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	<title>Radfahrer &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Im Clinch mit den Hundeführern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 13:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich traf ich auf meiner Radfahrrunde die Tina. Die kenne ich schon seit Jahrzehnten, seit Anfang der 90er – was für eine schrecklich lange Zeit! Tina war zu Fuß mit ihrem Jagdhund unterwegs – ein halbes Kalb mit unglaublich treuem Augenaufschlag. Doch er interessierte sich für mich nur am Rande. Nur eine kurze Überprüfung mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich traf ich auf meiner Radfahrrunde die Tina. Die kenne ich schon seit Jahrzehnten, seit Anfang der 90er – was für eine schrecklich lange Zeit! Tina war zu Fuß mit ihrem Jagdhund unterwegs – ein halbes Kalb mit unglaublich treuem Augenaufschlag. Doch er interessierte sich für mich nur am Rande. Nur eine kurze Überprüfung mit der Nase, dann waren andere Sachen viel wichtiger! Während ich mich mit der Tina unterhielt, schaute er brav in der Gegend herum. Ein kurzes und entschiedenes Gekläffe ‚Hallo hier bin ich!‘, wenn andere Radfahrer vorbei  fuhren, sonst blieb er  ruhig.  Wir kamen auf das Problem zu sprechen, welches Hundeführer und Radfahrer miteinander haben.</p>
<p>‚Die Radfahrer kommen häufig so schnell  auf einen zu, dass man gar keine Zeit mehr hat, den Hund zur Seite zu bringen‘, meinte Tina.</p>
<p>‚Na ja, ein bisschen besser Acht geben könnten die Hundebesitzer schon‘, entgegnete ich‚ die schauen häufig ja gar nicht auf den Verkehr.‘</p>
<p>‚Neulich am Kanal‘, sprudelte Tina los, ‚hätte ich mich mit einem fast inne Köppe gekriegt! Der klingelte erst 5 Meter vorher – wie soll ich meinen Hund  da noch aus der Fahrbahn bekommen? Und dann war er am Schreien und am Schimpfen, warum ich nicht aufpassen würde! Aber die Klingel hört man ja auch nicht von viel weiter – naja, ich kann ihn ja auch verstehen – ist halt blöd, wenn man abbremsen muss… Wir haben uns geeinigt, dass er beim nächsten Mal dann von Weitem ruft, wenn ich ihn nicht sehen sollte…‘</p>
<p>Und so entwickelte sich eine lebhafte Diskussion  über die verschiedenen Sichtweisen:</p>
<p>‚Radler könnten sich wirklich viel eher bemerkbar machen, wenn sich Fußgänger und Radler die Wege teilen müssen. Und Radler sind grundsätzlich zu schnell unterwegs!! Warum müssen einige Radler eigentlich während der Fahrt nach den Hunden treten! Das ist doch unmöglich! Die wollen doch gar nichts von denen. Die wollen nur spielen und verstehen nicht, dass der andere so schnell weiter will! Ich habe Radfahrer erlebt, die ihren Helm als Wurfgeschoss gegen meinen Hund genutzt haben!‘</p>
<p>‚Warum müssen die Herrchen ihre Hunde immer dort festhalten, wo direkt daneben eine riesige Pfütze die restliche Straße bedeckt, so dass man unweigerlich durch das Wasser durch muss! Und dann wird sich beschwert, wenn sie ein paar Spritzer abbekommen! Dann die Hundeführer, die auf der linken Seite laufen, während Hundchen auf der rechten Seite am Graben schnuffelt und die straffe Leine über den gesamten Weg spannt! Oder die in den eigenen Gedanken versunkenen, die mitten auf dem Weg bummeln und auch ein zwei- bis dreifaches Klingeln ignorieren. Oder die Damen, die gleich mit sechs Hunden unterwegs sind und diese natürlich nicht im Griff haben können, wenn sie frei herumlaufen…‘</p>
<p>Es gibt genügend Gründe, warum man sich übereinander ärgern kann. Doch finde ich es nicht richtig, sich gegenseitig in Sippenhaft zu nehmen: ‚Immer die Radfahrer‘, ‚Immer die Hundeführer‘. Das ist zu einfach! Beide haben Probleme mit dem jeweils Anderen.</p>
<p>Probleme? Sehen wir das vielleicht nicht ein bisschen zu eng? Zu selbstbezogen? Zu aggressiv? Und zwar von beiden Seiten?</p>
<p>Denn seien wir doch einmal ehrlich: Keiner behindert den anderen aus reiner Boshaftigkeit. Jeder versucht doch nur, seinen eigenen Weg zu gehen bzw. zu fahren. Manchmal kreuzen sich halt die Wege auf den dann zu engen Straßen. Aber anstatt sich gegenseitig anzuschnauzen, möchte ich hier an dieser Stelle an das Miteinander plädieren. Manchmal muss man eben bremsen, manchmal muss man halt ausweichen, manchmal muss man seinen Hund beiseite nehmen. Jeder hat das Recht, sich auf der Straße fortzubewegen.  Da muss man eben aufeinander Rücksicht nehmen – hilft ja nichts! Außerdem – seien wir wieder mal ehrlich – ist es auch schöner, wenn man freundlich gegrüßt wird, als wenn man bissig angefurzt wird. Und auch das gilt für beide Seiten!</p>
<p>Und da waren Tina und ich uns völlig einig!</p>
