobei es die Harburger Berge für norddeutsche Verhältnisse ziemlich in sich haben! Die absoluten Highlights sind natürlch die beiden altehrwürdigen Hansestädte Hamburg und Bremen mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Sie bilden jeweils den Start- bzw. Endpunkt der Tour.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer diesen Radfernweg bereits gefahren ist, sollte sich einmal ein paar Minuten Zeit nehmen und die Fragen kurz beantworten. Möglicherweise hilft es ja, die Qualität der Route noch mehr zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Link zur Umfrage:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de/navigation/umfrage-2013.html">http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de/navigation/umfrage-2013.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Umleitung auf dem Radfernweg Hamburg-Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 16:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Umleitungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch einmal der Radfernweg Hamburg-Bremen. Was ich als Radfahrer hasse, sind unbefestigte Wegstrecken, auf denen sich tiefe Pfützen gebildet haben und die die gesamte Breite des Weges ausfüllen. Wo man nicht weiß, was einen erwartet, wenn man diese Seenplatte durchrollt, da man nicht weiß, wie tief diese wassergefüllten Löcher wirklich sind. Wo Matsch, Schlamm und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch einmal der Radfernweg Hamburg-Bremen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich als Radfahrer hasse, sind unbefestigte Wegstrecken, auf denen sich tiefe Pfützen gebildet haben und die die gesamte Breite des Weges ausfüllen. Wo man nicht weiß, was einen erwartet, wenn man diese Seenplatte durchrollt, da man nicht weiß, wie tief diese wassergefüllten Löcher wirklich sind. Wo Matsch, Schlamm und Morast meterhoch spritzen, den Rahmen mit Dreck vollsprenkeln und die Innenseite des Schutzbleches verstopfen. Wo der feucht-sandige Wegebelag ein halbwegs normales Radfahren erfolgreich verhindert.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solch miserable Strecke von 1.300 m Länge befindet sich auf dem Radfernweg Hamburg-Bremen mitten in der niedersächsischen Diaspora zwischen Heidenau und Hollenstedt. Wenn es mäßig geregnet hat, ist dieser Abschnitt kaum noch befahrbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Was kann man nun in solch einem Fall machen?</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 1: Man ignoriert das Problem und belässt alles beim alten. Das allerdings wäre sehr untypisch für die sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 2: Man repariert bzw. saniert diesen Streckenabschnitt und bessert die schadhaften Stellen aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglichkeit 3: Man stellt eine Reihe von Schildern auf, die auf die schlechte Wegstrecke hinweisen und eine Umleitung empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei besagtem Streckenabschnitt zwischen Heidenau und Hollenstedt entschied man sich für die letztere dieser Möglichkeiten. Da das verfügbare Geld für andere Projekte gebraucht wurde, sah man von einer Sanierung des Waldweges vorerst ab – bis auf Weiteres! Wann sich an diesem Zustand etwas ändert, steht in den Sternen, oder liegt in den tiefen Pfützen – ist also nicht absehbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Also wurde für den Radfernweg eine Umleitung, die über die Kreisstraße 43 über Ochtmannsbruch führt und damit die Matschstrecke umgeht. Zu erkennen ist die Umwegung an den gelben U-Schildern mit dem Fahrradsymbol. Die Ausweichstrecke wird wenig von Autos genutzt, besitzt aber  teilweise fieses Kopfsteinpflaster. Das ist nicht nur für den Hintern des Radlers unangenehm, sondern kann bei Nässe auch recht gefährlich sein, da ein solches Pflaster extrem rutschig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohlgemerkt: Die Umleitung ist nur eine Empfehlung. Die eigentliche Route kann durchaus noch befahren werden – insbesondere, wenn es zuvor längere Zeit trocken war.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt sich nur die folgende Frage: In einer Zeit, in der zweistellige Millionenbeträge ausgegeben werden, um Radwege neu zu bauen und einzurichten, warum ist es dann nicht möglich, mal eben einen Kilometer Waldweg auszubessern?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de" target="_blank">www.radfernweg-hamburg-bremen.<wbr />de</a></p>
