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	<title>Silke unterwegs &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Immer wieder die gleichen Leute&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 12:07:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Sonnenkind habe ich auf meinen Radtouren fast immer gutes Wetter. Als ich die Radroute ‚Liebliches Taubertal‘ – und zwar den Sportiven und den Klassiker – fuhr, hatte ich nur einmal mit Regen zu tun und das war am letzten Tage, gute 30 Kilometer von meinem Zielort Wertheim entfernt. Und dieser Schauer dauerte keine fünf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als Sonnenkind habe ich auf meinen Radtouren fast immer gutes Wetter. Als ich die Radroute ‚Liebliches Taubertal‘ – und zwar den Sportiven und den Klassiker – fuhr, hatte ich nur einmal mit Regen zu tun und das war am letzten Tage, gute 30 Kilometer von meinem Zielort Wertheim entfernt. Und dieser Schauer dauerte keine fünf Minuten – war also eigentlich keine Erwähnung wert! Ich suchte kurz Schutz unter dem frischen Laubdach eines Baumes, unter dem sich bereits ein Pärchen untergestellt hatte. Ich fragte, ob ich mich kurz dazugesellen könnte und es entwickelte sich ein kurzes Gespräch. Die beiden kamen aus Freiburg und machten ihren ersten Fahrradurlaub. Die Räder waren brandneu und funkelten noch. Das Ehepaar hatte sich in ein festes Hotel einquartiert und startete von dort aus zu Tagesetappen. So wollten sie das Radfahren ausprobieren. Wenn das was für sie sein sollte, dann würden sie auch mal eine längere Route am Stück fahren wollen. Heute hatten sie bereits 20 Kilometer hinter sich und wollten noch bis Wertheim – und flugs zurück zum Hotel. ‚Oy‘, bemerkte ich, das ist ja schon `ne gewisse Strecke!‘ – ‚Och nö‘, kam es zurück, sind ja bloß noch 30 Kilometer bis Wertheim…‘ – Na ja, stimmt natürlich, aber die ganze Strecke dann auch wieder zurück? Als ungeübte Anfänger? Respekt! Nun gut, sie hatten gute Räder und einen unbesiegbaren Optimismus – das kann schon helfen!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Regen hörte auf, wir radelten weiter. Ich schaute mir die sehenswerte Altstadt von Tauberbischofsheim an, und wenig später kamen die beiden, äußerst gut gelaunt, von hinten wieder an mir vorbeigeflogen. Ja, sie hätten noch einen kurzen weiteren Abstecher in ein kleines Örtchen gemacht, aber jetzt wird ordentlich Gas gegeben! Nur wenige Kilometer danach sah ich sie erneut, als sie – nicht mehr ganz so elanvoll – am Wegesrand eine kleine Rast machten. Auch ich machte ein paar kleine Abstecher und so war ich wieder hinter ihnen, als ich 10 Kilometer vor Wertheim wiederum auf die beiden stieß, als ihr Tempo bereits stark nachgelassen hatte und die einstige Frische vollständig aus ihren Gesichtern gewichen war! ‚Wir sehen uns in Wertheim auf dem Marktplatz‘, rief ich den beiden im Vorbeihuschen noch zu und es kam nur noch zu einer müden ‚Ist recht‘-Antwort.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war bereits fertig mit meinem Tour-Abschluss-Mahl auf dem Wertheimer Marktplatz, als das Ehepaar endlich eintraf, ihre Velos mühsam durch die Altstadt schiebend. Sie setzten sich ermattet zu mir. Nein, sie würden nun doch mit dem Zügle zurückfahren. Man hätte sich schon erkundigt und noch etwas Zeit. Wir unterhielten uns lebhaft: über ‚unglückselige Deppen‘, die bei Hochwasser in Freiburg in die Dreisam fuhren und ertranken, weil sie das Ufer nicht mehr erkennen konnten, über die Zielsetzung der nächsten Tage und darüber, welcher Kuchen wohl am besten schmecken würde. Nach einer Dreiviertelstunde trennten sich dann unsere Wege – dieses Mal endgültig!</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist nun der tiefere Sinn dieser eigentlich belanglosen Geschichte, die Moral oder die Quintessenz? Denn ich wollte mich nun wirklich nicht über ihre nachlassenden Kräfte amüsieren – es geht mir um andere Kleinigkeiten:</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens: obwohl man alleine oder zu zweit auf dem Fahrrad vor sich hin strampelt, lernt man dennoch sehr leicht und sehr häufig Menschen kennen. Man hat sofort eine gemeinsame Basis und kommt so schnell ins angeregte Gespräch. Die Radwanderer sind halt eine große kommunikative Familie!</p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens: Manche andere Radler trifft man auch über größere Entfernungen immer wieder. Ich erinnere mich an Begegnungen auf dem Bodensee- und Weserradweg, auf denen ich sogar über mehrere Tage hinweg immer die gleichen Leute traf. Eine amüsante Randerscheinung bei längeren Radtouren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mir sicher, auch Ihr könntet solche oder ähnliche Anekdoten erzählen.</p>
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		<title>Letzte Sommersonnenstrahlen &#8211; eine Radtour im Frühherbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 14:35:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[BruceWillis]]></category>