<p>Und beiläufig sei noch hinzugefügt: ich liebe die kleinen Kläffer! Ich könnte sie alle knuddeln!</p>
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		<title>Liebe Rad-Fahrende und Zu-Fuß-Gehende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 10:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer aufmerksam die Zeitung liest, Radio hört, oder das Fernsehen verfolgt, der hat es schon längst gemerkt: sozial korrekte Zeitgenossen definieren die Wirklichkeit immer wieder neu. Und sie tun das mit missionarischem Eifer. Ihre Kritik speisen die notorischen Besserwisser zumeist aus dem links-intellektuellen Mutterboden längst überholter Ideologien. Damit haben sie mittlerweile eine neue Schutzkultur geschaffen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer aufmerksam die Zeitung liest, Radio hört, oder das Fernsehen verfolgt, der hat es schon längst gemerkt: sozial korrekte Zeitgenossen definieren die Wirklichkeit immer wieder neu. Und sie tun das mit missionarischem Eifer. Ihre Kritik speisen die notorischen Besserwisser zumeist aus dem links-intellektuellen Mutterboden längst überholter Ideologien. Damit haben sie mittlerweile eine neue Schutzkultur geschaffen, die autokratisch jede persönliche Handlungsfreiheit unterbindet und alles verbietet, was sie nicht vorher ausdrücklich erlaubt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">„Altweibersommer“ und „Negerkuss“, „Zigeunerbaron“ und „Ausländerheim“ beispielsweise seien aus dem allgemeinen Sprachschatz zu streichen, fordern die verbalen Gesinnungswächter mit Empörungs-Abo. Denn Weiber und Neger, Zigeuner und Ausländer seien abwertende Begriffe, auch wenn sie sich geschichtlich entwickelt haben, zum deutschen Stammwortschatz gehören und seit Generationen von Denkern und Schreibern völlig wertfrei genutzt werden. Nichts da! wettern die moralinsauren Tugendwächter und schulmeistern eine ganze Volksgemeinschaft: Sprache drücke eine Gesinnung aus. Und die bediene sich schamlos der Sprache, um zu unterdrücken. Und das entspringe einem dekadenten Herrschaftsdenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die selbsternannten Inquisitoren wachen mit Argusaugen über die Reinheit der Sprache, wie sie sie verstehen. Im Grenzfall funktionieren sie die Sprache um zum Exerzierfeld für eine absolutistische Gesellschaftskritik, die keine andere Meinung neben sich gelten lässt. Dank willfähriger Mitläufer und pseudo-intellektueller Schreiberlinge hat sich mittlerweile ein „machtvolles Meinungskartell“ (Jörg Schönbohm) aufgebaut. Diese eingeschworene Gemeinschaft von „Hyperkorrekten“ (Joachim Gauck) nimmt in vorauseilendem Gehorsam alles in den Blick, was irgendjemandem, irgendwo, irgendwann, irgendwie einmal sauer aufstoßen könnte und belegen es als „Unwort“ mit dem Bann des Ungehörigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Schwulen und Lesben gerecht zu werden, wird heutzutage nicht mehr geheiratet, man „verpartnert“ sich neuerdings. Die ewig um ihren Vorteil heulenden Feministinnen werden verbal getröstet, indem man jede auch nur im Entferntesten an Männer erinnernde Form aus dem begrifflichen Wortschatz streicht. Die feministische Linguistik hat eine geschlechtsneutrale Sprache durchgesetzt, bei der die handelnden Personen in den Hintergrund treten. Alles ist sexus-neutral, Geschlechter-fair und gendergerecht. Die überarbeitete Straßenverkehrsordnung bedient sich gehorsam diesem Sprachmodell. Da gibt es neben Geh- und Funktions-Behinderten, die Fahrzeug-Führenden und Reitenden. Den Begriff „Radfahrer“ hat man durch „Rad-Fahrende“ ersetzt und die Fußgänger werden zu „Zu-Fuß-Gehenden“. Der Mensch wird versächlicht, reduziert auf sein äußerlich wahrnehmbares Verhalten, mit dem er sich ganz neutral durch das poppig bunte Schilderlabyrinth des grauen Verkehrsalltags bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Neger – von niger (lat.) = schwarz – laufen jetzt als „Maximalpigmentierte“ durch Afrika, im gut bürgerlichen Restaurant bestellen wir ein „Roma- und Sinti-Schnitzel“ mit Pommes, boykottieren den „Zigeunerbaron“ im Theater und rufen ganz zuletzt unsere lieben Kleinen  &#8211; ganz „social correct“ &#8211; als „Spielende“ von der Straße.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt eigentlich am Ende nur noch sach- und sprachgerecht &#8211; DAS Fahrrad! Na, bitte,&#8211; geht doch!</p>
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		<title>Gemeinsam geht’s besser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 09:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
