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		<title>Römer-Lippe-Route eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 20:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Radfernrouten]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Ende April wurde die 295 km lange Römer-Lippe-Route zwischen dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem Römerlager in Xanten eröffnet. Ganz neu ist dieser Radfernweg allerdings nicht, denn er löst die alte Römerroute ab, die auf ähnlicher Streckenführung den möglichen Weg der Römer von Xanten zur Varrusschlacht nachvollzog. Man stößt zwar auf dieser Strecke noch auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ende April wurde die 295 km lange Römer-Lippe-Route zwischen dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem Römerlager in Xanten eröffnet. Ganz neu ist dieser Radfernweg allerdings nicht, denn er löst die alte Römerroute ab, die auf ähnlicher Streckenführung den möglichen Weg der Römer von Xanten zur Varrusschlacht nachvollzog. Man stößt zwar auf dieser Strecke noch auf einige römische Relikte, aber der Ort der Varrusschlacht liegt nach heutigen Erkenntnissen aller Wahrscheinlichkeit nach in Kalkriese bei Osnabrück und damit weit entfernt von der alten Römerroute. Da sich die Strecke weitgehend in Lippenähe befindet, entschloss man sich, die Radroute zu einer Zwei-Themen-Route auszubauen: unter dem Motto ‚Geschichte im Fluß’ widmet sich die Strecke sowohl den römischen Spuren als auch der Wasserwirtschaft rund um die Lippe. Mit vielen Schautafeln, die auf alles Wissenswerte entlang der Route eingehen, wurde der neue Fernradweg aufbereitet. Auch die Streckenführung wurde radfahrfreundlich überarbeitet. Mit dem Teutoburger Wald, dem Sauerland, dem Münsterland, der Metropole Ruhr und dem Niederrhein durchläuft die neue Trasse gleich fünf landschaftliche Regionen und bildet daher ein lohnendes Ziel für alle Radwanderer, die sich sowohl für naturnahes Reisen am Fluss als auch für Geschichte interessieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 27. April 2013 wurde die Römer-Lippe-Route schließlich mit einer neuntägigen Eröffnungstour, die am 5. Mai in Detmold endete, eingeweiht. Radpilot.de wird diese neu gestaltete Route bald vorstellen.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Lauter-Alp-Lindach-Radweg eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 19:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Regionale Routen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchheim]]></category>
		<category><![CDATA[Lauter-Alp-Lindach-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Neckar]]></category>
		<category><![CDATA[Schwäbische Alb]]></category>
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					<description><![CDATA[Lauter-Alp-Lindach-Radweg eröffnet Der 410 km lange Neckartalradweg gilt als einer der Radwander-Klassiker in Baden-Württemberg. Er führt von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim und gilt als sehr reizvoller Flüsseweg. Wenige Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart durchfließt der Neckar im Landkreis Esslingen auch das Städtchen Wendlingen. Hier, direkt am Neckartalradweg, ist der Startpunkt eines neuen Radrundkurses, dem ‚Radweg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lauter-Alp-Lindach-Radweg eröffnet</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der 410 km lange Neckartalradweg gilt als einer der Radwander-Klassiker in Baden-Württemberg. Er führt von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim und gilt als sehr reizvoller Flüsseweg.