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					<description><![CDATA[…und die Frage: Was ist ‚Die Haard‘: Eine Actionfilmserie, ein Naturpark oder eine Rockband? Die Radwandersaison neigt sich ihrem Ende. Es ist Oktober geworden und noch einmal schwinge ich mich auf meinen Sattel, um auf der Römer-Lippe-Route die herbstliche Stimmung einzufangen. Dieser Radfernweg ist erst ein gutes Jahr alt. Aber mit seiner Wegführung, seinen Rastplätzen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">…und die Frage: Was ist ‚Die Haard‘: Eine Actionfilmserie, ein Naturpark oder eine Rockband?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Radwandersaison neigt sich ihrem Ende. Es ist Oktober geworden und noch einmal schwinge ich mich auf meinen Sattel, um auf der Römer-Lippe-Route die herbstliche Stimmung einzufangen. Dieser Radfernweg ist erst ein gutes Jahr alt. Aber mit seiner Wegführung, seinen Rastplätzen und seiner Beschilderung haben sich die Verantwortlichen offenkundig Mühe gegeben – die Route macht Spaß! Auch das Wetter spielt heute mit: es ist ausgesprochen schön. Morgens ist es zwar noch empfindlich kühl und der feuchte Dunst hebt sich nur mühsam von den Wiesen und Feldern. Doch bald schon bricht die Sonne durch und lässt aus dem zunächst trüben Vormittag einen goldenen Herbsttag werden. Der Laurenz blinzelt durch das herbstlich bunte Laub an den Bäumen und man mag sich gar nicht vorstellen wollen, wie ungemütlich, kalt und nass es bereits in wenigen Wochen sein wird. Doch heute wird das Thermometer noch einmal knapp über die 20° steigen – perfektes Radfahrwetter, um noch einmal in der Natur die Seele baumeln zu lassen. Heute geht es durch den Naturpark ‚Die Haard‘. Die waldreiche und fast gänzlich unbebaute Hügellandschaft nördlich vom Ruhrgebiet verlangt mir einiges ab und immer wieder denke ich an Bruce Willis, der in der fast gleichgeschriebenen Actionfilmreihe den ununterbrochenen kämpfenden Helden mimt. Englisch ausgesprochen klingt ‚Die Hard‘ natürlich auch viel cooler! Aber kämpfen muss ich hier zum Teil auch ganz ordentlich – bergauf und bergab geht es über unbefestigte Pfade durch die bunte Herbstlaublandschaft. Ich versuche durch geschicktes Manövrieren meines Rades die trockenen Blätter mit den Reifen zu treffen. Kratsch – ein Treffer! Kratsch-kratsch – ein Doppeltreffer! Da plötzlich steht ein Fuchs vor mir &#8211; mitten auf dem Weg. Erschrocken schaut er mich mit seinen schwarzen Äugelchen an, um dann panisch und schnell im Dickicht des Unterholzes zu verschwinden! Kurze Zeit später dröhnt ein Kreischen und Gejohle durch den Wald. Ich erkenne eine Kindermeute von höchstens achtjährigen Rackern, die ausgelassen wild  durch die Haard toben – ein Klassenausflug! Die junge Lehrerin versucht noch hektisch und sichtlich überfordert, die ungeordnete Kinderschar zu warnen: ‚Vorsicht, ein Radfahrer!! Geht zur Seite!!‘  Doch keiner der rennenden, schreienden und laut lachenden süßen Rasselbande scheint diesen Worten wirklich Gehör zu schenken. Ich komme dennoch unbeschadet an ihnen vorbei. Armes Füchslein, so denke ich bei mir, bleib in Deinem Versteck! Das wird gleich sehr aufregend für Dich – aber glaube mir: diese Meute will überhaupt nichts von Dir! Ich kreuze eine Asphaltstraße, die zu einem stillgelegten Bergwerk führt – mitten im Nirgendwo! Der riesige Parkplatz neben dem geschlossenen Eingangstor ist verwaist, Bäume wuchern darauf. Verkehrsschilder am Straßenrand sind kaum noch sichtbar, umgekippte Baustämme ragen auf die nicht mehr gebrauchte Fahrbahn. Früher war auf dieser Straße richtig viel los – heute holt sich die Natur ihr Refugium zurück. Ein wahrlich surrealer Ort! So führt mich mein Weg weiter durch den Wald in Richtung Westen und ein bisschen Wehmut ergreift mein Gemüt. Bald bin ich am Ziel der Reise, bald ist die Radwandersaison endgültig vorbei. Es ist Herbst!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grenzerfahrung in wunderschöner Landschaft: die Hochrhön</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2014 09:29:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wuchte mich, mein Fahrrad und mein Gepäck über die hessische Hochrhön. Der Ort Wüstensachsen liegt hinter mir und auf der Karte zeigen dreieckige Pfeile, dass es hier lange und erheblich bergauf geht. Eine Fliege gesellt sich als Mitfahrer zu mir und setzt sich genau auf meine Karte. Bei der langsamen Geschwindigkeit am Berg wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich wuchte mich, mein Fahrrad und mein Gepäck über die hessische Hochrhön. Der Ort Wüstensachsen liegt hinter mir und auf der Karte zeigen dreieckige Pfeile, dass es hier lange und erheblich bergauf geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Fliege gesellt sich als Mitfahrer zu mir und setzt sich genau auf meine Karte. Bei der langsamen Geschwindigkeit am Berg wird sie ja auch nicht vom Fahrtwind vertrieben. Sie schimmert leicht bläulich und scheint die Wegstrecke, die jenseits der Thüringer Hütte hinein nach Bayern führt, intensiv studieren zu wollen.  Gemächlich tapst sie der rot eingezeichnete Linie entlang. Doch die Route scheint ihr doch nicht so recht zu gefallen! Nach drei bis vier Minuten macht sich wieder auf und entschwindet in Sekundenbruchteilen aus meinem Sichtfeld. Sehr lang war unsere gemeinsame Wegstrecke nicht – sie wird den Weg zurück nach Hause finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wälder der Rhön sind kühl und erscheinen schon fast düster. Der diesjährige August ist eigentlich von besonderer Hitze geprägt. Das Wetter ist aufgelockert und schön – und die Landschaft ist traumhaft. Allerbeste Bedingungen für das Radwandern. Neben mir rauscht die Ulster. Ihre Quelle liegt am Heidelstein in rund 815 m Höhe nur zwei Kilometer entfernt. Trotzdem bahnen sich bereits reichliche Wassermassen ihren Weg durch das steinige Geröll des Waldes. Der noch junge Flusslauf hat hier bereits eine tiefe Furche im Hang hinterlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen zeigt mir die Karte das elfte von insgesamt dreizehn Dreiecken an. Die meisten Anstiege scheine ich geschafft zu haben. Aber ich wundere mich, welchen besonderen Abschnitt diese Dreieckspfeile symbolisieren sollen. Eigentlich geht es hier stetig und fortwährend immer nur bergauf! Mein Tacho zeigt gerade mal  7 km/h, manchmal auch nur 5 – da ist man ja fast zu Fuß schon schneller! Und jetzt wechselt der Belag auch noch vom Asphalt zum Schotter, was die Sache auch nicht einfacher macht! Glücklicherweise weht der Wind von hinten und es geht keuchend weiter den Berg hinauf &#8211; Meter für Meter, Pedalumdrehung für Pedalumdrehung, dem höchsten Punkt entgegen. Eine gefühlte Ewigkeit!