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	<title>Aachen &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 06:20:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als erste größere Tour in diesem Jahr bin ich die Kaiserroute gefahren. Sie führt quer durch Nordrhein-Westfalen und verbindet die Städte Aachen und Paderborn miteinander. Dabei wird der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als erste größere Tour in diesem Jahr bin ich die Kaiserroute gefahren. Sie führt quer durch Nordrhein-Westfalen und verbindet die Städte Aachen und Paderborn miteinander. Dabei wird der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Dabei führt der 480 km lange Radfernweg an mehreren kulturhistorisch bedeutenden Bauwerken aus verschiedenen Epochen vorbei, wie dem Kloster in Werden, von dem die gesamte Christianisierung im nordwestdeutschen Raum ausging, der Feste Zons, Burg Nideggen, der Wevelsburg und Schloss Neuhaus.</p>
<p>Die Kaiserroute ist ein sehr abwechslungsreicher Radfernweg. Nach dem Start in der Kaiserstadt Aachen führt die Wegstrecke zunächst durch den waldreichen Deutsch-Belgischen Nationalpark und die Voreifel. Bei Düren folgt man dem wunderschönen Rurtal in die Eifel hinein bis Nideggen. Die Berge erscheinen jetzt bereits erschreckend hoch und tatsächlich muss der Radler nun einen steilen Hang mit Serpentinen erklimmen, um in die Kleinstadt Nedeggen zu kommen. Wohl dem, der ein E-Bike oder Pedelec hat! Ich habe mich mit reiner Muskelkraft hinauf gequält, wurde dann aber mit einem phantastischen Blick über das Rurtal von der Burg Nideggen belohnt. Durch die flache Kölner Bucht gelangt man nun zur Erft, der man bis zu den Kohlekraftwerken in Grevenbroich folgt. Bei Zons überquert man den Rhein und es folgt eine teilweise recht beschwerliche Fahrt durch das verdammt hüglige Bergische Land. Ein Passant am Wegesrand erklärte mir mitleidig, dass es keinen Einheimischen mehr gäbe, der sich hier ohne elektrischen Hilfsmotor auf einem Fahrrad bewegen würde. Aber auch ohne elektrische Unterstützung habe ich das annähernd alpine Gelände gemeistert. Nach einer Umrundung des Baldeneysees werden auch die anderen Ruhrstauseen abgeklappert. Bei Bochum-Dahlhausen ist für Technikinteressierte der Besuch des Eisenbahnmuseums sehr zu empfehlen. Bis nach Wickede wird der Ruhr gefolgt, vorbei an alten Burgen und alten Bergwerkstürmen. Nach einem langgezogenen Aufstieg erreicht man den Haarstrang. Bei klaren Sichtverhältnissen hat man von hier aus eine grandiose Weitsicht nach Norden bis hinter Hamm und nach Süden bis weit in das Sauerland hinein. Dann begleitet man für längere Zeit das Flüsschen Möhne, fährt am Möhnsesee entlang und folgt dann etwas später der Alme bis kurz vor Paderborn. Der Radfernweg endet am Dom und der Kaiserpfalz, was einem wieder in Erinnerung ruft, was der eigentliche Grund für diese Radroute gewesen ist.</p>
<p>Die Kaiserroute ist nicht immer gut ausgeschildert. Insbesondere im Kreis Paderborn fehlt eine Beschilderung fast ganz. Man kann sich aber recht gut mit der Ausflaggung des ‚Alme-Radweges‘ behelfen, der hier nahezu dieselbe Streckenführung nutzt. Die Wegstrecke wird auf den Karten des Spiralos vom Bielefelder Verlag recht gut beschrieben. Allerdings haben sich einige Streckenabschnitte seit dem Druck leicht verändert, so dass man an einigen Stellen etwas irritiert ist. Der unten beigefügte GPS-Track sollte den momentan gültigen Streckenverlauf relativ genau wiedergeben. Das Packet beinhaltet auch die Ausweichstrecken, die aktuellen Umleitungen und einige Abstechermöglichkeiten zu Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Überwiegend führt die Strecke auf verkehrsarmen Nebenstrecken, vielfach durch idyllisch gelegene Flusstäler, durch  Auenlandschaften und ausgedehnte Waldgebiete. Es gibt mehrere recht heftige Anstiege, die die Kaiserroute für Kinder eher als ungeeignet erscheinen lässt. Die Steigungen bei Nideggen und Langenberg lassen auch geübte Radler an ihrer Grenzen stoßen.</p>