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenige Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart durchfließt der Neckar im Landkreis Esslingen auch das Städtchen Wendlingen. Hier, direkt am Neckartalradweg, ist der Startpunkt eines neuen Radrundkurses, dem ‚Radweg Lauter-Alp-Lindach’. Am 20. April 2013 wurde er mit einer Eröffnungsfahrt von Kirchheim unter Teck aus eingeweiht. Die neue Variante soll nach dem Willen der Organisatoren zum ‚schönsten Abzweig des Neckartalradweges’ werden. Acht Kommunen unter Federführung der Stadt Kirchheim haben gemeinsam diesen neuen Radweg erschaffen. Er besitzt insgesamt eine Länge von 70 Kilometern, wobei der eigentliche Rundkurs ungefähr 46 Kilometer umfasst. Die restliche Streckenläne rührt von der An bzw. Abfahrt von Wendlingen sowie einem ausgeschilderter Abstecher nach Schlattstall zum Goldloch her. Der Streckenverluf orientiert sich weitgehend am Flusslauf der Lauter und der Lindach und führt durch historisch gewachsene, idyllisch gelegene Orte des Alpvorlandes. Sowohl Weilheim an der Teck als auch Kirchheim unter Teck mit seinem herzöglichen Schloss laden zum Bummeln in ihrer schönen Altstadt ein. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Bernhards-Kapelle in Owen, die Neidlinger Kugelmühle mit ihrer Kugelfabrikation sowie für die kleinen Radwanderer der Wasserspielplatz Lautergarten in Dettingen. Von der Schwäbischen Alb aus hat man einen großartigen Überblick über die umliegende Landschaft. Auch ein kleiner Abstecher zur Quelle der Schwarzen Lauter in Gutenberg ist möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Oberflächenbeschaffenheit des Radweges besteht überwiegend aus Asphalt und festem Schotter. Einige Steigungen müssen zwar schon überwunden werden, aber der höchste Punkt der Strecke liegt gerade einmal bei gut 800 Metern. Die Route sollte somit für jeden Radfahrer zu bewältigen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die S-Bahn mit ihren Haltestationen in Wendlingen am Neckar sowie Kirchheim unter Teck ermöglicht eine einfache An- und Abreise zur Radroute. An der Strecke wurden mehrere E-Bike-Ladestationen errichtet, damit auch das Befahren der Strecke mit Pedelec und E-Bike problemlos möglich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel mit dem Entstehen des ‚Radweges Lauter-Alp-Lindach’ wurde in Lenningen die gesamte Beschilderung für Radfahrer überarbeitet. Mit dem ‚Schwäbischen Albradweg’ und dem ‚Literaturradweg’ kommen in der Markung noch weitere themenbezogene Radwege hinzu.</p>
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		<title>Katastrophale Bewertungen für E-Bikes und Pedelecs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 08:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Bikes/Pedelecs]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[E-Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Pedelecs]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Warentest]]></category>
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					<description><![CDATA[E-Bikes und Pedelecs haben momentan Hochkonjunktur. Noch vor wenigen Jahren rieb ich mir verwundert die Augen, als rüstige Rentner mit ihrem Fahrrad locker an mir vorbei flogen.  Heute sieht man immer mehr dieser motorgetriebenen Fahrräder auf den Straßen und Radwegen. Durch die elektrische Unterstützung werden Fernradwege auch für solche Menschen interessanter, die sich lange Strecken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">E-Bikes und Pedelecs haben momentan Hochkonjunktur. Noch vor wenigen Jahren rieb ich mir verwundert die Augen, als rüstige Rentner mit ihrem Fahrrad locker an mir vorbei flogen.  Heute sieht man immer mehr dieser motorgetriebenen Fahrräder auf den Straßen und Radwegen. Durch die elektrische Unterstützung werden Fernradwege auch für solche Menschen interessanter, die sich lange Strecken auf herkömmlichen Fahrrädern nicht mehr zutrauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider scheinen die E-Bikes und Pedelecs noch erhebliche Kinderkrankheiten zu besitzen. ADFC und Stiftung Warentest prüften jetzt gemeinsam 16 verschiedene Pedelecs auf Fahreigenschaften, Leistung, Sicherheit und Komfort, wobei das Ergebnis erschreckend ausfiel. Gleich neun getestete Elektro-Fahrräder fielen mit der Note ‚mangelhaft‘ durch. Dazu gehören die Fabrikate der Hersteller