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	<title>Neue Radfernrouten &#8211; Radpilot.de</title>
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		<title>Von Bonn nach Berlin – der Radweg Deutsche Einheit</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 11:01:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[An dieser Stelle möchten wir einen noch sehr jungen Radfernweg vorstellen, der seinem Namen alle Ehre macht, denn er besitzt eine Länge von über 1000 km besitzt und sich einmal quer durch die Bundesrepublik zieht: der Radweg Deutsche Einheit – ein Prestigeprojekt des Bundesministeriums für Verkehr. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus Deutschland ein geteiltes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle möchten wir einen noch sehr jungen Radfernweg vorstellen, der seinem Namen alle Ehre macht, denn er besitzt eine Länge von über 1000 km besitzt und sich einmal quer durch die Bundesrepublik zieht: der Radweg Deutsche Einheit – ein Prestigeprojekt des Bundesministeriums für Verkehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus Deutschland ein geteiltes Land. 40 Jahre lang gingen die Bundesrepublik und die DDR getrennte Wege. Getrennt im politischen und gesellschaftlichen System, getrennt durch den Eisernen Vorhang, der sich mit Stacheldraht, Wachtürmen, Selbstschussanlagen und dem Todesstreifen einmal längs durch das Land zog – von der Ostsee bis zur tschechoslowakischen Grenze. Nirgendwo aber war die deutsche Teilung so unmittelbar spür- und erlebbar wie in Berlin, die damalige Enklave in der DDR, durch deren Stadtgebiet eine kaum zu überwindende Mauer gezogen wurde – Sinnbild der Menschenverachtung und der Machtdemonstration dem Klassenfeind gegenüber. Während die DDR ihre Regierung in Ost-Berlin installierte, musste sich der Westen eine neue Hauptstadt suchen, und fand sie im rheinischen Bonn. Nach der friedlichen Revolution in der DDR kam es zum Zusammenbruch des kommunistischen Staates und zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990. Seither wird der 3. Oktober als Nationalfeiertag, als ‚Tag der Deutschen Einheit‘ gefeiert. Das ist inzwischen lange her und die alten Wunden sind verheilt. Pessimisten, für die ein jedes Glas halbleer ist, betonen zwar, dass tiefe Narben bis heute zurückblieben, doch die Bundesregierung beschreibt die Einheit – mit einigem Recht – eine Erfolgsgeschichte. Um diese zu dokumentieren, wurde im Jahr 2016 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur der fast 1100 km lange ‚Radweg Deutsche Einheit‘ geschaffen. Er soll sowohl die Wiedervereinigung als auch das Zusammenwachsen der deutsch-deutschen Infrastruktur symbolisieren und führt an mehr als 100 historischen Orten vorbei, an denen man die deutsche Einheit und das Zusammenwachen des deutschen Volkes erleben kann. Und das gemeinsam mit den fortschrittlichen Innovationen unserer modernen Zeit, wie aktuelle Routenplanungen, Navigations-Aps, Radstätten mit WLAN und E-Bike-Ladestationen – mit dem Rad in die Zukunft, mit Hightech auf den Sattel! Ein Wiederspruch? Nicht unbedingt, denn der Radfernweg soll als zukunftsorientierter Beitrag für die Infrastruktur von morgen begriffen werden – er soll neue Standards für das neuartige Radwandern setzen. Und er soll den Entwicklungsprozess sowie den Stand der Deutschen Einheit veranschaulichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat auch heute noch zwei verschiedene Sitze. Und so führt der Radweg Deutsche Einheit vom Dienstgebäude am Robert-Schumann-Platz in Bonn bis zum Hauptsitz in der Berliner Invalidenstraße nahe des Brandenburger Tores. Dabei werden die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und schließlich Berlin durchfahren. Stationen unterwegs sind Koblenz, Limburg an der Lahn, Gießen, Marburg, Bad Hersfeld, Kassel, Einbeck, Goslar am Harz, Bernburg, Dessau, die Lutherstadt Wittenberg, Bad Belzig und Potsdam. Zahlreiche kulturelle Highlights und vielfältige Landschaften warten auf den Radtouristen, ehe mit der Durchfahrt des Brandenburger Tores, das Symbol der Deutschen Einheit, das Finale eingeläutet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Radweg Deutsche Einheit wurden überwiegend die Trassen bereits bestehender