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kühe schauen mich wiederkäuend, verständnislos und doch neugierig an, als wollten sie mich fragen: ‚Was machst Du denn hier?‘  Obwohl ich den Rhön-Radweg fahre, begegne ich hier oben keinem anderen Radwanderer mehr. Nur der ein oder andere Mountainbiker hat sich hier in die Hochrhön gewagt, ansonsten ist hier keine Menschenseele. Die Grillen zirpen aufgeregt am Wegesrand, aber so viel ist sicher: sie sind weniger aus der Puste als ich! Vor mir steht ein Sendemast. Aus dem Tal hatte ich schon respektvoll zu ihm aufgeschaut – nun bin ich ihm schon recht nahe gekommen. Viel weiter hoch wird es nicht mehr gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich, an der Grenze zu Bayern, wo der Naturpark ‚Hessische Hochrhön‘ nahtlos in das bayrische Naturschutzgebiet ‚Lange Rhön‘ übergeht, erreiche ich ein weites Hochplateau mit ausgedehnten Wiesen und relativ wenig Bäumen. Jetzt kann ich mein treues Radl  rollen lassen. Phasenweise geht es sogar etwas abwärts, bis ich die Thüringer Hütte erreiche. Hier gibt es einen gigantischen Fernblick über die bayerische Umgebung nach Süden – eine tolle Entschädigung für alle Mühen und Qualen.  Diesen Ausblick genieße ich mit einer bayerischen Leberknödelsuppe und Thüringer Bratwürsten – nur das Hessische kommt bei dieser Mahlzeit zu kurz. Zu mir gesellt sich ein Pärchen, das – wie klein ist doch die Welt – aus einem Nachbarort meiner nördlichen Heimat stammt! Die beiden machten nach einer ausgedehnten Wanderung auf der vollen Terrasse Pause. Und ich wundere mich, wo auf einmal die vielen Menschen herkommen, die man zuvor doch überhaupt nicht gesehen hatte!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach meiner Rast stürze ich mich mit einer saustarken Sausefahrt aus der Hochrhön wieder hinab! Fünfeinhalb Kilometer bei 10% Gefälle – das hat riesig großen Spaß gemacht!!</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Für Radwanderer ist der Rhön-Radweg eine tolle Strecke in einer wunderschönen Landschaft mit atemberaubenden Ausblicken – aber man sollte genügend Kondition oder ein E-Bike/Pedelec mitbringen!</p>
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		<title>Geschichten von der Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Elberadweg]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Einst war die Elbe im Norden auch Grenzfluss zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Und auch heute noch trennt der Strom hier die Bundesländer Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Einige Wachtürme haben sich aus der alten Zeit noch erhalten. Auf dem ElbeRadWeg radelt man direkt an ihnen vorbei. Einer dieser Wachtürme ist sogar offen und beherbergt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einst war die Elbe im Norden auch Grenzfluss zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Und auch heute noch trennt der Strom hier die Bundesländer Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Einige Wachtürme haben sich aus der alten Zeit noch erhalten. Auf dem ElbeRadWeg radelt man direkt an ihnen vorbei. Einer dieser Wachtürme ist sogar offen und beherbergt eine Fotoausstellung, die zeigt, wie es hier noch in den 1980er Jahren ausgesehen hat. Die Bilder hinterlassen ein mulmiges Gefühl. Auf dem Deich waren hohe metallene Gitterzäune aufgestellt, martialisch wirkende, grimmig dreinschauende  Soldaten patrouillierten am Todesstreifen und an den wenigen innerdeutschen Grenzübergängen wurden Mensch und Fahrzeug auf das Gründlichste durchleuchtet. Außer den alten Wachtürmen erinnert heute glücklicherweise nichts mehr an diese unsägliche Zeit. Die Zäune und die Grenzer sind verschwunden, die Elbtalaue ist jetzt Naturschutzgebiet und der stille Strom wirkt idyllisch und friedlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch bei Neu-Bleckede, bereits drei Kilometer auf niedersächsischem Gebiet, aber noch auf der rechten Seite der Elbe, steht noch ein Wachturm und verwundert fragte ich meinen Wirt in Stiepelse, was es denn mit diesem Turm auf sich hätte. Und der kann ins Erzählen!</p>
<p style="text-align: justify;">‚Tja, es fragen viele nach diesem Wachturm mitten in Niedersachsen. Nene, da verlief früher schon die Grenze.  Ist eine lange Geschichte (die ich hier nur verkürzt wiedergebe; Anm. des Autors). Das entstand alles aus einer Karnevalslaune heraus. Der niedersächsische Karnevalsprinz  und gleichzeitige Innenminister kam Anfang der 90er zu Besuch und aus einer Bierlaune heraus wurde er gefragt, wie man als Gemeinde nach Niedersachsen integriert werden könne. Ja klar, geht das – ganz einfach, meinte der Prinzen-Innenminister, und schwupps – hatten sieben Gemeinden die Heimholung nach Niedersachsen imitiert. Gut – Niedersachsen entstand als Land erst nach dem Zweiten Weltkrieg – aber als Nachfolge des Landes Hannover, dem Freistaat Braunschweig, dem Freistaat Oldenburg sowie dem Herzogtum Schaumburg-Lippe. Und im 19. Jahrhundert gehörte das gesamte Gebiet hier einmal zu Hannover. Das reichte den Herren offenbar als historischen Grund. Da hat man gleich eine Volksbefragung gestartet, die man aber gleich wieder abbrach, als man merkte, dass sie nicht wie gewünscht ausgehen würde. Dabei hatte man doch allen erklärt, dass der Wechsel nur positive Effekte hätte! Und zack – gehörten wir 1993 plötzlich zu Niedersachsen. Mir ist das ja egal, aber viele sind bis heute damit nicht einverstanden. Hat ja auch Nachteile. Wenn man mal die Polizei braucht, kommt die erst aus Danneberg angefahren, obwohl die Station in Boizenburg direkt um die Ecke liegt, aber wie gesagt, mir ist das ja völlig egal (…)…‘</p>
