<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ADFC &#8211; Radpilot.de</title>
	<atom:link href="https://radpilot.de/tag/adfc/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://radpilot.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Mar 2015 11:10:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.2.6</generator>
	<item>
		<title>Katastrophale Bewertungen für E-Bikes und Pedelecs</title>
		<link>https://radpilot.de/post/katastrophale-bewertungen-fur-e-bikes-und-pedelecs/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/katastrophale-bewertungen-fur-e-bikes-und-pedelecs/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 08:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Bikes/Pedelecs]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[E-Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Pedelecs]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Warentest]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s473258178.online.de/wordpress/?p=93</guid>

					<description><![CDATA[E-Bikes und Pedelecs haben momentan Hochkonjunktur. Noch vor wenigen Jahren rieb ich mir verwundert die Augen, als rüstige Rentner mit ihrem Fahrrad locker an mir vorbei flogen.  Heute sieht man immer mehr dieser motorgetriebenen Fahrräder auf den Straßen und Radwegen. Durch die elektrische Unterstützung werden Fernradwege auch für solche Menschen interessanter, die sich lange Strecken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">E-Bikes und Pedelecs haben momentan Hochkonjunktur. Noch vor wenigen Jahren rieb ich mir verwundert die Augen, als rüstige Rentner mit ihrem Fahrrad locker an mir vorbei flogen.  Heute sieht man immer mehr dieser motorgetriebenen Fahrräder auf den Straßen und Radwegen. Durch die elektrische Unterstützung werden Fernradwege auch für solche Menschen interessanter, die sich lange Strecken auf herkömmlichen Fahrrädern nicht mehr zutrauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider scheinen die E-Bikes und Pedelecs noch erhebliche Kinderkrankheiten zu besitzen. ADFC und Stiftung Warentest prüften jetzt gemeinsam 16 verschiedene Pedelecs auf Fahreigenschaften, Leistung, Sicherheit und Komfort, wobei das Ergebnis erschreckend ausfiel. Gleich neun getestete Elektro-Fahrräder fielen mit der Note ‚mangelhaft‘ durch. Dazu gehören die Fabrikate der Hersteller Leviatec, KTM, Kreidler, Sinus, Flyer, Top Velo, Fischer, Victoria und Raleigh. Bemängelt wurde bei fünf Rädern, dass während der Belastungstests Rahmen, Lenker oder Aufhängung brachen. Das ‚Impulse iRHS‘ von Raleigh sendet so starke elektromagnetische Störwellen aus, dass sogar Polizei- Krankenwagen- und Feuerwehrfunk dadurch beeinträchtigt werden können. Bei anderen Modellen wurden die Bremsen und die Reichweite als unzureichend bewertet. Eine Leistung von 50 km sollte nach Ansicht der Prüfer schon erreicht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Note ‚gut‘ erhielten bei dem Test nur zwei Räder: das Kettler ‚Obra RT‘ sowie der ‚E-Courier SX‘ von Stevens, wobei bei beiden Modellen noch Kritikpunkte angebracht wurden. Das Rad von Stevens besitzt keine optimale Transportmöglichkeit für Gepäck und auch die Gangschaltung ist noch verbesserungswürdig. Das Kettler-Modell ist der Beurteilung nach nicht wendig genug.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit dieser Untersuchung ist, dass die Hersteller an ihren Produkten noch erheblich nachbessern sollten, um sowohl bei der Sicherheit als auch bei Fahrkomfort optimale Ergebnisse zu erzielen. Dabei ist ein hoher Preis kein Garant für bessere Qualität. Die besten Pedelecs waren bei der Untersuchung nicht die teuersten. So bleibt dem Käufer eines E-Bikes nur, das Gerät selber zu testen und sich auf Testergebnisse zu verlassen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/katastrophale-bewertungen-fur-e-bikes-und-pedelecs/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Helmpflicht durch die Hintertür</title>
		<link>https://radpilot.de/post/helmpflicht-durch-die-hintertur/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/helmpflicht-durch-die-hintertur/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 17:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s473258178.online.de/wordpress/?p=116</guid>