Leviatec, KTM, Kreidler, Sinus, Flyer, Top Velo, Fischer, Victoria und Raleigh. Bemängelt wurde bei fünf Rädern, dass während der Belastungstests Rahmen, Lenker oder Aufhängung brachen. Das ‚Impulse iRHS‘ von Raleigh sendet so starke elektromagnetische Störwellen aus, dass sogar Polizei- Krankenwagen- und Feuerwehrfunk dadurch beeinträchtigt werden können. Bei anderen Modellen wurden die Bremsen und die Reichweite als unzureichend bewertet. Eine Leistung von 50 km sollte nach Ansicht der Prüfer schon erreicht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Note ‚gut‘ erhielten bei dem Test nur zwei Räder: das Kettler ‚Obra RT‘ sowie der ‚E-Courier SX‘ von Stevens, wobei bei beiden Modellen noch Kritikpunkte angebracht wurden. Das Rad von Stevens besitzt keine optimale Transportmöglichkeit für Gepäck und auch die Gangschaltung ist noch verbesserungswürdig. Das Kettler-Modell ist der Beurteilung nach nicht wendig genug.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit dieser Untersuchung ist, dass die Hersteller an ihren Produkten noch erheblich nachbessern sollten, um sowohl bei der Sicherheit als auch bei Fahrkomfort optimale Ergebnisse zu erzielen. Dabei ist ein hoher Preis kein Garant für bessere Qualität. Die besten Pedelecs waren bei der Untersuchung nicht die teuersten. So bleibt dem Käufer eines E-Bikes nur, das Gerät selber zu testen und sich auf Testergebnisse zu verlassen.</p>
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		<title>Umfrage zum Radfernweg Hamburg &#8211; Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 08:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radfernwege]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Radfernweg]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die Qualität und die Attraktivität des ‚Radfernweges Hamburg – Bremen’ zu verbessern, hat die für den Radweg verantwortliche Arbeitsgemeinschaft auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht. Der ca. 150 km lange Radfernweg, der die beiden größten deutschen Hansestätte verbindet und durch die schöne Landschaft zwischen Weser und Elbe führt, wird von immer mehr Radfahrern genutzt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um die Qualität und die Attraktivität des ‚Radfernweges Hamburg – Bremen’ zu verbessern, hat die für den Radweg verantwortliche Arbeitsgemeinschaft auf seiner Internetseite eine Umfrage veröffentlicht. Der ca. 150 km lange Radfernweg, der die beiden größten deutschen Hansestätte verbindet und durch die schöne Landschaft zwischen Weser und Elbe führt, wird von immer mehr Radfahrern genutzt. Die Strecke ist überwiegend flach, wobei es die Harburger Berge für norddeutsche Verhältnisse ziemlich in sich haben! Die absoluten Highlights sind natürlch die beiden altehrwürdigen Hansestädte Hamburg und Bremen mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Sie bilden jeweils den Start- bzw. Endpunkt der Tour.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer diesen Radfernweg bereits gefahren ist, sollte sich einmal ein paar Minuten Zeit nehmen und die Fragen kurz beantworten. Möglicherweise hilft es ja, die Qualität der Route noch mehr zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Link zur Umfrage:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de/navigation/umfrage-2013.html">http://www.radfernweg-hamburg-bremen.de/navigation/umfrage-2013.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Hochwasserschäden in Ost- und Süddeutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 06:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elberadweg]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch das verheerende Hochwasser sind auch mehrere Radfernwege durch Schäden betroffen. Weite Strecken des Elb- und Saaleradweges sind zurzeit unpassierbar. Aber auch den Süden Deutschlands hat es erwischet. So wird vom Bodensee-Königssee gemeldet, dass in Piding im Berchtesgadener Land eine Umleitung eingerichtet wurde, weil es in der Saalschau von Bichlbruck