Radfernwege genutzt, sodass kaum neue Radwege gebaut werden mussten. Die Routenbeschilderung zeigt das Vorderteil eines weißen Fahrrades auf hellblauem Grund mit den Landesfarben schwarz-rot-gold (gelb) als gekrümmte Linien innerhalb des Rades, die die Bewegung symbolisieren sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da der Radweg Deutsche Einheit vornehmlich auf die Infrastruktur bereits bestehender Radfernwege zurückgreift, sind sowohl die Befahrbarkeit der Radwege als auch die Streckenauswahl vorbildlich. Es gibt immer wieder auch hüglige Passagen, insgesamt müssen in beiden Richtungen rund 7100 Höhenmeter erklettert werden, die sich allerdings auch auf die lange Strecke von insgesamt 1100 Kilometer verteilen.</p>
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		<title>Kulturroute in und um Hannover eingeweiht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2015 13:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Radfernrouten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neuer Radfernweg wurde letzten Monat in Hannover offiziell eingeweiht. Die ‚Kulturroute’ soll – so die Grundidee – Kultureinrichtungen mit überregionaler Bedeutung sowie bedeutende Kulturangebote für Fahrradfahrer miteinander verbinden und erlebbar machen. Sie ist als große Schleife angelegt und umfasst eine Streckenlänge von respektablen 800 Kilometern – inkl. Alternativ- und Ergänzungsstrecken. Die kulturellen Highlights auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein neuer Radfernweg wurde letzten Monat in Hannover offiziell eingeweiht. Die ‚Kulturroute’ soll – so die Grundidee – Kultureinrichtungen mit überregionaler Bedeutung sowie bedeutende Kulturangebote für Fahrradfahrer miteinander verbinden und erlebbar machen. Sie ist als große Schleife angelegt und umfasst eine Streckenlänge von respektablen 800 Kilometern – inkl. Alternativ- und Ergänzungsstrecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die kulturellen Highlights auf der Strecke werden als ‚Leuchttürme’ bezeichnet. Zu ihnen zählen die Residenzstadt Celle, die mittelalterlichen Klöster Loccum und Walsrode, die UNESCO-Weltkulturerbestätten Fagus-Werk in Alfeld sowie der Dom und die St. Michaeliskirche in Hildesheim, das Mausoleum in Stadthagen, das Sprengel-Museum für Moderne Kunst und die Herrenhäuser Gärten in Hannover. Weitere Stationen auf dem Radfernweg sind Bückeburg, Rinteln, die Rattenfängerstadt Hameln, der Dom in Bad Gandersheim, das Rausch SchokoLand in Peine und der Weltvogelpark Walsrode. Über Ergänzungsstrecken sind die Gedenkstätten Bergen-Belsen und Ahlem sowie die Hämelschenburg angegliedert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gesamte Wegstrecke ist untergliedert in 15 Einzeletappen. Die jeweiligen Etappenorte besitzen alle einen Anschluss an das öffentliche Nahverkehrsnetz. Zur Eröffnung der Kulturroute wurde eine Radkarte mit den Etappenbeschreibungen herausgegeben. Die erste Auflage ist kostenlos- ist aber schon weitgehend vergriffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Entwicklung dieser neuen Radroute hat man sich viel Mühe gegeben. Verantwortlich für die Umsetzung ist das ‚Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover’, das 2010 als Nachfolgeorganisation des Städtenetz EXPO-Region gegründet wurde. Die Erwartungen sind hoch: man rechnet mit jährlich 42.000 Übernachtungsgästen und zusätzlich 15.000 Tagesausflüglern und somit mit einer erheblichen wirtschaftlichen Stärkung dieser Region. Die Kosten der Planung wurden zum großen Teil von der Europäischen Union übernommen. Dabei wurden für die Route keine neuen Wege gebaut, sondern lediglich bestehende miteinander verknüpft – was den Kostenaufwand erheblich minimierte.</p>
<p style="text-align: justify;">So ließen sich die Würdenträger bei der offiziellen Eröffnung des neuen Radfernweges auch nicht lumpen: rund 50 Bürgermeister und Landräte nahmen an einer kleinen Radtour vom Maschsee in die Herrenhäuser Gärten teil. Zur Begrüßung vor dem Museum Wilhelm Busch war sogar Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok erschienen, um die hohen Gemeindevertreter persönlich zu begrüßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sieht: Radfahren ist ‚in’!</p>