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		<title>Vennbahn weitgehend fertiggestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 18:57:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Radfernrouten]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vennbahn-Radweg ist ein grenzüberschreitender Radfernweg, der von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges führt. Die fast 130 Kilometer lange Radroute verläuft zum überwiegenden Teil auf oder neben einer alten Bahntrasse. Längere Abschnitte in Deutschland und Belgien wurden jetzt in diesem Jahr fertiggestellt, so dass der Weg von Aachen bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Vennbahn-Radweg ist ein grenzüberschreitender Radfernweg, der von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges führt. Die fast 130 Kilometer lange Radroute verläuft zum überwiegenden Teil auf oder neben einer alten Bahntrasse. Längere Abschnitte in Deutschland und Belgien wurden jetzt in diesem Jahr fertiggestellt, so dass der Weg von Aachen bis nach Sankt Vith durchgängig gut befahrbar ist. Es fehlt nur noch der Ausbau von Sankt Vith bis Troisvierges (Ulflingen). An der belgisch-luxemburgischen Grenze wurde der 790m lange Wilerdingen-Tunnel aus Umweltschutzgründen gesperrt. Die Ausweichstrecke besitzt allerdings eine Steigung von 12% &#8211; die einzige nennenswerte Erhebung auf der gesamten Strecke.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vennbahnroute gehört zu den längsten Bahntrassenwegen in Europa. Mehrfach wird die deutsch-belgische Grenze überfahren. Teilweise führt der ehemalige Bahndamm durch Deutschland, gehört aber zum belgischen Hoheitsgebiet. Diese etwas diffuse territoriale Zuordnung liegt begründet in der Grenzänderung nach dem Ersten Weltkrieg. Heute steht die Fertigstellung des Radweges Vennbahn für ein erfolgreiches europäisches Projekt und für eine gut funktionierende  Zusammenarbeit dreier Staaten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich wurde die Bahntrasse in preußischer Zeit erbaut, um Kohle und Eisenerz zwischen den im Norden befindlichen Kohlerevieren und den Verhüttungen im Süden zu befördern. Später kam auch der Personenverkehr dazu. In den 1980er Jahren wurde der Schienenverkehr jedoch eingestellt. So beginnt der Radfernweg auch in Aachen am Bahnhof ‚Rote Erde‘ und führt dann durch den Naturpark Hohes Venn/Eifel mit seinem einmaligen Hochmoor, das wunderschöne Ourtal und Teile der Ardennen bis in das nördliche Luxembourg. Der überwiegende Teil des Premiumradweges ist autofrei und asphaltiert und wird daher auch gerne von Inlineskatern genutzt. Nur ungefähr 10% der Gesamtstrecke bestehen aus einem gut befahrbaren Schotterbelag. Der Radweg besitzt auf der gesamten Länge, abgesehen von der schon erwähnten Tunnelumfahrung bei Wilerdingen, nur geringe Steigungen. Sehenswerte Städte entlang der Tour, die auf jeden Fall einen Abstecher lohnen, sind Roetger, Monschau und Waimes. In Belgien wurde der Radweg als Linie 47 bzw. 48 in das Radfahrnetz ‚RAVeL‘ eingegliedert.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 2. Juli 2013 wurde der Radweg Vennbahn im belgischen St. Vith mit einem Festakt, an dem Politiker, Beteiligte des Projektes sowie Medienvertreter teilnahmen, offiziell eröffnet. Der Bahntrassenweg besitzt eine große Bedeutung für die Infrastruktur in der deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzregion.</p>