bis zum Marzoller Steg größere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Durch das verheerende Hochwasser sind auch mehrere Radfernwege durch Schäden betroffen. Weite Strecken des Elb- und Saaleradweges sind zurzeit unpassierbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch den Süden Deutschlands hat es erwischet. So wird vom Bodensee-Königssee gemeldet, dass in Piding im Berchtesgadener Land eine Umleitung eingerichtet wurde, weil es in der Saalschau von Bichlbruck bis zum Marzoller Steg größere Schäden durch die Wassermassen gegeben hat. Der Radweg wird hier noch für mehrere Wochen nicht befahrbar sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch im Pfaffenwinkel auf der zu Steingaden-Fronreiten gehörenden Königsstrasse müssen größere Schäden behoben werden, so dass die Wegstrecke dort nicht genutzt werden kann. Eine Umleitung ist auch hier eingerichtet.</p>
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		<title>Helmpflicht durch die Hintertür</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 17:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[ADFC]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein trägt derjenige Fahrradfahrer Mitschuld an den Kopfverletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, wenn er keinen Fahrradhelm trägt. Das gilt auch für den Fall, wenn er keinerlei Schuld am Unfall trägt (Az.: 7U 11/12). In dem vorliegenden Fall war eine Radfahrerin aufgrund einer plötzlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein trägt derjenige Fahrradfahrer Mitschuld an den Kopfverletzungen, die er sich bei einem Verkehrsunfall zugezogen hat, wenn er keinen Fahrradhelm trägt. Das gilt auch für den Fall, wenn er keinerlei Schuld am Unfall trägt (Az.: 7U 11/12).</p>
<p style="text-align: justify;">In dem vorliegenden Fall war eine Radfahrerin aufgrund einer plötzlich geöffneten Autotür gestürzt. Sie zog sich dabei eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung zu. Das Gericht entschied, dass der Radlerin eine 20 prozentige Mitschuld trifft, da das Tragen eines Helms die Kopfverletzung vermieden oder zumindest gemindert hätte. In der Urteilsbegründung hieß es weiter: es muss „grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen diese Begründung nahm Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des ADFC, entschieden Stellung. Da 90% aller Radfahrer keinen Helm tragen, würde das ja bedeuten, dass 90% aller Radfahrer auch keine verständigen Menschen seien, meinte Syberg gegenüber der Rheinischen Post. Die Entscheidung käme der Einführung der Helmpflicht durch die Hintertür gleich. Eine indirekte Helmpflicht aber wäre „nicht in Ordnung und darf auch nicht so stehen bleiben!“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club ADFC, die wichtigste  Interessenvertretung der Radfahrer in Deutschland, möchte nun die verunfallte Klägerin bei einer Revision beim Bundesgerichtshof unterstützen, um die Aufhebung dieses Urteils erwirken zu können.</p>
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		<title>Das Ende der Dynamo-Pflicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 18:09:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamopflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradbeleuchtung]]></category>
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					<description><![CDATA[Den meisten Radlern ist es bekannt: ein jedes Fahrrad muss eine Lichtmaschine, herkömmlich auch Dynamo genannt, besitzen. Wer nur eine aufsteckbare Akku-Beleuchtung besitzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Als normal denkender Mensch fragt man sich nun: Warum? Diese Akku-Lampen sind genauso hell, teilweise sogar heller, als die mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den meisten Radlern ist es bekannt: ein jedes Fahrrad muss eine Lichtmaschine, herkömmlich auch Dynamo genannt, besitzen. Wer nur eine aufsteckbare Akku-Beleuchtung besitzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Als