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		<title>Fast 1000 Kilometer! Der Mönchsweg wird verlängert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 12:34:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Frühjahr ist die Zeit der Neueröffnungen und der Umgestaltung von Radfernwegen. Nun hat man auch den Mönchsweg im Norden erheblich ausgebaut. Die bis dato 790 km lange deutsch-dänische Route wird um satte 190 km verlängert – und das macht für diese Themenroute auch durchaus Sinn. Bislang hatte der Mönchsweg von Glückstadt durch Ostholstein auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Frühjahr ist die Zeit der Neueröffnungen und der Umgestaltung von Radfernwegen. Nun hat man auch den Mönchsweg im Norden erheblich ausgebaut. Die bis dato 790 km lange deutsch-dänische Route wird um satte 190 km verlängert – und das macht für diese Themenroute auch durchaus Sinn. Bislang hatte der Mönchsweg von Glückstadt durch Ostholstein auf die Insel Fehmarn bis nach Puttgarden geführt. Weiter ging es auf dänischer Seite als ‚Munkevejen‘ von Rödby bis nach Roskilde.</p>
<p style="text-align: justify;">Geschichtlicher Hintergrund der Route ist die Christianisierung Norddeutschlands, die Ende des 8. Jahrhunderts im Missionsbistum Bremen unter Bischof Willihad begann.  Von Bremen aus erfolgte die Missionierung durch Mönche in den Weser-Elbe-Raum und weiter in Richtung Norden und Nordosten, wobei das Christentum im heutigen Schleswig-Holstein erst im 12. Jahrhundert endgültig Fuß fassen konnte.  Folglich startet der Radwanderweg nach der aktuellen Erweiterung am Bremer St. Petri Dom und führt zunächst bis nach Wischhafen an der Elbe, wo man dann mit der Fähre nach Glückstadt übersetzen muss, um dann auf der alten Strecke weiter zu radeln. So ist der Mönchsweg, der an einer Vielzahl von alten Feld- und Backsteinkirchen sowie an beeindruckenden Herrenhäusern vorbeiführt, nunmehr insgesamt stolze 980 km lang! Das deutsche Teilstück alleine besitzt eine Länge von  530 km und führt durch die reizvolle Marsch- und Geestlandschaft Niedersachsens bis in das grösste Obstanbaugebiet Nordeuropas, dem Alten Land und durch das wunderschöne Schleswig-Holsteiner Hügelland.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber halt – Moment noch!  Offiziell ist es ja noch gar nicht so weit. Der neue Wegabschnitt ist zwar schon mit dem blauen Logo des Mönchsweges ausgeflaggt, aber die Eröffnung findet erst am Pfingstmontag, dem 9. Juni 2014 im Harsefelder Klosterpark statt. Der ADFC organisiert Sternfahrten aus Bremen, Hamburg und Stade für alle Radler, die an der feierlichen Eröffnung teilnehmen möchten. Auskünfte erteilen die jeweiligen ADFC-Verbände.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mönchsweg ist damit ein hochinteressanter, geschichtsträchtiger, lehrreicher, internationaler – allerdings auch verdammt langer Radfernweg!  Aber man kann die Strecke ja auch in kleinere Abschnitte unterteilen. Und trotz der Länge: ich würde ihn gerne einmal vollständig abfahren!</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Informationen gibt es unter <a href="http://www.moenchsweg.de/index.html">www.moenchsweg.de</a></p>
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		<title>Der neue Oberschwaben-Allgäu-Weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2013 18:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der alte Donau-Bodensee-Radweg wurde zum Jahr 2012 überarbeitet und folgt seit dem der alten Hauptroute von Ulm nach Kressbronn am Bodensee. Der Radfernweg besaß aber noch eine Westroute von Laupheim nach Immenstad sowie eine kleinere Ostroute über Bad Wurzach und Isny nach Wangen. Diese Alternativrouten wurden jetzt in den neu gestalteten Oberschwaben-Allgäu-Weg integriert. Dabei entstand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der alte Donau-Bodensee-Radweg wurde zum Jahr 2012 überarbeitet und folgt seit dem der alten Hauptroute von Ulm nach Kressbronn am Bodensee. Der Radfernweg besaß aber noch eine Westroute von Laupheim nach Immenstad sowie eine kleinere Ostroute über Bad Wurzach und Isny nach Wangen. Diese Alternativrouten wurden jetzt in den neu gestalteten Oberschwaben-Allgäu-Weg integriert. Dabei entstand ein Radfernweg, der durch das wunderschöne, hüglige und beschauliche Alpenvorland mit seinen malerischen Tälern, verträumten, historisch gewachsenen Dörfern, barocken Kirchen und Klöstern sowie schützenswerten Moorlandschaften führt. Meist werden ruhige Nebenstraßen und Feldwege genutzt. Allerdings muss man in dieser Gegend auch einige heftige Anstiege meistern.