<p style="text-align: justify;">Was es nicht für lokalpolitische Possen gibt, dachte ich während des Redeflusses meines Wirtes. Merkwürdige Kuriosa, die man während des Radwanderns so mitbekommt, die man bei der schnellen Durchreise nie erfahren hätte. Aber Reisen bildet und solche Hintergrundinformationen würzen die Tour und machen sie zu einem wirklichen Erlebnis. Ein Hoch auf’s Radwandern – Hike The Bike!!</p>
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		<title>Alpines Schleswig-Holstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 09:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Elberadweg]]></category>
		<category><![CDATA[Hohes Elbufer]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
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					<description><![CDATA[Inzwischen bin ich schon in fast ganz Deutschland geradelt – nur das Saarland und Thüringen fehlen noch. Als ich jetzt den ElbeRadWeg fuhr, kam ich auch zum ersten Mal nach Schleswig-Holstein. Von Hamburg-Kirchwerder ging es rechtselbisch flussaufwärts nach Geesthacht. Was stellte ich mir unter Schleswig-Holstein vor? Weites, Plattes Marschland! Die einzigen, kaum nennenswerten Erhebungen sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen bin ich schon in fast ganz Deutschland geradelt – nur das Saarland und Thüringen fehlen noch. Als ich jetzt den ElbeRadWeg fuhr, kam ich auch zum ersten Mal nach Schleswig-Holstein. Von Hamburg-Kirchwerder ging es rechtselbisch flussaufwärts nach Geesthacht.</p>
<p>Was stellte ich mir unter Schleswig-Holstein vor? Weites, Plattes Marschland! Die einzigen, kaum nennenswerten Erhebungen sind die Deiche. Doch meine Erwartungen wurden nicht im Geringsten bestätigt! Kaum war ich durch Geesthacht durch, kam der alpine Teil des ElbeRadWeges! In dem kleinen Örtchen Tesperhude ging es nach einer Rechtkurve in das bewaldete Areal des Naturschutzgebietes ‚Hohes Elbufer‘ – steil hinauf auf einem glitschigen Schotterweg! Was für ein plötzlicher Schock! Trotz der Zeichen in der Karte hatte ich damit nicht wirklich gerechnet – nicht mit einem solchen Anstieg! Für einen Mountainbiker eine super Strecke – ich dagegen wuchtete mühsam meinen treuen Drahtesel mitsamt meines Gepäcks die Serpentinen hoch, bis ich irgendwann hoch über der Elbe angekommen war, die sich tief unter mir zwischen den Bäumen ihren Weg bahnte. Vorher hatte man mir bereits den Tipp gegeben, auf der anderen Elbseite zu fahren – das wäre einfacher! Gewiss, aber diese Strecke war letztendlich bestimmt viel schöner, wenn auch mühsamer. Aber wenn man sich an den Schotter gewöhnt hatte, machte es richtig Spaß, hui um die Kurven zu fegen! Schließlich war dieser Tag verdammt heiß und die Waldstrecke mit ihren Schatten bot zur frühen Mittagszeit richtig angenehme Temperaturen.</p>
<p>Dann kam der Abstieg: bei Lauenburg ging es dann wieder steil hinab – so extrem steil, dass ich mich nicht traute, mich auf dem Fahrrad sitzend in die Tiefe zu stürzen. Das hatte ich selbst in Bayern (noch) nicht erlebt! Eine dreiköpfige Truppe kam mir entgegen und ein radschiebendes Mädel rief mir keuchend und entnervt zu: ‚Das hat man davon, wenn man Männern vertraut! Der da vorne hat gesagt, das wäre eine schöne und einfache Strecke! Männer!!‘ Tja, Radfernwege sind auch immer ein Stück Abenteuer…</p>
<p>In der Stadt gab es dann das verdiente Mittagessen und ein großes Eis! Kurz hinter dem Ort passierte ich bereits die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und dort wurde es dann auch wieder flacher. Jetzt weiß ich es also besser: Schleswig-Holstein ist ein extrem bergiges Land…</p>
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		<title>Frühling! ja, du bist&#8217;s!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 20:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Tage werden länger und das erste grün sprießt schüchtern aus dem Zweigen der Bäume. Anemonen und Osterglocken strecken sich der Sonne entgegen und die ersten Sträucher am Wegesrand prahlen mit tausenden kleiner weißen, wohlriechenden Blüten! Die Vögel trällern gutgelaunt ihre Arien. Deutliche Anzeichen, dass der Winter vorbei ist und die Natur beginnt, sich im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Tage werden länger und das erste grün sprießt schüchtern aus dem Zweigen der Bäume. Anemonen und Osterglocken strecken sich der Sonne entgegen und die ersten Sträucher am Wegesrand prahlen mit tausenden kleiner weißen, wohlriechenden Blüten! Die Vögel trällern gutgelaunt ihre Arien. Deutliche Anzeichen, dass der Winter vorbei ist und die Natur beginnt, sich im neuen Gewand einzukleiden. ‚Frühling lässt sein Blaues Band wieder flattern durch die Lüfte‘, so textete einst Eduard Möricke in seinem berühmten Frühlingsgedicht, ‚süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land‘. Stimmt! Es riecht