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		<title>Umgestaltung des Donau-Bodensee-Weges</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2013 14:37:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Jahren fuhr ich den Donau-Bodensee-Radweg. Ich muss gestehen: Das Allgäu mit seiner wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft, der glitzernde Bodensee, die verträumten Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern und natürlich auch das Ulmer Münster haben mit zutiefst beeindruckt. Dazu kam damals perfektes sonniges und warmes Radlerwetter, Kirschen am Wegesrand und immer wieder die von mir so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor einigen Jahren fuhr ich den Donau-Bodensee-Radweg. Ich muss gestehen: Das Allgäu mit seiner wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft, der glitzernde Bodensee, die verträumten Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern und natürlich auch das Ulmer Münster haben mit zutiefst beeindruckt. Dazu kam damals perfektes sonniges und warmes Radlerwetter, Kirschen am Wegesrand und immer wieder die von mir so geliebten Käsespätzle und Maultaschen! So behielt ich gerade diese Tour in besonders schöner Erinnerung. Ich fuhr den Radfernweg als Schleife von Ulm zunächst an der Donau entlang, dann über Laupheim, Ochsenhausen, Bad Waldsee und Wangen bis nach Kressborn am Bodensee, über Friedrichshafen nach Immenstad am See entlang, und dann zurück über Markdorf, Wilhelmsdorf, Bad Schussenried wieder nach Laupheim und zurück nach Ulm. Das Fahren als Rundkurs war möglich, da es insgesamt drei Alternativrouten gab: eine Hauptroute, eine West- und eine Ostroute, wobei die Ostroute eigentlich nur eine Alternativstrecke zur Hauptroute war. Haupt- und Westroute ließen sich gut als größere Allgäuroute verbinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es tut sich gerade viel im Radfahrerländle Baden-Württemberg! Seit dem letzten Jahr ist alles anders! Die alte Strecke wurde vollständig überarbeitet. Nach dem Motto: aus eins mach zwei wurde die Radwanderstrecken einfach getrennt. Im Gegensatz zu früher gibt es nur noch eine Strecke, die von Ulm zum Bodensee nach Kressborn führt. Sie besitzt aber immer noch das alte, blaufarbene Signet. Daneben wurde der Rundkurs ‚Oberschwaben-Allgäu-Weg‘ neu geschaffen, der mit annähernd gleichen Logo, allerdings pinkfarben, ausgeflaggt wurde. Dieser neue Fernradweg deckt zum großen Teil die restlichen alten Wegstrecken des Donau-Bodensee-Radweges mit seinen Sehenswürdigkeiten ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Anfang 2012 neu ausgeschilderte 152 km lange Route führt zunächst nach Laupheim, wobei auf die frühere Fahrt an der Donau entlang verzichtet wird. Die neue Strecke verläuft jetzt über Biberach, das zuvor nur über einen Verbindungsweg zwischen Haupt- und Westroute angegliedert war. Hier ist der sehenswerte Marktplatz mit seinen schmucken Bürgerhäusern eine kleine Rast wert. Über das Moorheilbad Bad Waldsee mit seiner hübschen Altstadt, die an zwei kleinen malerischen Seen liegt, geht es auf der alten Hauptroute durch die wellige württembergische Allgäulandschaft über Wolfegg und Kißlegg nach Wangen mit seinem historisch gewachsenen Altstadtkern. Dann folgt die letzte Etappe mit einer Abfahrt, die in Kressbronn direkt am Bodensee endet. Somit bleibt der Donau-Bodensee-Weg eine reizvolle Verbindung zwischen den Radwanderwegen ‚Donau-Radweg‘ und ‚Bodensee-Radweg‘.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem gesamten Radfernweg sind in südlicher Richtung über 1.100 Höhenmeter zu bewältigen. Wer den Donau-Bodensee-Weg in umgekehrter Richtung fahren will, hat sogar 1.200 Höhenmeter vor sich.</p>
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		<title>Der neue Oberschwaben-Allgäu-Weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2013 18:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der alte Donau-Bodensee-Radweg wurde zum Jahr 2012 überarbeitet und folgt seit dem der alten Hauptroute von Ulm nach Kressbronn am Bodensee. Der Radfernweg besaß aber noch eine Westroute von Laupheim nach Immenstad sowie eine kleinere Ostroute über Bad Wurzach und Isny nach Wangen. Diese Alternativrouten wurden jetzt in den neu gestalteten Oberschwaben-Allgäu-Weg integriert. Dabei entstand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der alte Donau-Bodensee-Radweg wurde zum Jahr 2012 überarbeitet und folgt seit dem der alten Hauptroute von Ulm