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	<title>Helmpflicht &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Helmpflicht durch die Hintertür</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 17:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradhelm]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein trägt derjenige Fahrradfahrer Mitschuld an den Kopfverletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, wenn er keinen Fahrradhelm trägt. Das gilt auch für den Fall, wenn er keinerlei Schuld am Unfall trägt (Az.: 7U 11/12). In dem vorliegenden Fall war eine Radfahrerin aufgrund einer plötzlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein trägt derjenige Fahrradfahrer Mitschuld an den Kopfverletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, wenn er keinen Fahrradhelm trägt. Das gilt auch für den Fall, wenn er keinerlei Schuld am Unfall trägt (Az.: 7U 11/12).</p>
<p style="text-align: justify;">In dem vorliegenden Fall war eine Radfahrerin aufgrund einer plötzlich geöffneten Autotür gestürzt. Sie zog sich dabei eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung zu. Das Gericht entschied, dass der Radlerin eine 20 prozentige Mitschuld trifft, da das Tragen eines Helms die Kopfverletzung vermieden oder zumindest gemindert hätte. In der Urteilsbegründung hieß es weiter: es muss „grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen diese Begründung nahm Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des ADFC, entschieden Stellung. Da 90% aller Radfahrer keinen Helm tragen, würde das ja bedeuten, dass 90% aller Radfahrer auch keine verständigen Menschen seien, meinte Syberg gegenüber der Rheinischen Post. Die Entscheidung käme der Einführung der Helmpflicht durch die Hintertür gleich. Eine indirekte Helmpflicht aber wäre „nicht in Ordnung und darf auch nicht so stehen bleiben!“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC, die wichtigste  Interessenvertretung der Radfahrer in Deutschland, möchte nun die verunfallte Klägerin bei einer Revision beim Bundesgerichtshof unterstützen, um die Aufhebung dieses Urteils erwirken zu können.</p>
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		<title>Helmpflicht durch die Hintertür droht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 08:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist ein wichtiger und zukunftsweisender Tag für alle Radfahrer in Deutschland, denn für heute wird ein Gerichtsurteil erwartet, dass  eine Helmpflicht durch die Hintertür ermöglichen könnte. Im April 2011 hatte sich ein folgenschwerer Unfall ereignet: eine Radfahrererin wollte in Glücksburg an einen im Halteverbot stehenden PKW vorbeifahren. Doch genau in diesem Moment öffnete die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute ist ein wichtiger und zukunftsweisender Tag für alle Radfahrer in Deutschland, denn für heute wird ein Gerichtsurteil erwartet, dass  eine Helmpflicht durch die Hintertür ermöglichen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im April 2011 hatte sich ein folgenschwerer Unfall ereignet: eine Radfahrererin wollte in Glücksburg an einen im Halteverbot stehenden PKW vorbeifahren. Doch genau in diesem Moment öffnete die Autofahrerin ihre Fahrzeugtür. Die Radlerin konnte nicht mehr bremsen, stürzte und verletzte sich schwer am Kopf. Leider hatte sie keinen Helm getragen. Sie erlitt eine mehrfache Schädelfraktur und ein Schädel-Hirn-Trauma und ist seit diesem Vorfall nur noch zu 40% arbeitsfähig – vollständig gesunden wird sie wahrscheinlich gar nicht mehr. Die Haftpflichtversicherung wollte aber nur 50% der entstandenen Kosten übernehmen, weil die Radfahrerin ohne Helm ‚Schutzmaßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit unterlassen‘ habe. Obwohl es in Deutschland keine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer gibt und ihre Unschuld in diesem Fall als unstrittig gilt, scheiterte das Unfallopfer mit ihrer Klage vor Gericht in zweiter Instanz. In der Begründung des Richters hieß es, dass man davon ausgehen müsste, ‚dass ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm‘ trägt!! Doch der Anteil der Radler, die auf unseren Straßen einen Helm tragen, lag nach einer Erhebung aus dem letzten Jahr nur bei 15%. Daraus folgt also, dass 85% aller Radfahrer unordentlich und unverständig sind!?!</p>
<p style="text-align: justify;">So urteilte das Oberlandesgericht in Celle im Februar dieses Jahres, dass es unangemessen wäre, die weit überwiegende Zahl von Fahrradfahrern automatisch in Mithaftung zu nehmen. So sehen es die armen Versicherungen natürlich nicht und deshalb landete der Fall vor dem Bundesgerichtshof BGH, der in letzter Instanz heute sein Urteil fällen wird. Dabei geht es letztlich um die Frage, ob eine Versicherung den Schadenssatz kürzen darf, nur weil er keinen Helm getragen hat?</p>
<p style="text-align: justify;">Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte übrigens, dass eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer momentan nicht zur Diskussion stehe, aber was nutzt das, wenn man ohne das Tragen eines Helmes automatisch eine Mitschuld bekommt, wenn man sich unglücklich am Kopf verletzt?</p>