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					<description><![CDATA[In Bremen lockt an jedem letzten Freitag im Monat eine besondere Veranstaltung. Da rotten sich Radfahrer zu einer „Critical Mass“ („kritischen Masse“) zusammen und strampeln frohgemut in Zweierreihen etwa zwei Stunden lang über die Straßen der Hansestadt. Schließlich erlaubt ihnen die Straßenverkehrsordnung aus dem Jahre 2013, dass sie in Gruppen ab 15 zu Zweit nebeneinander [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Bremen lockt an jedem letzten Freitag im Monat eine besondere Veranstaltung. Da rotten sich Radfahrer zu einer „Critical Mass“ („kritischen Masse“) zusammen und strampeln frohgemut in Zweierreihen etwa zwei Stunden lang über die Straßen der Hansestadt. Schließlich erlaubt ihnen die Straßenverkehrsordnung aus dem Jahre 2013, dass sie in Gruppen ab 15 zu Zweit nebeneinander auf der Fahrbahn radeln dürfen. So verabreden sie sich regelmäßig zu einem Pedal-tretenden Flashmob im Internet, treffen sich an ausgemachten Plätzen und stürzen sich dann selbstbewusst und mit neongelben Warnlisten ausgerüstet als muntere Zweirad-Demo ins Verkehrsgewühl.<br />
Übrigens: „Critical Mass“ ist jener Schwellenwert, bei dem sich gruppendynamische Prozesse zeigen. Mit ihrem Tross-Verhalten bilden die Teilnehmer einen Fahrrad-Block. Damit wollen sie Flagge zeigen und ihre Interessen als Radfahrer im Straßenverkehr durchsetzen. Die „Critical Mass“ ist eine internationale Bewegung, die 1992 im Autoparadies Amerika, in San Francisco, entstanden ist. Hier verwiesen die Radfahrer im Pulk-Fahren erstmals darauf, dass sie als Verkehrsteilnehmer ernst genommen werden wollen. Schließlich besitzen sie die gleichen Rechte wie die Autofahrer, die sich ruppig im täglichen Überlebenskampf und guerillahaften Kleinkrieg mit hemdsärmeligen Methoden auf der Straße durchkämpfen. Die Blechkarossen haben ihre Fahrer mittlerweile degeneriert. Die glauben offenbar, die höhere PS-Zahl sei Trumpf, nur der Dümmere gebe nach und rüpelhafte Frechheit siege allemal. Auch die sogenannten „Ritter der Landstraße“ nehmen sich im Verkehr mit ihren tonnenschweren Gefährten das Recht des Stärkeren heraus. Die Radfahrer sind das schwächste Glied in der Kette. Dabei machen die radelnden Speichenritter bereits ein Viertel des gesamten Straßenverkehrs aus.<br />
Mit ihrer Aktion „Critical Mass“ haben die Radler eine Möglichkeit gefunden, wirksam auf sich aufmerksam zu machen. Als 12-Stundenkilometer schneller Fahrradblock bewegt sich die „kritische Masse“ mit den Ausmaßen eines Giga-Liners über das dicht befahrene Straßennetz. Damit wollen die selbst-organisierten Radfahrer den Verkehr nicht unbedingt behindern. Sie wollen nur Verständnis für ihre Belange wecken und die anderen Verkehrsteilnehmer auffordern, rücksichtsvoller und gelassener miteinander umzugehen.<br />
Critical Mass, eine Zweirad-Demo der besonderen Art, ist eine leise Aktion, der sich in den vergangenen Jahren Tausende von Radfahrern in aller Welt angeschlossen haben. Radfahrer aller Länder vereinigt Euch zur „Critical Mass“!</p>
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		<title>Besserer Schutz für Radler bei Unfällen mit LKW gefordert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2014 10:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein auffälliges innerstädtisches Verkehrsproblem ist der tote Winkel von Lastkraftwagen beim Abbiegen nach rechts. Allzu häufig kommt es zu Unfällen mit Radlern, die auf dem Radfahrstreifen zwar Vorfahrt besitzen, aber von den LKW-Fahrern einfach übersehen werden. Die Bundesanstalt für Straßenwesen schätzt, dass es im Jahr 2012 ungefähr 650 Abbiegeunfälle zwischen LKWs und Radfahrern gab, bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein auffälliges innerstädtisches Verkehrsproblem ist der tote Winkel von Lastkraftwagen beim Abbiegen nach rechts. Allzu häufig kommt es zu Unfällen mit Radlern, die auf dem Radfahrstreifen zwar Vorfahrt besitzen, aber von den LKW-Fahrern einfach übersehen werden. Die Bundesanstalt für Straßenwesen schätzt, dass es im Jahr 2012 ungefähr 650 Abbiegeunfälle zwischen LKWs und Radfahrern gab, bei denen Radler verletzt wurden. Für 30 Radfahrer endete der Unfall tödlich. Mich gruselt allein der Gedanke, dass ein LKW direkt vor meiner Nase nach rechts herüberzieht! Dabei ist noch nicht einmal Leichtsinn der Grund für diese Unfälle. Die LKWs haben einfach nur eingeschränkte Möglichkeiten, den Fahrradweg einzusehen!