normal denkender Mensch fragt man sich nun: Warum? Diese Akku-Lampen sind genauso hell, teilweise sogar heller, als die mit Muskelkraft betriebenen Dynamo-Lampen und sie brennen sogar, wenn das Fahrrad steht. Also warum sind diese Lampen nicht erlaubt? Die Lösung ist simpel: weil sie (noch) nicht zugelassen sind! Die deutsche Bürokratie ist gründlich, gnadenlos und manchmal ziemlich unverständlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrund war bislang wohl der, dass man nicht zuverlässig davon ausgehen konnte, dass die gespeicherte Energie auch wirklich für die Fahrt ausreichen würde. Mit einem Dynamo ist man autark und Ersatzbatterien zählen einfach nicht! Die noch aus den 70er Jahren stammende Dynamo-Pflicht gibt es in dieser Form in keinem anderen europäischen Land. Ein Fahrradhändler erzählte mir, er hätte Polizisten wegen des Lampen-Problems befragt, denn viele der neu in den Handel kommenden Räder besitzen heutzutage gar keinen Dynamo mehr. Diese hätten unisono geantwortet, dass sie wegen einer Akku-Lampe keinen Strafzettel ausfüllen würden, denn es wäre eigentlich nur wichtig, dass überhaupt Licht an dem Tretfahrzeug brennen würde! Aber kann man das so glauben? Was ist, wenn ich an einen besonders eifrigen Gesetzeshüter gerate, der gerade einen schlechten Tag hat und dem meine Visage einfach nicht passt? Ein anderer Fahrradhändler behauptete, er hätte gehört, in Bayern hätte ein Gericht einen Akku-Lampen-Radler verurteilt, weil das blendende Licht angeblich einen Autounfall verursacht hätte. Gerüchte oder Wahrheit? Worauf kann man sich verlassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist glücklicherweise (wahrscheinlich) in naher Zukunft egal, denn das Recht soll jetzt der lange praktizierten Realität angepasst werden!</p>
<p style="text-align: justify;">Der bei uns Radlern nur bedingt beliebte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat eine Gesetzesinitiative auf den Weg gebracht, nach der neben den herkömmlichen dynamobetriebenen Leuchten auch die modernen Akku-Lampen erlaubt werden sollen. Die Abstimmung über die Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung soll am Freitag, dem 5. Juli 2013 im Bundesrat erfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegenüber der ‚Saarbrücker Zeitung‘ erklärte Ramsauer:  &#8222;Viele Radler sind bereits heute mit Akku-Beleuchtung unterwegs &#8211; im Grunde rechtswidrig, obwohl die Beleuchtung oft heller als alte Dynamo- Lichter und vor allem auch im Stehen sichtbar ist.“ Der CSU-Politiker möchte, dass &#8222;Millionen von Radlern auf rechtssicherem Boden fahren, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Na, also! Geht doch! Sehr geehrter Herr Ramsauer, das haben Sie dieses Mal gut gemacht!</p>
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		<title>Deichradweg bei Meerbusch fertiggestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2013 10:58:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meerbusch]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Umleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2011 war ein langes Teilstück auf dem linksrheinischen Deich bei Meerbusch, gegenüber vom Flughafen Düsseldorf, nicht mehr befahrbar. Der Deich, der bereits aus den 1920er Jahren stammt und damals nicht ausreichend verdichtet wurde, entsprach nicht mehr dem heutigen Standard und hätte keinen ausreichenden Hochwasserschutz mehr geboten. Jetzt wurde im Mai, pünktlich zur Radfahrersaison, das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit 2011 war ein langes Teilstück auf dem linksrheinischen Deich bei Meerbusch, gegenüber vom Flughafen Düsseldorf, nicht mehr befahrbar. Der Deich, der bereits aus den 1920er Jahren stammt und damals nicht ausreichend verdichtet wurde, entsprach nicht mehr dem heutigen Standard und hätte keinen ausreichenden Hochwasserschutz mehr geboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt wurde im Mai, pünktlich zur Radfahrersaison, das Teilstück zwischen