<p style="text-align: justify;">So sehr die verunfallte Dame meine uneingeschränkte Sympathie besitzt, so sehr muss ich natürlich auch sagen, dass das Tragen eines Helmes beim Radfahren vernünftig ist – auch wenn ich selber häufig inkonsequent dabei bin. Auch Verkehrsminister Dobrindt betont: ‚Helme können Leben retten‘. Also schließe ich mit dem einprägsamen Radlerspruch: ‚Wer Hirn hat, der schützt es!‘</p>
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		<title>Karlsruhe hat entschieden: Keine indirekte Helmpflicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2014 10:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ging am gestrigen Dienstag ja durch alle Medien: Es wird keine indirekte Helmpflicht geben! Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in letzter Instanz, dass Radfahrern, die ohne Helm fahren, der volle Schadensersatz zusteht, wenn sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Damit hob das Gericht ein Urteil des Oberlandesgerichtes Schleswig (OLG) wieder auf (siehe Artikel: Helmpflicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ging am gestrigen Dienstag ja durch alle Medien: Es wird keine indirekte Helmpflicht geben! Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in letzter Instanz, dass Radfahrern, die ohne Helm fahren, der volle Schadensersatz zusteht, wenn sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Damit hob das Gericht ein Urteil des Oberlandesgerichtes Schleswig (OLG) wieder auf (siehe Artikel: Helmpflicht durch die Hintertür droht). Die Instanzgerichte entschieden in dieser Frage bundesweit uneinheitlich. Eine höchstrichterliche Klärung war damit notwendig geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Begründung des Urteils hieß es, dass das Tragen eines Schutzhelmes für Radfahrer gesetzlich nicht vorgeschrieben ist und das es auch kein ‚allgemeines Verkehrsbewusstsein‘ gäbe, nachdem ein Fahrradhelm ‚zum eigenen Schutz erforderlich und zumutbar‘ sei. Das Oberlandesgerichtes Schleswig hatte 2013 noch davon gesprochen, ‚<span style="color: #000000;">dass ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm‘ trägt. Laut BGH ist eine solche Einordnung aber nicht zutreffend, denn nach einer Erhebung aus dem letzten Jahr tragen 85% aller Radler keinen Fahrradhelm. Damit hätte ein anderes Urteil gegen das weit verbreitete Rechtsempfinden verstoßen.</span><b> </b></p>
<p style="text-align: justify;">Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (<a href="http://themen.t-online.de/news/adfc" target="_blank">ADFC</a>), der die klagende Radfahrerin unterstützt hatte, begrüßte das Urteil, da es die Rechtssicherheit für die Radler wiederherstellt. Der Bundesgeschäftsführer des ADFC, Burkhard Stork, kommentierte das Urteil so: ‚Wenn ein Radfahrer vollkommen unverschuldet Opfer eines Verkehrsunfalls wird, dann darf ihm niemand seine berechtigten Schadensersatzansprüche streitig machen &#8211; egal, ob mit oder ohne Helm gefahren wurde‘.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist gut so, dass in Zukunft nicht Haftpflichtversicherungen oder Richter über die direkte oder indirekte Helmpflicht entscheiden. Das ist immer noch Aufgabe der Politik und die sieht derzeit keinen Handlungsbedarf, die bestehende Regelung zu ändern. Da aber die Verkehrsdichte und damit auch das Unfallrisiko in den Städten zunehmen, wird die Politik irgendwann gezwungen sein, über die Einführung der Helmpflicht für Radfahrer neu nachzudenken. Bis dahin liegt es in der Eigenverantwortung des Radfahrers, wie und in welchem Umfang er sich selber schützen möchte.</p>
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		<title>Helmpflicht &#8211; Pro und Contra, eine Diskussion</title>
		<link>https://radpilot.de/post/helmpflicht-pro-und-contra-eine-diskussion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 08:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gesetzlich vorgeschriebene Helmpflicht gibt es für Radfahrer in Deutschland nicht und auch die indirekte Helmpflicht wurde erst kürzlich vom Bundesgerichtshof BGH verhindert. Trotzdem ist es unbestritten, dass das Tragen eines Helmes Leben retten kann. Darüber hinaus sind Radfahrer mit ihren bunten Kopfbedeckungen, die teilweise auch mit Reflektoren ausgestattet sind, viel besser zu sehen. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine gesetzlich vorgeschriebene Helmpflicht gibt es für Radfahrer in Deutschland nicht und auch die indirekte Helmpflicht wurde erst kürzlich vom Bundesgerichtshof BGH verhindert. Trotzdem ist es unbestritten, dass das Tragen eines Helmes Leben retten kann. Darüber hinaus sind Radfahrer mit ihren bunten Kopfbedeckungen, die teilweise auch mit Reflektoren ausgestattet sind, viel besser zu sehen. Die inzwischen sehr leicht gewordenen Helme werden gut belüftet und bieten durchaus einen angenehmen Tragekomfort – so heißt es von den Helmtrage-Befürwortern. 75% der acht bis zehnjährigen Kinder tragen einen Helm – dagegen aber nur 15% der Erwachsenen! Warum ist das so?