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	<title>Münsterland &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Eröffnung der RadBahn Münsterland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 12:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Regionale Routen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Radfahrerparadies Münsterland, dort wo sich mit der Hundert-Schlösser-Route einer der ältesten Radwanderklassiker befindet, gibt es jetzt eine ganz neue Fahrradstrecke: die RadBahn Münsterland. Eigentlich wurde sie bereits im Herbst 2012 fertig gestellt, aber jetzt wurde sie am 5. Mai 2013 auch offiziell eröffnet. Der neue Fahrradweg wurde auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Rheine und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Radfahrerparadies Münsterland, dort wo sich mit der Hundert-Schlösser-Route einer der ältesten Radwanderklassiker befindet, gibt es jetzt eine ganz neue Fahrradstrecke: die RadBahn Münsterland. Eigentlich wurde sie bereits im Herbst 2012 fertig gestellt, aber jetzt wurde sie am 5. Mai 2013 auch offiziell eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der neue Fahrradweg wurde auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Rheine und Coesfeld angelegt und führt über die Städte und Gemeinden Neuenkirchen, Wettringen, Steinfurt, Horstmar, Laer und Billerbeck. Mit einer Länge von 38 km ist er zurzeit der längste Bahntrassenradweg in Nordrhein-Westfalen, wobei die Gesamtlänge der ausgeschilderten Route zwischen den Bahnhöfen von Rheine und Coesfeld insgesamt sogar 50 km beträgt. Die alte Bahnstrecke, die ursprünglich von Oberhausen nach Quakenbrück führte, wurde bereits 1879 für den Eisenbahnverkehr freigegeben. Bis 1984 liefen hier Personenzüge über die Gleise, danach wurde die Trasse bis in die 1990er Jahre nur noch für den Güterverkehr genutzt. Seit 2000 wurde nun an der Umsetzung eines Radweges geplant. 8,8 Mio. Euro kosteten Grunderwerb (14 ha.) und Bau des Radweges, was den Bürgermeister von Laer, Detlev Prange zu dem Scherz hinreißen ließ: „Genießen Sie jeden Meter. Es war extrem teuer!“ Am Radwegrand befinden sich noch einige Relikte, die an die Geschichte der Route als Bahntrasse erinnern sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">So besitzt das Münsterland heute einen neuen attraktiven Fahrrad-Highway, der autofrei und ohne nennenswerte Steigungen durch die wunderschöne grüne Parklandschaft führt und zwischenzeitlich auch die Besichtigungen der anliegenden Ortschaften ermöglicht. Die gradlinige Strecke ist mit einem einheitlichen Piktogramm gekennzeichnet. Sie besitzt, betonte bei der Eröffnung Horstmars Bürgermeister Wenking, eine wichtige Bedeutung für den Tourismus und einen nicht unerheblichen Mehrwert für die Bürger der Region. Zur Einweihung gab es ein großes Fest mit vielen Reden der überaus wichtigen lokalen Politgrößen, Kaffee und Kuchen. Viele Radler waren in einer Sternfahrt zur Eröffnung gekommen, die dann in einer Einweihungsfahrt des Streckenabschnittes von Horstmar nach Darfeld mündete.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selber bin die Strecke abgefahren und war begeistert von der Qualität der Route. Nun gut, noch ist sie neu und ich hatte auf der gesamten &#8211; nahezu schnurgraden &#8211; Strecke starken Rückenwind – das hat richtig Spaß gemacht! Die RadBahn wird bereits kurz nach der Eröffnung sehr gut angenommen – ich bin vielen anderen Radlern begegnet!<br class=' sb-br' /><br class=' sb-br' /> <i class="fa pull-left fa-m fa-flag faa-pulse animated " style="color:#ef791f;"></i>
                <a href="http://radpilot.de/radbahn-muensterland/" target="_blank">RadBahn Münsterland</a> <p style="text-align: justify;">
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		<title>Vechtetalroute: Neue Anfahrt möglich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 06:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[RadBahn Münsterland]]></category>
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					<description><![CDATA[Als letzten Radfernweg des Jahres habe ich mir im goldenen September die Vechtetalroute vorgenommen. Dieser grenzüberschreitende Radweg führt vom münsterländischen Darfeld über das Emsland und Nordhorn in die Niederlande, wo die Vechte bei Zwolle in das Kanalsystem der Ijssel mündet. Über weite Teile ist die Vechtetalroute mit den ‚kunstwegen‘ identisch: einem Radweg, der verschiedene Kunstwerke, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als letzten Radfernweg des Jahres habe ich mir im goldenen September die Vechtetalroute vorgenommen. Dieser grenzüberschreitende Radweg führt vom münsterländischen Darfeld über das Emsland und Nordhorn in die Niederlande, wo die Vechte bei Zwolle in das Kanalsystem der Ijssel mündet. Über weite Teile ist die Vechtetalroute mit den ‚kunstwegen‘ identisch: einem Radweg, der verschiedene Kunstwerke, Skulpturen und architektonische Meisterwerke in Deutschland und den Niederlanden miteinander verbindet. Ein bisschen Kultur im Herbst – Reisen bildet schließlich!</p>