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 357 km lange Rundweg ist am pinkfarbenen Logo erkennbar und hat seinen Ausgangspunkt in der ehemaligen Reichsstadt Ulm, dass mit dem Münster den höchsten Kirchturm der Welt und mit dem Fischerviertel eine sehenswerte Altstadt besitzt. Wenn man dem Radfernweg im Uhrzeigersinn folgt, radelt man zunächst nahe der Landesgrenze zu Bayern in südlicher Richtung über Laupheim, Ochsenhausen, Bad Wurzach und Leutkirch bis Isny.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Kleinstadt Ochsenhausen beeindruckt die ehemalige Benediktiner-Reichsabtei mit ihrer prachtvoll ausgeschmückten Klosterkirche. Das Wurzacher Ried entstand durch die Verlandung eines eiszeitlichen Sees und gilt als größte intakte Hochmoorfläche Mitteleuropas. Es ist Heimat einer vielfältigen und artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Kreisstadt Leutkirch besitzt eine sehenswerte Altstadt mit einem schmucken barocken Rathaus von 1740. Vom Luftkurort Isny geht es jetzt weiter in westlicher Richtung nach Wangen weiter, wo man den alten Donau-Bodensee-Weg kreuzt. Auch Wangen besitzt eine wunderschöne historisch gewachsene Altstadt mit alten Türmen und Stadttoren und einer Vielzahl alter Fachwerkhäuser und ist ein absolutes Highlight dieser Radstrecke. Der nahe Bodensee wird bei diesem Rundkurs zwar ausgespart, lohnt aber dennoch einen kleinen Abstecher. Die Route führt weiter über die Hopfenstadt Tettnang nach Markdorf und von dort aus in nördlicher Richtung nach Bad Schussenried. Hier kann man einen kleinen, aber lohnenswerten Abstecher vorbei am Schussenursprung (Quelle der Schussen) nach Steinhausen machen. Hier befindet sich die angeblich schönste Dorfkirche der Welt und tatsächlich ist die üppige barock-verspielte Inneneinrichtung sehr sehenswert. Der 1,4 große  Federsee ist eine einzigartige Moorlandschaft. Das Naturreservat ist Refugium einer Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen. Ein 1,5 km langer Holzbohlensteg führt in das Ried. Hier können sich die Besucher über diesen schützenswerten Naturraum informieren. Zum Federsee gehören auch noch drei prähistorische Pfahlsiedlungen, die seit 2011 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Über Ehringen und Erbach mit seinem weithin sichtbaren Schloss geht es dann der Donau entlang zurück zum Ausgangspunkt Ulm.</p>
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		<title>Vennbahn weitgehend fertiggestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 18:57:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Vennbahn-Radweg ist ein grenzüberschreitender Radfernweg, der von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges führt. Die fast 130 Kilometer lange Radroute verläuft zum überwiegenden Teil auf oder neben einer alten Bahntrasse. Längere Abschnitte in Deutschland und Belgien wurden jetzt in diesem Jahr fertiggestellt, so dass der Weg von Aachen bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Vennbahn-Radweg ist ein grenzüberschreitender Radfernweg, der von Aachen über das belgische Sankt Vith bis in das luxemburgische Troisvierges führt. Die fast 130 Kilometer lange Radroute verläuft zum überwiegenden Teil auf oder neben einer alten Bahntrasse. Längere Abschnitte in Deutschland und Belgien wurden jetzt in diesem Jahr fertiggestellt, so dass der Weg von Aachen bis nach Sankt Vith durchgängig gut befahrbar ist. Es fehlt nur noch der Ausbau von Sankt Vith bis Troisvierges (Ulflingen). An der belgisch-luxemburgischen Grenze wurde der 790m lange Wilerdingen-Tunnel aus Umweltschutzgründen gesperrt. Die Ausweichstrecke besitzt allerdings eine Steigung von 12% &#8211; die einzige nennenswerte Erhebung auf der gesamten Strecke.