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Helm stört gerade bei Stadtfahrten viele Radler. Sie empfinden ihn immer noch als unbequem und lästig. Er fördert das Schwitzen auf dem Kopf und eitle Radfahr-Zeitgenossen beschweren sich über zerdrückte und entstylte Frisuren. Und das Tragen eines Helmes führt  aktuellen Erhebungen zufolge zu einem falschen Sicherheitsgefühl – sowohl bei den Radfahrern als auch bei den Autofahrern, der dazu neigt, helmtragende und damit professionell wirkende Radler in ihrem Fahrverhalten zu überschätzen. Ein weiteres Argument gegen eine offizielle Helmpflicht sind die drohenden Bußgelder, die den Radverkehr auf unseren Straßen unpopulär machen würde. Viele Helmmuffel würden (angeblich) auf das Radfahren verzichten, wenn sie eine Strafe wegen Nichthelmtragens befürchten müssten. Aus diesem Grunde sieht auch unser hochgeschätzter Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in dieser Frage derzeit keinen wirklichen Handlungsbedarf, wie er erst unlängst betonte. Schließlich hat der Politiker kein Interesse daran, dass der Radverkehr auf unseren Straßen wieder abnimmt. Vielleicht fürchtet er aber auch nur den drohenden Wiederstand der erbosten Radlergemeinschaft, der dann auf ihn zurollen würde! Er möchte bei dieser Diskussion halt nicht unter die Räder kommen! Nebenbei – das größte Sicherheitsproblem für Radfahrer würde mit einer Helmtragepflicht auch nicht gelöst werden: das mitunter gefährliche Miteinander auf der Straße. Radfahrer sind auch mit Helm sehr viel schutzloser dem Verkehr ausgeliefert als Autofahrer!</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man diese Diskussion von ober betrachtet, merkt man, wie typisch deutsch sie doch geführt wird. Die einen stellen die erzwungene Sicherheit über alles, die andern fordern die bedingungslose Freiheit. Sicherlich sind einige Argumente für das Für und Wider der Helmtragepflicht richtig und überlegenswert – andere dagegen scheinen an den Haaren herbeigezogen, um die eigene Meinung auf Teufel heraus zu unterstützen! Derzeit bleibt die gesetzliche Helmpflicht aber tabu und jeder muss bis auf Weiteres für sich selber entscheiden, was er für vernünftig und vertretbar hält – und was nicht. Ist ja schließlich der eigene Kopf!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil trage einen Helm – zugegeben: nicht immer, aber immer öfter…</p>
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		<title>Zahlen und Fakten zum oben-ohne-Fahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 11:52:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Tragen von Fahrradhelmen ist in Deutschland keine Pflicht, auch wenn die Diskussion darüber immer mal wieder aufflammt. Bei der Hälfte aller bundesdeutschen Radler ist das Tragen eines Helmes eher verpönt. Dennoch kann eine leichte Zunahme von helmtragenden Pedalstramplern beobachtet werden. Nach einer nun veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov tragen 47% prinzipiell keinen Helm, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Tragen von Fahrradhelmen ist in Deutschland keine Pflicht, auch wenn die Diskussion darüber immer mal wieder aufflammt. Bei der Hälfte aller bundesdeutschen Radler ist das Tragen eines Helmes eher verpönt. Dennoch kann eine leichte Zunahme von helmtragenden Pedalstramplern beobachtet werden. Nach einer nun veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov tragen 47% prinzipiell keinen Helm, 11% greifen selten, 12% immerhin meistens zum Helm. Nur 11% tragen immer einen Kopfschutz.</p>
<p style="text-align: justify;">41% der Bundesbürger sind für eine gesetzliche Helmpflicht für alle Radfahrer, knapp ein Drittel ist generell dagegen. Allerdings befürworten 88% der Befragten eine Helmpflicht für Kinder, so wie es sie in Österreich für Kinder unter 12 Jahren bereits gibt. Auch andere europäische Ländern schreiben das Tragen von Fahrradhelmen für Jugendliche ab einem bestimmten Alter vor: in Schweden, Island, Slowenien und der Slowakei für unter 15jährige, in Kroatien und Estland für unter 16jährige  und in Tschechien und Litauen für unter 18jährige. In Finnland und Malta gilt übrigens eine generelle Helmpflicht für Radfahrer und um die Verwirrung komplett zu machen: in der Slowakei und Spanien gilt die Helmpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften, wobei in Spanien der Schutzhelm bei starken Steigungen wieder abgenommen werden darf!</p>
<p style="text-align: justify;">Alles klar?!?</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: die Helmtragephilosophie unterscheidet sich übrigens nach Fahrerkategorien: während Vielfahrer, Rennradfahrer und Mountainbiker selten ohne Kopfschutz anzutreffen sind, verzichtet die große Masse der Gelegenheitsfahrer meistens auf einen Helm, häufig auch aus modischen Gründen – damit die Frisur nicht in Mitleidenschaft gezogen wird…</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Mode: der karrierebewusste Yuppie, der mit Anzug und weißem Hemd stylisch ins Büro radelt, verzichtet natürlich niemals auf einen modischen Halbschalenhelm, denn dieser gehört selbstverständlich zu einem zeitgemäßen, fortschrittlichen, großstädtischen und ökologiebewussten Outfits mit dazu – keine Frage…!</p>
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