					<description><![CDATA[Nach einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein trägt derjenige Fahrradfahrer Mitschuld an den Kopfverletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, wenn er keinen Fahrradhelm trägt. Das gilt auch für den Fall, wenn er keinerlei Schuld am Unfall trägt (Az.: 7U 11/12). In dem vorliegenden Fall war eine Radfahrerin aufgrund einer plötzlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein trägt derjenige Fahrradfahrer Mitschuld an den Kopfverletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, wenn er keinen Fahrradhelm trägt. Das gilt auch für den Fall, wenn er keinerlei Schuld am Unfall trägt (Az.: 7U 11/12).</p>
<p style="text-align: justify;">In dem vorliegenden Fall war eine Radfahrerin aufgrund einer plötzlich geöffneten Autotür gestürzt. Sie zog sich dabei eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung zu. Das Gericht entschied, dass der Radlerin eine 20 prozentige Mitschuld trifft, da das Tragen eines Helms die Kopfverletzung vermieden oder zumindest gemindert hätte. In der Urteilsbegründung hieß es weiter: es muss „grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen diese Begründung nahm Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des ADFC, entschieden Stellung. Da 90% aller Radfahrer keinen Helm tragen, würde das ja bedeuten, dass 90% aller Radfahrer auch keine verständigen Menschen seien, meinte Syberg gegenüber der Rheinischen Post. Die Entscheidung käme der Einführung der Helmpflicht durch die Hintertür gleich. Eine indirekte Helmpflicht aber wäre „nicht in Ordnung und darf auch nicht so stehen bleiben!“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC, die wichtigste  Interessenvertretung der Radfahrer in Deutschland, möchte nun die verunfallte Klägerin bei einer Revision beim Bundesgerichtshof unterstützen, um die Aufhebung dieses Urteils erwirken zu können.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/helmpflicht-durch-die-hintertur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Änderung der Beleuchtungsvorschriften</title>
		<link>https://radpilot.de/post/anderung-der-beleuchtungsvorschriften/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/anderung-der-beleuchtungsvorschriften/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2013 20:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamopflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradbeleuchtung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s473258178.online.de/wordpress/?p=149</guid>

					<description><![CDATA[Nun ist es also vollbracht! Die Dynamopflicht für Fahrräder in Deutschland ist aufgehoben! Der Bundesrat stimmte am 5. Juli 2013 einer Empfehlung des Bundesverkehrsausschusses zu, nach der neben den altbekannten Dynamos, im Amtsschimmel-Deutsch auch Lichtmaschinen genannt, auch bestimmte batteriegetriebene Fahrradlampen erlaubt sind. Stopp! Stimmt nicht ganz! Die Stromspeicher müssen wiederaufladbar sein, um unnötigen Batterieschrott, immerhin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun ist es also vollbracht! Die Dynamopflicht für Fahrräder in Deutschland ist aufgehoben! Der Bundesrat stimmte am 5. Juli 2013 einer Empfehlung des Bundesverkehrsausschusses zu, nach der neben den altbekannten Dynamos, im Amtsschimmel-Deutsch auch Lichtmaschinen genannt, auch bestimmte batteriegetriebene Fahrradlampen erlaubt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Stopp! Stimmt nicht ganz! Die Stromspeicher müssen wiederaufladbar sein, um unnötigen Batterieschrott, immerhin schwer zu entsorgender Sondermüll, zu vermeiden. So sind jetzt Leuchten mit sogenannten ‚wiederaufladbare Energiespeichern‘ – der Normalbürger sagt einfach ‚Akku‘ dazu – am Fahrradvehikel zugelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine wichtige und folgenschwere Änderung: hatte der Gesetzgeber doch zuvor Sorge, der ‚wiederaufladbare Energiespeicher‘ könnte möglicherweise nicht ausreichen und eine Nachtfahrt damit jäh im Stockdunklen enden. Der von der Elektrizität verlassene Radler könnte sich möglicherweise verirren, oder das Fahrrad könnte als unbeleuchtetes Fahrzeug den anderen Verkehr massiv gefährden. Also wurden Lampen mit Akkus in Deutschland nicht zugelassen, obwohl viele Neuräder bereits auf diese Art verkehrsunsicher ausgerüstet, verkauft werden und wurden!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist die Pflicht, ein Fahrrad mit einem Dynamo – Korrektur: einer aktiven lichttechnischen Einrichtung auszurüsten, gekippt worden! Oder sagen wir es anders: das Gesetz wurde einfach der Realität angepasst, wie sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ausdrückte. Doch halt – es regt sich Wiederstand, und das ausgerechnet durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), der agilen Interessenvertretung des Radfahrervolkes.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum?</p>