<p>Mein ‚bikeline‘-Buch empfahl mir die Anreise von Coesfeld aus zum Quelltopf der Vechte in Darfeld, denn Darfeld selber besitzt keinen Bahnhof (mehr). Die Radhinweisschilder in Coesfeld wiesen aber eine andere Strecke aus, als auf der Karte im Buch beschrieben war. Ich entschloss mich, den Schildern zu folgen und traf bald überraschenderweise auf eine altbekannte Route – nein, falsch, denn so alt ist diese Route noch gar nicht! Die <a title="Eröffnung der RadBahn Münsterland" href="http://radpilot.de/eroffnung-der-radbahn-munsterland">‚RadBahn Münsterland‘</a> wurde erst in diesem Frühjahr eröffnet und verbindet Coesfeld mit Rheine auf einem fast schnurgerade verlaufenden Bahndamm. Erste Ausbesserungen haben allerdings schon stattgefunden. Lange hat der Urzustand der Asphaltdecke also nicht gehalten. Gut – die ersten Kilometer folgen noch – mal rechts, mal links davon – einer aktuellen Gleisstrecke der Bundesbahn nach Norden. Bald aber wird die stillgelegte Bahntrasse nach Rheine erklommen und dann geht’s geradeaus, bis der neu errichtete Radweg schließlich in Darfeld ankommt. Bis zur Vechtequelle sind es dann nur noch wenige hundert Meter und von dort aus konnte nun die eigentliche Tour beginnen.</p>
<p>Doch davon erzähle ich Euch später mehr…</p>
<p>Die Strecke vom Bahnhof Coesfeld bis zur Quelle der Vechte beträgt 14,5 km.</p>
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		<title>Noch einmal Kunst: die Kunstroute Schöppingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 19:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstroute]]></category>
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					<description><![CDATA[Den GPS-Track zur Route gibt es hier. Es ist Oktober geworden. Die Tage werden merklich kürzer und die Sonne hat ihre sommerliche Kraft verloren. Die Hochnebelfelder lösen sich nur zögerlich auf. Erst am späten Vormittag zeigen sich die ersten blauen Stellen in der Wolkendecke und die ersten Sonnenstrahlen stoßen durch das trübe Grau. Dann wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den GPS-Track zur Route gibt es <a title="Kunstroute Schöppingen" href="http://radpilot.de/kunstroute-schoeppingen/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist Oktober geworden. Die Tage werden merklich kürzer und die Sonne hat ihre sommerliche Kraft verloren. Die Hochnebelfelder lösen sich nur zögerlich auf. Erst am späten Vormittag zeigen sich die ersten blauen Stellen in der Wolkendecke und die ersten Sonnenstrahlen stoßen durch das trübe Grau. Dann wird es doch noch ein schöner goldener Oktobertag, an dem die Temperaturen noch einmal an der 20°-Marke kratzen. Genau das richtige Wetter zum Radfahren! Also hinaus in die Nähe! Eine Tour wollte ich in diesem Jahr noch fahren: die Kunst Route Schöppingen im nördlichen Münsterland. Diese hatte ich entdeckt, als ich im letzten Monat die Vechtetalroute fuhr. Zweimal kreuzten sich die Radwege. Weiter im Norden läuft der Vechtetalradweg parallel zur ‚kunstwegen‘-Radtour. Auch dort waren viele hochinteressante Skulpturen zu sehen. Die Schöppinger Kunst Route ist  ein von der ‚kunstrouten‘ unabhängiger  Rundkurs von ungefähr 30 Kilometern.</p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Kunst steht hier in Schöppingen neben Jahrhunderte alter Architektur. Das alte Rathaus, ein Renaissancebau von 1583 und die St. Brictiuskirche, deren Gründung auf Karl den Großen zurückgeht, sind unbedingt sehenswert. Und hier werden auch einige interessante moderne Kunstobjekte bewahrt – allein die Namen der Künstler sagten mir überhaupt nichts. Ach doch, mit Timm Ulrichs gibt es doch einen bekannten Namen – der fiel mir zuvor auf der ‚kunstrouten‘-Strecke  auf. Aber ich muss zugeben: davor hatte ich auch von ihm noch nie gehört. Teilweise fragt man sich allerdings bei den präsentierten Stücken, was sich die Künstler bei ihrem Werk wohl  gedacht haben. Glücklicherweise stehen erklärende Schilder daneben – so begreift man wenigstens die Intention!  Die Zeit wird über die Bedeutung entscheiden…</p>