<p>An zwei Stellen ist der Radfernweg wegen Steinschlags gesperrt und erfordert jeweils, eine größere Umleitung zu fahren (Stand Juni 2013). Das gilt für einen Streckenabschnitt zwischen Schevenhütte und Heistern bei Stolberg sowie den nördlichen Berghang am Hengsteysee unterhalb der Hohensyburg. Die vielbefahrene Umleitungsempfehlung ist leider recht weiträumig angelegt, da gerade an diesem Streckenabschnitt eine Überquerung der Ruhr nicht möglich ist. Die Umleitung führt direkt an der Mündung der Lenne in die Ruhr vorbei und ist nur für den Ruhrtalradweg und Rundkurs Ruhrgebiet ausgeschildert. Beide Fernradwege folgen hier der gleichen Wegstrecke wie die Kaiserroute. Wann die ursprüngliche Fahrstrecke wieder freigegeben werden kann, war nach letzten Informationen noch nicht absehbar.</p>
<p>GPX-Track mit Alternativen, Verbindungen und Umleitungen gibt es <a title="Kaiser-Route Aachen – Paderborn" href="http://radpilot.de/kaiser-route-aachen-paderborn">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pflege der Kaiser-Route wurde eingestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 18:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der interessantesten Radfernwege in Nordrhein-Westfalen war die Kaiser-Route. Sie wurde 1994 eröffnet und führte von Aachen nach Paderborn. Dabei wurde der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Der Radwanderer durchfuhr  Voreifel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine der interessantesten Radfernwege in Nordrhein-Westfalen war die Kaiser-Route. Sie wurde 1994 eröffnet und führte von Aachen nach Paderborn. Dabei wurde der ungefähre Weg Karls des Großen nachvollzogen, als er im 8. Jahrhundert von seiner Aachener Kaiserpfalz auszog, um mit seinem Heer die aufständigen Sachsen unter ihrem Führer Widukind zu besiegen. Der Radwanderer durchfuhr  Voreifel und Eifel, die Kölner Bucht, das Bergische Land, das Ruhrgebiet, das nördliche Sauerland und das Paderborner Land – eine abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Tour. Als ich sie im Frühjahr gefahren bin, hatte ich mich zwischendurch immer mal gewundert, warum einige Streckenabschnitte mangelhaft ausgeflaggt waren. Jetzt erhielten wir die Bestätigung, dass die Kaiser-Route nicht mehr gepflegt wird und die Beschilderung nach und nach abgenommen wird. Eine ehemalige Qualitätsroute wird sterben!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum? Die Kaiser-Route gehörte doch zu den viel befahrenen Vorzeige-Radwegen!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund liegt in der mangelnden Bereitschaft für eine überregionale Zusammenarbeit der Gemeinden. Mehrere Anrainerkommunen (außerhalb des Paderborner Landes, so wurde es betont) waren nicht mehr willens, sich für die Kaiser-Route zu engagieren. Sie wollten sich lieber auf andere regionale Routen konzentrieren. Für die Pflege und das Marketing der Streckenabschnitte sind aber die jeweiligen Gemeinden zuständig. Wenn diese nicht bereit sind, die Qualität des Radweges zu erhalten, dann stellt es das gesamte Projekt infrage – auch wenn die Kaiser-Route das Zeug für einen Radfahrklassiker gehabt hätte!