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche (CDU), äußerte sich kürzlich zu diesem Sachverhalt: ‚Die Problematik des toten Winkels bei LKW oder Bussen ist lange bekannt. Radfahrer oder Fußgänger werden durch LKW- oder Busfahrer zu oft übersehen. Deshalb plädiere ich für ein elektronisches Warnsystem für LKW.‘</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt bereits Assistenzsysteme für Lastwagen, die den Fahrer darauf aufmerksam machen, wenn sich Radler oder Fußgänger seitlich dem Fahrzeug nähern. Dabei wird das nähere Umfeld des LKWs mit Sensoren überwacht und die Abstände zu anderen Verkehrsteilnehmern berechnet. Bei möglichen gefährlichen Annäherungen ertönt dann ein akkustisches Warnsignal. Reiche möchte sich dafür einsetzen, dass diese Systeme zumindest für neu zugelassene LKWs und Busse verpflichtend werden, sobald die Technik zuverlässig einsetzbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der ADFC, die Interessenvertretung der Radfahrer, plädiert für die Ausstattung von LKW und Bussen mit solchen Assistenzsystemen. Zusätzliche Rückspiegel und seitliche Verkleidungen, die bei einem Unfall den Radfahrer ablenken, damit er nicht unter die Räder kommt, reichten für die Sicherheit nicht aus!</p>
<p style="text-align: justify;">Das sehe ich genau so! Wir Radler werden im Straßenverkehr viel beschimpft. Aber wir sind es, die keine Knautschzone besitzen und im Falle eines Unfalles immer in der schwächeren – weil verletzlicheren – Position sind! Wenn also die Technik solche Systeme möglich macht, dann sollten diese auch schleunigst genutzt werden!! – Und ich brauche mich dann auch nicht mehr zu gruseln!</p>
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		<title>Punkte in Flensburg: Jetzt sind auch die Radfahrer dran!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 14:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[Interessantes ist aus der deutschen Länderkammer zu vernehmen. Dort hatte man sich nämlich überlegt, nicht nur die Autofahrer mit immer höheren Bußgeldern zu schröpfen, sondern auch die Radfahrer bei Verkehrsübertretungen mit höheren Strafen zu belegen. Beim Ringen um einen ausgeglichenen Haushalt sind halt alle Einnahmen willkommen. Nach der neuen Planung, die Mitte April 2014 bekannt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Interessantes ist aus der deutschen Länderkammer zu vernehmen. Dort hatte man sich nämlich überlegt, nicht nur die Autofahrer mit immer höheren Bußgeldern zu schröpfen, sondern auch die Radfahrer bei Verkehrsübertretungen mit höheren Strafen zu belegen. Beim Ringen um einen ausgeglichenen Haushalt sind halt alle Einnahmen willkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der neuen Planung, die Mitte April 2014 bekannt wurde, sollen Radfahrer, die eine rote Ampel überfahren, ein Bußgeld von 60 Euro zahlen. Bislang ist im Bußgeldkatalog für dieses Vergehen bereits eine empfindliche Strafe von 45 Euro festgelegt. Jetzt soll aber sogar ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei dazukommen!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundesrat hat dieser Verordnungsänderung bereits zugestimmt. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der Bundesregierung. Im Grunde ist die Sache also durch!</p>
<p style="text-align: justify;">Mal abgesehen davon, dass man rote Ampeln aus Sicherheitsgründen und aus Gründen des vorbildlichen Verhaltens einfach nicht überfahren sollte: hier feiert die deutsche Oberlehrer- und Bestrafungsmentalität wieder fröhliche Urstände. Alles wird geregelt, was geregelt werden muss. Alles wird bestraft, was den rechtschaffenden Verordnungen zuwiderläuft. Und wenn etwas nicht nach der bürokratischen Vorstellung funktioniert, dann wird eben kurzerhand die Strafe erhöht. Irgendwann werden es schon alle begriffen haben in diesem unserem obrigkeitstereuen Staate!</p>
<p style="text-align: justify;">Wäre es nicht  schön, wenn sich alle Menschen mit Rücksicht und Vernunft im deutschen Straßenverkehr bewegen würden? Ohne Aggressivität, Vorteilsnahme und Stinkefinger? Ohne ewige Strafandrohung, die ständig wie ein Damoklesschwert über einem schwebt und dadurch die Ängstlichkeit im Straßenverkehr fördert? Aber &#8211; das würde ja überhaupt nicht funktionieren: wenn kein Strafgeld mehr in das Staatssäckelchen fließen würde, dann wäre ja der Etat und der ausgeglichene Haushalt gefährdet – und das wollen wir alle ja schon gar nicht!!</p>
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		<title>Die StVO dreht am Rad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2014 15:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[StVO]]></category>