nach Kressbronn am Bodensee. Der Radfernweg besaß aber noch eine Westroute von Laupheim nach Immenstad sowie eine kleinere Ostroute über Bad Wurzach und Isny nach Wangen. Diese Alternativrouten wurden jetzt in den neu gestalteten Oberschwaben-Allgäu-Weg integriert. Dabei entstand ein Radfernweg, der durch das wunderschöne, hüglige und beschauliche Alpenvorland mit seinen malerischen Tälern, verträumten, historisch gewachsenen Dörfern, barocken Kirchen und Klöstern sowie schützenswerten Moorlandschaften führt. Meist werden ruhige Nebenstraßen und Feldwege genutzt. Allerdings muss man in dieser Gegend auch einige heftige Anstiege meistern.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 357 km lange Rundweg ist am pinkfarbenen Logo erkennbar und hat seinen Ausgangspunkt in der ehemaligen Reichsstadt Ulm, dass mit dem Münster den höchsten Kirchturm der Welt und mit dem Fischerviertel eine sehenswerte Altstadt besitzt. Wenn man dem Radfernweg im Uhrzeigersinn folgt, radelt man zunächst nahe der Landesgrenze zu Bayern in südlicher Richtung über Laupheim, Ochsenhausen, Bad Wurzach und Leutkirch bis Isny.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Kleinstadt Ochsenhausen beeindruckt die ehemalige Benediktiner-Reichsabtei mit ihrer prachtvoll ausgeschmückten Klosterkirche. Das Wurzacher Ried entstand durch die Verlandung eines eiszeitlichen Sees und gilt als größte intakte Hochmoorfläche Mitteleuropas. Es ist Heimat einer vielfältigen und artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Kreisstadt Leutkirch besitzt eine sehenswerte Altstadt mit einem schmucken barocken Rathaus von 1740. Vom Luftkurort Isny geht es jetzt weiter in westlicher Richtung nach Wangen weiter, wo man den alten Donau-Bodensee-Weg kreuzt. Auch Wangen besitzt eine wunderschöne historisch gewachsene Altstadt mit alten Türmen und Stadttoren und einer Vielzahl alter Fachwerkhäuser und ist ein absolutes Highlight dieser Radstrecke. Der nahe Bodensee wird bei diesem Rundkurs zwar ausgespart, lohnt aber dennoch einen kleinen Abstecher. Die Route führt weiter über die Hopfenstadt Tettnang nach Markdorf und von dort aus in nördlicher Richtung nach Bad Schussenried. Hier kann man einen kleinen, aber lohnenswerten Abstecher vorbei am Schussenursprung (Quelle der Schussen) nach Steinhausen machen. Hier befindet sich die angeblich schönste Dorfkirche der Welt und tatsächlich ist die üppige barock-verspielte Inneneinrichtung sehr sehenswert. Der 1,4 große  Federsee ist eine einzigartige Moorlandschaft. Das Naturreservat ist Refugium einer Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen. Ein 1,5 km langer Holzbohlensteg führt in das Ried. Hier können sich die Besucher über diesen schützenswerten Naturraum informieren. Zum Federsee gehören auch noch drei prähistorische Pfahlsiedlungen, die seit 2011 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Über Ehringen und Erbach mit seinem weithin sichtbaren Schloss geht es dann der Donau entlang zurück zum Ausgangspunkt Ulm.</p>
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		<title>Europas größtes Freilichtmuseum: &#8218;kunstwegen&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 07:06:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ‚kunstwegen‘-Radtour ist ein grenzüberschreitender Radweg zwischen dem Dorf Ohne bei Schüttorf (Niedersachsen) und Zwolle (Oberijssel / Niederlande). Die Strecke lehnt sich stark an die Vechtetalroute an, ist aber nicht vollständig mit dieser identisch. Immer wieder gibt es kleinere Schleifen zu abgelegenen Kunstwerken, was auch die Kilometerzahl  schwer bestimmbar macht. Mit allen Abstechern sind es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die ‚kunstwegen‘-Radtour ist ein grenzüberschreitender Radweg zwischen dem Dorf Ohne bei Schüttorf (Niedersachsen) und Zwolle (Oberijssel / Niederlande). Die Strecke lehnt sich stark an die Vechtetalroute an, ist aber nicht vollständig mit dieser identisch. Immer wieder gibt es kleinere Schleifen zu abgelegenen Kunstwerken, was auch die Kilometerzahl  schwer bestimmbar macht. Mit allen Abstechern sind es so ungefähr 200. Bis vor kurzem begann die ‚kunstwegen‘ (niederländische Schreibweise) erst in Nordhorn. Doch im Jahre 2011 wurde eine Erweiterung im Süden eingeweiht. Unter dem Motto ‚raumsichten‘ wurden „Raumplanung und Kunst  zusammengeführt, um gemeinsam Perspektiven für den Kulturraum einer Region und die Zukunft der Landschaft zu entwickeln.