deutlich nach Frühling. Und dennoch hat sich die warme Jahreszeit noch lange nicht durchgesetzt. Auch wenn der Himmel im tiefen blau erstrahlt und die Aprilsonne blendet, die Temperaturen erscheinen noch immer unangenehm kalt. Die Handschuhe gehören auf meinen Radtouren noch immer zur Grundausstattung. Der Wind pfeift eisig um meine Nase. Einige Schotterwege wurden ausgebessert. Wo ich letzten Monat noch akrobatisch tiefe Pfützen umkurven musste, kann ich heute dieselbe Strecke mit Tempo geradezu überfliegen! Kleine Lämmer hüpfen am Wegesrand aufgeregt um die Schafsmutter herum und auf der noch brach liegenden Wiese jagen sich zwei liebestolle Kaninchen. Von Ferne ertönt das krächzende ‚Gräh-Gepp‘ eines Fasans. Ein wunderschönes grün-rot leuchtendes Federtier fliegt an mir vorbei. Ein Papagei ? Nein, ein Grünspecht, der knapp neben mir am Baumstamm landet. Kurze Zeit später höre ich hinter mir ein maschinengewehrartiges Tottottottottottottottott. Aha, man ist dabei, sich eine neue Wohnung zu bauen!</p>
<p style="text-align: justify;">Da taucht vor mir auf dem Wirtschaftsweg eine Gruppe von zehn Frauen mit ihren Hunden auf – eine Hundeschule. ‚Achtung Radfahrer!‘, brüllt die Rottenführerin und der chaotische Haufen von Zwei- und Vierbeinern ordnet sich blitzschnell in eine akkurate Linie von Frau-Hund-Gespannen. Von weitem schaue ich dem Treiben noch ein wenig zu. Fast schon wie bei der Formalausbildung bei der Bundeswehr marschiert der Trupp hintereinander weg. ‚Kehrt marsch‘, und alle drehen sich abrupt um und schreiten nun diszipliniert im Gänsemarsch  in entgegengesetzter Richtung weiter. ‚Achtung Auto!‘, und die ganze Kompanie bleibt stehen! Ob die Hundeschule den Vierbeinern wohl genauso wenig Spaß macht wie mir die Schule früher? Na, immerhin ist man mit Frauchen an der frischen Luft und ein paar Kumpel sind auch mit dabei! Ich schwinge mich wieder auf den Sattel und komme nun an einer Baumschule vorbei. Unweigerlich ertappe ich mich bei der Frage, was man hier wohl den Bäumen beibringt??</p>
<p style="text-align: justify;">Im knalligen Gelb stechen mir überall die Blüten der aus Japan stammenden Kornelkirsche ins Auge. Sie gehören im Frühjahr zu den ersten blühenden Sträuchern. Die Trauerweiden lassen mit frischem Grün keinen Zweifel mehr zu: der Winter ist besiegt und meine Gedanken wandern zum Höhenpunkt des Möhrinck‘schen Gedichtes: ‚FRÜHLING! JA, DU BIST’S! Dich habe ich vernommen!‘</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Raus in die Märzensonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 12:30:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
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		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
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					<description><![CDATA[Der März ist eigentlich viel zu früh für eine Mehrtagesfahrradtour! Es ist noch zu kalt, die Bäume sind kahl und frei  nach Goethes Osterspaziergang aus dem ‚Faust‘ fehlen bis auf ein paar wenige Krokusse und verwelkte Schneeglöckchen auch die Blumen im Revier. Aber der alte Winter hat sich dieses Mal  in seiner Schwäche gar nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der März ist eigentlich viel zu früh für eine Mehrtagesfahrradtour! Es ist noch zu kalt, die Bäume sind kahl und frei  nach Goethes Osterspaziergang aus dem ‚Faust‘ fehlen bis auf ein paar wenige Krokusse und verwelkte Schneeglöckchen auch die Blumen im Revier. Aber der alte Winter hat sich dieses Mal  in seiner Schwäche gar nicht gezeigt. Im letzten Jahr war es zu diesem Zeitpunkt flächendeckend weiß – heute werden bis zu 18° prognostiziert. Es hilft nichts: es geht nicht anders &#8211; ich muss einfach mit meinem Rad hinaus! Wie Tausende anderer geputzter Menschen bin ich heute neu ans Licht gebracht, nach der kalten Jahreszeit wiederauferstanden. Wo kommen alle diese vielen Leute her? Wo waren die in den letzten Monaten?  Aus niedriger Häuser dumpfer Gemächer, aus dem Druck von Giebeln und Dächern hat sie die Märzensonne alle nach draußen gelockt. Auf den Straßen herrscht ein buntes und freundliches Gewimmel!</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Ziel sind die Baumberge – mitten im platten Münsterland besitzen sie fast schon Mittelgebirgscharakter. Die Anstiege sind zum Teil ganz schön heftig. Vielleicht bin ich aber auch nur aus der Form! Der Tag beginnt frisch – sehr frisch! Ich brauche zunächst noch Handschuhe. Über Hemd, Pullover und Trainingsjacke trage ich noch eine dicke Lederjacke. Nach Art einer Zwiebel werde ich mich im Laufe des Tages entpellen. Noch bildet ein jedes Ausatmen eine kleine kondensierende Fahne. Auch die Felder dampfen und die Luft ist jauchegeschwängert. Kein Zweifel, ich bin auf dem Lande und die Bauern bereiten ihre Äcker für die Aussaat vor! Die Vögel zwitschern laut und kündigen damit jubilierend den Frühling an. Die tiefe Sonne strahlt und der Himmel zeigt sich in tiefem blau – der Tag ist einfach traumhaft!</p>