Langst-Kierst und Krefeld fertig gestellt und dem Verkehr übergeben. Der Weg auf dem Deich ist eine wirkliche ‚Sightseeing-Strecke‘, denn sie ermöglicht einen wunderschönen Blick auf den Rhein und bedeutet für die Stadt Meerbusch auch eine touristische Aufwertung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der drei Meter breite Fuß- und Radweg, auf dem die beiden Radfernwege ‚Rhein-Radweg‘ und ‚Erlebniswelt Rheinschiene‘ verlaufen, wurde mit einem besonderen glatten, engfugigen Pflaster ausgestattet, damit es auch für Inline-Skater nutzbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Von Seiten der Stadt Meerbusch erwartet man, dass Ende des Jahres 2013 auch der letzte Deichabschnitt zwischen Büderich und Düsseldorf-Lörick saniert und fertig gestellt ist und die gesamte Rheinfront somit auf einer Länge von 11 Kilometern befahren werden kann.</p>
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		<title>Umleitung des Rheinradweges und des R6 bei Biblis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2013 13:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umleitungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hochwasser im Sommer 2013 hat auch am Rhein erhebliche Schäden hinterlassen. So drohte Anfang Juni der Deich nahe dem hessischen Biblis zu bersten. In diesem Fall wäre die gesamte Gemeinde überflutet worden. Im Gegensatz zu mehreren Orten an der Elbe blieb Biblis jedoch dieses Schicksal erspart. Der Deich wurde auf einer Länge von 500 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Hochwasser im Sommer 2013 hat auch am Rhein erhebliche Schäden hinterlassen. So drohte Anfang Juni der Deich nahe dem hessischen Biblis zu bersten. In diesem Fall wäre die gesamte Gemeinde überflutet worden. Im Gegensatz zu mehreren Orten an der Elbe blieb Biblis jedoch dieses Schicksal erspart. Der Deich wurde auf einer Länge von 500 Metern mit zehntausenden von Sandsäcken verstärkt und erhöht. So hielt er den Wassermassen des Rheines stand. Dennoch hatte der Deich durch das Sickerwasser schwer gelitten und muss nun schleunigst saniert werden. Das bereits stillgelegte Kernkraftwerk von Bibils war nach offiziellen Informationen nie in Gefahr, da es auf einen erhöhten Sockel gebaut wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sanierungsarbeiten wurden sofort begonnen und so musste auch der rheinnahe Radweg längerfristig gesperrt werden. Das betrifft den rechtsrheinischen Part der Veloroute Rhein/Rhin (Teil des Rheinradweges) sowie den Hessischen Radfernweg R6 im Landkreis Bergstraße. Eine ungefähr 10 Kilometer lange Umleitung über Nordheim, Wattenheim und Biblis wurde eingerichtet. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2014 dauern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Änderung der Beleuchtungsvorschriften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2013 20:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist es also vollbracht! Die Dynamopflicht für Fahrräder in Deutschland ist aufgehoben! Der Bundesrat stimmte am 5. Juli 2013 einer Empfehlung des Bundesverkehrsausschusses zu, nach der neben den altbekannten Dynamos, im Amtsschimmel-Deutsch auch Lichtmaschinen genannt, auch bestimmte batteriegetriebene Fahrradlampen erlaubt sind. Stopp! Stimmt nicht ganz! Die Stromspeicher müssen wiederaufladbar sein, um unnötigen Batterieschrott, immerhin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun ist es also vollbracht! Die Dynamopflicht für Fahrräder in Deutschland ist aufgehoben! Der Bundesrat stimmte am 5. Juli 2013 einer Empfehlung des Bundesverkehrsausschusses zu, nach der neben den altbekannten Dynamos, im Amtsschimmel-Deutsch auch Lichtmaschinen genannt, auch bestimmte batteriegetriebene Fahrradlampen erlaubt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Stopp! Stimmt nicht ganz! Die Stromspeicher müssen wiederaufladbar sein, um unnötigen Batterieschrott, immerhin schwer zu entsorgender Sondermüll, zu vermeiden. So sind jetzt Leuchten mit