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	<title>Bahntrasse &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>&#8222;Von Ruhr zur Ruhr&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 07:40:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ruhrgebiet hat seine landschaftlich reizvollen Ecken. Viele Ortsfremde überrascht das immer wieder. Deshalb möchte ich heute einen lokalen Radweg vorstellen, der an der Ruhr bei Hattingen beginnt und an dem Fluss bei Witten-Wengern auch wieder endet. Zwischendurch kann der Radler auf ungefähr 32 km das Niederbergisch-Märkische Hügelland im Ennepe-Ruhr-Kreis erkunden. Es bietet sich an, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Ruhrgebiet hat seine landschaftlich reizvollen Ecken. Viele Ortsfremde überrascht das immer wieder. Deshalb möchte ich heute einen lokalen Radweg vorstellen, der an der Ruhr bei Hattingen beginnt und an dem Fluss bei Witten-Wengern auch wieder endet. Zwischendurch kann der Radler auf ungefähr 32 km das Niederbergisch-Märkische Hügelland im Ennepe-Ruhr-Kreis erkunden. Es bietet sich an, die Endpunkte miteinander zu verbinden, indem man dem Ruhrtal Radweg folgt. So ergibt sich ein Rundkurs von etwa 57 km.</p>
<p style="text-align: justify;">Beginnend an der Ruhr bei Hattingen folgt der Radweg einer alten Bahntrasse über Niedersprockhövel bis nach Schee. Dabei werden insgesamt 180 Höhenmeter erfahren, denn die Strecke steigt kontinuierlich an, ohne dass sie besonders steil wirkt. Die maximale Steigung beträgt 2%. Kurz hinter Hattingen befindet sich der im Herbst 2008 für Radfahrer freigegebene Schulenbergtunnel. Der Tunnel wird nachts abgeschlossen und ich hatte auch an einem Feiertag um 9:00 Uhr Pech, dass der Tunnel noch nicht geöffnet war. Die Ausweichstrecke über den Berg ist verdammt steil! Unterwegs unterfährt man eine Vielzahl alter Steinbrücken und Viadukte. Sehenswert sind die ehemaligen Bahnhöfe von Sprockhövel (1884) und Schee (1886), die sich inzwischen im privaten Besitz befinden. Das idyllisch gelegene Schee war noch im 19. Jahrhundert Grenzort zwischen der Grafschaft Mark und dem Großherzogtum Berg. In dem Fachwerkdörfchen ist die ehemalige Zollstation noch immer erhalten. Direkt vorbei führt die alte Straße, auf der früher die Kohle in das Bergische Land transportiert wurde, denn hier begann vor Jahrhunderten der Kohleabbau des Reviers. Ein Wanderweg führt zu den interessanten Orten der frühen Zechen, aber auch vom Radweg aus sind Relikte aus dieser Zeit zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Schee wird nun nach einem scharfen Knick einer anderen Bahntrasse nach Silschede gefolgt, die wieder zurück zur Ruhr führt. An der Weiterfahrt durch den Scheetunnel in Richtung Wuppertal wird momentan gerade gearbeitet, so dass schon bald ein direkter Anschluss auf die Wuppertaler Nordbahn möglich sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Gevelsberg-Silschede und Witten-Wengern ist ein ungefähr 10 Kilometer langes Teilstück noch nicht ausgebaut. Geplant ist die Nutzung der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Wengern und Schwelm. Solange diese Trasse noch nicht nutzbar ist, gibt es eine temporäre Ausschilderung auf einer teilweise sehr steilen Ausweichstrecke. Die Steigungen betragen bis zu 15%!</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück an der Ruhr bietet sich der Ruhrtal-Radweg an, um den Ausgangspunkt Hattingen wider zu erreichen. Er führt an der Zeche Nachtigal, die zu einer Besichtigungstour unter Tage einlädt und dem Kemnader Stausee in Bochum vorbei. Unterwegs kann man den Fluss nahe der Ruine Hardenstein auf der kostenlosen Ruhrtal-Fähre überqueren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bahntrassenwege sind zwar nicht asphaltiert, aber trotzdem in einem guten befahrbaren Zustand. Die Beschilderung ist allerdings teilweise verbesserungswürdig. Die malerische Stadt Hattingen, die sich mit ihrer sehenswerten Altstadt ihren mittelalterlichen Charme erhalten hat, bietet sich als Start- und Endpunkt an. Die Radroute kann aber auch gut als landschaftlich reizvolle Alternativroute von der Radfernwegen ‚Ruhrtal Radweg‘, ‚Kaiser-Route‘ und ‚Rundkurs Ruhrgebiet‘ genutzt werden, da sich sowohl Hattingen als auch Witten-Wengern an diesen Radfernwegen befinden.</p>