<p style="text-align: justify;">Dann geht es aus Schöppingen heraus in Richtung Westen. Da gibt es über viele Kilometer keine moderne Kunst mehr. Aber für Kultur ist dennoch gesorgt: Immer wieder stehen Tafeln am Wegesrand mit Gedichten in niederdeutscher Sprache. Der Plattdütske Patt versucht, die alte norddeutsche Sprache zu kultivieren. Mit dem Verstehen ist es allerdings etwas schwierig, denn es gibt keine Übersetzung!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Schwarm Wildgänse zieht über meinen Kopf hinweg, laut schnatternd auf dem langen Weg in die südlichen Gefilde. Der Mais ist noch nicht abgeerntet und auch das Laub an den Bäumen beginnt erst langsam, sich zu verfärben. Der Wind ist frisch. Ich fahre unter Bäumen her und mich beschleicht das Gefühl, die dicken schweren Eichen zielen mit ihren reifen Früchten auf mich. Links und rechts  prasseln die kleinen Eicheln nieder. Ungetroffen entkomme ich dem Bombardement! Die Wirtschaftswege sehen hier so aus, als wär seit der letzten Asphaltierung bereits das eine oder andere Jahrzehnt vergangen. In der Mitte brechen riesige Grasbüschel aus der Fahrbahn.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt moderner Kunst  gibt es jede Menge Bauernhöfe, einzelne Kreuze am Wegesrand, die alte Pestkapelle in Ramsberg und sehr viel Landschaft. Die Höfe stehen  nicht weit auseinander und das Kläffen der Hunde ist ein ständiger Begleiter. Sie scheinen sich gegenseitig zu verständigen, den Kumpel vom Nachbarhof zu warnen: ‚Da kommt schon wieder so ein komischer Zweibeiner auf zwei Rädern. Jag ihm nen kräftigen Schrecken ein und falls Du frei laufen darfst – verfolg‘ ihn, vertreib‘ ihn!!‘  Zu meinem Glück scheinen  aber alle Hunde heute eingesperrt zu sein! Irgendwann steige ich von meinem Fahrrad, um ein Foto zu machen, da werde ich doch von einem freilaufenden Vierbeiner entdeckt! Ein kleiner Langhaardackel mit rötlich schimmernden Fell kommt aus seinem Hof geschossen, böse kleffend und aufgeregt den Schwanz hin und her werfend: ein höllisch gefährlicher, süßer Schoß – äh, ich korrigiere: Wachhund! Zwanzig Meter von mir entfernt macht er eine Vollbremsung und bleibt in sicherem Abstand stehen, missmutig weiter bellend, als wollte er sagen: ‚Was willst Du hier? Das ist mein Revier!‘  Ich rufe: ‚Na, wer bist Du denn, bist Du der Fiffi? Na, komm mal her!‘ – ‚Ah, super‘, denkt sich dieser, ‚scheint doch kein böser Mensch zu sein, der kann bestimmt gut streicheln! – Ich geh‘ mal gucken.‘ Immer noch wild mit dem Schwanz wedelnd kommt er näher, springt mir an den Oberschenkel und lässt sich zwei Minuten lang genüsslich den Nacken massieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Weg führt mich zurück über den Schöppinger Berg – eine stattliche Erhebung für das ansonsten so flache Münsterland! Kurz vor dem Ende muss ich mich doch tatsächlich noch einmal richtig anstrengen! Dafür geht’s danach mit einer Sausefahrt hinab ins Ziel.</p>
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		<title>Vom Pott an die Waterkant &#8211; Der &#8218;DEK&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 09:24:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben dem Klassiker ‚Ems-Radweg‘ gibt es noch einen zweiten attraktiven Radfernweg, um von Westfalen an die Nordseeküste zu kommen: den Radweg Dortmund-Ems-Kanal. Wir haben die Route mit Beschreibungen der an der Strecke liegenden Gemeinden und Städten  sowie aller nennenswerten Sehenswürdigkeiten jetzt neu veröffentlicht. Das Packet umfasst auch den GPS-Track sowie über 350 Waypoints, die das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neben dem Klassiker ‚Ems-Radweg‘ gibt es noch einen zweiten attraktiven Radfernweg, um von Westfalen an die Nordseeküste zu kommen: den Radweg Dortmund-Ems-Kanal. Wir haben die Route mit Beschreibungen der an der Strecke liegenden Gemeinden und Städten  sowie aller nennenswerten Sehenswürdigkeiten jetzt neu veröffentlicht. Das Packet umfasst auch den GPS-Track sowie über 350 Waypoints, die das Navigieren zu den Sehenswürdigkeiten und den Bahnhöfen ganz einfach macht!</p>
<p style="text-align: justify;">Als der Dortmund-Ems-Kanal im August 1899 durch Kaiser Wilhelm II. eröffnet wurde, war die umgangssprachlich ‚DEK‘ genannte Wasserstraße der erste große Binnenschifffahrtskanal Deutschlands. Noch heute gilt der der DEK als das Rückgrat des deutschen Kanalnetzes. Er verbindet als Handelsweg und Lebensader das östliche Ruhrgebiet mit der Nordsee und besitzt als Teil des deutschen Kanalnetzes direkten Anschluss an den Mittellandkanal, den Rhein-Herne-Kanal, den Wesel-Datteln-Kanal, den Datteln-Hamm-Kanal und den Küstenkanal. Er beginnt im Dortmunder Hafen und führt dann über 225 km durch das Münsterland und das Emsland bis Papenburg. Ab dort wird der DEK, der bereits vorher teilweise mit der Ems identisch ist, als Unterems bezeichnet, ehe die Schifffahrtsstraße bei Emden in den Dollart mündet.