sogenannten ‚wiederaufladbare Energiespeichern‘ – der Normalbürger sagt einfach ‚Akku‘ dazu – am Fahrradvehikel zugelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine wichtige und folgenschwere Änderung: hatte der Gesetzgeber doch zuvor Sorge, der ‚wiederaufladbare Energiespeicher‘ könnte möglicherweise nicht ausreichen und eine Nachtfahrt damit jäh im Stockdunklen enden. Der von der Elektrizität verlassene Radler könnte sich möglicherweise verirren, oder das Fahrrad könnte als unbeleuchtetes Fahrzeug den anderen Verkehr massiv gefährden. Also wurden Lampen mit Akkus in Deutschland nicht zugelassen, obwohl viele Neuräder bereits auf diese Art verkehrsunsicher ausgerüstet, verkauft werden und wurden!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist die Pflicht, ein Fahrrad mit einem Dynamo – Korrektur: einer aktiven lichttechnischen Einrichtung auszurüsten, gekippt worden! Oder sagen wir es anders: das Gesetz wurde einfach der Realität angepasst, wie sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ausdrückte. Doch halt – es regt sich Wiederstand, und das ausgerechnet durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), der agilen Interessenvertretung des Radfahrervolkes.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber warum?</p>
<p style="text-align: justify;">Der stellvertretende Bundesvorsitzende des Radler-Verbandes, Gereon Broil, kritisierte die Gesetzesvorlage ungewöhnlich scharf und ungestüm:</p>
<p style="text-align: justify;">„Dass die Beleuchtungsvorschriften erneuert werden müssen, steht außer Frage. Der Vorschlag aus Niedersachsen ist aber wenig durchdacht und voller Widersprüche – kurz: ein absoluter Schnellschuss!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Laut dem neuen Gesetzestext müssen die nun zugelassenen wiederaufladbaren Energiespeicher – also Akkus – mittels einer Anzeige ‚dem Fahrer die Kapazität sinnfällig anzeigen‘, damit die Nachtfahrt nicht jäh im Stockdunklen endet (siehe oben). Das Problem dabei ist nur: keine der heute eingesetzten Rückleuchten und nur sehr wenige Scheinwerfer haben solch eine ‚sinnfällige Kapazitätsanzeige‘. Eine einfache Warnleuchte reicht dabei nämlich nicht aus! Aha, also bleibt erst einmal alles weitgehend beim Alten: fast alle heute gebräuchlichen Akku-Leuchten bleiben verboten! Na, prima – viel Rauch um nichts!</p>
<p style="text-align: justify;">Anstatt die Gesetzeslage der Realität anzupassen, wurde eine überholte Anordnung nur durch eine wirklichkeitsfremde ausgetauscht. Oder, wie es Gereon Broil süffisant ausdrückte: „Eine Vorschrift, deren Einhaltung nicht kontrolliert wird, durch eine neue zu ersetzen, die nicht kontrolliert werden kann, ist keine sinnvolle Lösung!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Er kritisierte weiter, dass weder der ADFC, noch andere Fahrradverbände, noch die Zweiradindustrie, ob der Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) angehört wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Daneben gibt es aber bereits seit einiger Zeit seitens des Bundesverkehrsministeriums Pläne für eine groß angelegte Reform der Fahrradbeleuchtungsvorschriften. Diese sollte ursprünglich bereits im Frühjahr 2013 den entsprechenden Gremien zur Abstimmung vorgelegt werden. Der Termin jedoch, wen wundert’s bei der deutschen Politik, verzögerte sich erheblich und so kam die niedersächsische Gesetzesinitiative der bundesdeutschen Beleuchtungsreform zuvor.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ADFC hatte deshalb vergeblich an den Bundesrat appelliert, der jetzigen Gesetzesvorlage nicht zuzustimmen und zunächst die besagte Reform abzuwarten – in der Hoffnung, dass diese dann doch irgendwann genügend fundamentiert und ausgereift ausgearbeitet worden wäre. Dann wäre uns allen doch ein sinnfälliges Lichtlein aufgegangen, egal, ob mittels wiederaufladbare Energiespeicher, Lichtmaschine oder mit aktiver lichttechnischer Einrichtung!</p>
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