“ (Zitat: <a href="http://www.raumsichten.org">www.raumsichten.org</a>). Die Erweiterung macht das Projekt noch spannender, die Routenführung für den Radler allerdings komplizierter. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich auf der Strecke einige wirklich beeindruckende Skulpturen und Installationen entdeckt habe. Die Radroute wurde verschiedentlich das ‚größte Freilichtmuseum Europas‘ genannt und ganz weit hergeholt ist diese Betitelung nicht. Hier werden einige wirklich hochkarätige Positionen gezeigt, unter anderem auch von Künstlerstars wie Olafur Eliasson, Tobias Rehberger oder dem schweizerischen Duo Peter Fischli und David Weiss.</p>
<p style="text-align: justify;">So hat mir die kunstwegen-Route sehr gut gefallen, da sie neben meiner Radfahrleidenschaft auch meine kulturelle Ader bedient hat. Irgendwie hat es richtig Spaß gemacht, die verschiedenen Kunstwerke wie auf einer Schnitzeljagd zu suchen und zu finden. Für das Auffinden ist das Begleitbuch ‚kunstwegen – das reisebuch‘ (herausgegeben von Martin Köttering &amp; Roland Nachtigäller; ISBN 3-922303-39-0) mit seinen detaillierten Karten ein nützlicher Helfer, denn nicht alle Kunstwerke sind von der Strecke aus einfach zu entdecken. Das Buch ist allerdings ein ziemlicher Wälzer und daher für eine Radtour, wo es auf jeden Platz und auf jedes Gramm ankommt, eher weniger geeignet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Manko bei der Streckenführung in Deutschland ist die fehlende Begleitung vom Personenbahnverkehr. Lediglich Schüttorf und Bad Bentheim besitzen Anschluss an das Regionalnetz der Bahn.</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen davon ist die Themenroute ‚kunstwegen‘ aber ein besonderes Highlight in unserer Radfernweglandschaft!</p>
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		<title>Die Friedensroute wird 15!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 07:09:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein beliebter Radfernweg feiert Jubiläum! Die Friedensroute führt von Osnabrück nach Münster und verbindet dabei die beiden Rathäuser, in denen die Hauptverhandlungen für den Westfälischen Frieden stattfanden, die schließlich den Dreißigjährigen Krieg beendeten. Reiterkuriere galoppierten regelmäßig zwischen Osnabrück und Münster hin und her, um die neusten Verhandlungsvorschläge zu überbringen. Heute kann man als Pedalritter diese [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein beliebter Radfernweg feiert Jubiläum! Die Friedensroute führt von Osnabrück nach Münster und verbindet dabei die beiden Rathäuser, in denen die Hauptverhandlungen für den Westfälischen Frieden stattfanden, die schließlich den Dreißigjährigen Krieg beendeten. Reiterkuriere galoppierten regelmäßig zwischen Osnabrück und Münster hin und her, um die neusten Verhandlungsvorschläge zu überbringen. Heute kann man als Pedalritter diese Reiterpfade nachvollziehen, auch wenn die ehemals sumpfige Gegend inzwischen gut durchfahrbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Friedensroute gehört zu den beliebtesten Themenrouten in Nordrhein-Westfalen und wurde im Jahre 2008 zur „Radroute des Jahres in NRW“ ernannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt feiert sie 15-jährigen Geburtstag! Aus diesem Anlass findet eine Jubiläums-Rallye statt. Dabei werden 15 knifflige Fragen bezüglich der Friedensroute gestellt. Auf der Strecke findet man die Antworten – aber keine Sorge, man braucht nur fünf richtige Lösungen. Die Fragen findet man auf der Internetseite ‚friedensroute.de‘. Also auf geht’s, die schönen Herbsttage im Oktober ausnutzen und eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Einsendeschluss für die Lösungen ist der 31.10.2013. Zu gewinnen gibt es eine Ballonfahrt, ein Wochenend-Reise nach Münster oder ein historisches Friedensmahl!</p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag, den 12. Oktober, findet eine geführte Fahrradtour ‚Auf der Friedensroute‘ statt. Die ungefähr 30 Kilometer lange Strecke führt von Ladbergen nach Tecklenburg und dauert etwa drei Stunden. Zwischendurch ist eine Einkehr in ein Bauerncafé geplant (Verzehr auf eigene Kosten). Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr auf dem Chalonnes-Platz in Tecklenburg.</p>