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Radfahrer kann man den Kanal vom Pott bis zur Waterkant auf einem Radfernweg begleiten. Er wurde 1999 zum hundertjährigen Bestehen des Kanals eingerichtet und führt über weite Strecken über die alten Leinpfade direkt am Kanal entlang, besucht aber auch abseits der Wasserstraße idyllische Dörfer und sehenswerte Städte. Der Radweg ist mit rund 340 km um einiges länger als der Dortmund-Ems-Kanal, denn er folgt hinter Papenburg der Unterems über Leer nach Emden und führt dann durch Ostfriesland bis nach Norden-Norddeich, wo man die Tour mit einer lohnenden Schiffsüberfahrt nach Norderney beenden kann. Der offizielle Beginn ist am Dortmunder Hauptbahnhof, aber man kann die Route natürlich auch genauso gut anders herum fahren. Die vielen Schiffe auf dem Kanal, die Häfen, Schleusen und Wehre machen die Route zu einer faszinierenden und spannenden Reise. Besondere Highlights sind das Schiffshebewerk Henrichenburg und die Meyer-Werft in Papenburg sowie die Fahrradstadt Münster.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Radler folgt man dem sechseckigen Logo mit dem grünen Fahrrad, das sich unter einem blauen, nicht geschlossenen blauen Kreis mit grünen Speichen befindet. Der Radfernweg wird durch die Emsland-Touristik GmbH vermarktet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Radroute Dortmund-Ems-Kanal besitzt keine nennenswerte Steigung, denn sie verläuft weitgehend entlang dem planen Verlauf des Kanals durch die flachen Landschaften von Münsterland, Emsland und Ostfriesland. Sie verläuft abseits des Autoverkehrs zum großen Teil über die alten befestigten Leinenpfade direkt am Kanal entlang oder über Wirtschaftswege, die überwiegend asphaltiert sind. Die Route ist für Familien mit Kindern sowie Radfahrer aller Altersgruppen sehr gut geeignet. Durch den hohen Anteil der Leinenpfade ist das Befahren mit Rennrädern über weite Strecken allerdings weniger empfehlenswert. Durch die enge Anlehnung des Streckenverlaufes an den DEK kann es bei Kanalarbeiten immer wieder zu Umleitungen kommen. Diese sind aber in der Regel vorbildlich ausgeschildert.</p>
<p style="text-align: justify;">&gt;&gt; <a title="Rad-Route Dortmund-Ems-Kanal" href="http://radpilot.de/routen/rad-route-dortmund-ems-kanal">hier geht&#8217;s zur Route</a></p>
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		<title>Der Baumberger Sandstein im Münsterland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2013 12:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schöne bei vielen Radfernwanderwegen ist, dass man sich in der freien Natur bewegen kann und sich  gleichzeitig auch kulturhistorischen Themen widmen kann. ‚Reisen bildet‘ und die Fortbewegung mit dem Fahrrad verschafft die Zeit, die Ruhe und die Gelegenheit, sich speziellen kulturellen Eigenheiten zu widmen, die ansonsten in unserer rastlosen  Zeit allzu schnell übersehen werden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schöne bei vielen Radfernwanderwegen ist, dass man sich in der freien Natur bewegen kann und sich  gleichzeitig auch kulturhistorischen Themen widmen kann. ‚Reisen bildet‘ und die Fortbewegung mit dem Fahrrad verschafft die Zeit, die Ruhe und die Gelegenheit, sich speziellen kulturellen Eigenheiten zu widmen, die ansonsten in unserer rastlosen  Zeit allzu schnell übersehen werden. Eine sehr schönes Beispiel für eine solche Route ist die ‚Sandsteinroute‘, die wir jetzt neu mit Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten, GPS-Tracks und Waypoints veröffentlicht haben.</p>
<p>Der Baumberger Sandstein wird auch das Gold des Münsterlandes genannt. Seit rund 1000 Jahren wird er in den Baumbergen, einem der wenigen nennenswerten Höhenzügen des Münsterlandes, abgebaut.  Auch heute gibt es hier noch drei Steinbruchbetriebe. Auf einem 173 km langen Rundweg kann der Radwanderer die Kulturgeschichte dieser Region, die durch den hellen Naturstein nachhaltig geprägt wurde, nachvollziehen. Die Sandsteinroute führt durch die reizvolle und waldreiche Hügellandschaft der Baumberge an mehr als 200 großen und kleinen Bauwerken aus Baumberger Sandstein vorbei. Besondere Highlights sind dabei die Burg Hülshoff, auf der die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff geboren wurde, die Wasserschlösser Haus Havixbeck und Haus Stapel, die alte Steinbrücke bei Havixbeck sowie der Ortskern von Nottuln mit dem Stiftsplatz, der  St.-Martinus-Kirche und dem beeindruckenden Ensemble barocker Kuriengebäude. Obwohl der Einstieg in den Rundwanderweg an jedem Ort möglich ist, gilt das Sandsteinmuseum in Havixbeck als offizieller Start- und Zielort der Tour.</p>
<p>Das Logo der Route zeigt ein grün-weißes Sechseck mit einer Spitzhacke und zwei weiteren Werkzeugen, darunter dem Schriftzug ‚Sandsteinroute‘ sowie einem Fahrradsymbol. Die Sandsteinroute  besteht seit  Mitte der 1990er Jahre und wird durch die Gemeinde Nottuln vermarktet.  30 km Wanderwege ergänzen den Radfernweg. Im Jahre 2013 wurde sie bei einer vom WDR initiierten Umfrage auf Platz 15 der beliebtesten Themenrouten Nordrhein-Westfalens gewählt.</p>