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vennbahnroute gehört zu den längsten Bahntrassenwegen in Europa. Mehrfach wird die deutsch-belgische Grenze überfahren. Teilweise führt der ehemalige Bahndamm durch Deutschland, gehört aber zum belgischen Hoheitsgebiet. Diese etwas diffuse territoriale Zuordnung liegt begründet in der Grenzänderung nach dem Ersten Weltkrieg. Heute steht die Fertigstellung des Radweges Vennbahn für ein erfolgreiches europäisches Projekt und für eine gut funktionierende  Zusammenarbeit dreier Staaten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich wurde die Bahntrasse in preußischer Zeit erbaut, um Kohle und Eisenerz zwischen den im Norden befindlichen Kohlerevieren und den Verhüttungen im Süden zu befördern. Später kam auch der Personenverkehr dazu. In den 1980er Jahren wurde der Schienenverkehr jedoch eingestellt. So beginnt der Radfernweg auch in Aachen am Bahnhof ‚Rote Erde‘ und führt dann durch den Naturpark Hohes Venn/Eifel mit seinem einmaligen Hochmoor, das wunderschöne Ourtal und Teile der Ardennen bis in das nördliche Luxembourg. Der überwiegende Teil des Premiumradweges ist autofrei und asphaltiert und wird daher auch gerne von Inlineskatern genutzt. Nur ungefähr 10% der Gesamtstrecke bestehen aus einem gut befahrbaren Schotterbelag. Der Radweg besitzt auf der gesamten Länge, abgesehen von der schon erwähnten Tunnelumfahrung bei Wilerdingen, nur geringe Steigungen. Sehenswerte Städte entlang der Tour, die auf jeden Fall einen Abstecher lohnen, sind Roetger, Monschau und Waimes. In Belgien wurde der Radweg als Linie 47 bzw. 48 in das Radfahrnetz ‚RAVeL‘ eingegliedert.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 2. Juli 2013 wurde der Radweg Vennbahn im belgischen St. Vith mit einem Festakt, an dem Politiker, Beteiligte des Projektes sowie Medienvertreter teilnahmen, offiziell eröffnet. Der Bahntrassenweg besitzt eine große Bedeutung für die Infrastruktur in der deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzregion.</p>
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		<title>Römer-Lippe-Route eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Radpilot.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 20:47:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Teuteburger Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Ende April wurde die 295 km lange Römer-Lippe-Route zwischen dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem Römerlager in Xanten eröffnet. Ganz neu ist dieser Radfernweg allerdings nicht, denn er löst die alte Römerroute ab, die auf ähnlicher Streckenführung den möglichen Weg der Römer von Xanten zur Varrusschlacht nachvollzog. Man stößt zwar auf dieser Strecke noch auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ende April wurde die 295 km lange Römer-Lippe-Route zwischen dem Hermannsdenkmal bei Detmold und dem Römerlager in Xanten eröffnet. Ganz neu ist dieser Radfernweg allerdings nicht, denn er löst die alte Römerroute ab, die auf ähnlicher Streckenführung den möglichen Weg der Römer von Xanten zur Varrusschlacht nachvollzog. Man stößt zwar auf dieser Strecke noch auf einige römische Relikte, aber der Ort der Varrusschlacht liegt nach heutigen Erkenntnissen aller Wahrscheinlichkeit nach in Kalkriese bei Osnabrück und damit weit entfernt von der alten Römerroute. Da sich die Strecke weitgehend in Lippenähe befindet, entschloss man sich, die Radroute zu einer Zwei-Themen-Route auszubauen: unter dem Motto ‚Geschichte im Fluß’ widmet sich die Strecke sowohl den römischen Spuren als auch der Wasserwirtschaft rund um die Lippe. Mit vielen Schautafeln, die auf alles Wissenswerte entlang der Route eingehen, wurde der neue Fernradweg aufbereitet. Auch die Streckenführung wurde radfahrfreundlich überarbeitet. Mit dem Teutoburger Wald, dem Sauerland, dem Münsterland, der Metropole Ruhr und dem Niederrhein durchläuft die neue Trasse gleich fünf landschaftliche Regionen und bildet daher ein lohnendes Ziel für alle Radwanderer, die sich sowohl für naturnahes Reisen am Fluss als auch für Geschichte interessieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 27. April 2013 wurde die Römer-Lippe-Route schließlich mit einer neuntägigen Eröffnungstour, die am 5. Mai in Detmold endete, eingeweiht. Radpilot.de wird diese neu gestaltete Route bald vorstellen.</p>
<p style="text-align: center;">
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