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					<description><![CDATA[Hand auf’s Herz: Wer kennt sich schon genauestens mit den Bestimmungen und Vorschriften der Straßenverkehrsordnung bezüglich des Radfahrens aus? Die Kenntnisse, die man als ‚Auch-Autofahrer‘ mitbringt, sollten doch ausreichen, um mit allen Ge- und Verboten klarzukommen, oder? Schließlich gibt es keinen Fahrradführerschein und Radfahren zählt in Deutschland zu den Grundrechten. Doch Vorsicht: wenn man die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hand auf’s Herz: Wer kennt sich schon genauestens mit den Bestimmungen und Vorschriften der Straßenverkehrsordnung bezüglich des Radfahrens aus? Die Kenntnisse, die man als ‚Auch-Autofahrer‘ mitbringt, sollten doch ausreichen, um mit allen Ge- und Verboten klarzukommen, oder? Schließlich gibt es keinen Fahrradführerschein und Radfahren zählt in Deutschland zu den Grundrechten. Doch Vorsicht: wenn man die Verkehrsregeln missachtet, kann man auch als Fahrradfahrer empfindlich zur Kasse gebeten werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Neunten und Zehnten Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung mit Wirkung ab dem 1. Mai 2014 (herrliches Beamtenkauderwelsch!) gibt es einige Änderungen in der amtlichen Bußgeldkatalog-Verordnung (BkatV).</p>
<p style="text-align: justify;">So wurde das Bußgeld bei einem ‚Rotlichtverstoß‘ (für Normalbürger: Überfahren einer roten Ampel) eines Radfahrers auf 60 Euro erhöht, bei einem ‚Vorfahrt- oder Rotlichtverstoß mit Gefährdung‘ sogar auf 70 Euro und bei einer ‚Fußgängergefährdung im Fußgängerbereich‘ &#8211; je nach Schwere des Falles &#8211;  auf 60 bis 70 Euro. Und nach der vieldiskutierten Reform des Verkehrszentralregisters und des Punktesystems (VZR-Reform) können nun auch Radler in Flensburg Punkte sammeln! Das Fahren über eine rote Ampel bringt einen Punkt, das Überqueren einer geschlossenen (Halb-) Schranke sogar zwei Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer hätte es gewusst: Das Befahren einer Einbahnstraße mit dem Fahrrad in nicht vorgeschriebener Richtung kostet 20€, das Fahren in einer nicht freigegebenen Fußgängerzone oder eines Gehweges 15€. Und selbst wenn die Fußgängerzone für Radler freigegeben ist, muss man sich an die Schrittgeschwindigkeit halten (wie hoch die auch immer liegt), sonst zahlt man ebenfalls 15€. Wie bei Autofahrern ist auch die Nutzung eines Handys für Radfahrer verboten, wenn man keine Freisprechanlage besitzt (25€). Doch wenn das Gehör durch ein Gerät im Ohr beeinträchtigt wird, sind auch 10€ fällig! Ach ja: Freihändig fahren geht auch nicht – kostet 5€, genauso wie das Mitnehmen einer über 7 Jahre alten Person auf dem einsitzigen Fahrrad (also immer nach dem Geburtstag fragen!).</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist alles genauestens geregelt in diesem unseren Land. Besser, man hält sich an die Vorschriften – so gut, wie es halt eben geht. Sonst kann es teuer werden! Oder man lässt sich nicht erwischen…</p>
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		<title>Helmpflicht durch die Hintertür droht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 08:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist ein wichtiger und zukunftsweisender Tag für alle Radfahrer in Deutschland, denn für heute wird ein Gerichtsurteil erwartet, dass  eine Helmpflicht durch die Hintertür ermöglichen könnte. Im April 2011 hatte sich ein folgenschwerer Unfall ereignet: eine Radfahrererin wollte in Glücksburg an einen im Halteverbot stehenden PKW vorbeifahren. Doch genau in diesem Moment öffnete die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute ist ein wichtiger und zukunftsweisender Tag für alle Radfahrer in Deutschland, denn für heute wird ein Gerichtsurteil erwartet, dass  eine Helmpflicht durch die Hintertür ermöglichen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im April 2011 hatte sich ein folgenschwerer Unfall ereignet: eine Radfahrererin wollte in Glücksburg an einen im Halteverbot stehenden PKW vorbeifahren. Doch genau in diesem Moment öffnete die Autofahrerin ihre Fahrzeugtür. Die Radlerin konnte nicht mehr bremsen, stürzte und verletzte sich schwer am Kopf. Leider hatte sie keinen Helm getragen. Sie erlitt eine mehrfache Schädelfraktur und ein Schädel-Hirn-Trauma und ist seit diesem Vorfall nur noch zu 40% arbeitsfähig – vollständig gesunden wird sie wahrscheinlich gar nicht mehr. Die Haftpflichtversicherung wollte aber nur 50% der entstandenen Kosten übernehmen, weil die Radfahrerin ohne Helm ‚Schutzmaßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit unterlassen‘ habe. Obwohl es in Deutschland keine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer gibt und ihre Unschuld in diesem Fall als unstrittig gilt, scheiterte das Unfallopfer mit ihrer Klage vor Gericht in zweiter Instanz. In der Begründung des Richters hieß es, dass man davon ausgehen müsste, ‚dass ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm‘ trägt!! Doch der Anteil der Radler, die auf unseren Straßen einen Helm tragen, lag nach einer Erhebung aus dem letzten Jahr nur bei 15%. Daraus folgt also, dass 85% aller Radfahrer unordentlich und unverständig sind!?!</p>