<p style="text-align: justify;">Der stellvertretende Bundesvorsitzende des Radler-Verbandes, Gereon Broil, kritisierte die Gesetzesvorlage ungewöhnlich scharf und ungestüm:</p>
<p style="text-align: justify;">„Dass die Beleuchtungsvorschriften erneuert werden müssen, steht außer Frage. Der Vorschlag aus Niedersachsen ist aber wenig durchdacht und voller Widersprüche – kurz: ein absoluter Schnellschuss!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Laut dem neuen Gesetzestext müssen die nun zugelassenen wiederaufladbaren Energiespeicher – also Akkus – mittels einer Anzeige ‚dem Fahrer die Kapazität sinnfällig anzeigen‘, damit die Nachtfahrt nicht jäh im Stockdunklen endet (siehe oben). Das Problem dabei ist nur: keine der heute eingesetzten Rückleuchten und nur sehr wenige Scheinwerfer haben solch eine ‚sinnfällige Kapazitätsanzeige‘. Eine einfache Warnleuchte reicht dabei nämlich nicht aus! Aha, also bleibt erst einmal alles weitgehend beim Alten: fast alle heute gebräuchlichen Akku-Leuchten bleiben verboten! Na, prima – viel Rauch um nichts!</p>
<p style="text-align: justify;">Anstatt die Gesetzeslage der Realität anzupassen, wurde eine überholte Anordnung nur durch eine wirklichkeitsfremde ausgetauscht. Oder, wie es Gereon Broil süffisant ausdrückte: „Eine Vorschrift, deren Einhaltung nicht kontrolliert wird, durch eine neue zu ersetzen, die nicht kontrolliert werden kann, ist keine sinnvolle Lösung!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Er kritisierte weiter, dass weder der ADFC, noch andere Fahrradverbände, noch die Zweiradindustrie, ob der Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) angehört wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Daneben gibt es aber bereits seit einiger Zeit seitens des Bundesverkehrsministeriums Pläne für eine groß angelegte Reform der Fahrradbeleuchtungsvorschriften. Diese sollte ursprünglich bereits im Frühjahr 2013 den entsprechenden Gremien zur Abstimmung vorgelegt werden. Der Termin jedoch, wen wundert’s bei der deutschen Politik, verzögerte sich erheblich und so kam die niedersächsische Gesetzesinitiative der bundesdeutschen Beleuchtungsreform zuvor.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ADFC hatte deshalb vergeblich an den Bundesrat appelliert, der jetzigen Gesetzesvorlage nicht zuzustimmen und zunächst die besagte Reform abzuwarten – in der Hoffnung, dass diese dann doch irgendwann genügend fundamentiert und ausgereift ausgearbeitet worden wäre. Dann wäre uns allen doch ein sinnfälliges Lichtlein aufgegangen, egal, ob mittels wiederaufladbare Energiespeicher, Lichtmaschine oder mit aktiver lichttechnischer Einrichtung!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/anderung-der-beleuchtungsvorschriften/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Vennbahn-Radweg soll sicherer werden</title>
		<link>https://radpilot.de/post/der-vennbahn-radweg-soll-sicherer-werden/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/der-vennbahn-radweg-soll-sicherer-werden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2013 20:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernweg]]></category>
		<category><![CDATA[Vennbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Vennbahn-Radweg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=8109</guid>

					<description><![CDATA[Der Vennbahn-Radweg gehört zu den interessantesten neuen Fernradwegen, die in diesem Jahr eingeweiht wurden. Er verläuft grenzüberschreitend von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges. Über weite Strecken verläuft der rund 130 Kilometer lange Radwanderweg abseits vom Straßenverkehr auf einem ehemaligen Bahndamm. Bis auf eine Ausweichstrecke an der belgisch-luxemburgischen Grenze gibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Vennbahn-Radweg gehört zu den interessantesten neuen Fernradwegen, die in diesem Jahr eingeweiht wurden. Er verläuft grenzüberschreitend von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges. Über weite Strecken verläuft der rund 130 Kilometer lange Radwanderweg abseits vom Straßenverkehr auf einem ehemaligen Bahndamm. Bis auf eine Ausweichstrecke an der belgisch-luxemburgischen Grenze gibt es kaum eine nennenswerte Steigung, sodass die Route das