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		<title>Vennbahn weitgehend fertiggestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 18:57:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Radfernrouten]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Bahntrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Hohes Venn]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vennbahn-Radweg ist ein grenzüberschreitender Radfernweg, der von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges führt. Die fast 130 Kilometer lange Radroute verläuft zum überwiegenden Teil auf oder neben einer alten Bahntrasse. Längere Abschnitte in Deutschland und Belgien wurden jetzt in diesem Jahr fertiggestellt, so dass der Weg von Aachen bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Vennbahn-Radweg ist ein grenzüberschreitender Radfernweg, der von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges führt. Die fast 130 Kilometer lange Radroute verläuft zum überwiegenden Teil auf oder neben einer alten Bahntrasse. Längere Abschnitte in Deutschland und Belgien wurden jetzt in diesem Jahr fertiggestellt, so dass der Weg von Aachen bis nach Sankt Vith durchgängig gut befahrbar ist. Es fehlt nur noch der Ausbau von Sankt Vith bis Troisvierges (Ulflingen). An der belgisch-luxemburgischen Grenze wurde der 790m lange Wilerdingen-Tunnel aus Umweltschutzgründen gesperrt. Die Ausweichstrecke besitzt allerdings eine Steigung von 12% &#8211; die einzige nennenswerte Erhebung auf der gesamten Strecke.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vennbahnroute gehört zu den längsten Bahntrassenwegen in Europa. Mehrfach wird die deutsch-belgische Grenze überfahren. Teilweise führt der ehemalige Bahndamm durch Deutschland, gehört aber zum belgischen Hoheitsgebiet. Diese etwas diffuse territoriale Zuordnung liegt begründet in der Grenzänderung nach dem Ersten Weltkrieg. Heute steht die Fertigstellung des Radweges Vennbahn für ein erfolgreiches europäisches Projekt und für eine gut funktionierende  Zusammenarbeit dreier Staaten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich wurde die Bahntrasse in preußischer Zeit erbaut, um Kohle und Eisenerz zwischen den im Norden befindlichen Kohlerevieren und den Verhüttungen im Süden zu befördern. Später kam auch der Personenverkehr dazu. In den 1980er Jahren wurde der Schienenverkehr jedoch eingestellt. So beginnt der Radfernweg auch in Aachen am Bahnhof ‚Rote Erde‘ und führt dann durch den Naturpark Hohes Venn/Eifel mit seinem einmaligen Hochmoor, das wunderschöne Ourtal und Teile der Ardennen bis in das nördliche Luxembourg. Der überwiegende Teil des Premiumradweges ist autofrei und asphaltiert und wird daher auch gerne von Inlineskatern genutzt. Nur ungefähr 10% der Gesamtstrecke bestehen aus einem gut befahrbaren Schotterbelag. Der Radweg besitzt auf der gesamten Länge, abgesehen von der schon erwähnten Tunnelumfahrung bei Wilerdingen, nur geringe Steigungen. Sehenswerte Städte entlang der Tour, die auf jeden Fall einen Abstecher lohnen, sind Roetger, Monschau und Waimes. In Belgien wurde der Radweg als Linie 47 bzw. 48 in das Radfahrnetz ‚RAVeL‘ eingegliedert.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 2. Juli 2013 wurde der Radweg Vennbahn im belgischen St. Vith mit einem Festakt, an dem Politiker, Beteiligte des Projektes sowie Medienvertreter teilnahmen, offiziell eröffnet. Der Bahntrassenweg besitzt eine große Bedeutung für die Infrastruktur in der deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzregion.</p>