<p style="text-align: justify;">So urteilte das Oberlandesgericht in Celle im Februar dieses Jahres, dass es unangemessen wäre, die weit überwiegende Zahl von Fahrradfahrern automatisch in Mithaftung zu nehmen. So sehen es die armen Versicherungen natürlich nicht und deshalb landete der Fall vor dem Bundesgerichtshof BGH, der in letzter Instanz heute sein Urteil fällen wird. Dabei geht es letztlich um die Frage, ob eine Versicherung den Schadenssatz kürzen darf, nur weil er keinen Helm getragen hat?</p>
<p style="text-align: justify;">Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte übrigens, dass eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer momentan nicht zur Diskussion stehe, aber was nutzt das, wenn man ohne das Tragen eines Helmes automatisch eine Mitschuld bekommt, wenn man sich unglücklich am Kopf verletzt?</p>
<p style="text-align: justify;">So sehr die verunfallte Dame meine uneingeschränkte Sympathie besitzt, so sehr muss ich natürlich auch sagen, dass das Tragen eines Helmes beim Radfahren vernünftig ist – auch wenn ich selber häufig inkonsequent dabei bin. Auch Verkehrsminister Dobrindt betont: ‚Helme können Leben retten‘. Also schließe ich mit dem einprägsamen Radlerspruch: ‚Wer Hirn hat, der schützt es!‘</p>
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		<title>Wider den Geisterfahrern im Kreisel</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 09:21:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im westfälischen Selm hatten die Verkehrshüter große Probleme mit Radfahrern, die auf der falschen Straßenseite fahren. Im gesamten Kreis Unna, zu der auch die Stadt Selm gehört, kam es zu auffällig vielen Unfällen, in die Radfahrer verwickelt waren. Und so beschloss man im fahrradfreundlichen Kreis, wie es auf offiziellen Schildern steht, den geisterfahrenden Radlern zuleibe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im westfälischen Selm hatten die Verkehrshüter große Probleme mit Radfahrern, die auf der falschen Straßenseite fahren. Im gesamten Kreis Unna, zu der auch die Stadt Selm gehört, kam es zu auffällig vielen Unfällen, in die Radfahrer verwickelt waren. Und so beschloss man im fahrradfreundlichen Kreis, wie es auf offiziellen Schildern steht, den geisterfahrenden Radlern zuleibe zu rücken. Anfang Juni 2014 hatte die Polizei in Selm eine Aktion gestartet und mit weißer Farbe Piktogramme auf einen Kreisel-Radweg gemalt, die ein Geist auf einem Fahrrad zeigt – darunter die strenge Aufforderung: ‚Seite wechseln!‘. Und da eine Anordnung nur wirkt, wenn sie auch überwacht wird, wurde die Polizei nun mit Einsatzwagen samt dazugehörenden Ordnungshütern, einer radfahrenden Streifenpoizistin, einem Motorradpolizisten und zwei Beamten in einem zivilen Wagen aktiv, um die gescholtenen geisterfahrenden Radler zu entdecken, zu verfolgen und sofort  zur Strecke zu bringen. Ein riesiges Aufgebot gegen ein paar ungezogene Radfahrer!</p>
<p style="text-align: justify;">„Ohne Überwachung sind solche Aktionen sinnlos. Jeder Verstoß wird geahndet“, erklärte der Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde, Thomas Stoltefuß martialisch. 20 Euro kostet der Verstoß gegen die Einbahnregelung auf dem Kreisverkehr. Einige Übertäter wurden erwischt und sofort zur Kasse gebeten. Sie zeigten sich hinterher durchaus einsichtig. Nur durch Polizeipräsenz könne das Radfahrproblem in den Griff bekommen werden, so Stoltefuß! Ein Selmer Bürger meinte kopfschüttelnd zu dieser Aktion: „Mir ist noch nie aufgefallen, dass es hier Probleme mit Radfahrern gibt. Ich habe bislang auch nie bewusst einen falsch fahren gesehen!“ – Aber so ist es halt in diesem unserem Rechtstaat: die einen sehen es so, die anderen so…</p>