Niveau besitzt, um zu einer Qualitätsroute erhoben zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nun ziehen dunkle Wolken über dem deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzgebiet auf. Mitten auf dem Radweg stehen zahlreiche Poller unterschiedlicher Bauart, Form und Farbgebung. Gerade bei Gruppenfahrten können diese Poller leicht übersehen werden und bergen daher ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko. In Belgien stehen beispielsweise braune Poller, die nur eine schmale reflektierende Fläche besitzen. Tatsächlich ist es im auslaufenden Jahr zu mehreren folgenschweren Unfällen gekommen, bei denen Beteiligte so schwer verletzt wurden, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der ADFC schreibt dazu: ‚Nahezu alle Poller weisen in Höhe der Pedale Beschädigungen und Kratzer auf, welche auf Kollisionen rückschließen lassen‘. Das es auch anders geht, zeigt der Abschnitt zwischen Walheim und der deutsch-belgischen Grenze, wo auf Poller vollständig verzichtet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ADFC fordert nun alle Radfahrer auf, die am Vennbahn-Radweg einen Unfall mit einem Poller hatten, diesen auf der Webseite <a href="http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-aachen-pollerunfall.html">www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-aachen-pollerunfall.html</a> möglichst genau zu beschreiben. Ziel der Radfahrerinteressenvertretung ist dabei, mehr über die Unfallhergänge zu erfahren und die Sicherheit auf der kompletten Strecke zu verbessern, indem man gemeinsam mit den Behörden alternative Lösungen ausarbeiten kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vennbahn-Radweg ist innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Radfernweg geworden. Wir möchten ihm wünschen, dass er sich zu einer hochwertigen und sicheren Qualitätsroute entwickelt, die möglichst vielen Radlern möglichst viel Spaß bereitet und allen in guter Erinnerung bleibt. Ich habe ihn mir jedenfalls für die nächste Zeit vorgenommen, zu fahren!!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/der-vennbahn-radweg-soll-sicherer-werden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wartungsstau bei Touristischen Radrouten</title>
		<link>https://radpilot.de/post/wartungsstau-bei-touristischen-radrouten/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/wartungsstau-bei-touristischen-radrouten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 08:47:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=12284</guid>

					<description><![CDATA[In jedem Frühjahr bringt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seine Radreiseanalyse heraus. Neben dem Ranking der beliebtesten Radfernrouten werden aber auch aktuelle Themen angesprochen. Und das interessiert uns als Radpiloten natürlich ganz besonders.  In diesem Jahr werden die Mängel in der Wartung von Radfernwegen kritisiert. Denn obwohl der Fahrradtourismus noch immer extrem boomt, werden immer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In jedem Frühjahr bringt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seine Radreiseanalyse heraus. Neben dem Ranking der beliebtesten Radfernrouten werden aber auch aktuelle Themen angesprochen. Und das interessiert uns als Radpiloten natürlich ganz besonders.  In diesem Jahr werden die Mängel in der Wartung von Radfernwegen kritisiert. Denn obwohl der Fahrradtourismus noch immer extrem boomt, werden immer mehr bauliche Unzulänglichkeiten auf den Strecken erkennbar (siehe auch unseren Bericht: <a href="http://radpilot.de/von-den-alltaglichen-gefahren-beim-radfahren">Von den alltäglichen Gefahren beim Radfahren</a>). Warum ist das so? Nun: die Verantwortung für die Pflege und die Wartung liegt in der Hand der Kommunen. Diese sind aber teilweise aus finanziellen Gründen nicht in der Lage und/oder möglicherweise auch gar nicht willens, die maroden Holperstrecken auszubessern, damit unsereins seinen kilometergeplagten Hintern schonen kann. Die Unterhaltung der Kaiserroute beispielsweise wurde eingestellt, weil einige Kommunen sich lieber um andere Radprojekte kümmern wollten (siehe unseren Bericht: <a href="http://radpilot.de/pflege-der-kaiser-route-wurde-eingestellt">Pflege der Kaiser-Route wurde eingestellt</a>). Nach endlosen Verhandlungen gab die Touristikzentrale Paderborner Land e.V., die federführend diese Route betreute, schließlich entnervt auf! Auf diese Art und Weise sterben interessante Qualitätsrouten einfach weg!</p>