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		<title>Durch das &#8222;Weite Land&#8220; des Teufelsmoores</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 19:31:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine einzigartige naturbelassene Landschaft bietet das Teufelsmoor nördlich von Bremen. Noch bis vor wenigen Jahrhunderten war diese düstere Moorgegend menschenfeindlich und unbewohnbar. Erst allmählich entwickelten sich einzelne Gehöfte zu kleineren Siedlungen. &#8222;Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot&#8220; ist hier ein geläufiges Sprichwort. Es besagt, dass es höchst beschwerlich war [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine einzigartige naturbelassene Landschaft bietet das Teufelsmoor nördlich von Bremen. Noch bis vor wenigen Jahrhunderten war diese düstere Moorgegend menschenfeindlich und unbewohnbar. Erst allmählich entwickelten sich einzelne Gehöfte zu kleineren Siedlungen. &#8222;Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot&#8220; ist hier ein geläufiges Sprichwort. Es besagt, dass es höchst beschwerlich war und sehr lange dauerte, bis der hiesige Ackerboden seinen Bauern ernährte. Heute versprüht diese Gegend einen ganz anderen Reiz. Auf 150 Kilometern Länge führt der Radwanderweg Weites Land durch das Kulturland Teufelsmoor, über Geestrücken und Marschland. Beginnend in der pulsierenden Großstadt Bremen, führt die Route mit dem Birkenlogo schon bald über überwiegend autofreie Wege und Nebenstraßen hinaus ins Grüne. Inmitten von geschützten Überschwemmungs- und Feuchtgebieten liegen idyllische und sehenswerte Moordörfer, die Künsterkolonien Worpswede und Fischerhude laden zum Galerie- oder Museumsbesuch ein. Die Streckenführung, die die Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V. entworfen hat, führt, ist flach und eben und somit sehr familienfreundlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Bremen, die Hafen- und Handelsmetropole an der Weser besitzt ein gemütliches und maritimes, aber auch historisches Flair. Das Streben nach Freiheit und Selbstständigkeit war schon immer ein herausragendes Attribut der Freien Hansestadt, deren Leitspruch ‚Buten un binnen – wagen und winnen’ (Draußen und drinnen – wagen und gewinnen) über dem Portal des Schüttings, dem ehemaligen Gildehaus der Bremer Kaufmannschaft prangt. Der mittelalterliche Marktplatz, zu dem auch der Schütting gehört, gilt als einer der Schönsten in Deutschland. Neben dem St. Petri-Dom ist das historische Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit seiner prächtigen Weserrenaissancefassade eine herausragende Sehenswürdigkeit. Zusammen mit der davor stehenden Rolandstatue wurde das Rathaus in den Kanon des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Der Roland ist nicht nur ein Wahrzeichen Bremens, er symbolisiert auch Recht und Freiheit für die Stadt. Das andere Wahrzeichen der Stadt, die bronzene Statue der Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks, steht in unmittelbarer Nähe neben dem Rathaus. Ein Rundgang durch Bremen wäre allerdings unvollständig ohne einen Bummel durch das verwinkelte und verträumte Schnoorviertel mit seinen Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, sowie die Böttcherstraße mit seiner expressionistischen Backsteinarchitektur. Auch ein Spaziergang auf der Schlachte, ehemals Stadthafen und heutige Weserpromenade und Flaniermeile, gehört zu einem Besuch. Darüber hinaus bietet Bremen auch einige musealische Höhepunkte. Die Kunsthalle Bremen besitzt eine der bedeutendsten Gemälde- und Skulpturensammlungen Deutschland, das Neue Museum Weserburg gilt als herausragende Präsentationsstätte für zeitgenössische Kunst und auch das Paula-Modersohn-Becker Museum und das Gerhard-Marcks-Haus lohnen eine Besichtigung. Mit dem Übersee-Museum besitzt Bremen eines der bedeutendsten Völkerkundemuseen und das Focke-Museum präsentiert interessante Bremensien.</p>