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		<title>Helmpflicht &#8211; Pro und Contra, eine Diskussion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 08:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine gesetzlich vorgeschriebene Helmpflicht gibt es für Radfahrer in Deutschland nicht und auch die indirekte Helmpflicht wurde erst kürzlich vom Bundesgerichtshof BGH verhindert. Trotzdem ist es unbestritten, dass das Tragen eines Helmes Leben retten kann. Darüber hinaus sind Radfahrer mit ihren bunten Kopfbedeckungen, die teilweise auch mit Reflektoren ausgestattet sind, viel besser zu sehen. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine gesetzlich vorgeschriebene Helmpflicht gibt es für Radfahrer in Deutschland nicht und auch die indirekte Helmpflicht wurde erst kürzlich vom Bundesgerichtshof BGH verhindert. Trotzdem ist es unbestritten, dass das Tragen eines Helmes Leben retten kann. Darüber hinaus sind Radfahrer mit ihren bunten Kopfbedeckungen, die teilweise auch mit Reflektoren ausgestattet sind, viel besser zu sehen. Die inzwischen sehr leicht gewordenen Helme werden gut belüftet und bieten durchaus einen angenehmen Tragekomfort – so heißt es von den Helmtrage-Befürwortern. 75% der acht bis zehnjährigen Kinder tragen einen Helm – dagegen aber nur 15% der Erwachsenen! Warum ist das so?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Helm stört gerade bei Stadtfahrten viele Radler. Sie empfinden ihn immer noch als unbequem und lästig. Er fördert das Schwitzen auf dem Kopf und eitle Radfahr-Zeitgenossen beschweren sich über zerdrückte und entstylte Frisuren. Und das Tragen eines Helmes führt  aktuellen Erhebungen zufolge zu einem falschen Sicherheitsgefühl – sowohl bei den Radfahrern als auch bei den Autofahrern, der dazu neigt, helmtragende und damit professionell wirkende Radler in ihrem Fahrverhalten zu überschätzen. Ein weiteres Argument gegen eine offizielle Helmpflicht sind die drohenden Bußgelder, die den Radverkehr auf unseren Straßen unpopulär machen würde. Viele Helmmuffel würden (angeblich) auf das Radfahren verzichten, wenn sie eine Strafe wegen Nichthelmtragens befürchten müssten. Aus diesem Grunde sieht auch unser hochgeschätzter Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in dieser Frage derzeit keinen wirklichen Handlungsbedarf, wie er erst unlängst betonte. Schließlich hat der Politiker kein Interesse daran, dass der Radverkehr auf unseren Straßen wieder abnimmt. Vielleicht fürchtet er aber auch nur den drohenden Wiederstand der erbosten Radlergemeinschaft, der dann auf ihn zurollen würde! Er möchte bei dieser Diskussion halt nicht unter die Räder kommen! Nebenbei – das größte Sicherheitsproblem für Radfahrer würde mit einer Helmtragepflicht auch nicht gelöst werden: das mitunter gefährliche Miteinander auf der Straße. Radfahrer sind auch mit Helm sehr viel schutzloser dem Verkehr ausgeliefert als Autofahrer!</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man diese Diskussion von ober betrachtet, merkt man, wie typisch deutsch sie doch geführt wird. Die einen stellen die erzwungene Sicherheit über alles, die andern fordern die bedingungslose Freiheit. Sicherlich sind einige Argumente für das Für und Wider der Helmtragepflicht richtig und überlegenswert – andere dagegen scheinen an den Haaren herbeigezogen, um die eigene Meinung auf Teufel heraus zu unterstützen! Derzeit bleibt die gesetzliche Helmpflicht aber tabu und jeder muss bis auf Weiteres für sich selber entscheiden, was er für vernünftig und vertretbar hält – und was nicht. Ist ja schließlich der eigene Kopf!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil trage einen Helm – zugegeben: nicht immer, aber immer öfter…</p>
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		<title>Verkehrsregeln – leicht gemacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2014 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
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		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsordnung]]></category>
		<category><![CDATA[StVO]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir leben gut aufgehoben in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Alles ist bestens geregelt. Gebote und Verbote leiten uns, damit wir ja nicht vom rechten Wege abkommen. Und so ist auch der bundesdeutsche Verkehrsgarten durch viele bunte Schilder sichtbar, und durch noch mehr Regeln unsichtbar wohl geordnet. Allerdings verheddern sich viele arglose Verkehrsteilnehmer immer öfter in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wir leben gut aufgehoben in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Alles ist bestens geregelt. Gebote und Verbote leiten uns, damit wir ja nicht vom rechten Wege abkommen. Und so ist auch der bundesdeutsche Verkehrsgarten durch viele bunte Schilder sichtbar, und durch noch mehr Regeln unsichtbar wohl geordnet. Allerdings verheddern sich viele arglose Verkehrsteilnehmer immer öfter in den Schlingen und Fußangeln eines wild wuchernden Paragraphendschungels. Verunsichert fragen sie: Was darf ich und was nicht? Im Grenzfall ist zunächst einmal alles verboten, wenn es nicht ausdrücklich erlaubt ist. Was aber erlaubt ist, das ist den meisten Zeitgenossen in diesem unseren Lande durchaus nicht immer klar. Und was verboten ist, das merken sie spätestens beim nächsten Bußgeld-Bescheid.