<p>Die Baumberger Sandsteinroute verläuft als Rundkurs überwiegend über asphaltierte und verkehrsarme Wirtschaftswegen und ist in beide Richtungen gut ausgeschildert. Im ansonsten flachen Münsterland besitzen die Baumberge  doch einige beachtliche Steigungen, so dass der Schwierigkeitsgrad als ‚mittelschwer‘ umschrieben werden kann.</p>
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		<title>Raus in die Märzensonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 12:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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		<category><![CDATA[Baumberge]]></category>
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					<description><![CDATA[Der März ist eigentlich viel zu früh für eine Mehrtagesfahrradtour! Es ist noch zu kalt, die Bäume sind kahl und frei  nach Goethes Osterspaziergang aus dem ‚Faust‘ fehlen bis auf ein paar wenige Krokusse und verwelkte Schneeglöckchen auch die Blumen im Revier. Aber der alte Winter hat sich dieses Mal  in seiner Schwäche gar nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der März ist eigentlich viel zu früh für eine Mehrtagesfahrradtour! Es ist noch zu kalt, die Bäume sind kahl und frei  nach Goethes Osterspaziergang aus dem ‚Faust‘ fehlen bis auf ein paar wenige Krokusse und verwelkte Schneeglöckchen auch die Blumen im Revier. Aber der alte Winter hat sich dieses Mal  in seiner Schwäche gar nicht gezeigt. Im letzten Jahr war es zu diesem Zeitpunkt flächendeckend weiß – heute werden bis zu 18° prognostiziert. Es hilft nichts: es geht nicht anders &#8211; ich muss einfach mit meinem Rad hinaus! Wie Tausende anderer geputzter Menschen bin ich heute neu ans Licht gebracht, nach der kalten Jahreszeit wiederauferstanden. Wo kommen alle diese vielen Leute her? Wo waren die in den letzten Monaten?  Aus niedriger Häuser dumpfer Gemächer, aus dem Druck von Giebeln und Dächern hat sie die Märzensonne alle nach draußen gelockt. Auf den Straßen herrscht ein buntes und freundliches Gewimmel!</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Ziel sind die Baumberge – mitten im platten Münsterland besitzen sie fast schon Mittelgebirgscharakter. Die Anstiege sind zum Teil ganz schön heftig. Vielleicht bin ich aber auch nur aus der Form! Der Tag beginnt frisch – sehr frisch! Ich brauche zunächst noch Handschuhe. Über Hemd, Pullover und Trainingsjacke trage ich noch eine dicke Lederjacke. Nach Art einer Zwiebel werde ich mich im Laufe des Tages entpellen. Noch bildet ein jedes Ausatmen eine kleine kondensierende Fahne. Auch die Felder dampfen und die Luft ist jauchegeschwängert. Kein Zweifel, ich bin auf dem Lande und die Bauern bereiten ihre Äcker für die Aussaat vor! Die Vögel zwitschern laut und kündigen damit jubilierend den Frühling an. Die tiefe Sonne strahlt und der Himmel zeigt sich in tiefem blau – der Tag ist einfach traumhaft!</p>
<p style="text-align: justify;">Der 175 km lange Sandsteinweg verfolgt nicht den Zweck, möglichst zielstrebig von A nach B zu gelangen. Vielmehr werden weite Schleifen gezogen, um die verschiedenen Wegkreuze, Bildstöcke und Sandsteinhäuser abzuhaken. Geographisch kommt man kaum weiter, aber darauf kommt es bei dieser Tour nicht an. Ich bin beeindruckt von den kunstfertigen Arbeiten. Der Baumberger Sandstein ist aufgrund seiner Konsistenz besonders gut als Ausgangsmaterial für Bildhauer geeignet. Er ist relativ weich und daher gut ausformbar – leider aber auch besonders witterungsanfällig. Im katholisch geprägten Münsterland wurden daher zahlreiche Bildstöcke mit Jesus-, Marien-, Madonnen- und Heiligenbildern in Auftrag gegeben. Einige Pietàs sind schon mehrere Jahrhunderte alt und sehr kunstvoll und filigran ausgeführt. Ich komme mir vor wie in einem sakralen Freiluftkunstmuseum. Daneben trifft man immer wieder auf die gelblichen in der Sonne leuchtenden Sandsteinbauwerke. Wer hier etwas auf sich hält, der nutzt das einheimische Material. So entstanden Häuser, Höfe, Villen, Schlösser, Klöster und sogar Windmühlen aus Baumberger Sandstein. Bis heute haben zwei Abbaugruben überlebt. Unterwegs stoße ich immer wieder auf stillgelegte und zugewucherte Steinbrüche. Und mit dem Besuch des Sandsteinmuseums in Havixbeck ist die Information über diesen besonderen Naturstein komplett. Reisen bildet!</p>
<p style="text-align: justify;">Mittags kann man schon draußen sitzen – allerdings nur mit Jacke. Die ersten Gaststätten haben ihre Terrassen geöffnet und diese füllen sich schnell – schließlich ist Wochenende. Jeder sonnt sich heut so gern! Westfälische dicke Bohnen mit Kassler und Kartoffeln vor dem mächtigen Sandsteinkirchturm mitten in Nottuln. Ein perfektes Ambiente! Neben mir sitzen zwei ältere Herrschaften in Lederkluft, die die ersten schönen Tage zu einem Ausflug mit ihren schweren Maschinen genutzt haben. Auch sie sind aus dem Winterschlaf erwacht und bereit für neue Abenteuer.</p>