<p style="text-align: justify;">Der 175 km lange Sandsteinweg verfolgt nicht den Zweck, möglichst zielstrebig von A nach B zu gelangen. Vielmehr werden weite Schleifen gezogen, um die verschiedenen Wegkreuze, Bildstöcke und Sandsteinhäuser abzuhaken. Geographisch kommt man kaum weiter, aber darauf kommt es bei dieser Tour nicht an. Ich bin beeindruckt von den kunstfertigen Arbeiten. Der Baumberger Sandstein ist aufgrund seiner Konsistenz besonders gut als Ausgangsmaterial für Bildhauer geeignet. Er ist relativ weich und daher gut ausformbar – leider aber auch besonders witterungsanfällig. Im katholisch geprägten Münsterland wurden daher zahlreiche Bildstöcke mit Jesus-, Marien-, Madonnen- und Heiligenbildern in Auftrag gegeben. Einige Pietàs sind schon mehrere Jahrhunderte alt und sehr kunstvoll und filigran ausgeführt. Ich komme mir vor wie in einem sakralen Freiluftkunstmuseum. Daneben trifft man immer wieder auf die gelblichen in der Sonne leuchtenden Sandsteinbauwerke. Wer hier etwas auf sich hält, der nutzt das einheimische Material. So entstanden Häuser, Höfe, Villen, Schlösser, Klöster und sogar Windmühlen aus Baumberger Sandstein. Bis heute haben zwei Abbaugruben überlebt. Unterwegs stoße ich immer wieder auf stillgelegte und zugewucherte Steinbrüche. Und mit dem Besuch des Sandsteinmuseums in Havixbeck ist die Information über diesen besonderen Naturstein komplett. Reisen bildet!</p>
<p style="text-align: justify;">Mittags kann man schon draußen sitzen – allerdings nur mit Jacke. Die ersten Gaststätten haben ihre Terrassen geöffnet und diese füllen sich schnell – schließlich ist Wochenende. Jeder sonnt sich heut so gern! Westfälische dicke Bohnen mit Kassler und Kartoffeln vor dem mächtigen Sandsteinkirchturm mitten in Nottuln. Ein perfektes Ambiente! Neben mir sitzen zwei ältere Herrschaften in Lederkluft, die die ersten schönen Tage zu einem Ausflug mit ihren schweren Maschinen genutzt haben. Auch sie sind aus dem Winterschlaf erwacht und bereit für neue Abenteuer.</p>
<p style="text-align: justify;">Später am Tage sehe ich sogar schon Jungs und Mädchen in T-Shirts und mit kurzer Hose – mutig! Tatsächlich ist es aber schon recht warm geworden. Vor einer Eisdiele hat sich bereits eine lange Schlange gebildet. Na, dann fahre ich doch weiter, weiter durch diese wunderschöne Landschaft, alleine mit meinem treuen Drahtesel. Und da erinnere ich mich noch einmal an Johann Wolfgang von Goethes Osterspaziergang: Hier bin ich Mensch! Hier darf ich‘s sein!</p>
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		<title>Winterradeln im Januar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 14:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
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					<description><![CDATA[Samstag früh im Januar. Noch keine neun Uhr. Die Sonne steht noch sehr flach über den Feldern. Es ist empfindlich kühl geworden. Die Autoscheiben sind zugefroren. Und ich hatte gedacht, der Spätherbst würde dieses Jahr direkt in den Frühling übergehen. Die ersten Knospen zeigen sich bereits im Garten und in den letzten Tagen hatte ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13px;">Samstag früh im Januar. Noch keine neun Uhr. Die Sonne steht noch sehr flach über den Feldern. Es ist empfindlich kühl geworden. Die Autoscheiben sind zugefroren. Und ich hatte gedacht, der Spätherbst würde dieses Jahr direkt in den Frühling übergehen. Die ersten Knospen zeigen sich bereits im Garten und in den letzten Tagen hatte ich noch nicht einmal die Handschuhe angezogen. So überraschen mich die heutigen Frühtemperaturen. Aber egal &#8211; solange es nicht schneit, wird geradelt! Los geht’s!</span></p>
<p>Unterwegs überhole ich einen fahrradfahrenden Hundeführer. Den kleinsten Kläffer führt er an der Leine, die anderen beiden laufen frei. Und einer dieser Hunde findet es unmöglich, überholt zu werden. Er setzt mir nach! ‚Jule!! Oskar!! Hierher!!‘, höre ich es hinter mir schreien. Aber Jule denkt gar nicht daran zu gehorchen. Sie holt mich ein, die Augen starr nach vorne gerichtet, und läuft mit mir um die Wette. ‚Prima‘, scheint sie sagen zu wollen, ‚endlich mal einer, der nicht so langsam wie mein Herrchen ist! Los, gib Gas!‘ Hinter mir höre ich Oskar hecheln, der nicht ganz die Kondition der Jule zu haben scheint. Und auch Herrchen hatte mit seinem dritten Hundchen die Geschwindigkeit erhöht, um das Schlimmste zu verhindern.  Als er jedoch sah, dass seine Hunde gar nichts von mir wollten und Spaß am Wettlauf hatten, schien eine Last von ihm zu fallen. ‚Gibt’s ja gar nicht, die ist schon 15 Jahre alt! Ich glaub, so schnell war ich noch nie wieder zuhause!‘</p>
<p>Hinter der nächsten Ecke ging es in den Wald. Pfützen beherrschten den schlammigen, hier noch ungefrorenen  Boden. Nicht der beste Untergrund für mein Trekkingrad. Ich fürchte, ich werde es hiernach wieder einmal putzen müssen. Da höre ich es hinter mir klappern. Ein älterer Herr im modisch hellblauen Radler-Outfit holt mich mit seinem Mountainbike ein. Mit seinen breiten Reifen durchpflügt er viel besser die morastige Wegstrecke als ich. Da weiche ich lieber aus und rufe ihm zu: ‚da kann ich eh‘ nicht mithalten‘. Ach, entgegnet dieser, ‚häng‘ Dich einfach an mich dran!‘ So kämpfen wir und gemeinsam über den nassen Waldweg und fahren auch anschließend noch ein, zwei Kilometer nebeneinander her. Er ist Rentner, so erzählt er mir, und kommt aus dem Nachbardorf. Drei bis vier Mal die Woche macht er eine Tour. Das hält ihn fit! Heute sind es so rund 60 Kilometer, die er sich vorgenommen hat. Ich bin beeindruckt und scheue mich, von meinen kläglichen 18-einhalb Kilometern zu erzählen.</p>
<p>Aber es ist doch interessant, wie viele Leute man beim Radfahren kennenlernen kann!</p>
<p>Die Sonne blinzelt durch das knorrige Geäst der kahlen Bäume, auf den Wiesen glitzert der Reif. Tatsächlich: ein Hauch von Winter! Ich hänge meinen Gedanken nach – fast träume ich schon. Mein Thermometer zeigt mit + 2,4°C an. Wie kalt mag es wohl am Boden sein – und hupps – mein Hinterrad rutscht in der Kurve über den Asphalt. Hier ist es tatsächlich glatt! Und wie!! Fast wäre ich… aber es ging gerade noch einmal gut! Wow, jetzt bin ich aber wirklich wach! Die nächsten Abfahrten nehme ich gaanz vorsichtig und gaanz laangsaam! Der Adrenalinschub treibt mich nach Hause. Der Tag kann beginnen!</p>