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		<title>Eröffnung der RadBahn Münsterland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 12:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Regionale Routen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Radfahrerparadies Münsterland, dort wo sich mit der Hundert-Schlösser-Route einer der ältesten Radwanderklassiker befindet, gibt es jetzt eine ganz neue Fahrradstrecke: die RadBahn Münsterland. Eigentlich wurde sie bereits im Herbst 2012 fertig gestellt, aber jetzt wurde sie am 5. Mai 2013 auch offiziell eröffnet. Der neue Fahrradweg wurde auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Rheine und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Radfahrerparadies Münsterland, dort wo sich mit der Hundert-Schlösser-Route einer der ältesten Radwanderklassiker befindet, gibt es jetzt eine ganz neue Fahrradstrecke: die RadBahn Münsterland. Eigentlich wurde sie bereits im Herbst 2012 fertig gestellt, aber jetzt wurde sie am 5. Mai 2013 auch offiziell eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der neue Fahrradweg wurde auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Rheine und Coesfeld angelegt und führt über die Städte und Gemeinden Neuenkirchen, Wettringen, Steinfurt, Horstmar, Laer und Billerbeck. Mit einer Länge von 38 km ist er zurzeit der längste Bahntrassenradweg in Nordrhein-Westfalen, wobei die Gesamtlänge der ausgeschilderten Route zwischen den Bahnhöfen von Rheine und Coesfeld insgesamt sogar 50 km beträgt. Die alte Bahnstrecke, die ursprünglich von Oberhausen nach Quakenbrück führte, wurde bereits 1879 für den Eisenbahnverkehr freigegeben. Bis 1984 liefen hier Personenzüge über die Gleise, danach wurde die Trasse bis in die 1990er Jahre nur noch für den Güterverkehr genutzt. Seit 2000 wurde nun an der Umsetzung eines Radweges geplant. 8,8 Mio. Euro kosteten Grunderwerb (14 ha.) und Bau des Radweges, was den Bürgermeister von Laer, Detlev Prange zu dem Scherz hinreißen ließ: „Genießen Sie jeden Meter. Es war extrem teuer!“ Am Radwegrand befinden sich noch einige Relikte, die an die Geschichte der Route als Bahntrasse erinnern sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">So besitzt das Münsterland heute einen neuen attraktiven Fahrrad-Highway, der autofrei und ohne nennenswerte Steigungen durch die wunderschöne grüne Parklandschaft führt und zwischenzeitlich auch die Besichtigungen der anliegenden Ortschaften ermöglicht. Die gradlinige Strecke ist mit einem einheitlichen Piktogramm gekennzeichnet. Sie besitzt, betonte bei der Eröffnung Horstmars Bürgermeister Wenking, eine wichtige Bedeutung für den Tourismus und einen nicht unerheblichen Mehrwert für die Bürger der Region. Zur Einweihung gab es ein großes Fest mit vielen Reden der überaus wichtigen lokalen Politgrößen, Kaffee und Kuchen. Viele Radler waren in einer Sternfahrt zur Eröffnung gekommen, die dann in einer Einweihungsfahrt des Streckenabschnittes von Horstmar nach Darfeld mündete.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selber bin die Strecke abgefahren und war begeistert von der Qualität der Route. Nun gut, noch ist sie neu und ich hatte auf der gesamten &#8211; nahezu schnurgraden &#8211; Strecke starken Rückenwind – das hat richtig Spaß gemacht! Die RadBahn wird bereits kurz nach der Eröffnung sehr gut angenommen – ich bin vielen anderen Radlern begegnet!<br class=' sb-br' /><br class=' sb-br' /> <i class="fa pull-left fa-m fa-flag faa-pulse animated " style="color:#ef791f;"></i>