<p style="text-align: justify;">So fordert Raimund Jennert, stellvertretender Bundesvorsitzender des ADFC: „Zur dauerhaften Wartung und Pflege von Radrouten müssen Bund und Länder Finanzierungsmöglichkeiten schaffen, dies gilt besonders für Kommunen, die zwar die Last eines überregionalen Radweges zu tragen haben, in denen aber noch keine vom Radtourismus profitierenden Betriebe angesiedelt sind“.<br />
Doch eine gute Infrastruktur ist besonders im ländlichen Raum von großer Wichtigkeit, denn der Fahrradtourismus stellt in einer ansonsten strukturschwachen Region einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar!<br />
Jennert fordert weiter: „Bund und Länder müssen auch bei der Koordinierung, der Qualitätskontrolle und der Vermarktung der überregionalen Radfernwege ihre Verantwortung wahrnehmen. Das gilt insbesondere für die Marke „Radnetz Deutschland“ mit ihren 12 D-Routen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der ADFC weist darauf hin, dass aufgrund gesunkener Fahrradmitnahmekapazitäten bei der Bahn die Zahl der transportierten Räder kontinuierlich abnimmt. Ein Großteil der Radtouristen ist natürlich auf die Bahnverbindungen angewiesen, insbesondere, wenn der Startort nicht auch der Zielort ist. Und bei immer mehr eingesetzten Inter-CityExpress-Zügen ist überhaupt keine Fahrradmitnahme mehr möglich!</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt also noch einiges zu tun. Wir Radpiloten schließen uns der Kritik des ADFC an. Die komplette ADFC-Radreiseanalyse könnt ihr hier einsehen: <a href="http://www.adfc.de/radreiseanalyse">www.adfc.de/radreiseanalyse</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/wartungsstau-bei-touristischen-radrouten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die neue Top-Ten der Radfernwege</title>
		<link>https://radpilot.de/post/die-neue-top-ten-der-radfernwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 10:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Elberadweg]]></category>
		<category><![CDATA[Ostseeküsten Radweg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=12287</guid>

					<description><![CDATA[Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB) hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC), die bedeutendste deutsche Interessenvertretung der Radler, wieder seine alljährliche Radreiseanalyse herausgegeben. Und hierbei ist ganz besonders die Hitliste der beliebtesten Fernradwege interessant. Dabei wurden insgesamt 2350 Personen befragt – und wir gehen stark davon aus, dass im Gegensatz zum ADAC diese Zahlen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB) hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC), die bedeutendste deutsche Interessenvertretung der Radler, wieder seine alljährliche Radreiseanalyse herausgegeben. Und hierbei ist ganz besonders die Hitliste der beliebtesten Fernradwege interessant. Dabei wurden insgesamt 2350 Personen befragt – und wir gehen stark davon aus, dass im Gegensatz zum ADAC diese Zahlen nicht geschönt wurden und dass auch keine Manipulation der Reihenfolge vorfiel!! Bei der Hitparade der beliebtesten Radtouren war der Ostseeküsten Radweg der große Gewinner, während der Elbe-Radweg noch immer das Ranking souverän anführt. Nordrhein-Westfalen etabliert sich immer mehr als Rad-Touri-Land. Mit dem RuhrtalRadweg und dem Ems Radweg verlaufen gleich zwei Aufsteiger in die Top 10 zumindest zum Teil durch dieses Bundesland. Das Ranking im Einzelnen:</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die beliebtesten deutschen Radfernwege</h2>
<p>(in Klammern die Platzierungen im Vorjahr)</p>
<blockquote>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<td> 01.</td>
<td>  Elberadweg (1)</td>
</tr>
<tr>
<td> 02.</td>
<td>  Main Radweg (2)</td>
</tr>
<tr>
<td> 03.</td>
<td>  Ostseeküsten Radweg (5)</td>
</tr>
<tr>
<td> 04.</td>
<td>  Donauradweg (4)</td>
</tr>
<tr>
<td> 05.</td>
<td>  Weser-Radweg (3)</td>
</tr>
<tr>
<td> 06.</td>
<td>  Rheinradweg (6)</td>
</tr>
<tr>
<td> 07.</td>
<td>  Oder-Neiße-Radweg (10)</td>
</tr>
<tr>
<td> 08.</td>
<td>  Bodensee-Radweg (neu)</td>
</tr>
<tr>
<td> 09.</td>
<td>  RuhrtalRadweg (neu)</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.</td>
<td>  Ems Radweg (neu)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h2>Die am meisten befahrenen deutschen Radfernwege</h2>
<blockquote>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<td> 01.</td>
<td>  Elberadweg (1)</td>