<p style="text-align: justify;">Vom Zentrum Bremens aus führt der Radweg in nordöstlicher Richtung am Bürgerpark vorbei an die Wümme. Und hier ist man bereits weit draußen in der flachen, beschaulichen Moorlandschaft. Bald schon vereint sich die Wümme mit der Hamme zur Lesum, die nach nur wenigen Kilometern bei Vegesack in die Weser mündet.</p>
<p style="text-align: justify;">Vegesack kann als erster künstlicher Flusshafens Deutschland auf eine relativ kurze, aber sehr bewegte Geschichte zurückblicken. An der Mündung von Lesum und Schönebecker Aue in die Weser wurde bereits im 14. Jahrhundert eine Fähre betrieben. Eine kleine Siedlung ist erst Ende des 16. Jahrhunderts nachweisbar. Der Hafen wurde zwischen den Jahren 1618 und 1623 erbaut und dient heute als Museumshafen. Von Vegesack aus stachen die deutschen Walfänger in See in Richtung Grönländisches Eismeer. Eine Walkieferskulptur vor dem Hafenhaus erinnert an diese Zeit. Hier wurde das erste in Deutschland gebaute Dampfschiff, die Weser, vom Stapel gelassen, hier war Anfang des letzten Jahrhunderts noch der Heimathafen der größten Heringsflotte in Europa. Und hier wurden noch bis 1997 auf der Großwerft ‚Bremer Vulkan’ stählernde Ozeanriesen gebaut und zu Wasser gelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt geht’s in die Bremer Schweiz, eine für norddeutsche Verhältnisse wahrlich hüglige Gegend! Über Ritterhude und die Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck, einer ehemaligen Tuchmachersiedlung, führt die Strecke dann ins platte und baumlose Teufelsmoor. Schnurgerade Wege führen durch diese skurrile Gegend, bis man nach Worpswede gelangt.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Worpswede mitten im Teufelsmoor liegt,  befindet sich die Ansiedelung selber auf einem Geesthügel, dem Weyerberg, der schon von weiter Ferne zu sehen ist. Noch Ende des 19. Jahrhunderts war Worpswede ein düsteres, unwirkliches Moordorf, in dem nur wenige Torfbauern einer schweren und mühseligen Arbeit nachgingen. Das änderte sich, als einige Künstler das Dorf den Reiz dieser Atmosphäre entdeckten. Sie ließen sich hier nieder und gründeten die Künstlerkolonie Worpswede. Otto Modersohn, Heinrich Vogler, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck, Hans am Ende und natürlich Paula Modersohn-Becker waren die Künstler der ersten Generation, ihre Namen sind in Worpswede allgegenwärtig. Auch heute leben hier noch viele Maler und Bildhauer. Das inzwischen weltberühmte Dorf wird geprägt durch Museen, Galerien und Ateliers. Als Naherholungsgebiet lädt es zum Spazierengehen, Wandern und Bummeln, aber auch zu Kanu- oder Torfkahnfahrten auf der Hamme, ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wegstrecke führt nun weiter durch das Moor über Tarmstedt und Grasberg nach Lilienthal. Hier hat man die Möglichkeit, direkt nach Bremen abzukürzen, oder aber eine Schleife über ein weiteres bekanntes Künstlerdorf – Fischerhude – zu fahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahre 1908 hatten sich zunächst die Maler Heinrich Breling und Wilhelm Heinrich Rohmeyer in Fischerhude niedergelassen, es folgten Otto Modersohn, Hans Buch, Clara Rilke-Westhoff sowie ihr Bruder, Helmuth Westhoff, der Komponist Karl Gerstberger und der Schriftsteller Diedrich Speckmann. 1921 wurde die erste Galerie eröffnet, heute lohnt sich für den Kunstinteressierten der Besuch im Otto-Modersohn-Museum oder im Buthmanns Hof.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die weiten, flachen und feuchten Felder der Wümmewiesen in Borgfeld, die das größte Naturschutzgebiet Bremens darstellen – ein Rückzugsraum für zahlreiche Vogelarten – geht es zurück nach Bremen zum Ausgangspunkt der Radreise.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer weitergehende Informationen über die Sehenswürdigkeiten am Rande des Radweges haben möchte, der sei eingeladen, auf unserer Routenseite ‚Weites Land‘ zu stöbern. Neben dem GPS-Track, der auch die Alternativ- und Verbindungsrouten beinhaltet, sind auch die wesentlichen Sehenswürdigkeiten als Downloads zu erhalten.</p>