                <a href="http://radpilot.de/radbahn-muensterland/" target="_blank">RadBahn Münsterland</a> <p style="text-align: justify;">
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		<title>Einweihung des Edersee &#8211; Bahnradweges</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2013 10:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Regionale Routen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr ehemalige Bahntrassen werden in Deutschland zu Radwegen umgebaut. Diese Strecken ermöglichen eine direkte Verbindung zwischen den größeren Gemeinden einer Region sowie eine autofreie und meist steigungsarme Fahrt durch die reizvolle Landschaft. Alte Bahndämme, die nicht mehr für den Eisenbahnverkehr gebraucht werden und daher brach liegen, gibt es noch recht viele. Warum sollte man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immer mehr ehemalige Bahntrassen werden in Deutschland zu Radwegen umgebaut. Diese Strecken ermöglichen eine direkte Verbindung zwischen den größeren Gemeinden einer Region sowie eine autofreie und meist steigungsarme Fahrt durch die reizvolle Landschaft. Alte Bahndämme, die nicht mehr für den Eisenbahnverkehr gebraucht werden und daher brach liegen, gibt es noch recht viele. Warum sollte man sie nicht sinnvoll als Radwanderweg nutzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein solches Umbauprojekt wurde jetzt auch im nördlichen Hessen realisiert. Der 26 Kilometer lange Edersee-Bahnradweg wurde am 21. April mit einer zünftigen Radtour eröffnet. Dabei waren auch die Bürgermeister der beteiligten Städte und Gemeinden Korbach, Waldeck und Edersee. Der Bahnradweg führt von Korbach aus durch das Edertal über Meineringhausen, Höringhausen, Sachsenhausen, Selbach, Netze, Waldeck bis nach Edertal-Buhlen. Parallel zur neuen Radstrecke wurde auch die E-Bike-Verleih- und Ladestation in Korbach eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ehemalige Bahnstrecke wurde 1912 fertiggestellt. Sie verband einst das holländische Amsterdam mit der Kurstadt Bad Wildungen. Im Jahre 1995 wurde jedoch der Eisenbahnbetrieb eingestellt und die Eisenbahntrasse blieb seitdem für viele Jahre ungenutzt. Nach vierjähriger Bauzeit wurde der neue Radweg im Herbst 2012 auf dem ehemaligen Bahndamm vollendet, aber erst im nächsten Frühjahr offiziell eingeweiht. Der erste Bauabschnitt war bereits 2008 freigegeben worden. Jetzt ist der gesamte Radwanderweg von Korbach bis Buhlen befahrbar. Inzwischen wird die neue Strecke sowohl von Radlern, als auch von Fußgängern und Inlineskatern ausgiebig genutzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Mittelgebirgsgelände ist für Radfahrer nicht ganz einfach. Die neue durchgängig asphaltierte Wegstrecke hat jedoch eine maximale Steigung von 2% und ist daher auch leicht von ungeübten Radlern zu befahren. Einige Relikte, wie alte Bahnhöfe oder die beiden Tunnel, erinnern noch an die alte Zeit der Eisenbahn. Höhepunkt des Edersee-Bahnradweges  ist die 193 m lange und 28 m hohe Reiherbachbrücke. Von dem aufwendig renovierten Viadukt bei Waldeck-Selbach sieht der Radfahrer allerdings nicht besonders viel, denn dieses großartige Bauwerk mit seinen hohen Bögen befindet sich bei der Überfahrt ja genau unter ihm. Im Zuge des Radwegausbaus entstanden entlang des Dammes mehrere Rastplätze und auch kleine Cafés, in denen man sich unterwegs stärken kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Edersee-Bahnradweg hat man Anschluss an die Hessischen Radfernwege R5 und R6 sowie an den Edersee-Radweg, der somit auch einen direkten Abstecher zum verschlungenen Edersee ermöglicht.</p>
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