</tr>
<tr>
<td> 02.</td>
<td>  Ostseeküsten Radweg (5)</td>
</tr>
<tr>
<td> 03.</td>
<td>  Weser-Radweg (4)</td>
</tr>
<tr>
<td> 04.</td>
<td>  Main Radweg (7)</td>
</tr>
<tr>
<td> 05.</td>
<td>  Rheinradweg (2)</td>
</tr>
<tr>
<td> 06.</td>
<td>  Donauradweg (3)</td>
</tr>
<tr>
<td> 07.</td>
<td>  Mosel-Radweg (6)</td>
</tr>
<tr>
<td> 08.</td>
<td>  Emsland-Route (neu)</td>
</tr>
<tr>
<td> 09.</td>
<td>  Bodensee-Radweg (10)</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.</td>
<td>  RuhrtalRadweg (neu)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fahrradsternfahrt in Hamburg: Demo der Radler</title>
		<link>https://radpilot.de/post/fahrradsternfahrt-in-hamburg-demo-der-radler/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/fahrradsternfahrt-in-hamburg-demo-der-radler/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2014 15:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sternfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=13472</guid>

					<description><![CDATA[Am morgigen Sonntag, dem 15. Juni 2014, werden Hamburgs Straßen symbolisch von tausenden von Radfahrern erobert. Unter dem Motto ‚Radfahren für das Klima &#8211; Mobil ohne Auto‘ veranstaltet das Aktionsbündnis ‚Mobil ohne Auto Nord e.V. (MoA)‘ seit Mitte der 1990er Jahren in Hamburg die ‚Fahrradsternfahrt‘. Und diese ist mittlerweile zu einem riesigen Rad-Happening geworden! Von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am morgigen Sonntag, dem 15. Juni 2014, werden Hamburgs Straßen symbolisch von tausenden von Radfahrern erobert. Unter dem Motto ‚Radfahren für das Klima &#8211; Mobil ohne Auto‘ veranstaltet das Aktionsbündnis ‚<i>Mobil ohne Auto Nord e.V. </i>(MoA)‘ seit Mitte der 1990er Jahren in Hamburg die ‚Fahrradsternfahrt‘. Und diese ist mittlerweile zu einem riesigen Rad-Happening geworden! Von rund 60 Startorten (!) in und um Hamburg herum radeln rund 20.000 Teilnehmer zum Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek (Wiesendamm 3), wo in diesem Jahr von 14 bis 17 Uhr die Abschlussveranstaltung stattfindet. Neben einem interessanten Unterhaltungsprogramm mit der Fahrraddisko und der Gruppe ‚Sambarda‘ sowie einem leckerem kulinarischen Angebot werden fahrradspezifische Themen diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer an dem Radgemeinschaftserlebnis teilnehmen möchte, kann die Startpunkte und weitere Informationen unter ‚www.fahrradsternfahrt.de‘ abrufen. Teilweise muss man aber schon sehr früh aufstehen: am Bahnhof Itzehoe startet der Radtross bereits um 6:45 Uhr – mächtig früh für einen Sonntag!</p>
<p style="text-align: justify;">Zum veranstaltenden Aktionsbündnis Mobil ohne Auto (MoA) gehören die großen Umwelt- und Verkehrsverbände der Stadt Hamburg, wie beispielsweise der Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), der Naturschutzbund (NABU), das UmweltHaus am Schüberg (Kirchenkreis Hamburg-Ost), die NaturFreunde und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Als Schirmherr der Fahrradsternfahrt konnte in diesem Jahr der bekannte Tagesschausprecher Torsten Schröder gewonnen werden. Das Bündnis setzt sich für sicherere und umweltgerechtere Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer ein, denn in der Hansestadt ist es schwierig, sich wirklich sicher und stressfrei mit dem Rad zu bewegen. Trotz wiederholter Ankündigungen aus dem Senat haben sich die Rahmenbedingungen für den nicht-motorisierten Verkehr in Hamburg auch unter dem SPD-geführten Senat nicht nennenswert verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir fordern vom Hamburger Senat endlich deutliche Schritte zur Verbesserung des Fahrrad-Klimas in der Stadt. Daneben steht in diesem Jahr angesichts mehrerer Unfälle mit getöteten und schwer verletzten Radfahrern die Sicherheit im Mittelpunkt unserer Forderungen“ so Uwe Jancke, Sprecher des Vorstandes von MoA.</p>
<p style="text-align: justify;">So ist diese Fahrradsternfahrt nicht nur ein toller Radlspaß für jung und alt, sondern auch eine politische Demonstration. Wer also rund um Hamburg Lust und Zeit hat, der kann sich ja kurzfristig einmal überlegen, ob er nicht mitfahren möchte…</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/fahrradsternfahrt-in-hamburg-demo-der-radler/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karlsruhe hat entschieden: Keine indirekte Helmpflicht</title>