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		<title>Neujahrsmorgen &#8211; Eine erste Ausfahrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2014 12:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silke unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Radtour]]></category>
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					<description><![CDATA[‚Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.‘       Hans Fallada Neujahrsmorgen. Das Krachen der Böller ist verstummt. Alles im Haus schläft noch. Aber ich möchte das neue Jahr auf meine Weise begrüßen: mit einer kleinen Ausfahrt. Wie fast jeden Tag, aber heute ist die Stimmung anders. Das Fahrrad [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>‚Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.‘       </em></strong><strong><em>Hans Fallada</em></strong></p>
<p>Neujahrsmorgen. Das Krachen der Böller ist verstummt. Alles im Haus schläft noch. Aber ich möchte das neue Jahr auf meine Weise begrüßen: mit einer kleinen Ausfahrt. Wie fast jeden Tag, aber heute ist die Stimmung anders. Das Fahrrad aus der Garage holen und los geht’s: Hallo 2014! Platz da, hier komme ich!! Aber sonst sehe ich niemanden. Der Ort wirkt wie ausgestorben, die Straßen leergefegt – halt, stopp, das kann man so nicht sagen, denn die Straßen liegen voller abgebrannter Silvesterknaller und ich habe Mühe, die Reste der lauten Nacht zu umkurven. Aber sonst – kaum eine Menschenseele, es ist noch viel, viel zu früh: 10:20 Uhr in Deutschland. Der Himmel ist tiefblau. Kein einziges Wölkchen ist zu sehen. Die Sonne steht tief und wirft lange Schatten. Dennoch ist der Asphalt nass. Mit vier Grad ist es nicht zu kalt – ein herrlicher Tag zum Radfahren, trotz der frischen Brise. Die Kette ist frisch eingeölt. Es sollte schließlich kein knirschender Jahresanfang werden. Auf der Hauptstraße gibt es tatsächlich ein bisschen Bewegung. Aber kein Vergleich zu sonst: An einem Mittwoch um diese Uhrzeit hat man normalerweise Probleme, die Straße zu queren. Wie viele Menschen jetzt wohl mit dickem Kopf verkatert in den Federn liegen? Ich lasse mir jedenfalls den frischen Wind um die Nase wehen – mir geht es gut! Letztes Jahr habe ich exakt 6800 Kilometer auf dem Sattel gesessen – absoluter Jahresrekord!! Am gestrigen Silvestertag bin ich noch ein paar Mal um den Pudding gefahren, bis ich die 6800 endlich voll hatte. Denn wie blöd klingt es denn, wenn man sagt: ‘Letztes Jahr bin ich 6798 Kilometer gefahren‘?!</p>
<p>Jetzt starte ich wieder bei null – mit weißer Weste, wie Hans Fallada sagt. Mein Ziel ist der Kanal. Ob wohl schon die ersten Schiffe unterwegs sind? Und so geht es raus aufs Land. Ruhe. Stille. Alles erscheint noch so friedlich, ohne jede Aggression. Aber die weiße Weste des neuen Jahres wird schon früh genug befleckt werden. Kaum ein Geräusch. Nur das ständige Schlagen einer Fahne an seinen Aluminiummast  und der leise rauschende Fahrtwind dringen an mein Ohr. Die ersten Vierbeiner werden Gassi geführt. Der Hund kennt keine Feiertage &#8211; Neujahr ist ihm völlig egal. Er will auch heute früh raus und Frauchen oder Herrchen muss mit! Nach der schrecklichen Nacht, in der man sich angstvoll hinter dem Sofa, hinter dem Wäschetrockner oder im Schrank verkrochen hat, ist man froh, endlich wieder nach draußen zu kommen! Prima, man hat überlebt und alles ist wieder normal – es kann weitergetobt werden!! Eine Joggerin kommt mir mit gequältem Gesichtsausdruck entgegen. Es wird im Verlauf meiner gesamten Runde die einzige bleiben.</p>
<p>Ich hänge meinen Gedanken nach: letztes Jahr war ein tolles Radfahrjahr! Ich bin die Spree und die Tauber abgefahren, bin der  Vechte bis in die Niederlande gefolgt, habe die Eifel und die Lüneburger Heide gerockt und mich mit dem Thomas durch die Elfringhauser Schweiz gequält. Ja, ich habe sehr viel gesehen! Und was kommt dieses Jahr? Die Elbe habe ich mir vorgenommen, denn die hatte im letzten Jahr wegen des Hochwassers nicht geklappt. Und sonst? Mir wird schon was einfallen – Ziele gibt es ja genug!</p>
<p>10 Kilometer gefahren – auf dem Kanal ist nichts los. Die Schiffer kauern alle noch in ihren Kojen. Kein einziges Boot ist zu sehen. Das grün-graue Wasser in der Fahrrinne wippt leicht vor sich hin und bildet dabei kleinste Wellen. Ich rolle über die stillen Feldwege und treffe doch tatsächlich noch einen anderen Radfahrer. Er grüßt freundlich – ich grüße zurück. Von Ferne klingt Geläut vom Kirchturm herüber. Ein Reiher steht stoisch am Rande des Baches und lauert auf seine Beute. Mich scheint er nicht zu beachten.</p>
<p>EIN KNALL!!! Offensichtlich ist die örtliche Jugend aufgewacht und vernichtet die letzten übrig gebliebenen Böller. Die Welt erwacht. Langsam kehrt das Leben in die Straßen zurück. Ich kehre von meiner morgendlichen Neujahrsrunde zurück. Und vereinzelnd kehren die Menschen den Müll der letzten Nacht zusammen. Den Rest werden die Kehrmaschinen der Straßenreinigung am nächsten Tag erledigen.</p>
<p>Dieses Jahr soll genauso gut wie das letzte werden. Die ersten 19 Kilometer sind geschafft!</p>
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		<title>Noch einmal Kunst: die Kunstroute Schöppingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 19:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionale Radwege]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstroute]]></category>