</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Radler hatten sich über die fehlerhafte Markierung und den schlechten Zustand der Radwege bereits beschwert, aber eine Verbesserung dieses Zustandes war leider nicht absehbar. So hat sich die Touristikzentrale Paderborner Land e.V., die federführend für die Kaiser-Route verantwortlich war, dazu entschlossen, die Vermarktung des Radfernweges einzustallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade! Sehr, sehr schade!!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch wenn eine Markierung fehlt, die Wege existieren ja noch. Und auch wenn der Radreiseführer vom Bielefelder Verlag bereits vergriffen ist – in der heutigen Zeit fahren ja schon viele Radwanderer mit der Hilfe von GPS. Also habe ich den zuletzt gültigen GPS-Track  auf unser ‚radpilot.de‘-Seite veröffentlicht. Dort findet man auch verschiedene Alternativrouten und Abstecher, denn wie schon weiter oben erwähnt: ganz eindeutig war der Streckenverlauf nicht. Teilweise musste logisch interpretiert werden. Dennoch kommt man jetzt mit Hilfe dieser Tracks problemlos von Aachen nach Paderborn.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf geht’s – viel Spass!!</p>
<p style="text-align: justify;">Was haltet Ihr denn davon, eine Premium-Radroute einfach so sang- und klanglos sterben zu lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">GPX-Track mit Alternativen, Verbindungen und Umleitungen gibt es <a title="Kaiser-Route Aachen – Paderborn" href="http://radpilot.de/kaiser-route-achen-paderborn/">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen" href="http://radpilot.de/auf-der-kaiserroute-den-spuren-karls-des-grossen-folgen">&gt;&gt;&gt; Auf der Kaiserroute den Spuren Karls des Großen folgen</a></p>
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		<title>Fußball gegen Radfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 11:46:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oder: auf der Suche nach Gemeinsamkeiten Die Fußball-Saison neigt sich langsam dem Ende zu, die Radfahrer-Saison fängt jetzt erst gemächlich an. So wollen wir heute eine Radroute vorzustellen, die beide Freizeitaktivitäten miteinander verbindet: die Deutsche Fußballroute NRW. An diesem Radfernweg scheiden sich die Geister! Wo ist die gemeinsame Schnittmenge von Radwandern und Fußball-Schauen? Wozu eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: auf der Suche nach Gemeinsamkeiten</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fußball-Saison neigt sich langsam dem Ende zu, die Radfahrer-Saison fängt jetzt erst gemächlich an. So wollen wir heute eine Radroute vorzustellen, die beide Freizeitaktivitäten miteinander verbindet: die Deutsche Fußballroute NRW.</p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Radfernweg scheiden sich die Geister! Wo ist die gemeinsame Schnittmenge von Radwandern und Fußball-Schauen? Wozu eine Radroute, die Fußball-Stadien miteinander verbindet? Mario Barth und Dieter Nuhr kritisierten bereits 2014 diese Radroute als Verschwendung von Steuergeldern, da die Einrichtung eines solchen Themenradweg völlig unnütz wäre und die Route auch kaum befahren würde. Als passionierter Radwanderer muss ich gestehen, durchaus fußballinteressiert zu sein. Aber mein letzter Besuch in einem Stadion liegt schon viele, viele Jahre zurück. Da schwinge ich mich tatsächlich lieber auf den Sattel meines Drahtesels und fahre eine Runde durch die Natur – aber nicht zum Fußballspiel. Was halte ich also von dieser Radstrecke? Nun ja, ich möchte es diplomatisch ausdrücken: ich freue mich über jede Radwanderstrecke, auf der man Interessantes und Neues sehen kann. Warum also nicht einmal mit dem Fahrrad auf eine fußballerische Entdeckungsreise quer durch das Land NRW gehen? Und Nordrhein-Westfalen ist ja nun sehr fußball-affin – das Pölen (sprich: kicken) gehört hier quasi zur Kultur. Und der Besuch im Stadion auch. Fußball ist hier Lebensgefühl. Die sorgsam gepflegte Rivalität zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 nimmt im Ruhrpott schon fast religiöse Züge an, die gegenseitige Verachtung der Fans vom 1. FC Köln und Bayer Leverkusen kennt nahezu keine Grenzen!