		<link>https://radpilot.de/post/karlsruhe-hat-entschieden-keine-indirekte-helmpflicht/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/karlsruhe-hat-entschieden-keine-indirekte-helmpflicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2014 10:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=13487</guid>

					<description><![CDATA[Es ging am gestrigen Dienstag ja durch alle Medien: Es wird keine indirekte Helmpflicht geben! Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in letzter Instanz, dass Radfahrern, die ohne Helm fahren, der volle Schadensersatz zusteht, wenn sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Damit hob das Gericht ein Urteil des Oberlandesgerichtes Schleswig (OLG) wieder auf (siehe Artikel: Helmpflicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ging am gestrigen Dienstag ja durch alle Medien: Es wird keine indirekte Helmpflicht geben! Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in letzter Instanz, dass Radfahrern, die ohne Helm fahren, der volle Schadensersatz zusteht, wenn sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Damit hob das Gericht ein Urteil des Oberlandesgerichtes Schleswig (OLG) wieder auf (siehe Artikel: Helmpflicht durch die Hintertür droht). Die Instanzgerichte entschieden in dieser Frage bundesweit uneinheitlich. Eine höchstrichterliche Klärung war damit notwendig geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Begründung des Urteils hieß es, dass das Tragen eines Schutzhelmes für Radfahrer gesetzlich nicht vorgeschrieben ist und das es auch kein ‚allgemeines Verkehrsbewusstsein‘ gäbe, nachdem ein Fahrradhelm ‚zum eigenen Schutz erforderlich und zumutbar‘ sei. Das Oberlandesgerichtes Schleswig hatte 2013 noch davon gesprochen, ‚<span style="color: #000000;">dass ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm‘ trägt. Laut BGH ist eine solche Einordnung aber nicht zutreffend, denn nach einer Erhebung aus dem letzten Jahr tragen 85% aller Radler keinen Fahrradhelm. Damit hätte ein anderes Urteil gegen das weit verbreitete Rechtsempfinden verstoßen.</span><b> </b></p>
<p style="text-align: justify;">Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (<a href="http://themen.t-online.de/news/adfc" target="_blank">ADFC</a>), der die klagende Radfahrerin unterstützt hatte, begrüßte das Urteil, da es die Rechtssicherheit für die Radler wiederherstellt. Der Bundesgeschäftsführer des ADFC, Burkhard Stork, kommentierte das Urteil so: ‚Wenn ein Radfahrer vollkommen unverschuldet Opfer eines Verkehrsunfalls wird, dann darf ihm niemand seine berechtigten Schadensersatzansprüche streitig machen &#8211; egal, ob mit oder ohne Helm gefahren wurde‘.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist gut so, dass in Zukunft nicht Haftpflichtversicherungen oder Richter über die direkte oder indirekte Helmpflicht entscheiden. Das ist immer noch Aufgabe der Politik und die sieht derzeit keinen Handlungsbedarf, die bestehende Regelung zu ändern. Da aber die Verkehrsdichte und damit auch das Unfallrisiko in den Städten zunehmen, wird die Politik irgendwann gezwungen sein, über die Einführung der Helmpflicht für Radfahrer neu nachzudenken. Bis dahin liegt es in der Eigenverantwortung des Radfahrers, wie und in welchem Umfang er sich selber schützen möchte.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/karlsruhe-hat-entschieden-keine-indirekte-helmpflicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hintergrundinformationen zu ‚&#8220;Bett &#038; Bike&#8220;</title>
		<link>https://radpilot.de/post/hintergrundinformationen-zu-bettbike/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/hintergrundinformationen-zu-bettbike/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 08:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Bett&Bike]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=13526</guid>

					<description><![CDATA[Die meisten von Euch werden das Zertifikat ‚Bett + Bike‘ natürlich kennen und vielen werde ich vielleicht auch nichts Neues erzählen. Aber ich halte diese vom ADFC verliehene Auszeichnung für sehr sinnvoll und wenn ich auf einer mehrtägigen Radtour bin, schaue ich grundsätzlich nach einem ‚Bett + Bike‘-Betrieb für meine Übernachtung. Für diejenigen von Euch, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die meisten von Euch werden das Zertifikat ‚Bett + Bike‘ natürlich kennen und vielen werde ich vielleicht auch nichts Neues erzählen. Aber ich halte diese vom ADFC verliehene Auszeichnung für sehr sinnvoll und wenn ich auf einer mehrtägigen Radtour bin, schaue ich grundsätzlich nach einem ‚Bett + Bike‘-Betrieb für meine Übernachtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diejenigen von Euch, die noch nicht wissen, was diese Bezeichnung alles genau beinhaltet, hier ein paar Hintergrundinformationen:</p>