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					<description><![CDATA[Den GPS-Track zur Route gibt es hier. Es ist Oktober geworden. Die Tage werden merklich kürzer und die Sonne hat ihre sommerliche Kraft verloren. Die Hochnebelfelder lösen sich nur zögerlich auf. Erst am späten Vormittag zeigen sich die ersten blauen Stellen in der Wolkendecke und die ersten Sonnenstrahlen stoßen durch das trübe Grau. Dann wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den GPS-Track zur Route gibt es <a title="Kunstroute Schöppingen" href="http://radpilot.de/kunstroute-schoeppingen/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist Oktober geworden. Die Tage werden merklich kürzer und die Sonne hat ihre sommerliche Kraft verloren. Die Hochnebelfelder lösen sich nur zögerlich auf. Erst am späten Vormittag zeigen sich die ersten blauen Stellen in der Wolkendecke und die ersten Sonnenstrahlen stoßen durch das trübe Grau. Dann wird es doch noch ein schöner goldener Oktobertag, an dem die Temperaturen noch einmal an der 20°-Marke kratzen. Genau das richtige Wetter zum Radfahren! Also hinaus in die Nähe! Eine Tour wollte ich in diesem Jahr noch fahren: die Kunst Route Schöppingen im nördlichen Münsterland. Diese hatte ich entdeckt, als ich im letzten Monat die Vechtetalroute fuhr. Zweimal kreuzten sich die Radwege. Weiter im Norden läuft der Vechtetalradweg parallel zur ‚kunstwegen‘-Radtour. Auch dort waren viele hochinteressante Skulpturen zu sehen. Die Schöppinger Kunst Route ist  ein von der ‚kunstrouten‘ unabhängiger  Rundkurs von ungefähr 30 Kilometern.</p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Kunst steht hier in Schöppingen neben Jahrhunderte alter Architektur. Das alte Rathaus, ein Renaissancebau von 1583 und die St. Brictiuskirche, deren Gründung auf Karl den Großen zurückgeht, sind unbedingt sehenswert. Und hier werden auch einige interessante moderne Kunstobjekte bewahrt – allein die Namen der Künstler sagten mir überhaupt nichts. Ach doch, mit Timm Ulrichs gibt es doch einen bekannten Namen – der fiel mir zuvor auf der ‚kunstrouten‘-Strecke  auf. Aber ich muss zugeben: davor hatte ich auch von ihm noch nie gehört. Teilweise fragt man sich allerdings bei den präsentierten Stücken, was sich die Künstler bei ihrem Werk wohl  gedacht haben. Glücklicherweise stehen erklärende Schilder daneben – so begreift man wenigstens die Intention!  Die Zeit wird über die Bedeutung entscheiden…</p>
<p style="text-align: justify;">Dann geht es aus Schöppingen heraus in Richtung Westen. Da gibt es über viele Kilometer keine moderne Kunst mehr. Aber für Kultur ist dennoch gesorgt: Immer wieder stehen Tafeln am Wegesrand mit Gedichten in niederdeutscher Sprache. Der Plattdütske Patt versucht, die alte norddeutsche Sprache zu kultivieren. Mit dem Verstehen ist es allerdings etwas schwierig, denn es gibt keine Übersetzung!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Schwarm Wildgänse zieht über meinen Kopf hinweg, laut schnatternd auf dem langen Weg in die südlichen Gefilde. Der Mais ist noch nicht abgeerntet und auch das Laub an den Bäumen beginnt erst langsam, sich zu verfärben. Der Wind ist frisch. Ich fahre unter Bäumen her und mich beschleicht das Gefühl, die dicken schweren Eichen zielen mit ihren reifen Früchten auf mich. Links und rechts  prasseln die kleinen Eicheln nieder. Ungetroffen entkomme ich dem Bombardement! Die Wirtschaftswege sehen hier so aus, als wär seit der letzten Asphaltierung bereits das eine oder andere Jahrzehnt vergangen. In der Mitte brechen riesige Grasbüschel aus der Fahrbahn.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt moderner Kunst  gibt es jede Menge Bauernhöfe, einzelne Kreuze am Wegesrand, die alte Pestkapelle in Ramsberg und sehr viel Landschaft. Die Höfe stehen  nicht weit auseinander und das Kläffen der Hunde ist ein ständiger Begleiter. Sie scheinen sich gegenseitig zu verständigen, den Kumpel vom Nachbarhof zu warnen: ‚Da kommt schon wieder so ein komischer Zweibeiner auf zwei Rädern. Jag ihm nen kräftigen Schrecken ein und falls Du frei laufen darfst – verfolg‘ ihn, vertreib‘ ihn!!‘  Zu meinem Glück scheinen  aber alle Hunde heute eingesperrt zu sein! Irgendwann steige ich von meinem Fahrrad, um ein Foto zu machen, da werde ich doch von einem freilaufenden Vierbeiner entdeckt! Ein kleiner Langhaardackel mit rötlich schimmernden Fell kommt aus seinem Hof geschossen, böse kleffend und aufgeregt den Schwanz hin und her werfend: ein höllisch gefährlicher, süßer Schoß – äh, ich korrigiere: Wachhund! Zwanzig Meter von mir entfernt macht er eine Vollbremsung und bleibt in sicherem Abstand stehen, missmutig weiter bellend, als wollte er sagen: ‚Was willst Du hier? Das ist mein Revier!‘  Ich rufe: ‚Na, wer bist Du denn, bist Du der Fiffi? Na, komm mal her!‘ – ‚Ah, super‘, denkt sich dieser, ‚scheint doch kein böser Mensch zu sein, der kann bestimmt gut streicheln! – Ich geh‘ mal gucken.‘ Immer noch wild mit dem Schwanz wedelnd kommt er näher, springt mir an den Oberschenkel und lässt sich zwei Minuten lang genüsslich den Nacken massieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Weg führt mich zurück über den Schöppinger Berg – eine stattliche Erhebung für das ansonsten so flache Münsterland! Kurz vor dem Ende muss ich mich doch tatsächlich noch einmal richtig anstrengen! Dafür geht’s danach mit einer Sausefahrt hinab ins Ziel.</p>
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