</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz alledem versuche ich, bei der Streckenbeschreibung der 825 km langen ‚Deutschen Fußballroute NRW‘ weitgehend sachlich zu bleiben, schließlich geht es um eine Tour, die die landschaftliche und städtebauliche Vielfältigkeit des Landes zwischen Eifel, Rheinland, Ruhrgebiet und Münsterland erfahren lassen möchte. Abseits der Schmähgesänge, des Jubels und der Depression in den Kampfarenen der Moderne wird es ruhig, gemächlich und beschaulich. Die 15 Fußball-Kultstätten der aktuellen und ehemaligen Bundesliga-Teams  sind hier nur die Ankerpunkte auf einer Reise quer durch das Bundesland, die vom ADFC als Qualitätsroute mit vier Sternen ausgezeichnet wurde. Die taktische Beschilderung der 2010 eröffneten Strecke zeigt ein Fahrrad mit Fußbällen als Räder vor einem gelben Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Anstoß des Radfernweges erfolgt am Tivoli, der Spielstätte der Alemania Aachen, dann wird kurz die nördliche Eifel abgetastet, ehe es mit einem stürmischen Angriff durch den Rhein-Erft Kreis zum einst Müngersdorfer Stadion genannten Spielort dea 1. FC Köln geht (bitte seht es mir nach, dass ich die durch Sponsorenverträge ständig wechselnden Stadion-Namen nicht auf dem Laufenden halte). Eine Flanke über den Rhein bringt uns zur BayArena von Bayer Leverkusen, doch ein Doppelpass führt uns zurück auf die linke Rheinseite nach Mönchengladbach zum Borussia-Park. Durch den Rückraum des Niederrheins geht es nach Krefeld, wo einst Bayer 05 Uerdingen in der Grotenburg-Kampfbahn ums Überleben in der Bundesliga rang. Ein Rückpass über den Rhein bringt den Fußballradler am Messegelände an der Arena von Fortuna Düsseldorf vorbei, ein weiter Querpass führt dann zum Stadion am Zoo, wo der Wuppertaler SV in den 1970er Jahren sein kurzes Gastspiel in der 1. Liga gab. Nach einer Schuss-Fahrt aus dem Bergischen geht es nun entlang der Seitenlinie der Ruhr bis zum Wedaustadion des MSV Duisburg. Hier beginnt das Mittelfeldgeplänkel im Ruhrgebiet: das Rad läuft über das Stadion Niederrhein, wo Rot-Weiß Oberhausen spielt, zwischen dem alten Parkstadion von Schalke 04 und der Arena auf Schalke hindurch zum Ruhrstadion des einst unabsteigbaren VfL Bochum bis hin zum ehemaligen Westfalenstadion der Borussia aus Dortmund, oder wie ihr Stadion-Park momentan gerade heißen mag. Das 2015 eröffnete Deutsche Fußballmuseum in Dortmund ist ein Hauptankerpunkt auf der Strecke, wo der fußballinteressierte Radler eine Halbzeit-Pause machen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiter Abschlag nach Norden führt uns durch das Tor zum Münsterland und zum Preußenstadion vom SC Preußen Münster, einst Gründungsmitglied der Bundesliga. Nun gerät die Route am Teutoburger Wald fast ins Abseits und verlässt sogar die Außenlinie Nordrhein-Westfalens kurzzeitig nach Niedersachsen, ehe auf der Bielefelder Alm, der Spielstätte der DSC Arminia und größtem Stadion Ostwestfalens, der Abpfiff ertönt.</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens: Wem das Radfahren zu sportlich ist, dem sei gesagt, dass sich auch eine beschilderte Auto-Route in Vorbereitung befindet.</p>
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