<p style="text-align: justify;">Später am Tage sehe ich sogar schon Jungs und Mädchen in T-Shirts und mit kurzer Hose – mutig! Tatsächlich ist es aber schon recht warm geworden. Vor einer Eisdiele hat sich bereits eine lange Schlange gebildet. Na, dann fahre ich doch weiter, weiter durch diese wunderschöne Landschaft, alleine mit meinem treuen Drahtesel. Und da erinnere ich mich noch einmal an Johann Wolfgang von Goethes Osterspaziergang: Hier bin ich Mensch! Hier darf ich‘s sein!</p>
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		<title>Die kleine Schwester der 100-Schlösser-Route</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 11:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[100-Schlösser-Route]]></category>
		<category><![CDATA[Burg-Schloss-Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch einmal geht es in die schönen Naturlandschaften des Münsterlandes. Die 135 km lange Burg-Schloss-Tour ist die kleine Schwester der ‚100-Schösser-Route‘ und verbindet die Highlights des Südkurses dieses Klassikers. Der leicht zu fahrende Rundkurs besitzt auf der gesamten Strecke gerade einmal 80 Höhenmeter. Er besitzt keinen ausgesprochenen Start- und Zielort – man kann also überall [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch einmal geht es in die schönen Naturlandschaften des Münsterlandes. Die 135 km lange Burg-Schloss-Tour ist die kleine Schwester der ‚100-Schösser-Route‘ und verbindet die Highlights des Südkurses dieses Klassikers. Der leicht zu fahrende Rundkurs besitzt auf der gesamten Strecke gerade einmal 80 Höhenmeter. Er besitzt keinen ausgesprochenen Start- und Zielort – man kann also überall einsteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich beginne mit der Beschreibung in der Drei-Burgen-Stadt Lüdinghausen, wobei ich mir gar sicher bin, welche drei Burgen damit gemeint sind: eigentlich besitzt Lüdinghausen 4 Burgen! Am berühmtesten ist natürlich Burg Vischering. Die mittelalterliche Polizeistation gilt als typisches Beispiel einer Ringmantelwasserburg und ist in einem bemerkenswert guten Zustand. Von hier aus wurden die Angriffe auf die benachbarten Raubritter-Burgen Lüdinghausen und Wolfsberg geführt. Während die Burg Lüdinghausen noch recht imposant erscheint, ist von der Burg Wolfsberg nur noch ein Mittelflügel aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Etwas außerhalb der Stadt steht dann noch die bewohnte Burg Kakesbeck, die auch direkt auf der Radroute liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Schloss Senden macht einen sehr uneinheitlichen Eindruck. Hier wurde in den verschiedenen Epochen einfach munter drauflos gebaut. Immerhin besitzt die Anlage den ältesten Dreistaffelgiebel im Münsterland, einem hier weit verbreiteten Zierelement aus der Renaissance.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die geheimnisvolle Moorlandschaft des Venner Moores und durch das Naturschutzgebiet der Davert geht es in Richtung Ascheberg, wo noch mehrere ansehnliche alte Gräftenhöfe erhalten sind, und dann weiter nach Werne.</p>
<p style="text-align: justify;">Schloss Westerwinkel bei Herbern ist ein wunderschönes Wasserschloss im Stil des frühen Barock, dass in den Sommermonaten am Wochenende auch zu besichtigen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitaus wuchtiger erscheint dagegen das barocke Schloss Nordkirchen. Das ‚Westfälische Versailles‘ trägt seinen Namen nicht zu Unrecht, denn die imposante, riesige Schlossanlage mit der französischen Gartenanlage ‚Venusinsel‘ und der Oranienburg, einem Frühwerk des berühmten Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun, wurde nach dem Vorbild des Pariser Schlosses errichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg nach Selm lohnt sich auch ein Abstecher zum Schloss Cappenberg. Dieses wurde bereits im 12. Jahrhundert als Residenz genutzt, diente danach aber über viele Jahrhunderte als Kloster. Nach der Säkularisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts übernahm der Freiherr von und zum Stein die Anlage und ließ sie wieder zum Schloss umbauen. Seine Nachfahren sind noch heute im Besitz des Anwesens.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend führt die Burg-Schloss-Tour vorbei an dem hübschen Schloss Sandfort durch Olfen, entlang des Dortmund-Ems-Kanals und dann zurück nach Lüdinghausen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wem die knapp 1000 Kilometer der 100-Schlösser-Tour zu viel sind, für den bietet sich diese ‚Light-Version‘ an. Das soll nicht despektierlich klingen: Der Rundkurs der Burg-Schloss-Tour ist eine wirkliche Spaß-mach-Tour! Also: rauf auf den Sattel!</p>