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		<title>Pflege der Kaiser-Route wurde eingestellt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 18:43:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine der interessantesten Radfernwege in Nordrhein-Westfalen war die Kaiser-Route. Sie wurde 1994 eröffnet und führte von Aachen nach Paderborn. Dabei wurde der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Der Radwanderer durchfuhr  Voreifel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine der interessantesten Radfernwege in Nordrhein-Westfalen war die Kaiser-Route. Sie wurde 1994 eröffnet und führte von Aachen nach Paderborn. Dabei wurde der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Der Radwanderer durchfuhr  Voreifel und Eifel, die Kölner Bucht, das Bergische Land, das Ruhrgebiet, das nördliche Sauerland und das Paderborner Land – eine abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Tour. Als ich sie im Frühjahr gefahren bin, hatte ich mich zwischendurch immer mal gewundert, warum einige Streckenabschnitte mangelhaft ausgeflaggt waren. Jetzt erhielten wir die Bestätigung, dass die Kaiser-Route nicht mehr gepflegt wird und die Beschilderung nach und nach abgenommen wird. Eine ehemalige Qualitätsroute wird sterben!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum? Die Kaiser-Route gehörte doch zu den viel befahrenen Vorzeige-Radwegen!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund liegt in der mangelnden Bereitschaft für eine überregionale Zusammenarbeit der Gemeinden. Mehrere Anrainerkommunen (außerhalb des Paderborner Landes, so wurde es betont) waren nicht mehr willens, sich für die Kaiser-Route zu engagieren. Sie wollten sich lieber auf andere regionale Routen konzentrieren. Für die Pflege und das Marketing der Streckenabschnitte sind aber die jeweiligen Gemeinden zuständig. Wenn diese nicht bereit sind, die Qualität des Radweges zu erhalten, dann stellt es das gesamte Projekt infrage – auch wenn die Kaiser-Route das Zeug für einen Radfahrklassiker gehabt hätte!</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Radler hatten sich über die fehlerhafte Markierung und den schlechten Zustand der Radwege bereits beschwert, aber eine Verbesserung dieses Zustandes war leider nicht absehbar. So hat sich die Touristikzentrale Paderborner Land e.V., die federführend für die Kaiser-Route verantwortlich war, dazu entschlossen, die Vermarktung des Radfernweges einzustallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade! Sehr, sehr schade!!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch wenn eine Markierung fehlt, die Wege existieren ja noch. Und auch wenn der Radreiseführer vom Bielefelder Verlag bereits vergriffen ist – in der heutigen Zeit fahren ja schon viele Radwanderer mit der Hilfe von GPS. Also habe ich den zuletzt gültigen GPS-Track  auf unser ‚radpilot.de‘-Seite veröffentlicht. Dort findet man auch verschiedene Alternativrouten und Abstecher, denn wie schon weiter oben erwähnt: ganz eindeutig war der Streckenverlauf nicht. Teilweise musste logisch interpretiert werden. Dennoch kommt man jetzt mit Hilfe dieser Tracks problemlos von Aachen nach Paderborn.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf geht’s – viel Spass!!</p>
<p style="text-align: justify;">Was haltet Ihr denn davon, eine Premium-Radroute einfach so sang- und klanglos sterben zu lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">GPX-Track mit Alternativen, Verbindungen und Umleitungen gibt es <a title="Kaiser-Route Aachen – Paderborn" href="http://radpilot.de/kaiser-route-achen-paderborn/">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen" href="http://radpilot.de/auf-der-kaiserroute-den-spuren-karls-des-grossen-folgen">&gt;&gt;&gt; Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen</a></p>
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