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer irgendwann einmal seinen KFZ-Führerschein bestanden hat, erinnert sich oft nur noch schemenhaft an gewisse Vorfahrtsregeln und Verkehrsbeschränkungen. Was aber machen Radfahrer und Fußgänger, die nie die kostspielige Ochsentour einer Führerschein-Ausbildung durchgestanden haben? Sie sind auf ihren gesunden Menschenverstand angewiesen. Aber der nutzt den langsamen Verkehrsteilnehmern oft nicht viel, weil viele Regeln mit dem gesunden Menschenverstand einfach nicht zu fassen sind. Diese unterprivilegierten Verkehrsteilnehmer sind inmitten eines heftig brummenden Fahrzeugstroms mit teilweise chaotischen Verläufen hilflos ausgeliefert.</p>
<p style="text-align: justify;">Heiliger Dobrindt, was tun? Sich schlau machen! Das Regelwerk der Straßenverkehrsordnung studieren! Die ernsthafte Lektüre eines solchen Standardwerkes ist allerdings nicht jedermanns Sache. Denn darin haben sich juristisch gebildete Beamte verbal-akrobatisch regelrecht ausgearbeitet. Herausgekommen ist ein rechtlich nicht anfechtbares Kompendium zur Lektüre für Angehörige des gehobenen Dienstes im Verkehrsministerium. Otto Normalverbraucher steht davor, wie der Ochs‘ vor‘m neuen Scheunentor und versteht nur „Bahnhof“!&nbsp; Darum ist es manchmal ganz nützlich, wenn die „Polizei, Dein Freund und Helfer“ dem verkehrstechnisch reichlich unbedarften Zeitgenossen mit einigen einfachen, aber nützlichen Tipps auf die Sprünge hilft.</p>
<p style="text-align: justify;">Und weil sich Radfahrer einem besonderen Gefährdungspotential ausgesetzt sehen, sich andererseits aber auch schon mal selbstherrlich, mit einem schwungvollen Tritt in die Pedale über so manche Regeln und Verbote großzügig hinwegsetzen, seien hier einige Hinweise – auch für Radler ohne Helm – gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Rad fährt, muss innerhalb geschlossener Ortschaften die ausgewiesenen Radwege benutzen,- es sei denn, dass Verkehrsschilder auch andere Möglichkeiten zulassen. Da müssen sich manchmal sogar die Fußgänger den Weg mit den Radlern teilen. Kamikaze-Radler allerdings, die sich auf ausgewiesenen Fußwegen tierisch austoben, droht ein Bußgeld.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich herrscht in Deutschland Rechtsverkehr. Das gilt auch für Radfahrer, selbst dann, wenn es nur einen Radweg gibt. „Geisterfahrer“, die auf der falschen Seite radeln, gefährden sich und andere. Wer gegen diese Regel verstößt, muss zahlen,- wenn er erwischt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch ist ein soziales Wesen und fühlt sich am wohlsten in der Clique. Das gilt auch für viele Fahrradfreunde, die einen Ausflug in die Natur gern in der Gruppe genießen. Grundsätzlich sollten sie dann hintereinander fahren. Wenn jedoch genügend Platz zur Verfügung steht, können sie durchaus auch nebeneinander strampeln. Es unterhält sich dann viel angenehmer. Und Radler im Pulk von über 15 Teilnehmern dürfen sogar die gesamte Fahrbahn einnehmen, wenn sie nicht andere Verkehrsteilnehmer behindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Tierfreunde führen ihren Hund mit dem Fahrrad „Gassi“. Das ist erlaubt. Hundehalter sollten ihre Vierbeiner aber an der lockeren Leine halten, damit sie nicht beim nächstbesten Ausreißversuch ihres „Strolchi“ blindlings mitgerissen werden und sich auf dem harten Boden der Tatsachen wiederfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Oberlehrer mit der Lizenz zum Meckern schimpfen gern über die „Unsitte“, mit Kopfhörern Rad zu fahren. Damit werde der „Rad-Fahrende“ vom Verkehr abgelenkt. Das sei gefährlich. Aber verboten ist es trotzdem nicht, wenn sich musikbegeisterte Radfahrer über Kopfhörer oder Ohrstöpsel von Melodie und Rhythmus antreiben lassen. Die Lautstärke sollte allerdings nicht die Verkehrsgeräusche überdecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie man sieht, ist guter Rat nicht teuer, teuer kann‘s nur werden, wenn man ihn nicht beachtet.</p>
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