<p style="text-align: justify;">GPS-Track und Waypoints könnt ihr <a title="Burg-Schloss-Tour" href="http://radpilot.de/burg-schloss-tour-2/" target="_blank">hier</a> herunterladen.</p>
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		<title>Im Land der Tödden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 11:51:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nun haben wir es schon wieder Mitte Februar. Für mehrtägige Radtouren ist es in Mitteleuropa noch zu kalt – es sei denn, man gehört zu den ganz Harten. Aber die Tage werden schon wieder merklich länger und deshalb möchten wir an dieser Stelle in der nächsten Zeit ein paar Radfernwege vorstellen, die (noch) nicht so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun haben wir es schon wieder Mitte Februar. Für mehrtägige Radtouren ist es in Mitteleuropa noch zu kalt – es sei denn, man gehört zu den ganz Harten. Aber die Tage werden schon wieder merklich länger und deshalb möchten wir an dieser Stelle in der nächsten Zeit ein paar Radfernwege vorstellen, die (noch) nicht so bekannt und dennoch sehr interessant sind. Beginnen wollen wir heute mit einer Route im Nordwesten Deutschlands. Der Töddenlandradweg ist ein Rundkurs, der durch die weite Parklandschaft des nördlichen Münsterlandes, das heutige Tecklenburger Land und das südlichen Emsland führt und eine untergegangene und nahezu vergessene Kultur vorstellt. Hier in der ehemaligen Grafschaft Lingen waren einst die Tödden beheimatet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tödden waren reisende Händler. Im Winter fertigten sie Leinenstoffe, die sie im Sommer auf ausgedehnten Touren zu Pferd oder zu Fuß  in ganz Nordeuropa bis nach England und bis ins Baltikum verkauften. Das Töddenwesen begann im 17. Jahrhundert und erlebte im 18. Jahrhundert seine Blüte. Die Tödden, auch Tüötten, Tüödden oder auch Tiötten genannt, besaßen eine völlig eigenständige Kultur, ein eigenes Brauchtum, eigene Kleidung (typisch ist die Kniebundhose und der Zylinder) und sogar eine eigene Geheimsprache. Im 19. Jahrhundert erlebte das Töddentum aufgrund der fortschreitenden Industrialisierung und der gestiegenen Zölle seinen Niedergang. Der Name stammt aus der Töddensprache und bedeutet einfach nur ‚Kaufmann‘.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem 122 km langen Töddenlandradweg kann sich der Radwanderer auf eine interessante Suche nach den Spuren dieser untergegangenen und fast vergessenen Kultur begeben. Der Rundkurs führt an 22 Tödden-Erlebnis-Stationen vorbei: an Töddenhäusern, -höfen und –villen, an Tödden-Denkmälern und an Museen, die die Besonderheiten der Töddenkultur beschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und die Strecke führt durch den historischen Dorfkern von Hopsten, einem Zentrum des Töddenwesens. Einen Besuch in einem der Museen sollte man auf jeden Fall einplanen, um das Töddentum besser begreifen zu können. Leider sind aber die meisten Ausstellungsräume außerhalb des Wochenendes nicht geöffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein rot-weißes Piktogramm, das den Radler auf dem Rundkurs begleitet, zeigt einen traditionellen Tödden mit Zylinder und einen Teil eines Fahrrads. Als Start- und Zielort bietet sich Ibbenbüren an, da der Ort als einziger auf der Route einen Anschluss an das öffentliche Bahnverkehrsnetz besitzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 2013 eröffnete Töddenlandradweg wurde vom ADFC als Qualitätsradroute mit 3 Sternen ausgezeichnet. Er  führt durch überwiegend flache Moor- und Heidelandschaften, dennoch sind am Teutoburger Wald und am Schafberg-Plateau ein paar  moderate Steigungen zu bewältigen. Meistens werden asphaltierte Radwege oder verkehrsarme Wirtschaftswege genutzt. Es gibt aber auch unbefestigte Abschnitte, die nach ausgiebigem Regen nur noch sehr schwer zu passieren sind.</p>
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		<title>Stadtradeln für Selm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 16:47:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Gurkenradweg]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ‚Stadtradeln‘ ist ein überregionales Projekt, das in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfindet. Mittlerweile hat sich das Stadtradeln zu Deutschlands größter Fahrradkampagne entwickelt. Im letzten Jahr waren 500 Kommunen mit rund 180.000 Radfahrern dabei. Man ist sich sicher, diese Zahlen in diesem Jahr noch toppen zu können. Erstmals können in diesem Jahr auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das ‚Stadtradeln‘ ist ein überregionales Projekt, das in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfindet. Mittlerweile hat sich das Stadtradeln zu Deutschlands größter Fahrradkampagne entwickelt. Im letzten Jahr waren 500 Kommunen mit rund 180.000 Radfahrern dabei. Man ist sich sicher, diese Zahlen in diesem Jahr noch toppen zu können. Erstmals können in diesem Jahr auch Kommunen außerhalb von Deutschland an diesem Projekt teilnehmen.<br />