<p style="text-align: justify;">Das Zertifikat ‚Bett + Bike‘ wird durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) an solche Übernachtungsbetriebe verliehen, die sich als besonders fahrradfreundlich erwiesen haben. Dazu gehören Hotels und Pensionen, aber auch Jugendherbergen, Naturfreundehäuser und Campingplätze. Inzwischen gibt es bereits fast 5.500 solcher Betriebe und die Anzahl wächst stetig weiter. Es sind mehrere Kriterien notwendig, um diese Qualitätsauszeichnung vom ADFC zu erhalten, um das begehrte Schild neben der Eingangstür aufhängen zu dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">So sind Radwanderer auch willkommen, wenn sie nur eine Nacht bleiben möchten. Eine sichere Unterbringung des Fahrrades wird gewährleistet. Werkzeug für kleinere Reparaturen wird zur Verfügung gestellt, genauso wie ein Trockenraum, um Kleidung und/oder Ausrüstung nach einem Regentag wieder zu trocknen. Es werden Radwanderkarten und Informationen über Ausflugsziele in der Umgebung bereitgestellt und es gibt am Morgen ein energieauffüllendes Radlerfrühstück.</p>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell also eine prima Idee des ADFC, die uns Radlern hilft, zielgerichtet eine passende und bedürfnisgerechte Übernachtungsmöglichkeit zu finden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/hintergrundinformationen-zu-bettbike/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ist das Fahrrad-Klima in Deiner Stadt?</title>
		<link>https://radpilot.de/post/wie-ist-das-fahrrad-klima-in-deiner-stadt/</link>
					<comments>https://radpilot.de/post/wie-ist-das-fahrrad-klima-in-deiner-stadt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 18:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[fahrradklima]]></category>
		<category><![CDATA[fahrradklimatest]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://radpilot.de/?p=15376</guid>

					<description><![CDATA[Bereits zum sechsten Male führt der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC, die größte Interessenvertretung der Radfahrer in Deutschland (übrigens auch weltweit!), eine Umfrage zum Fahrrad-Klima in deutschen Städten durch. Unterstützt wird diese Aktion durch Katherina Reiche, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Immer häufiger wird das Fahrrad als modernes Verkehrsmittel innerstädtisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bereits zum sechsten Male führt der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC, die größte Interessenvertretung der Radfahrer in Deutschland (übrigens auch weltweit!), eine Umfrage zum Fahrrad-Klima in deutschen Städten durch. Unterstützt wird diese Aktion durch Katherina Reiche, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Immer häufiger wird das Fahrrad als modernes Verkehrsmittel innerstädtisch genutzt. So ist es die Aufgabe der Städte und Kommunen, sich auf diese Veränderungen einzustellen und die Gemeinden fahrradfreundlicher und dadurch lebenswerter zu machen. Die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen muss aber von uns Radfahrern überprüft werden. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist ein gutes Werkzeug für solch eine Kontrolle und kann den Kommunen wertvolle Hinweise geben. Aus diesem Grund wird die Aktion auch in diesem Jahr vom Bund unterstützt. Mitmachen können (und sollten) alle, die regelmäßig oder gelegentlich mit dem Fahrrad fahren. Die Umfrage ist anonym und der Zeitaufwand beträgt lediglich fünf bis zehn Minuten. Den Fragebogen kann man auf <a href="http://www.fahrradklima-test.de/">www.fahrradklima-test.de</a> online ausfüllen oder ausdrucken.</p>
<p style="text-align: justify;">Der letzte ADFC-Fahrradklima-Test fand im Jahr 2012 statt. 80.000 Radler hatten sich derzeit an der Umfrage beteiligt. 332 Städte und Gemeinden konnten bewertet werden und Münster hatte dabei die Nase vorn.</p>
<p style="text-align: justify;">Die diesjährige Umfrage endet am 30. November 2014. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2015 in Berlin und weiteren Städten der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://radpilot.de/post/wie-ist-das-fahrrad-klima-in-deiner-stadt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