So können deutsche Kommunen beispielsweise ihre weltweiten Partnerstädte einladen, um mit denen zeitgleich das ‚Stadtradeln‘ durchzuführen – im direkten Wettbewerb gegeneinander und trotzdem miteinander für mehr nachhaltige Mobilität, denn das ist der tiefere Sinn des Stadtradelns: drei Wochen am Stück um die Wette radeln und Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu sammeln.<br />
Die Kampagne findet vom 1. Mai bis zum 30. September statt. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen und die fleißigsten Teams und Radler in den Kommunen selbst. In diesem Jahr nahm auch unsere Heimatstadt Selm an der Radaktion teil. Ehrensache, dass wir Radpiloten mitfuhren. Unsere kleine Stadt liegt genau im Grenzgebiet zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Doch die ersten Kilometer sammelten wir bei Hitze bzw. stürmischen (Gegen-)Wind im brandenburgischen Spreewald auf dem Gurkenradweg – 260 km durch eine einzigartige Kulturlandschaft.<br />
Danach ging es in die Hauptstadt Berlin, um an der ADFC-Sternfahrt teilzunehmen. Eine gigantische Radfahrer-Demo, an der auch dieses Jahr wieder rund 100.000 Radfahrer teilnahmen! Zurück in heimatlichen Gefilden nahmen wir dann den Hohe Mark Radweg in Angriff, der durch das größte zusammenhängende Waldgebiet Westfalens führt und fast direkt an der Haustür vorbeigeht.<br />
Zum Abschluss des Drei-Wochen-Zeitraumes steht unsere kleine Stadt gar nicht mal so schlecht da. 813 Radlerinnen und Radler legten insgesamt rund 172.000 km zurück und vermieden dabei rund 24.000 kg CO2. Dieses entspricht der 4,3-fachen Länge des Äquators. Momentan belegen wir deutschlandweit den 7. Platz! Allerdings geht das Stadtradeln ja noch drei Monate.<br />
Nach zwei Wochen hatten wir als Team ‚Radpilot‘ bereits 630 km im Schnitt erfahren. Da riefen wir das neue Ziel aus: Lass uns die 1000 km schaffen! Damit hatten wir uns allerdings ein höchst ehrgeiziges Ziel gesetzt. Am Ende blieben da noch 300 km für jeden Radpiloten – und das in 4 Tagen – und das bei extremer Hitze sowie zu erwarteten schweren Gewittern. Los ging es jeweils um 6:00 Uhr morgens (einmal sogar eine halbe Stunde früher)! Da genossen wir noch die angenehme Kühle und die ruhige Morgenstimmung, ehe uns gegen Mittag die brüllende Hitze einholte, und wir uns durchgeschwitzt mit hochrotem Hopf und einem enormen Wasserverbrauch nach Hause zurück quälten. Vornehmlich wählten wir die Begleitwege an den verschiedenen Kanälen, die sich unweit von hier in Datteln kreuzen und verschiedene Radtouren in alle Himmelsrichtungen ermöglichen.<br />
Am letzten Tag der Aktion um 21:45 Uhr war es geschafft! Wir hatten die 1000-km-Marke geknackt &#8211; Hurra!! Und doch waren wir im Schnitt immer noch 50 km hinter dem führenden Team zurück &#8211; aber über 400 km vor den drittplatzierten!<br />
Nächstes Jahr dann werden wir die Besten sein!! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>TV-Tipp: Mit dem Fahrrad ans Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 19:37:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vom Kahlen Asten zur Nordsee Montag, 7. August 2017, 20:15 hr-Fernsehen Das Radwandern findet immer mehr Freunde – und das fällt auch den Fernseh-Machern auf. In der Serie ‚Wunderschön‘ radelt Moderator Marco Schreyl mit einer Gruppe Freizeitradler vom Kahlen Asten, dem zweithöchsten und bekanntesten Berg im Sauerland, bis an die Nordsee. Sieben Tage waren sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vom Kahlen Asten zur Nordsee<br />
Montag, 7. August 2017, 20:15 hr-Fernsehen</p>
<p style="text-align: justify;">Das Radwandern findet immer mehr Freunde – und das fällt auch den Fernseh-Machern auf. In der Serie ‚Wunderschön‘ radelt Moderator Marco Schreyl mit einer Gruppe Freizeitradler vom Kahlen Asten, dem zweithöchsten und bekanntesten Berg im Sauerland, bis an die Nordsee.<br />
Sieben Tage waren sie unterwegs, bei Sonne, Regen, Wind und Hagel – täglich zwischen 50 und 110 km. Insgesamt hat die Truppe über 500 km auf dem Sattel gemeistert.<br />
Die Strecke führte durch das bergige Sauerland, auf ungeplanten Umwegen durch das Ruhrgebiet, mit chinesischer Begleitung quer durch das Münsterland, durch das beschauliche Emsland und vorbei an den Deichschafen durch das platte Ostfriesland bis nach Krummhörn an der Nordsee. Ziel der Radwanderreise war das Leuchtfeuer von Pilsum, der berühmteste Leuchtturm Deutschlands und eines der bekanntesten Wahrzeichen Ostfrieslands.</p>
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